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Grasse, die Hauptstadt des Parfüms, begeht Anfang August von neuem ihr alljährliches Blütenfest. Die Stadt unweit der französischen Côte d’Azur lädt insbesondere an diesem Wochenende, vom 07. bis 09. August, zu einem Besuch ein. Denn das opulente Fest „Fête du Jasmin“ begeistert Touristen und Einwohner der gesamten Region.
Traditionell provenzalisch gekleidete Frauen begleiten den Umzug mit seinen geschmückten Wagen, Artisten und Künstlern durch die französische Stadt Grasse. Fünfzigtausend Blumen werden an das Publikum verschenkt oder in die Menge geworfen. Feuerwehrwagen versprühen parfümiertes Wasser unter den Menschen, überall duftet es nach Jasmin. [...mehr]
Jahr für Jahr muss man sich als Trekking-Fan neue Herausforderungen suchen. In diesem ist es das Wandern in den Pyrenäen, das seinen Reiz ausübt. Das Gebirge, das die Iberische Halbinsel von dem europäischen Kontinent trennt, steckt voller Überraschungen und ansehnlichen Regionen.
Man muss schon sehr romantische Vorstellungen von einer Wandertour haben, wenn man sich das Ziel setzt innerhalb weniger Wochen die vollständige Pyrenäen-Landschaft für sich zu entdecken. Hat man es aber hinter sich gebracht, bleiben unvergessliche Eindrücke eines Gebirges, das mit einer Länge von etwas über 600 Kilometern einen wesentlichen Bestandteil Europas darstellt.
Wandern in den Pyrenäen
Ohne Zweifel gehören die Pyrenäen zu den schönsten Landschaften des Kontinentes. Faszinierend hierbei ist schon allein die ländergebunde Aufteilung der Fauna. Auf der französischen Seite der Pyrenäen finden sich Mischwälder mit der typischen europäischen Pflanzenstruktur. Kaum überquert man die Grenze nach Spanien erhält das Gebirge einen sehr hochalpinen Charakter, wo das Klima schon etwas rauer ist und die Tierwelt weniger ausgeprägt. Etwas untypisch ist gerade diese Region der Pyrenäen zur Heimat vieler Murmeltiere geworden, die sich fast wie im Gleichklang die anderen Tiere vor Gefahr warnen. Der Sommer ist die geeignetste Zeit, um sich auf Erkundung zu begeben.
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Wenn es um das Thema Erholung geht, gehört die Museé de la Mer, meiner Meinung nach zu den schönsten Regionen. Gemeint sind dabei nicht unbedingt die prunkvollen Städte wie Nizza oder Cannes, sondern im Besonderem deren Peripherie. Dazu gehören auch die Îles de Lérins, die unmittelbar vor der Küste Cannes gelagert sind und in nur 20 Minuten Überfahrt zu erreichen sind.
Île Sainte-Marguerite und der Mann mit der eisernen Maske
Bestehend aus vier Inseln Sainte-Marguerite, Saint-Honorat, Saint-Ferréol und Île Saint de la Tradeliere bietet sich dem Besucher ein geradezu paradiesischer Anblick. Die aus touristischer Sicht interessanteste Insel, die allesamt autofrei sind, ist die Île Sainte-Marguerite. Die nach einer Nonne benannte Insel erlangte Berühmtheit durch das Fort Royal mit dem Museé de la Mer, das in dem Roman von Alexandre Dumas „Der Mann mit der eisernen Maske“ eine tragende Rolle spielt. Noch heute kann man jene Zelle besichtigen, in welcher der Mann zwischen 1687 und 1698 gesessen hat. Erheblich interessanter scheint aus meiner Sicht jedoch die Ausstellung zahlreicher Artefakte und Zeugnisse, die aus Schiffswracks stammen, die an der Côte d’Azur gehoben wurden.
