» Kanada


Autor: Riko

Wenn man den weltbekannten Goldrausch in Kanada zurück denkt, wird man unweigerlich in das Hinterland von Alaska geraten. Fairbanks ist eine jener Goldgräberstädte, die um die Jahrhundertwende gegründet wurden. Sich jetzt eine riesige Stadt vorzustellen, wäre grundsätzlich falsch, hier herrscht der abenteuerlich, derbe Charme von Alaska.

Fairbanks Alaska flickr Kyle und Kelly Adams

Insbesondere das Hinterland von Alaska ist von Fairbanks aus zu erkunden. Hier trifft man noch Wildnis in seiner urprünglichsten Form. Im Winter wird es dort fast nie hell, am 22. Breitengrad geht fast nie die Sonne auf. Im Sommer, wenn in die Schneeschmelze eingesetzt hat, tun sich fabelhafte Kletter- und Wanderruten auf.

Mit dem Auto oder den Bahnverbindungen kann man die Nationalparks in Kanada schnell erreichen und Eisbären sowie Elche und Karibus bei ihrer Jagd bzw. Wanderung beobachten. Das Auto ermöglicht auch den Besuch abgelegener Dörfer und Siedlungen oder einsame Bäche in denen sich Fische wie die arktische Äsche tummeln. Diese  Fische sind optimal auf das kalte Süßwasser eingestellt, dass in nördlich von Fairbanks durch Flüsse und Bäche fließt.

Tiere und Natur rund um den Polarkreis – typisch Fairbanks und Alaska

Beobachten sie Schnee-Eulen im North Slope, erkunden Sie den Polarkreis, den nördlichsten Punkt Alaskas „Barrow“, besuchen sie das Geisterdorf Point Hope, das historische Fort Yukon und raften sie über den Yukon River. Kleine Ortschaften wie Ruby, Coldfoot, Beaver und Bettles zeugen von dem Leben im Eis.    [...mehr]



Autor: Riko

Kananaskis Country flickr ©atea but no e

Bemüht man sämtliche Klischees, die über die weite Landschaft in Umlauf sind, würde man sie vermutlich fast alle in Kananaskis Country. Das Naturschutzgebiet rund 70 Kilometer von Calgary entfernt verkörpert noch jene Dinge, die das Trekking so wertvoll machen.

Kananaskis Country flickr ©atea but no eStundenlanges Wandern in der unendlich scheinenden Landschaft, Rafting und Kanufahren auf dem Bow River und dem Kananaskis River, Klettern am Fuße der Rocky Mountains oder in den Wintermonaten das Skifahren auf fordernden Pisten – all dies findet man Kananaskis Country. Allein das Panorama mit den Rocky Mountains ist immer eine Reise wert. Das Gebirgsmassiv, das selbst in den Sommermonaten mit schneebedeckten Gipfeln aufwarten kann, ruht wie einer Riese in der Ferne.

Zwar haben in der jüngsten Vergangenheit zahlreicher Urlauber und Abenteurer Kananaskis Country für sich entdeckt, aber von einer touristischen Erschließung kann bislang keinesfalls gesprochen werden. Vielmehr sollte man bei einer Wanderung durch das 4.200 Quadratkilometer umfassende Areal auf alles gefasst sein. Neben der Ausrüstung sollte man sich auch unbedingt die Kananaskis Country flickr ©Kevin StaffGefahren vor Augen führen, denn in Kananaskis Country gibt es zahlreiche Wölfe und Grizzlys. Oftmals werden sie von campenden Trekkern angelockt, die sich ihr Essen auf dem warmen Feuer zubereiten.

Wer sich trotzdem auf die Wanderung macht, wird eine unvergleichbare Naturlandschaft zu Gesicht bekommen. Tiefe Seen, weitläufige Wälder, abenteuerliche Hochebenen und kleine, stets verlassen wirkende Ortschaften sind nur eine geringe Auswahl dessen, was den Besucher in Kananaskis Country erwartet.

