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Abu Simbel ist ein Meisterwerk – in zweifacher Hinsicht. Erbaut im Dreizehnten Jahrhundert vor Christus für Ramses II sollte der Felsentempel mit seinen vier kolossalen Statuen des Pharaos die Macht Ägyptens symbolisieren. In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde er dann in einem Glanzakt von einem internationalen Team von Archäologen und Ingenieuren vor den Wassermassen des Nasser-Sees gerettet und um mehrere Hundert Meter versetzt.

Etwa 290 Kilometer südlich von Assuan liegt das Dorf Abu Simbel, in das jeden Morgen Ströme von Touristen einfallen, um den großen Tempel von Ramses II. und den kleineren, seiner Hauptfrau Nefertari gewidmeten Hathor-Tempel zu besichtigen. Um vier Uhr morgens geht die Reise –man kann sie direkt im Hotel oder auf dem Nilkreuzer buchen – in einem Taxi oder Bus los und man hat etwa vier Stunden Zeit, um die vorbeiziehende Wüstenlandschaft zu genießen. Mit etwas Glück erlebt man sogar einen wunderschönen Sonnenaufgang.

Die Pyramiden von Gizeh zählen zu den bekanntesten und ältesten Bauwerken auf der Welt, und es ranken sich eine Menge Mythen um die kolossalen Bauwerke. Ein Besuch der Sehenswürdigkeiten sollten bei keinem Ägyptenurlaub fehlen.

Die imposanten in Ägypten befindlichen  Bauwerke liegen etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh im westlichen Rand des Niltals. Bis zum Stadtzentrum Kairos sind es etwa 15 Kilometer. Im Jahr 1979 wurden die Pyramiden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Pyramiden von Gizeh – Weltwunder der Antike

Von den sieben antiken Weltwundern sind die Pyramiden die einzig erhaltenen. Jährlich strömen viele Touristen und Einwohner zu dem Ort, um die altehrwürdigen Bauten zu bestaunen. Und zweifellos hinterlassen sie ein einzigartiges Gefühl beim Betrachter.

Die Stadt Luxor ist jedes Jahr das Ziel von Millionen von Besuchern, denn in der Umgebung der Nilmetropole finden sich zahlreiche Zeugnisse der ägyptischen Geschichte, die noch in ihrer Gesamtheit und Schönheit zu bewundern sind.

Luxor, das etwas über 100.000 Einwohner zählt, ist dank der sehenswerten geschichtlichen Zeugnisse eine Touristenmetropole geworden, wobei es den geneigten Besucher schwer fällt, etwas vom ursprünglichen Ägypten kennenzulernen, denn die Straßen sind verstopft von fliegenden Händlern, die dem nicht versiegen wollenden Touristenstrom permanent etwas verkaufen wollen. Möchte man sich aber mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen, gehört ein Aufenthalt in Luxor zum Pflichtteil des Programms.

Die Stadt, die in früheren Aufzeichnungen auch als „Waset“ oder als „hunderttoriges Theben“ bezeichnet wurde, liegt am östlichen Ufer des Nils und hat zwei Heiligtümer in seine Stadtentwicklung integriert, das Luxor- und das Karnakheiligtum. Die Tempelanlage des Luxor-Heiligtums entstammt der Zeit des Neuen Reiches und ist dem Gott Amun, seiner Frau Mut sowie dem gemeinsamen Sohn Chons geweiht. Durch Umbauten von Ramses II. oder Alexander dem Großen hat das Heiligtum im Laufe der Jahre zahlreiche bauliche Veränderungen erfahren. Trotz alledem gehört die Anlage mit ihren Statuen, Säulen und Obelisken zu den beeindruckendsten Bauwerken des Alten Ägyptens.

Etwas ungewöhnlich und sicherlich auch etwas kostspieliger als die üblichen Katalogreisen ist eine Safari auf den Rücken der Pferde. Für Südafrika und einigen angrenzenden Ländern bieten Unternehmen an, das Land und vor allem die Landschaft vom Rücken der Pferde aus zu entdecken.

