Beiträge vom: Januar, 2008


Autor: Riko

Salamanca flickr©Piutus

Die Vía de la Plata, die Silberstraße, ist so etwas wie ein Mythos in Spanien geworden. Die Straße, die den Norden der Iberischen Halbinsel mit ihrem Süden verbindet, existiert schon seit dem 2. Jahrhundert vor unserer Zeit.Ausgehend vom sagenumwobenen Tartessos im Süden Spaniens, das vor allem für seinen Metallreichtum bekannt war, beginnt die Geschichte der Silberstraße. Die Römer, die die Iberische Halbinsel seit 218 v.Chr. besetzt hielten, bauten die bereits vorhanden Verkehrswege innerhalb Spanien erheblich aus, weshalb man vielerorts davon ausgeht, dass die Vía de la Plata römischer Natur ist. Mitnichten, die Verbindung zwischen Sevilla, über Merida, León und Salamanca, bis nach Gijón existierte schon vor der römischen Besatzungszeit, jedoch lag es im Interesse der Invasoren, diese auszubauen. Bis hinein ins 19. Jahrhunderte besaß die Silberstraße einen hohen Stellenwert bei Reisenden, konnte man doch schnell vom warmen trockenen Süden in den Norden nach Galicien gelangen.

Inzwischen hat man die Vía de la Plata zum Pilger- und Wanderweg erhoben, die auch Eintrag im UNESCO-Weltkulturerbe gefunden hat. Dank der Silberstraße wurden auch Städte wie Merida oder Salamanca mehr in den Vordergrund gehoben, schließlich finden sich hier zahlreiche Zeugnisse der Besiedlungsgeschichte der Iberischen Halbinsel. Beginnt man mit der Wanderung im warmen und sonnigen Süden, muss man sich bis zum Endpunkt, den das legendäre Santiago de Compostela markiert, auf ganz unterschiedliche Witterungsbedingungen einstellen.

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Autor: Riko

Kappadokien flickr©Jean&Natalie

Urlaub in der Türkei ist mehr als nur Baden im azurblauen Wasser an den weißen Stränden des Mittelmeeres. Das Land ist reich an Historie und beeindruckenden Landschaften, auch wenn eine Reise ins Landesinnere nicht immer ganz ungefährlich ist. Unberührte und unentdeckte Gegenden wie die Schwarzmeerküste des Landes, das anatolische Hochland oder Kappadokien sind sehenswert und in jedem Fall ein Abenteuer wert.Besonders Kappadokien hat es den Besuchern angetan. Wind, Regen und Menschenhand haben der Landschaft eine eigentümliche Form gegeben. Das weiche Tuff, welches hier vorwiegend zu finden ist, lässt sich schnell und gut bearbeiten, so hat sich im Laufe der Jahrtausende ein Höhlensystem durch Menschen ergeben. Betrachtet man die Siedlungsgeschichte Kappadokiens findet man hier Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Religion. Fast immer war die beeindruckende Landschaft eine Zufluchtsstätte für Minderheiten. Schon in der vorchristlichen Zeit siedelten hier Perser, Makedonen, Ägypter, Griechen und Ariobarzaniden. In frühchristlicher Zeit bestimmten Römer, Hunnen und schließlich Osmanen die Geschicke des Landes. Ein ganz wichtigerKappadokien flickr©Jean&Natalie Aspekt jener Zeit aber war, dass Kappadokien ein besonders populäres frühchristliches Zentrum gewesen war. Über 3.000 Kirchen lassen sich als Zeugnisse jener Epoche verstreut über das gesamte Gebiet Kappadokiens finden. Mit der Herrschaft der Osmanen war diese Entwicklung rückläufig, auch wenn das Christentum zunächst sogar ohne Unterdrückung toleriert wurde. Die letzte christliche Gemeinde verließ das Gebiet aber nach dem Türkisch-Griechischen Krieg 1922.