Saint-Honorat las Heim für Mönche
Die Île Saint-Honorat war von jeher die Heimat von Zisterziensermönchen, die sich im 5. Jahrhundert auf der Insel niedergelassen haben. Die Ruinen des alten Klosters können noch heute besichtig werden, wobei 25 noch heute in dem neugeschaffenen Bau auf der Insel leben. Mit etwas Glück können Besucher der Île Saint-Honorat einen Teil der wertvollen Güter ergattern, die von den Mönchen hergestellt werden. Dazu zählen köstliche Liköre, Wein Lavendel und schmackhafte Orangen
Îles de Lérins ein Paradies zum Entspannen
Durch die unzähligen Wege, die sich quer über die Inseln schlängeln, kann man sich zu endlosen Spaziergängen verführen lassen. Das Rauschen der Wellen, die klare Luft und das oftmals ungestörte Wandeln machen die Îles de Lérins zu einem Paradies zum Entspannen. [...mehr]
Die Côte d’Azur oder generell die südfranzösische Küste ist so ziemlich das Schönste, was Frankreich zu bieten hat. Dementsprechend teuer ist das Vergnügen dort einen Urlaub zu verbringen, gerade weil man dort so herrlich im Hinterland wandern und die Strände genießen kann.
Hotels in der Nähe von Nizza, Cannes oder anderen südfranzösischen Städten belasten bei einem längeren Aufenthalt definitiv den Geldbeutel. Das Trekking-Anhänger sich vor Zelten nicht scheuen, sind Zeltplätze immer eine mögliche Alternative. Lange Zeit wurde diese in Frankreich nicht sonderlich kultiviert, haben sie doch an der noblen Côte d’Azur einen eher rauen Charme, aber mittlerweile hat man mitbekommen, dass auch dort Geld zu verdienen ist.
So sind in der jüngsten Vergangenheit entlang der Küstenlinie zahlreiche neue Zeltplätze entstanden und ältere Anlagen modernisiert worden. Mit einer entsprechenden Vorabinformation kann man durchaus einen tollen Ort finden, wo man landschaftlich keine Einbußen hinnehmen muss und sich auch wunderbar erholen kann.
Ich habe einfach mal ein paar Beispiele herausgesucht, die man sich anschauen könnte.
La Pinatelle
Der Zeltplatz La Pinatelle ist unweit der großen Metropolen der Côte d’Azur Nizza und Cannes gelegen. Er ist einer größten an der Küste und bietet, weil im Hinterland gelegen, ein wunderbares Panorama.
Kosten: 2 Personen + Zelt = 10 Euro – 2 Personen + Zelt + Auto = 12 Euro
Reservierung: Telefon – 04.93.60.40.46
Le Séquoia
Die Anlage von Le Séquoia ist schon etwas luxuriöser. Eine Mischung aus Mietobjekten und Zeltplatz machen Le Séquoia zu einem abwechslungsreichen Aufenthaltsort, der in Sachen Komfort keine Wünsche offen lässt.
Kosten: Platz 12,35 Euro + Auto 3,20 Euro + 5,25 Euro
Adresse: Avenue du Pylone
06600 Antibes
Tel. (33) 04 93 74 44 75
Domaine sainte Madeleine
Auf diesem Zeltplatz, dem Domaine sainte Madeleine, geht es schon etwas familiärer zu, ohne dass man sich bei der Ausstattung einschränken muss. Vielmehr ist es die ausgezeichnete und idyllische Lage, die diesen Ort zu einem Geheimtipp macht.
Adresse: Route de Moulinet
06 380 SOSPEL
Reservierung: Tél 04 93 04 10 48 [...mehr]
Die Grajischen Alpen, ein Teil der französischen Alpen, sind aufgrund ihrer Konstitution besonders für ausgiebige Wanderungen geeignet. Der Parc National National de la Vanoise, wesentlicher Bestandteil der Tour des Glaciers, besticht durch seine eindrucksvolle Landschaft und simplen Schönheit.
Eindrucksvoll präsentiert sich hierbei die einzigartige Alpenlandschaft mit ihren vergletscherten Gipfeln, den im tiefen Blau starr liegenden Gebirgsseen und den abwechslungsreichen Wanderstrecken. Die einzelnen Abschnitte der Tour des Glaciers führen jeweils zu Berghütten, die oftmals von atemberaubenden Panoramen umrandet sind. Dabei sind die einzelnen Strecken von so unterschiedlicher Schwierigkeit, dass einige von ihnen als Sportstrecken von Extremsportler genutzt werden.
