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Als die Sächsische Schweiz wird der im Bundesland Sachsen gelegene Teil des Elbsandsteingebirges bezeichnet. Das Mittelgebirge, mit den auffälligen Felsformationen, liegt am Oberlauf der Elbe und zum Teil in Deutschland sowie in Tschechien. Die höchste Erhebung des Elbsandsteingebirges ist der Decinsky Sneenik (Hoher Schneeberg) mit 723 Metern.Zwar ist der Name „Sächsische Schweiz“ schon lange in unserem Sprachgebrauch verankert, aber bei näherer Betrachtung müsste man eigentlich vor Verwunderung stutzen. Die Namensgebung geht zurück auf die Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff, die sich beim Anblick des Elbsandsteingebirges an ihre Schweizer Heimat erinnert fühlten. Die Popularität dieser Bezeichnung ist dem Autor und Pfarrer Wilhelm Lebrecht Götzinger zu verdanken, der bei seinen Ausführungen über das Gebirge jene Bezeichnung benutzte. Ursprünglich hatte es einmal „Meißner Hochgebirge“ geheißen.

Neben diesen historischen und informativen Aspekten ist das Wandern in der Sächsischen Schweiz schon seit dem 18. Jahrhundert populär. Die seltsam anmutenden Sandsteinformationen, die durch Wind und Wasser geformt wurden, haben schon immer eine große Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt. Wer sich näher mit der Geologie und Beschaffenheit des Gebirges auseinandersetzt, wird mit großer Traurigkeit feststellen, dass man für ein Meer einige tausend Jahre zu spät kommt, denn dieses war für die Entstehung des Mittelgebirges verantwortlich. Durch die teils bizarren Felsformationen lässt es sich hervorragend wandern und wenn man sich außerhalb des Nationalparks befindet, auch hervorragend übernachten. Das Übernachten unter einem der zahlreichen Felsvorsprünge besitzt sogar eine eigene Bezeichnung in der Sächsischen Schweiz, das Boofen. Es erfreut sich gerade bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit, schließlich kehrt der Mensch auf diese Weise zu seinen Wurzeln zurück. Natürlich kann man in den nahegelegenen Ortschaften eine Ferienimmobilie oder eine andere Übernachtungsmöglichkeit finden.

Die argentinische Provinz Mendoza ist für Trekking-Touristen eine richtige Herausforderung, denn die Mischung aus Trockensteppe (Monte) und den Hochgebirgen der Anden erfordert höchste körperliche Anstrengungen und Nervenstärke.Die Provinz Mendoza liegt an der westlichen Grenze Argentiniens und ist vor allem für seinen Wein bekannt. Kilometer lang ziehen sich die Anbaugebiete durch das Land und bedecken einen großen Teil der Berghänge, zwischendurch werden sie nur von kleinen Feldern mit Gemüse oder Getreide sowie idyllischen Dörfern unterbrochen. In den Oasen bilden sie den grünen Widerpart zur weiten Steppenlandschaft, die mit ihrer kargen Natur, den braunen Berghängen und ihrem trockenen Klima vorherrschend ist in der Region Mendoza. Das Abendteuer Trockensteppe beginnt für die Trekker schon bei den extremen Temperaturunterschieden, die warmen und sonnigen Tage stehen oftmals die kalten und windigen Nächte gegenüber, wo es zu regelrechten Temperaturstürzen kommen kann. Kaum ist die Sonne am Horizont verschwunden, beginnt auch während der Sommermonate das Frieren. Die Vorbereitung mit Hilfe der richtigen Ausrüstung ist hierfür zwingend lebensnotwendig.

Der Weinanbau ist nicht nur einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren von Mendoza, er hat sogar eine führende kulturelle Bedeutung eingenommen. Das Vendimia Fest, welches immer Anfang März veranstaltet wird, ist schließlich der Höhepunkt der Weinernte und läutet deren Ende ein. Aus allen Bezirken der Region Mendoza werden Schönheitsköniginnen entsandt, wovon eine durch eine 50köpfige Jury zur Königin des Vendimia Fest bestimmt wird. Mit dem Erringen des Titels steigt das Ansehen der Gewinnerin fast ins Unermessliche.