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Autor: Riko

Schlafsack in ungewöhnlicher Umgebung flickr ©GETA80Zu den wichtigsten Utensilien auf einer Trekking-Tour zählt ohne Zweifel der Schlafsack. Neben den praktischen Eigenschaften wie Kälteschutz, geringes Gewicht und Nässeschutz ist vor allem eines wichtig, man muss sich wohl fühlen, aber genau das ist es, was den meisten Trekkern schlaflose Nächte bereitet.Die unterschiedliche Verarbeitung und Stoffe sowie der Schnitt des Schlafsacks sind entscheidende Kriterien für das Wohlfühlen. Rauere und besser isolierende Stoffe haben nicht immer die besten Schlafeigenschaften. Die verbreiteten Stoffe bei den Schlafsäcken sind Leinen, Baumwolle, Vliesstoffe und Kunstseide. Auch die Formen variieren zwischen Mumienschlafsack, Rechteck, mit oder ohne Kapuze sowie mit oder ohne Ärmel. Bevor man sich also auf die Reise begibt, sollte man gründlich herausfinden, welcher Stoff und welche Formgebung zum wohltuenden Schlaf beitragen. Der Kauf einer Isoliermatte oder einer leichten Luftmatratze kann den Schlafkomfort weiter verbessern.

Je nach Anwendung gibt es natürlich ganz unterschiedliche Typen von Schlafsäcken. Der sogenannte Jugendherbergsschlafsack ist besonders leicht und ungefüttert, er dient dem Ersatz von Bettwäsche in Herbergen oder Berghütten. Durch ihn soll der Hygiene Sorge getragen werden.

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Autor: Riko

Texas flickr©alpha Tango Bravo

Texas – schon allein der Klang versetzt so manchen „heimlichen“ Cowboy ins Land der Träume. Der einsame Cowboy, der allein durch die Prärie reitet, abends ein Lagerfeuer macht und unter freiem Himmel nächtigt.

Kein Problem – gibt es heute noch. Wer sich also noch einmal in die Vergangenheit versetzen lassen und auf dem Rücken eines Pferdes mal einen außergewöhnlichen Urlaub verbringen möchte, der kann dies auf einer Ranch in Texas gerne tun. Zwar ist es nicht empfehlenswert, allein durch die weite Landschaft zu reiten, aber ansonsten ist alles genauso wie vor 150 Jahren. Die erste Nacht und den ersten Tag verbringt man noch auf der Ranch, um die wichtigsten Dinge zu erfahren. Man wird mit dem Pferd vertraut gemacht, lernt das richtige Füttern und Pflegen des Tieres und erhält die notwenige Ausrüstung – und schon kann es losgehen.

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Autor: Riko

Ardennen ©wikipedia

Die Ardennen, auch Ardenner Wald genannt, sind ein Mittelgebirge, welches sich auf belgischem, luxemburgischem und französischem Boden erstreckt. Der Hauptteil der Ardennen liegt in Belgien und ist ein wunderbares Wald- und Wandergebiet mit mittleren Höhen um die 500 Meter.

Der Baraque de Fraiture ist mit seinen 652 Metern die höchste Erhebung der Ardennen und das beliebteste Ausflugsziel. Die gerade im Herbst in bunten Farben schillernden Wälder der Ardennen bieten einzigartige Ausblicke und Touren. Das Ardennen flickr©Garrulusso idyllische Gebirgsplateau ist immer wieder von Flüssen durchädert, die auch gerne von Freizeitsportler genutzt werden. Die Landschaft setzt sich aus riesigen Waldflächen, Heideland und in höheren Lagen aus Felsen zusammen.

