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Autor: Gast

Einmal an der Küste übernachten, zwischen den Dünen und mit dem Meeresrauschen im Ohr… Auch wenn wildes Camping in Dänemark leider nicht erlaubt ist, bieten zahlreiche Plätze entlang von Nord- und Ostsee hervorragende Übernachtungsmöglichkeiten. Dabei kommt auch der Aktivurlaub nicht zu kurz.

Camping in Dänemark

Ob im Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen – für Camper bietet Dänemark zahlreiche schöne Plätze mit sehr guter Ausstattung. Beliebt sind aber auch Hütten, die typischerweise auf dänischen Campingplätzen zu finden sind. Je nach Kategorie mehr oder weniger luxuriös, stellen diese vor allem für Familien die passende Unterkunft dar.
Darüber hinaus werden auch zahlreiche Aktivitäten angeboten: Golfen, Angeln und Radfahren stehen neben dem Strand- und Badeurlaub auf dem Programm.

Camping in Dänemark – die Preise

Je nach Ausstattung und Lage variieren die Preise für das Camping in Dänemark. Für eine Übernachtung unweit der Küste beispielsweise sollte man pro Person zwischen sieben und zehn Euro einplanen. Kinder zahlen in den meisten Fällen nur die Hälfte. Allerdings fallen auf einigen Zeltplätzen noch Gebühren an, etwa für das Parken oder die Umweltgebühr. Darüber hinaus sollten die Kosten für den Camping Pass Scandinavia eingeplant werden.    [...mehr]



Autor: Gast

Nur wenige Seemeilen trennen die dänische Nordseeinsel Römö von Sylt. Die Insel ist jedoch nicht nur aufgrund ihrer schnellen Erreichbarkeit ein interessantes Reiseziel. Der kilometerlange Strand auf Römö lädt zu tollen Aktivitäten ebenso wie zu entspannenden Spaziergängen ein.

Römö

Weite Strände, frische Meeresluft und viel Natur – die „Perle im Wattenmeer“, wie Römö auch bezeichnet wird, hat für Besucher einen enormen Erholungswert. Mit einem der breitesten Strände Europas, der Havsand im Süden mit 2,5 Kilometer Breite, bietet Römö eine tolle Kulisse für Strandfreunde, die sogar mit dem Auto befahren werden kann.    [...mehr]



Autor: Allyn

Viele Dänen legen bis heute sehr viel Wert auf Traditionen. Insbesondere zur Weihnachtszeit gibt es Sitten und Bräuche, die die Dänen gern umsetzen. Die Vorweihnachtszeit erleuchtet in den dänischen Straßen mit Girlanden und Lichtern. Auf öffentlichen Plätzen stehen schon seit 1914 geschmückte feierliche Weihnachtsbäume. Auch privat folgen die Dänen ihren althergebrachten Traditionen.

Church of Hasle Denmark © flickr.com / carstenfonsdal

Beginn der Weihnachtszeit ist meist der 1. Dezember. Von nun an wird an jedem Abend die Kalenderkerze, eine dänische Tradition, angezündet und um einen Tag heruntergebrannt. Für Kinder gibt es außerdem einen mit Süßigkeiten gefüllten Weihnachstkalender.

Vor dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24. Dezember werden noch einige weitere Traditionen in Dänemark begangen.    [...mehr]



Autor: Riko

Das die Industrialisierung vielen Städten weltweit einen Wachstumsschub verliehen hat, ist historisch belegt und unbestritten. In Dänemark gehört Herning zu jenen Orten, die ohne die revolutionären Fortschritte in der Industrie vermutlich in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre.

Herning flickr Allie-Caulfield

Im 17. Jahrhundert war Herning noch eine unbedeutende Ortschaft mit nur wenigen Häusern und weit davon entfernt einmal als Stadt anerkannt zu werden. Wie eingangs erwähnt, hatte die Industrialisierung einen entscheidenden Anteil daran, dass Herning und seine Umgebung zu einer Stadt gewachsen ist. Mittlerweile ist Herning ein anerkannter Messe- und Kulturort.