Die Stadt Luxor ist jedes Jahr das Ziel von Millionen von Besuchern, denn in der Umgebung der Nilmetropole finden sich zahlreiche Zeugnisse der ägyptischen Geschichte, die noch in ihrer Gesamtheit und Schönheit zu bewundern sind.

Luxor, das etwas über 100.000 Einwohner zählt, ist dank der sehenswerten geschichtlichen Zeugnisse eine Touristenmetropole geworden, wobei es den geneigten Besucher schwer fällt, etwas vom ursprünglichen Ägypten kennenzulernen, denn die Straßen sind verstopft von fliegenden Händlern, die dem nicht versiegen wollenden Touristenstrom permanent etwas verkaufen wollen. Möchte man sich aber mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen, gehört ein Aufenthalt in Luxor zum Pflichtteil des Programms.

Die Stadt, die in früheren Aufzeichnungen auch als „Waset“ oder als „hunderttoriges Theben“ bezeichnet wurde, liegt am östlichen Ufer des Nils und hat zwei Heiligtümer in seine Stadtentwicklung integriert, das Luxor- und das Karnakheiligtum. Die Tempelanlage des Luxor-Heiligtums entstammt der Zeit des Neuen Reiches und ist dem Gott Amun, seiner Frau Mut sowie dem gemeinsamen Sohn Chons geweiht. Durch Umbauten von Ramses II. oder Alexander dem Großen hat das Heiligtum im Laufe der Jahre zahlreiche bauliche Veränderungen erfahren. Trotz alledem gehört die Anlage mit ihren Statuen, Säulen und Obelisken zu den beeindruckendsten Bauwerken des Alten Ägyptens.

Die viertgrößte Insel des Mittelmeeres ist entgegen der landläufigen Meinung keine typische Urlaubsinsel mit kilometerlangen Sandstränden und Touristenhochburgen, sondern besteht zum größten Teil aus einer massiven Berglandschaft. Zwar besitzt das französische Eiland über 1.000 Kilometer Küste, die ist aber zum Teil schroff und steil.

Mit mehreren Gipfeln über der 2.000 Meter-Marke ist Korsika für Kletterer, Trekker und Wanderer eine richtige Herausforderung. „Das Gebirge im Meer“, wie Korsika oftmals bezeichnet wird, liegt knapp 180 Kilometer vom Mutterland Frankreich (Nizza)entfernt, aber nur etwas über 80 Kilometer von Italien (Livorno). Zwischen Nizza und Ajaccio, dem Hauptort Korsikas, verkehrt täglich eine Fähre. Sie eine der wichtigsten Verkehrsanbindung der Insel, obwohl man das Eiland auch über die Flughäfen von Bastia, Ajaccio, Porto Veccio und Calvi erreichen kann.

Eine ganz besondere Art sich mit anderen Ländern und Kulturen vertraut zu machen ist Work and Travel. Abseits von touristischen Attraktionen und eingebunden in den Alltag des jeweiligen Landes eröffnen sich ganz neue Perspektiven für den Reisenden.

Viele junge Menschen möchten nach dem Absolvieren der Schulzeit oder des Studiums einmal den täglichen Abläufen entfliehen, neue Menschen kennen lernen und sich mit der Kultur eines anderen Landes vertraut machen. Durch das Arbeiten im Ausland wird man unmittelbar in die Gesellschaft eingebunden und kann außerdem noch die eigene Reisekasse wieder auffüllen. Den Zielen sind weltweit dabei kaum Grenzen gesetzt, Arbeiten auf einer Farm in Norwegen, im Backpacker-Zentrum von Australien, Kellnern in Spanien oder Kinderbetreuung in Kanada.