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Autor: Riko

Die Region Dalmatien ist eine der schönsten Küstenlandschaften dieser Erde. Eine Wanderung entlang der Küste des Adriatischen Meeres verzaubert einfach jeden Reisenden. Als Dalmatien bezeichnet man eine Küstenregion des heutigen Kroatiens, die sich von der Insel Rab im Norden bis zur Bucht von Kontor erstreckt. Der Name stammt aus dem 1. Jahrhundert, als ein Stamm der Illyrer (Dalmaten) in diesem Gebiet siedelte.Die Region hat bereits eine sehr bewegte Geschichte hinter sich und taucht erstmals bei der römischen Eroberung in den Geschichtsbüchern auf. Die römischen Eroberer hatten große Schwierigkeiten die in Stadtstaaten lebenden Menschen zu unterwerfen. Erst Tiberius gelang es im Jahre neun endlich für Ruhe zu sorgen. Von der Völkerwanderung Europas blieb die Küstenregion weitestgehend verschont, weil sich die gut organisierten Stadtstaaten sich zu wehren wussten, während das Hinterland fast vollständig von den Slawen eingenommen wurde. Im bewegten Mittelalter wechselte die Herrschaft über das Gebiet fast im Takt der Jahrzehnte, von der französischen Besatzung, über das Königreich Kroatien bis hin zum Seefahrerstaat Venedig reichten Besitzrechte über Dalmatien. Im 19. Jahrhundert wurde die Region in die Republik Jugoslawien eingliedert, erlangte dann mit Kroatien aber die Unabhängigkeit.

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Autor: Riko

Langesund flickr ©fischerhuder

Langesund ist ein sehr schöner und ruhiger Ort direkt am Ufer des gleichnamigen Fjordes. Wer also Ruhe und Abgeschiedenheit in einer wunderschönen Umgebung sucht, findet es hier garantiert.

Die ersten Erwähnungen des Ortes fanden Historiker schon im 13. Jahrhundert. Die offizielle Stadtgründung erfolgte im Jahr 1765. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Langesund durch Bauholz und Schiffbau landes- und europaweit bekannt.

Das berühmte Schiff „Løvendals galei“ wurde hier gebaut, mit welchem der dänische Seefahrer Peter Wessel Tordenskjold zahlreiche Siege auf See erringen konnte. Peter Wessel Tordenskjold war ein dänischer Kriegsheld gewesen, der während der Nordischen Kriege sehr viel Ruhm erntete. Aufgrund seiner Tapferkeit und Erfolge wird nach dem Ende der Kriege in den Adelsstand erhoben. Tragischerweise starb der Kriegsheld bei einem Duell, das nach einem Streit beim Kartenspielen gefordert wurde. Er wurde dann in Kopenhagen beigesetzt.

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Autor: Riko

Irland im Sommer flickr ©berti66

Irland – die Grüne Insel! Der Inselstaat im Nordwesten Europas vereint viele Eigenschaften auf sich, die man anderorts vergeblich sucht. Irland ist eine Mischung aus beeindruckender Landschaft, spannender Geschichte und unverwechselbarer Menschen.

Aber vor allem ist Irland die Heimat von über sieben Millionen Kühen und über acht Millionen Schafen. Die Landwirtschaft spielt auf der Grünen Insel noch immer eine tragende Rolle und hat die Menschen dort über Jahre geprägt. Die weiten Ebenen und leicht ansteigenden Hügelketten bieten hervorragende Futterplätze für die Tierwelt der Insel. Bei Work and Travel kann man eine selbstgewählte Zeit auf einer Farm verbringen und die Insel aus Sicht der Bewohner kennenlernen.

Die Aufgaben sind in Irland recht vielfältig, so kann man zum Beispiel auf einer Mixed-, einer Milch- beziehungsweise Pferdefarm mithelfen und sich sein tägliches Brot verdienen. Mixed-Farmen züchten Kühe und Schafe gleichzeitig. Die Aufgaben umfassen die tägliche Arbeit mit den Tieren – Füttern, Ausmisten, Schafe scheren oder auch Traktor fahren. Auf einer Milchfarm (Dairy Farm)hat man es ausschließlich mit Kühen zu tun, Melken, Kälber füttern und die Muttertiere versorgen. Eine besonders beliebte und spannende Arbeit erwartet einen auf den Pferdefarmen. Da die Pferdezucht sich in Irland einer großen Anhängerschaft erfreut, legt man auf edle Zuchtpferde großen Wert. Einzelne Tiere werden dann im Rahmen von Work and Travel auf Turniere vorbereitet, gepflegt und ausgebildet. Eigene Reiterfahrungen sind aber für diese Aufgabe zwingend notwendig.