Museen von Herning

Museen gibt es unzählige in Herning. Angefangen vom Textilmuseum, das eben jene Epoche in Dänemark dokumentiert, die Herning so berühmt gemacht hat, über das Danmarks Fotomuseum sowie das berühmte Herning Kunstmuseum. Allein schon aus architektonischer Sicht ist das Museum ein Highlight, denn die einstige Textilfabrik ist ein kreisrunder Bau, in dessen Innern ein 220 Meter langer Keramikfries verherrschend ist. Das Werk von Carl-Henning Pedersen “Spiel der Phantasie um das Rad des Lebens” ist gemeinsam mit Arbeiten von Robert Jacobson sowie Richard Mortensen äusserst sehenswert.

Kanufahren oder Reiten in der Umgebung von Herning

Die Umgebung von Herning hätte man einer Stadt, die aufgrund der Industrialisierung so schnell gewachsen ist, überhaupt nicht zugetraut. Hier herrscht wahre Idylle, typisch für Skandinavien. Flüsse an den man Angeln, Baden oder Kanufahren kann sind so paradisisch gelegen, dass man schnell die Hektik des Alltags vergisst. Wenn man einmal die Region aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen möchte, sollte die Gelegenheit zum Reiten nutzen. Geführte Wanderungen sind ebenso lohnswert wie attraktiv.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Färöer Inseln liegen so unscheinbar im Nordatlantik, dass ihnen von Reisewilligen oftmals keine Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die „Schafsinsel“, wie sie übersetzt heißen, agieren weitestgehend autonom, werden aber offiziell zu Dänemark gerechnet.

Färöer Inseln flickr Ulrich Latzenhofer

Das Wunderbare auf einer Wanderung über die Färöer Inseln ist die Tatsache, dass man eigentlich nie mehr als fünf Kilometer vom Meer entfernt ist und somit man die wirkliche Faszination der Inseln kennenlernt – die zerklüftete Felsküste, die schon bei schönem Wetter weit aus vom Meer zu sehen ist. Diese ist vulkanischer Ursprung und mit ein wenig Phantasie hat man das Gefühl, man wäre in jene Zeit zurückgeworfen worden.

Färöer Inseln flickr Arne listFäröer Inseln -  größte Kliff der Welt

Die Färöer Inseln haben sogar etwas in der Welt einmaliges zu bieten, das größte Kliff der Welt (Kap Enniberg), das rund 754 Meter aus dem Meer herausragt.  Mal abgesehen davon, ist eben diese sehr ursprüngliche Landschaft äußerst reizvoll für den Besucher. Durch die Wassernähe sind die Ebenen von sehr sumpfigem Charakter, was wiederum nährhaften Boden zur Folge hat, wo hervorragend das Futter für die Schafzucht gedeiht. Eine Wanderung offenbart wiederum die kleinen Bäche, deren Rauschen durch die fast schon etwas beängstigende Stille besonders zum Tragen kommt.

Färöer Inseln flickr Arne listTórshavn – kleinste Hauptstadt der Welt

Dreh- und Angelpunkt der Färöer Inseln ist jedoch Tórshavn, die Hauptstadt mit gerade einmal etwas mehr als 12.000 Einwohnern, was sie wiederum zur kleinsten Hauptstadt der Welt macht. Als Handels- und Wirtschaftszentrum spielt sich auch das gesellschaftliche Leben in  Tórshavn ab. Auch wenn dies zunächst nicht sonderlich einladend klingt, sollte man einem Besuch nicht abgeneigt sein. Die Stadt hat wirklich etwas Zauberhaftes.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Planungen für den Sommerurlaub befinden sich bei den meisten Familien in diesem Jahr fast abgeschlossen. Sollte man jedoch noch nicht zu einem Entschluss gekommen sein, könnte Blåvand wirklich ein lohnenswertes Ziel sein.

Blåvand flickr Sinn City

Der beliebte Badeort mit einem Strand von 40 Kilometern Länge ist im Sommer geradezu paradiesisch. Grund hierfür ist einfach die natürlich Beschaffenheit, denn aufgrund zahlreicher Sandbänke vor der Küste kann man hervorragend im seichten Wasser der Nordsee den Schwimm- und Badespaß genießen. Hinzu kommt, dass Wassersportler in Blåvand nahezu perfekte Bedingungen vorfinden. Insbesondere Surfer kommen hier voll auf ihre Kosten und dies in Dänemark!