Die Tour des Glaciers ist mit Sicherheit eine der schönsten Wandertouren Europas, da sich dem geneigten Beobachter fast sämtliche Landschaftsformen der Hoch- und Mittelgebirge als Aussicht bieten. Blühende Weidelandschaft, wo buntgecheckte Rinder das satte Grün zieren, steinige Moränen, schneebedeckte Gipfel und kühle, aber im tiefen Blau erscheinende Gebirgsseen sind nur eine kleine Auswahl dessen, was die Natur an Schönheit auf der Tour des Glaciers für die Wanderer bereit hält.
In der Region Haute Maurienne führt die Tour zum Teil über historische Verkehrswege, so passiert
man unter anderem die Salzstraße zwischen Pralognan und Termignon. Wer an dieser Stelle das Abenteuer nicht scheut, kann den Aufstieg zum Plateau des circa 35 km² großen Vanoisegletschers wagen. Dies sollten nur erfahrene Trekking-Experten mit der entsprechenden Ausrüstung in Angriff nehmen.
Insgesamt führt die Tour des Glaciers über rund 100 Kilometer, für die man durchschnittlich sieben und acht Tage einplanen sollte. Wetterfeste Kleidung und ein wenig Ausdauer sind für die Bewältigung schon von Nöten, aber es lohnt sich auf alle Fälle. [...mehr]
Wem die ganze Knallerei zu Silvester ein wenig auf die Nerven geht, dem seien ruhigere Gegenden empfohlen. Eine Kurzreise in die französischen Alpen kann in dieser Hinsicht eine wahre Wohltat sein, denn in Frankreich ist großes Feuerwerk eher eine Ausnahme und eine gemütlich Wanderung durch eine faszinierende Alpenlandschaft wirkt erheblich mehr als sinnlose Traditionsfeierei.
Wie man diesen Worten entnehmen kann, bin ich kein großer Fan von Silvester und unternehme ich lieber eine gemütlich Kurzreise, um mir diese Tage zu vertreiben. Lieb gewonnen habe ich dabei den wunderschönen Skiort Chamonix, der zwar in den Wintermonaten geradezu von Touristen überlaufen ist, aber abseits des Trubels wunderschöne Ferienhäuser bietet, von wo aus man gemütliche Touren in die Umgebung starten kann. Da die meisten Menschen zu Skifahren hierher kommen, hat man als Wanderer fast gänzlich seine Ruhe. Die Impressionen, welche die winterliche Landschaft rund um Chamonix bietet, lassen sich kaum in Worte fassen. Das Tal, umgeben von mehreren Bergen, ist optisch stets ein Leckerbissen und nicht umsonst konnte ich hier unvergessliche Bilder festhalten.
Selbst Extrem-Kletterer kommen hier auf ihre Kosten, befindet sich doch Chamonix in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mont Blanc, der genügend Herausforderungen bietet.
Wer also ein wenig Ruhe möchte und die Skifahrer gut ignorieren kann, ist hier über die Feiertage genau richtig. [...mehr]
Frankreich mit all seinen Facetten ist ein faszinierendes Land. Dort möglichweise durch Work and Travel die Menschen und Kultur näher kennen zu lernen, ist der Traum zahlreicher Jugendlicher. Insbesondere der Süden des Landes sowie Paris sind die beliebtesten Orte an denen man seine Zeit verbringen möchte.
Die Mittelmeerküste Frankreichs ist ohne Zweifel eine der schönsten Küsten weltweit. Der Charme von Nizza, Cannes und Marseille sucht auf dieser Welt seinesgleichen. Gerade hier bieten sich in der Hotellerie oder den anderen Zweigen des Tourismus zahlreiche Arbeitsangebote, die einen Work and Travel-Aufenthalt lohnenswert machen. Spricht man zudem noch mehrere Sprachen, wird man hier mit offenen Armen empfangen. Durch den engen Kontakt sowohl mit
Einheimischen und Touristen kann man recht schnell seine Sprachkenntnisse weiter vertiefen. Das große Plus an diesen Aufenthalten ist jedoch die wunderschöne Landschaft und das azurblaue Mittelmeer. Allerdings sind auch gerade hier die Lebenshaltungskosten recht hoch, was man bei seinen Gehaltsverhandlungen in Betracht ziehen sollte.
In Paris verhält es sich fast ähnliche wie an der Côte d’Azur. Auch hier findet man in erster Linie in der Tourismus-Branche die passenden Jobs und die Lebenshaltungskosten sind relativ hoch.