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Autor: Riko

Als die Sächsische Schweiz wird der im Bundesland Sachsen gelegene Teil des Elbsandsteingebirges bezeichnet. Das Mittelgebirge, mit den auffälligen Felsformationen, liegt am Oberlauf der Elbe und zum Teil in Deutschland sowie in Tschechien. Die höchste Erhebung des Elbsandsteingebirges ist der Decinsky Sneenik (Hoher Schneeberg) mit 723 Metern.Zwar ist der Name „Sächsische Schweiz“ schon lange in unserem Sprachgebrauch verankert, aber bei näherer Betrachtung müsste man eigentlich vor Verwunderung stutzen. Die Namensgebung geht zurück auf die Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff, die sich beim Anblick des Elbsandsteingebirges an ihre Schweizer Heimat erinnert fühlten. Die Popularität dieser Bezeichnung ist dem Autor und Pfarrer Wilhelm Lebrecht Götzinger zu verdanken, der bei seinen Ausführungen über das Gebirge jene Bezeichnung benutzte. Ursprünglich hatte es einmal „Meißner Hochgebirge“ geheißen.

Neben diesen historischen und informativen Aspekten ist das Wandern in der Sächsischen Schweiz schon seit dem 18. Jahrhundert populär. Die seltsam anmutenden Sandsteinformationen, die durch Wind und Wasser geformt wurden, haben schon immer eine große Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt. Wer sich näher mit der Geologie und Beschaffenheit des Gebirges auseinandersetzt, wird mit großer Traurigkeit feststellen, dass man für ein Meer einige tausend Jahre zu spät kommt, denn dieses war für die Entstehung des Mittelgebirges verantwortlich. Durch die teils bizarren Felsformationen lässt es sich hervorragend wandern und wenn man sich außerhalb des Nationalparks befindet, auch hervorragend übernachten. Das Übernachten unter einem der zahlreichen Felsvorsprünge besitzt sogar eine eigene Bezeichnung in der Sächsischen Schweiz, das Boofen. Es erfreut sich gerade bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit, schließlich kehrt der Mensch auf diese Weise zu seinen Wurzeln zurück. Natürlich kann man in den nahegelegenen Ortschaften eine Ferienimmobilie oder eine andere Übernachtungsmöglichkeit finden.

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Autor: Riko

Mendoza flickr ©fainmen

Die argentinische Provinz Mendoza ist für Trekking-Touristen eine richtige Herausforderung, denn die Mischung aus Trockensteppe (Monte) und den Hochgebirgen der Anden erfordert höchste körperliche Anstrengungen und Nervenstärke.Die Provinz Mendoza liegt an der westlichen Grenze Argentiniens und ist vor allem für seinen Wein bekannt. Kilometer lang ziehen sich die Anbaugebiete durch das Land und bedecken einen großen Teil der Berghänge, zwischendurch werden sie nur von kleinen Feldern mit Gemüse oder Getreide sowie idyllischen Dörfern unterbrochen. In den Oasen bilden sie den grünen Widerpart zur weiten Steppenlandschaft, die mit ihrer kargen Natur, den braunen Berghängen und ihrem trockenen Klima vorherrschend ist in der Region Mendoza. Das Abendteuer Trockensteppe beginnt für die Trekker schon bei den extremen Temperaturunterschieden, die warmen und sonnigen Tage stehen oftmals die kalten und windigen Nächte gegenüber, wo es zu regelrechten Temperaturstürzen kommen kann. Kaum ist die Sonne am Horizont verschwunden, beginnt auch während der Sommermonate das Frieren. Die Vorbereitung mit Hilfe der richtigen Ausrüstung ist hierfür zwingend lebensnotwendig.

Der Weinanbau ist nicht nur einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren von Mendoza, er hat sogar eine führende kulturelle Bedeutung eingenommen. Das Vendimia Fest, welches immer Anfang März veranstaltet wird, ist schließlich der Höhepunkt der Weinernte und läutet deren Ende ein. Aus allen Bezirken der Region Mendoza werden Schönheitsköniginnen entsandt, wovon eine durch eine 50köpfige Jury zur Königin des Vendimia Fest bestimmt wird. Mit dem Erringen des Titels steigt das Ansehen der Gewinnerin fast ins Unermessliche.

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