Der Aufenthaltszeitraum kann sich jeder selbst wählen, es sind Zeiträume zwischen sechs Wochen und mehreren Monaten möglich. Je nach Wahl des Landes sollte die Anmeldung schon mehrere Wochen vor dem Abreisetermin liegen, um einen gewünschten Arbeitsplatz zu finden und möglicherweise schon den Kontakt zur Gastgeberfamilie herzustellen. Der Vorteil bei organisierten Work and Travel-Reisen ist der geringere organisatorische Aufwand, der betrieben werden muss, um sich eine vergleichbare Arbeitsstelle zu suchen, zudem wird vieles über den Veranstalter abgesichert.

Sicherlich ist es immer faszinierender sich allein auf die Suche zu begeben, einen Arbeitsplatz zu sowie eine entsprechende Unterkunft zu finden. Trotzdem ist die Reise ins Ausland dann immer ein Wagnis. Bei organisierten Reisen gilt immer deutsches Reiserecht, was bedeutet, dass nach deutschen Gesetzestexten gehandelt werden muss. Nach der Anmeldung werden dann ein Arbeitsplatz und mögliche Gastfamilien gesucht. Auf diese Art und Weise hat der Reisende immer einen Ansprechpartner, der in Krankheits- oder Problemfällen helfen kann. Je nach Wunsch können die Auslandaufhalte mit dem Besuch einer Sprachschule bereichert werden und es bestehen Kontakte zu ausgewählten Partnerorganisationen, die dann vor Ort hilfreich zur Seite stehen können.

Vietnam – es klingt immer noch etwas komisch, denn im konfliktbeladenen Teil Asiens ist das Land eine unscheinbare Randerscheinung. Zudem wird das Land als sozialistische Regierungsform geführt, weshalb es leicht aus dem Fokus der westlich und wirtschaftlich orientierten Länder fällt. Nimmt man den Aspekt des Vietnam-Krieges hinzu, der in vielen amerikanischen Filmen heroisiert wird, und oftmals falsch wiedergegeben, dann verliert das asiatische Land zusätzlich an Attraktivität.

Dabei kann das Land mit unheimlich faszinierenden landschaftlichen Reizen aufwarten. Im Süden wird Vietnam vom Golf von Thailand sowie dem Asiatischen Meer umspült, dort existieren paradiesische Strände, kleine idyllische Inseln und teils wunderbare Karibik-Atmosphäre. Im Norden an der Grenze zu China erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Bergwelt, die Hoang Lien-Berge, die einst von den Franzosen liebevoll „Tonkiner Alpen“ getauft wurden. Die Gebirgskette reicht bis in 3.000 Meter Höhe und hält eine Mischung aus gut angelegten Trekking-Pfaden und unvergesslicher Landschaft parat.

Der bekannteste Ort des Hoang Lien-Gebirges ist Sapa, für den auch die Schreibweise Sa Pa existiert, in gut 1.600 Metern Höhe. Die Rückständigkeit, die den Städten in Vietnam oft anhaftet, ist in Sapa kaum zu entdecken. Stattdessen begrüßen die Händler dem geneigten Touristen in perfektem Englisch und Französisch, womit sie die Besucher oftmals positiv überraschen. Im einstigen Kolonialort, der sich idyllisch an die Hänge der Berge schmiegt, wird man kaum ein Stück der Moderne vermissen, denn auch hier gibt es in den Hotels und Unterkünften Klimaanlagen, wohltuende Betten und ordentlich sanitäre Einrichtungen.

Der Inselkontinent übt einen unglaublichen Reiz auf die Menschen in aller Welt aus. Wenn man nach den Reiseträumen fragt, erhält man oftmals die Antwort „Australien“. Die Mischung aus wunderbaren Stränden, faszinierenden Städten, multikultureller Gesellschaft und der einzigartigen Landschaft dürfte wohl der Hauptgrund für diese Faszination sein.