Aber es gibt auch Orte, wie Aix-en-Provence, Arles, Nantes, Lyon oder Dijon, wo sich ein Work and Travel-Aufenthalt lohnt. Meist können diese Städte mit einer zauberhaften Altstadt aufwarten, besitzen unzählige kulturelle Angebote und erholsame Ausflugsziele.
Weitere Informationen zu Work and Travel findet man hier. [...mehr]
Die Ferien einmal auf eine ganz besondere Art und Weise zu verbringen, ist für Familien jedes Jahr eine Herausforderung. Eine attraktive Art seinen Urlaub zu verbringen sind Hausbootferien in Burgund. Die wunderschöne Landschaft im Herzen
Frankreichs ist von zahlreichen Flüssen und Kanälen durchädert und kann spielend leicht mittels eines Hausbootes erkundet werden. Diese besondere Perspektive wusste man schon im 18. Jahrhundert zu schätzen, denn der französische Autor Stendhal (1783-1842) schwärmte schon damals: „man sieht das Land besser als von einer Postkutsche aus.“ Überträgt man dies auf die heutige Zeit, könnte das Hausboot wirklich eine lohnenswerte Alternative zum Autoreisen sein.
Die wunderschöne Landschaft Burgund ist allemal eine Reise wert, diese aber mittels eines Hausbootes zu erkunden, ist eine faszinierende Art des Reisens zu Wasser. Fast geräuschlos gleitet das Boot durch die Flusslandschaft, vorbei an blühenden Wiesen, goldenen Feldern, den berühmten Weinreben des Burgunders und den wohltuend Schatten spendenden Bäumen. Am Ufer hin und wieder ein einsamer Angler, kleine Dörfer und grasende Kühe – dieses Idyll findet sich fast überall in Burgund. [...mehr]
Die Côte d’Azur, die Diva der Mittelmeerküste, hat nicht nur weiße Strände, imponierende Städte wie Nizza oder Cannes sowie himmelblaues Wasser zu bieten. Das Hinterland der Côte d’Azur ist ebenso faszinierend mit seiner beeindruckenden
Landschaft und kleines Orten voller Geschichte. Die Fahrt in die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur bietet atemberaubende Aussichten, wunderbare Wanderwege und 300 Tage Sonnenschein im Jahr.
Einer dieser faszinierenden Orte ist Èze, der sich von der Küste bis ins Gebirge zieht und sich aus drei Ortteilen zusammen setzt. Direkt an der Küste liegt der idyllische Ortsteil Èze-Bord de Mer. Den kleinen Badeort, der mit der Bahn sehr gut von Nizza beziehungsweise Monaco aus zu erreichen ist, erfreut sich einer kleinen Fangemeinde von Badegästen, die abseits der populären Strände die Strände der Côte d’Azur genießen wollen. Von Èze-Bord de Mer führt die „Sentier-Friedrich-Nietzsche“ hinauf in den beeindruckendsten Ortsteil von Èze, Èze Village. Dieser befindet sich auf einer Höhe von 430 Metern und kann dank eng geschlungener Wanderwege direkt von der Küste aus erschlossen werden. Die „Sentier-Friedrich-Nietzsche“ ist dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche gewidmet, der den Winter 1883 hier verbrachte und ein Teil seines Werkes „Also sprach Zarathustra“ hier verfasste. Der Anstieg ist zwar etwas beschwerlich, aber auf jeden die Mühe wert, denn in Èze Village beginnt eine Zeitreise ins Mittelalter. [...mehr]
Die Ardennen, auch Ardenner Wald genannt, sind ein Mittelgebirge, welches sich auf belgischem, luxemburgischem und französischem Boden erstreckt. Der Hauptteil der Ardennen liegt in Belgien und ist ein wunderbares Wald- und Wandergebiet mit mittleren Höhen um die 500 Meter.
Der Baraque de Fraiture ist mit seinen 652 Metern die höchste Erhebung der Ardennen und das beliebteste Ausflugsziel. Die gerade im Herbst in bunten Farben schillernden Wälder der Ardennen bieten einzigartige Ausblicke und Touren. Das
so idyllische Gebirgsplateau ist immer wieder von Flüssen durchädert, die auch gerne von Freizeitsportler genutzt werden. Die Landschaft setzt sich aus riesigen Waldflächen, Heideland und in höheren Lagen aus Felsen zusammen. [...mehr]