Wanderregion Blåvand

Leuchtturm von Blåvandshuk wikipediaDie Schönheit der Region beschränkt sich aber nicht nur auf den Strand, sondern auch auf die wirklich faszinierende Umgebung des Ortes. Von zahlreichen Naturschutzgebieten umgeben eignet sich Blåvand optimal zum Wandern. Blühende Landschaften, die jede Menge Abwechslung bieten sowie die angenehme, vom Meersalz durchdrungene Luft, sind einfach wunderschöne Nebenaspekten des Urlaubes.

Ausflug nach Esbjerg

Esbjerg gehört zu den kulturell wertvollsten Orten in Dänemark und ist nur rund 40 Kilometer von Blåvand entfernt. Der legendäre Wasserturm, der die gesamte Stadt überragt, sowie andere Angebote, machen Esbjerg zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.    [...mehr]



Autor: Riko

Dänemark-Winter flickr ©fischerhuder

Den Jahreswechsel in seiner Heimat zu verbringen, wird irgendwann langweilig. Ein ganz besonderer Tipp ist, Silvester 2008/09 in unserem skandinavischen Nachbarland Dänemark zu verleben. Insbesondere Fünen ist dabei empfehlenswert, Schnee in Dänemark flickr ©frikadunsedies wird deutlich, wenn man bedenkt, dass Hans-Christian Andersen sie als „Gärten Dänemarks“ bezeichnete. Selbst in den Wintermonaten verliert die Insel, immerhin die drittgrößte ihres Landes, nur unerheblich ihren Charme.

Mit etwas Glück und wenig Wind ist das Wandern entlang der wunderschönen Ostseestrände ein unvergessliches Vergnügen. Wenn die vom Herbst vergilbten Dünen mit einer schönen Reifschicht überzogen sind, die Ostsee fast lautlos an vor sich hin plätschert, der leichte Winterwind durch die Haare weht versprüht Fünen ihren meisten Charme.

Auch das Erwandern von touristischen Sehenswürdigkeiten ist durchaus lohnenswert. Ein Abstecher in eines der unzähligen Schlösser auf Fünen bietet kulturelle Abwechslung und einen kurzen Einblick in die Geschichte der Insel. In der Weihnachtsferien muss man allerdings immer ein Auge auf die Öffnungszeiten haben, nicht das der Weg umsonst gemacht wird.

Ostseeausblicke im Winter flickr ©MytreyBee

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Autor: Riko

Koltur flickr ©Heini Samulsen

Das tägliche Leben von Björn und Lükka Patursson beschränkt sich gerade einmal auf 2,5 Quadratkilometer, etwas über 100 Schafe und knapp 30 Rinder. Die beiden Einsiedler leben auf Koltur, der kleinsten Insel der dänischen Inselgruppe Färöer und sind unheimlich glücklich darüber.

Koltur flickr ©arne-listEinsamkeit – kann mit Sicherheit vorkommen, aber die modernen Robinson Crusoes müssen auf moderne Errungenschaften nicht verzichten. Sie können sich einen Hubschrauber chartern, der von der Regierung subventioniert wird, und können damit zum Arzt oder zum Einkaufen. Auch über Internet und Fernsehen verfügt das Ehepaar, nur auf häufige menschliche Kontakte müssen „noch“ verzichten.

Denn dies soll sich bald ändern, denn auf Koltur existieren die Überreste einer Wikingersiedlung aus dem 10. Jahrhundert, die allmählich wieder rekonstruiert werden soll. Langfristig soll sich Koltur mit Hilfe dieser seltenen kulturhistorischen Schätze als Touristenanlaufpunkt etablieren, weshalb die Insel auch von der Regierung großzügig gefördert wird. Die Wikinger kamen bereits in der Mitte des 9. Jahrhunderts auf die Färöer Inseln und ließen sich hier nieder. Sie erbauten Steinhäuser, die noch heute von den Gästen besucht werden. Zudem existieren auf Koltur noch Bauernhäuser aus dem 16. Jahrhundert, aufgrund dessen die Insel eine einzigartige Quelle der Geschichte verkörpert.