Adelaide, im Süden Australiens gelegen und Hauptstadt des Bundesstaates South Australia, ist einer der vielen Orte, die jedes Jahr Millionen von Touristen begrüßen dürfen. Einerseits liegt der schöne Ort direkt am Saint-Vincent-Golf und andererseits ist er der ideale Startpunkt für Trekking-Reisen durch den Süden Australiens. Der Name der Stadt ist zurückzuführen auf die deutsch-stämmige englische Königin Adelheid von Sachsen-Meiningen (1792-1849), die mit dem englischen König Wilhelm den IV. verheiratet war. Im Laufe der Jahre hat sich die Metropole zu einer beliebten Kulturadresse Australiens gewandelt. Das jährlich stattfindende Adelaide Festival of Arts genießt weltweite Anerkennung. Zudem finden sich zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie die Australian Aboriginal Cultures Gallery oder Staatliche Museum in der Stadt, die zusammen mit der historischen Altstadt und den botanischen Gärten die Besucher begeistern.

Die malerische Universitätsstadt Lund ist eine der ältesten Städte Schwedens. Die Gründung der Stadt ist datiert am Anfang des 11. Jahrhunderts. Um sich von Dänemark auch geistlich lösen zu können errichtete man eines der imposantesten Gebäude der damaligen Zeit, den Dom von Lund. Somit wurde die Stadt zum geistlichen Zentrum des Nordens, dem sogar einige Jahre Grönland und Island unterstanden.Im Zeitraum zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert, als der Ort als Erzbischofssitz fungierte, besaß Lund über 25 Kirchen und sieben Klöster. Mit der Reformation sollte die Epoche der Stadt aber ein jähes Ende finden. Um den schleichenden Niedergang aufzuhalten, entschloss man sich, Lund zu einer Universitätsstadt zu machen.

Diese hat bis heute Bestand und so verwundert es nicht, dass von den 90.000 bis 100.000 Einwohner ein sehr großer Teil Studenten sind. Die Zahl der Studenten liegt bei rund 30.000. Noch heute ist der Dom die größte Sehenswürdigkeit von Lund. Rund 65 Jahre sollte die Erbauung des Gotteshauses dauern. Begonnen wurde mit Bau im Jahr 1080. Die aus Sandstein erbaute Kirche gilt als eine der schönsten Bauten der romanischen Architektur. Die ältesten Elemente sind die Apsis und die Krypta aus dem 12. Jahrhundert. Eingeweiht wurde sie 1145. Im Innenraum finden sich Einrichtungstücke aus den verschiedensten Stilepochen, so gibt es einen Chorsessel im gotischen Stil oder die Kanzel im Renaissancestil. Die beeindruckende Krypta von skulptierenden Säulen getragen. Eine von ihnen soll den Riesen Finn darstellen, welcher einer Legende nach, die Kirche für den heiligen Laurentius errichtet haben soll. In den Nachmittagsstunden setzt sich zwei Mal am Tag die imposante astronomische Uhr in Bewegung.

Etwas ungewöhnlich und sicherlich auch etwas kostspieliger als die üblichen Katalogreisen ist eine Safari auf den Rücken der Pferde. Für Südafrika und einigen angrenzenden Ländern bieten Unternehmen an, das Land und vor allem die Landschaft vom Rücken der Pferde aus zu entdecken.

Wenn man einmal die politischen und ethnischen Probleme des afrikanischen Kontinentes beiseite lässt und sich nur mit den verschiedenen Kulturen und Landschaften beschäftigt, erhält man ein völlig neues Bild von Afrika. In mancher Einöde abseits jeder Auseinandersetzungen kann man noch das ursprüngliche Afrika erleben, das sich derart vielfältig präsentiert, dass einem der Atem wegbleiben kann. Besonders die Farben – die Farben hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Sie wirken wesentlich intensiver, brennen sich in die Augen, insbesondere die warmen Töne – was natürlich auch unmittelbar mit dem Klima zusammenhängt, aber trotzdem erscheint ein Orange in so vielen verschiedenen Spektren! – es fehlen der deutschen Sprache einfach die treffendenden Adjektive für diese Beschreibung – denn roter oder oranger gibt es normalerweise nicht im Deutschen nicht!