Wenn man einmal die politischen und ethnischen Probleme des afrikanischen Kontinentes beiseite lässt und sich nur mit den verschiedenen Kulturen und Landschaften beschäftigt, erhält man ein völlig neues Bild von Afrika. In mancher Einöde abseits jeder Auseinandersetzungen kann man noch das ursprüngliche Afrika erleben, das sich derart vielfältig präsentiert, dass einem der Atem wegbleiben kann. Besonders die Farben – die Farben hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Sie wirken wesentlich intensiver, brennen sich in die Augen, insbesondere die warmen Töne – was natürlich auch unmittelbar mit dem Klima zusammenhängt, aber trotzdem erscheint ein Orange in so vielen verschiedenen Spektren! – es fehlen der deutschen Sprache einfach die treffendenden Adjektive für diese Beschreibung – denn roter oder oranger gibt es normalerweise nicht im Deutschen nicht!

Aber genau dorthin führt uns die Reise – in Gebiete wie das Wildtierreservat Pakamisa, das der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, sondern nur von ausgewählten Gästen und nur in Begleitung besucht werden darf. Es umfasst ein Gelände von knapp 2.500 Hektar mit einem leicht gebirgigen Charakter mit unzähligen Schluchten, Tälern und Berggipfeln. Das Reservat ist ein typisches Beispiel für die afrikanische Buschlandschaft mit exotischen Pflanzen, kilometerweiter Steppe und seltenen Tierarten. Zu den Tierarten, die den Besucher im Wildtierreservat Pakamisa erwarten, zählen Leoparden, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Graue und Rote Duiker, Steinböckchen, Klipspringer, Paviane und andere Raubtiere wie Reptilien. Hinzu kommen noch über 100 bekannte Vogelarten, für die sich besonders Ornithologen begeistern können.

Den meisten Menschen fällt beim Thema Ägypten die Sonne und die Pyramiden ein, dabei hat das Land neben jeder Menge Wüste und andere wunderschöne und vor allem historisch faszinierende Orte zu bieten.

Den Nil mittels eines Schiffes zu erkunden, ist heutzutage kein Hindernis mehr. Moderne Kreuzfahrtschiffe, die zwar nicht so gigantisch sind wie ihre Verwandten auf den Ozeanen, aber jede Menge Komfort und Annehmlichkeiten bieten, fahren meist von Kairo aus südwärts. An den historischen und kulturellen Stätten wird dann zur Besichtigung jeweils Station gemacht. Dabei kann das Entdecken des Nils ausgehend von seinem Ursprung zu Fuß und dem Auto wesentlich interessanter sein, weil man unterwegs viel vom ursprünglichen Ägypten erfährt und sich mit den Menschen des Landes auseinandersetzen kann.

Der südliche Teil Marokkos mit seinen Wüsten und dem Atlas-Gebirge ist eine Abenteuerreise auf den Spuren der Karawanen. Die goldgelbe Dünenlandschaft, die Hitze und die steinenden Monumente aus vergangenen Zeiten sind natürlich konträr zu den grünen Trekking-Touren im Regenwald Südamerikas, den Seen in Schweden oder den Wanderungen in Asien, aber genauso faszinierend.Ausgangspunkt vieler Touren im Süden von Marokko ist die berühmte Stadt Marrakesch. Das bunte Treiben auf den Märkten der Stadt, die Moscheen und Gärten machen sie zu einer lebendigen Metropole mit einem Hauch geschichtlichem Orient. Neben Meknes, Fes und Rabat zählt Marrakesch zu den Königstädten, deren zentraler Ort der Djemaa El Fna (Platz der Geköpften) ist. Hier spielt sich das gesellschaftliche Leben der Stadt und Fremde tauchen ein in die Welt des Orients. Von hier aus kann man eine der unzähligen Karawanen begleiten, die gemächlichen Schrittes Richtung Süden wandern.

Durch eng geschlungene Pässe, vorbei an tiefen Schluchten schlängelt sich die Karawane durch den Hohen Atlas, dem höchsten Teil des Atlas-Gebirges. Da hier die Hänge nicht so steil abfallen, lohnt es sich, die Karawane zu verlassen und einen der Gipfel, deren Höhe etwas mehr als 2.000 Meter betragen, zu erklimmen. Die Aussicht ist einfach atemberaubend!

Zentrale Station im Atlas-Gebirge sind die Kasbahs – Festungs- und Burganlagen, die zur Sicherung von kleinen Städten dienten oder im Gebirge verteilt liegen. Hier leben vor allem Berberstämme, die sie als Residenz nutzen und hier ihre Vorräte lagern. Sie werden meisten aus Lehm gebaut und werden von einem Zentralbau bestimmt.

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