Neben diesen Aspekten ist es auch landschaftlich äußerst reizvoll Koltur zu besuchen. Felsig, immergrün scheinend, mit zwei mächtigen Gipfeln und baumlos ist die Insel schon von Weitem aus zu erkennen. Sollte sich einmal die Möglichkeit eröffnen, kann der Besuch auf Koltur ein unvergessliches Erlebnis.    [...mehr]



Autor: Riko

Runensteine Gorm Blauzahn wikipedia ©Jürgen Howaldt

Die heutige Wanderung führt direkt in das Herz von Jütland in Dänemark. Die Runensteine von Jelling sind ein lohnenswertes Ausflugsziel, das mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wenn man heute in das nordwestlich von Vejle gelegene Jelling kommt, lässt sich auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich hier um eine der bedeutendsten archäologischen Stätten von Dänemark handelt. Hier, mitten auf Jütland, befand sich einst um 1100 das politische Zentrum Dänemarks, weshalb man oftmals auch noch vom „königlichen Jütland“ spricht.

Runensteine von Jelling flickr ©mechanixGrund für die heutige Bekanntheit von Jelling sind die beiden Runensteine, die Steinkirche und die Grabhügel, die sich bei Ausgrabungen als bedeutende archäologische Stätte herausstellte. Der kleinere der beiden Runensteine ist Thyra gewidmet. Mit der Inschrift „König Gorm errichtete diesen Gedenkstein zu Ehren seiner Frau Thyra, Erneuerer/Stolz Dänemarks.“ gedachte der letzte heidnische König seiner Gattin, der die Errichtung von „Danewerk“, einer bekannten Befestigungsanlage, zugeschrieben wird. Der zweite und größere Runenstein hingegen steht für das Gedenken an den König selbst. „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte.“    [...mehr]



Autor: Riko

Odense ist die drittgrößte Stadt Dänemarks und liegt idyllisch in den grünen Gärten des Landes, auf den Fünen. Fyn, so der dänische Name, weiß vor allem durch die einzigartige Naturlandschaft zu überzeugen. Zu fast jeder Jahreszeit ist ein Erlebnis einfach nur über die Insel zu fahren und seine Einzigartigkeit zu bewundern. Im Frühjahr erstrahlen die kleinen Sankt Knuds Kirke in Odense©wikipediaDörfer und Ortschaften in einem bunten Blumenmeer. Fast vor jedem Haus findet sich ein Beet mit wunderschönen Blüten. Im Sommer sind der wunderbar grüne Wald, der angenehm frische Strandwind und die goldenen Kornfelder ein Ambiente, das zum Entspannen und Erholen einlädt. Selbst in den verschneiten Monaten entstehen unvergessliche Momente, wenn die Felder vom Schnee bedeckt und die Bäume ganz in Weiß erstarrt sind.

Eingebettet in dieser Umgebung liegt Odense. Die Bedeutung des Stadtnamens „Odins Heiligtum“ geht zurück auf die Eisenzeit. Vermutlich befand sich an dieser Stelle eine Kult- und Verehrungsstätte für die nordische Gottheit „Odin“. Die erste Erwähnung von Odense reicht in das 10. Jahrhundert zurück, dort wurde Odense in einem Brief des deutschen Kaisers Otto III. erwähnt. Nur wenige Jahre später, am Beginn des 11. Jahrhunderts, wird Odense zum Bischofssitz erhoben. Zu einem Wallfahrtsort wurde Odense, als hier der beliebte König Knud 1086 hinterlistig ermordet wurde. Er wurde später heilig gesprochen. 1335 verlieh man dem Ort die Stadtrechte und Odense entwickelte sich so langsam zum Verwaltungs- und Wirtschaftzentrum auf Fünen. Um die wirtschaftliche Entwicklung weiter zu beschleunigen, verband man die Stadt mit Hilfe eines Kanals mit der Ostsee und baute einen Binnenhafen. Inzwischen gehört Odense zu den wirtschaftlichen Zentren des Landes. Von hier aus wird die gesamte Insel verwaltet. Als Stützen der Wirtschaft gelten die Seefahrt, der Handel, die Landwirtschaft und natürlich der Fremdenverkehr.    [...mehr]


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