Aber genau dorthin führt uns die Reise – in Gebiete wie das Wildtierreservat Pakamisa, das der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, sondern nur von ausgewählten Gästen und nur in Begleitung besucht werden darf. Es umfasst ein Gelände von knapp 2.500 Hektar mit einem leicht gebirgigen Charakter mit unzähligen Schluchten, Tälern und Berggipfeln. Das Reservat ist ein typisches Beispiel für die afrikanische Buschlandschaft mit exotischen Pflanzen, kilometerweiter Steppe und seltenen Tierarten. Zu den Tierarten, die den Besucher im Wildtierreservat Pakamisa erwarten, zählen Leoparden, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Graue und Rote Duiker, Steinböckchen, Klipspringer, Paviane und andere Raubtiere wie Reptilien. Hinzu kommen noch über 100 bekannte Vogelarten, für die sich besonders Ornithologen begeistern können.

Eine der schönsten Trekking-Regionen dieser Erde befindet sich im Norden von Indien – Ladakh. Das einstige Königreich gehört zu den bevölkerungsärmsten Regionen von Indien, was schon verwunderlich ist, denn Experten prognostizieren, dass Indien China als bevölkerungsreichstes Land ablösen wird.

Einmal abgesehen von dieser Tatsache erstreckt sich Ladakh zwischen den Gebirgsketten des Himalaja und des Karakorum. Angesichts der beeindruckenden Achttausender-Gebirge ist es nicht verwunderlich, dass Ladakh zu den höchst gelegenen Regionen in Indien zählt und der nahe gelegene Khardong-Pass der höchste befahrbarer seiner Art ist.

Die Landschaft in Ladakh ist rau und ohne nennenswerte Vegetation. Bäume gibt es so gut wie keine in der Höhe von 5.000 Metern, aber zahlreiche Blumen, die sich teppichartig an den Hängen der Berge befinden. Das sehr trockene Gebiet ist abhängig vom Fluss Indus, der sich durch das Gebiet schlängelt. Die karge Landschaft macht aber Ladakh besonders reizvoll und immer mehr Trekking-Touristen zieht es nach „Klein-Tibet“, wie es liebevoll von seinen Einwohner genannt wird.

Die Hauptreisezeit in Ladakh liegt zwischen Juni und August, weil in der restlichen Zeit kaum Wanderungen durch das Hochgebirge möglich sind. Bei Touren, die über 6.000 Meter führen ist eine gesonderte Erlaubnis von Nöten, weil die relativ dünne Atemluft von vielen Menschen erheblich unterschätzt wird. Ladakh ist das Land der Klöster und Paläste, Heimat von Yaks und wilden Eseln. Dank großzügiger Spenden aus dem Ausland sowie Touristen sind die Klöster in den meisten Fällen reich und genehmigen sich architektonische Ausbesserungen, weshalb die Paläste, Tempel und Klöster äußerst sehenswert sind.

Halden, eine beschauliche Kleinstadt an der norwegisch-schwedischen Grenze, kann auf eine sehr lange Besiedlungsgeschichte zurückblicken. Schon früh siedelten sich hier am Oslofjord die ersten Bewohner an.

Das heutige Halden, das zwischen 1665 und 1927 den Namen Fredrikshald trug, besitzt circa 26.000 Einwohner und gilt als ein typischer Industriestandort. Sie liegt idyllisch am Iddefjord und ist von grünen Wäldern sowie zahlreichen Seen umgeben. Durch den Ort fließt der Fluss Tiska, der schon in der langen Geschichte in der Holzindustrie eine große Rolle spielte. Trotz mehrerer großer Brände ist es gelungen eine große historische Bausubstanz in Halden zu bewahren. Der Stadtteil Banken ist eines der am besten erhalten historischen Viertel aus dem 18. Jahrhundert in Norwegen.
Beim Spaziergang durch die Stadt begegnen dem Besucher die unterschiedlichsten architektonischen Stilmischungen. So sind der Barock, die Postmoderne und der Schweizer Stil im Stadtbild wiederzuerkennen.

Die Festung Fredriksten ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Halden. Viele Reisende, die auf der Fernstraße 6 in Richtung Norwegen fahren, lassen den Ort und die Festung achtlos an sich vorüberziehen. Dabei könnte man gerade hier eines der schönsten Baudenkmäler Norwegens bewundern. Der Frieden von Roskilde aus dem Jahr 1658 verlagerte die Grenze zwischen Schweden und Norwegen in die unmittelbare Nachbarschaft von Halden. Um diese Grenze erfolgreich gegen Schweden verteidigen zu können, ließ Friedrich III. in der Zeit zwischen 1661 und 1701 die mächtige Festung errichten. Das fundamentale Bauwerk hielt zahlreichen Angriffen der Kriegsgegner statt und erfüllte somit seine Zweckmäßigkeit zu vollster Zufriedenheit.

Ein Abenteuer der ganz besonderen Art ist die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt. Ausgehend vom Jaroslavler Bahnhof in Moskau führt die Fahrt über 9.298 Kilometer nach Vladivostok. Um die gesamte Strecke hinter sich zu bringen, wird eine Fahrzeit von 160 Stunden veranschlagt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 58 Kilometer pro Stunde entspricht.

Die Anreise in die russische Hauptstadt sollte schon einige Tage vor der eigentliche Zugfahrt erfolgen, denn die Millionenmetropole hat derart viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass vermutlich ein oder zwei Tage nicht ausreichen werden. Absoluter touristischer Höhepunkt ist der Moskauer Kreml, der von Besucher nur in kleinen Teilen besichtigt werden kann, da er auch aktuell der Regierungssitz der russischen Regierung ist. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente dem Zaren als Residenz. Der Kreml ist von einem Mauerring umgeben, der mit 20 individuellen Türmen versehen ist, der höchste von ihnen ist 71 Meter hoch. Einer der berühmtesten Plätze der Welt ist der Rote Platz. Hier wurde im Laufe der Jahrhunderte Geschichte geschrieben. Zahlreiche Paraden, Demonstrationen und politische Umstürze fanden hier ihren Höhepunkt. Er wird vom Kreml, vom Kaufhaus GUM und der St. Basil Kathedrale eingegrenzt. Die Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen ist wohl das beliebteste Fotomotiv Moskaus. Diese besondere architektonische Meisterleistung wurde zu Ehren von Ivan den Schrecklichen in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut. Nach dem Trubel der russischen Hauptstadt beginnt die abenteuerliche Reise durch die Gebirgswelten des Ural, durch das einzigartige Sibirien und der weiten Einsamkeit des asiatischen Russlands.

Den meisten Menschen fällt beim Thema Ägypten die Sonne und die Pyramiden ein, dabei hat das Land neben jeder Menge Wüste und andere wunderschöne und vor allem historisch faszinierende Orte zu bieten.

Den Nil mittels eines Schiffes zu erkunden, ist heutzutage kein Hindernis mehr. Moderne Kreuzfahrtschiffe, die zwar nicht so gigantisch sind wie ihre Verwandten auf den Ozeanen, aber jede Menge Komfort und Annehmlichkeiten bieten, fahren meist von Kairo aus südwärts. An den historischen und kulturellen Stätten wird dann zur Besichtigung jeweils Station gemacht. Dabei kann das Entdecken des Nils ausgehend von seinem Ursprung zu Fuß und dem Auto wesentlich interessanter sein, weil man unterwegs viel vom ursprünglichen Ägypten erfährt und sich mit den Menschen des Landes auseinandersetzen kann.

Die noch recht Stadt Esbjerg hat sich durch einen politischen Zwang zu einem der wichtigsten Häfen in Dänemark gemausert. Nach dem Wiener Frieden aus dem Jahr 1868 war Dänemark gezwungen, die Landrechte an Schleswig und Holstein zurückzugeben. Da man nun einen neuen Hafen für die Nordsee brauchte, fiel die Wahl auf das erst 1858 gegründete Esbjerg. Hier lagerten auch die unzählige Bodenschätze der Nordsee in riesengroßen Tanks und Containern. Das in der Nordsee abgebaute Erdöl und Erdgas sowie zahlreiche andere Bodenschätze werden nach Esbjerg gebracht und von hier aus für den eigenen Bedarf weiter verarbeitet. Der Handel floriert vor allem wegen des bestehenden Kontaktes nach Großbritannien. Selbstverständlich starten von hier aus auch die großen Fischfangflotten der Dänen. Die Fährgesellschaften verkehren vor allem zu den Häfen im naheliegenden Europa wie Newcastle, Harvich und den Färöern.Natürlich hat die schöne Hafenstadt noch mehr zu bieten. Seine rund 90.000 Einwohner lieben Kunst und tun allerhand um diese mit ihrer Einzigartigkeit in der Stadt zu etablieren. Eine bunte Mischung aus Stadtkultur und Kunst ist zum Beispiel der Vandtårn, der Wasserturm und des eigentlichen der Wahrzeichen von Esbjerg. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und findet nebenbei noch jede Menge an Informationen über die Geschichte der Wassertürme und ihrer Funktion informieren. In unmittelbarer Nachbarschaft ist das Kunstmuseum, welches sich der Kunst ab 1925 widmet. Vertreten sind in der Gemälde und Werke zahlreicher dänischer Künstler.

Das Languedoc-Roussillon ist eine wunderschöne Region an der westlichen Mittelmeerküste Frankreichs. Zum Gebiet des Languedoc-Roussillon gehören fünf Départements – Aude, Gard, Hérault, Pyrénées-Orientales sowie das Massif Central und es umfasst eine Fläche von27.276 Quadratkilometern voller Geschichte und einzigartiger Landschaft.

Im frühen Mittelalter war das Gebiet übersät von kleinen Adelsstaaten, die nicht der französischen Krone unterworfen waren. Diese beanspruchte das Languedoc-Roussillon erst im Hochmittelalter für sich. Dem französischen Königshaus stand man hier skeptisch gegenüber, weil bei den Kreuzzügen gegen die Katharer im frühen 13. Jahrhundert häufig unschuldige Menschen zu Schaden kamen, so starben am 22. Juli 1209 sämtliche Einwohner der Stadt Béziers. Historiker sprechen von rund 20.000 Toten, eine unvorstellbare Dimension für das Hochmittelalter. Die bewegende Geschichte sowie die Aufsplitterung in kleine Adelsgebiete hatten in Form vieler Burgen, Festungen und Schlösser ihre Spuren hinterlassen. Eine Burgenwanderung durch das Languedoc-Roussillon wird zu einer Reise durch herrliche Landschaftsgebiete mit kleinen typisch französisch charmanten Städten, von denen eine jede durchaus sehenswert ist.

Beginnen wird die Reise am Château d’Aguilar. Von der einst so mächtige Festung aus dem 12. Jahrhundert sind leider nur noch kläglich Überreste übrig, aber sie lassen erahnen welch Bauwerk hier einmal ihren Platz hatte. Das massive Mauerwerk, die noch gut erhaltenen Türme und die sehr gut konstruierten Schießscharten machten das Château d’Aguilar zu einer sehr gut zu verteidigenden Festung. Der Aufstieg zur Festung ist in jedem Fall lohnenswert, denn der Ausblick über die die Täler der Umgebung ist wirklich einmalig. Zwischen dem satten Grün der Wiesen blühen Blumen in den unterschiedlichsten Farbvariationen, es gibt Weinstöcke an den Berghängen im Schatten der Obstbäume. Die Landschaft ist Balsam für die Wanderseele.

Manche Menschen haben schon sehr viel erlebt – sie sind auf hohe Berge geklettert, haben Kanada mit dem Wohnwagen erkundet, haben Skandinavien mit dem Fahrrad erobert und sind durch den Dschungel gewandert. Für manche Reisende kann der Jahresurlaub überhaupt nicht aufregend genug sein. Vielleicht nicht ganz abenteuerlich, aber doch sehr individuell sind hier ein paar Reisetipps für das kommende Jahr.

Mal etwas ganz anderes sind Reisen, die thematisch gebunden sind. Wer die französische Küche liebt, möchte gerne hinter ihre Geheimnisse kommen. Ein Geheimnis sind die verschiedenen Kräuter der Provence, der Vogesen oder Loire-Tales. Eine unberührte Landschaft mit all ihren natürlich Reserven kann im „Parc naturel des ballons des vosges“ entdeckt werden. In der alpinen Landschaft der Hochvogesen gedeihen Heilkräuter, wilde Blumen und Aromapflanzen. Die geführte Wandertour durch eine erfahrene „Kräuterhexe“ steuert sie gezielt durch die Welt der Kräuter, gibt hilfreiche Tipps und berät sei bei der Zubereitung von Gerichten und wirksamen Heilmitteln. Zurück zu den Gaben der Natur – eine ganze neue Sichtweise während des Urlaubs.

Die Rose ist für viele Menschen die schönste Blume dieser Welt. In ihrer Blütezeit im Mai und Juni gibt es an vielen Orten dieser Erde ganze Meere von farbenfrohen Rosenbeeten. Spezielle Anbaugebiete, die sich auf Blütenformen und Farben spezialisiert haben, liegen vorwiegend auf dem Balkan. Eine Rosenreise führt entführt sie nach Bulgarien oder Kroatien. Während der Erntezeit der Rosenblüten ist die Umgebung erfüllt von den verschiedensten Düften, es werden unterhaltsame Feste gefeiert, das Rosenöl destilliert und an Parfümerien geschickt, sogar Rosenkonfitüre gekocht – ein Genuss für den Gaumen. Diese Reise ist ein Fest für die Sinne.

Der südamerikanische Staat mit seinen 190 Millionen Einwohner nimmt fast die Hälfte des Kontinents Südamerika ein, womit natürlich eine abwechslungsreiche Landschaft von hohen Bergen, idyllischen Tälern, weiße Strände und fruchtbare Ebenen garantiert ist.Eine Trekking-Reise durch das Land der Fußball-Zauberer ist derart facettenreich, dass nur ausgewählte Orte für das Trekking und Wandern angesprochen werden können. Ein idealer Ausgangsort für Salvador de Bahia – die Stadt der Heiligen und Geheimnisse. Die Hauptstadt der Region Bahia ist die Heimat vieler afrikanischer Sklaven, die in Folge der Kolonialisierung nach Südamerika gekommen sind. Sie haben ihre Riten und Bräuche in ihre neue Heimat mitgebracht und die heimischen Kultur eingefügt. Die herrliche Altstadt mit kleinen Cafés lädt zum längeren Verweilen ein. Die drittgrößte brasilianische Metropole eignet sich hervorragend, um sich mit der heimischen Kultur vertraut zu machen.

Nächster Zielort der Reise ist das Naturreservat Chapada Diamantina. Der Nationalpark kann am Besten mittels einer zwei bis drei Tage langen Reise erkundet werden. Die Welt der südamerikanischen Tafelberge verspricht das Eintauchen in eine exotische Tier- und Pflanzenwelt. Faszinierende Wasserfälle, die in einem natürlichen Becken enden und jeden Traum von einer Dschungeloase erfüllen, dunkle und abenteuerliche Höhlen sind nur eine kleine Auswahl der Wanderung durch das Naturreservat.

Ein Mythos für Trekking-Urlauber ist der Amazonas. Der mit Abstand wasserreichste Fluss der Welt wird von über 10.000 Nebenflüssen gespeist und schlängelt sich durch die nördliche Hälfte von Südamerika. Die Längenangaben für den Amazonas variieren zwischen 6.400 und 6.800 Kilometern. Der Traum vieler Abenteuer-Reisenden ist eine Flussfahrt auf dem Amazonas, durch die wilde und noch unberührte Dschungellandschaft, das entdecken von bisher unbekannten Kulturen und auf den Spuren namhafter Pioniere.