Hier gibt es noch die wilde und unberührte Natürlichkeit Kanadas.    [...mehr]



Autor: Riko

Winter in Schweden flickr ©m.prinke

Schneeschuhwandern in Skandinavien

Eine der schönsten Touren in Skandinavien ist das Schneeschuhwandern in Fulufjäll im Grenzgebiet zwischen Schweden und Norwegen. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Fjällgebirge, das aber von einem landschaftlich einzigartigen Nationalpark umgeben ist. Innerhalb des Fulufjäll befinden sich zahlreiche Hütten, die mittels geführter Touren auf Schneeschuhen erschlossen werden. Die weiße Landschaft, auf denen sich im Idealfall der Sonnenschein widerspiegelt, die bezaubernden  Eisgebilde an den Bäumen und die Menschenleere machen hier die Faszination aus.

Schneeschuhwandern in Alpen

Winterlandschaft flickr ©randihauskenDas Schneeschuhwandern in den Alpen ermöglicht äußerst seltene Einblicke in die Tierwelt. Dank des tiefen Schnees kann man sich auf Suche von Luchs, Hirsch und sogar Adler begeben. Gerade diese Arten sind zur kalten Jahreszeit stets auf der Suche nach Nahrung und können aufgrund der spärlichen Natur in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Mit ein wenig Geduld erhält man so unvergessliche Augenblicke. Beliebte Touren auf Schneeschuhen finden sich auf der Schüttbauernalm und rund um Rotstein in Österreich. Meist läuft man ein bis zwei Stunden auf den Schneeschuhen, die nun doch einen größeren Kraftaufwand benötigen. Eine schöne Mahlzeit in den Hütten entschädigt aber für sämtliche Mühen.    [...mehr]



Autor: Riko

Kanada flickr ©jurek d.

Neben den USA gehört Kanada mit Abstand zu den attraktivsten Zielen bei Work and Travel. Das nordamerikanische Land zwischen Moderne und beeindruckender Landschaft zieht immer mehr junge Menschen in seinen Bann.Der Aufenthalt kann zwischen Toronto und Vancouver frei gewählt werden. Vancouver ist im Westen von Kanada gelegen, im Südwesten von British Columbia. Hier leben, wenn man das Einzugsgebiet der Metropole mitrechnet etwas über zwei Millionen Menschen. Gerade in Hinsicht auf die Olympischen Spiele 2010 könnte eine Tätigkeit besonders reizvoll sein. Besonders spannend sind die Architektur und die multikulturelle Gesellschaft von Vancouver.    [...mehr]



Autor: Riko

Canot á Glace

Der Winter scheint erfinderisch zu machen, wie es scheint. Rund um die kanadische Stadt Quebec jedenfalls gibt es eine Winterveranstaltung, die von Jahr zu Jahr neue Freunde findet, aber auch eine riesige körperliche Herausforderung darstellt.

Das Ziel von „Canot á Glace“ – Kanufahren im Eis ist es, den Eis führenden Sankt-Lorentz-Strom zu überqueren. Los geht’s in Quebec und Zielort ist das rund 3,2 Kilometer entfernte Lévis. Die besten Vertreter der Zunft schaffen dies in nur 50 Minuten. Nun werden einige sich erstaunt fragen – „50 Minuten für 3,2 Kilometer?“ – Die Kunst am Kanufahrens im Eis ist, das circa 150 Kilogramm schwere Boot sowie die fünf Mann Besatzung gekonnt durch und über die Eisschollen zu navigieren. Das richtige Einschätzen der Dicke jeder Eisscholle kann verhindern, dass man knöcheltief im Eis versinkt. Das ständige Schneien und der scharfe Wind erschweren die Überfahrt außerdem, so dass die Teilnehmer nach dem Rennen erschöpft zusammen sinken.



[...mehr]



Autor: Riko

Hochseeangeln flickr©MegElizahbeth

Das Hochseeangeln ist eine ganz besondere Art des Angels und erfordert zumeist Wetterbeständigkeit sowie ungeheure Armkraft. Während man beim ruhigen Binnengewässer-Angeln meistens Geduld und Ruhe mitbringen muss, ist beim Hochseeangel das Abendteuer gefragt.Zumeist geht es mit einem Schiff eine ganze Weile aufs Meer hinaus. In Deutschland bieten zahlreiche Fischer die Möglichkeit an, sie auf ihren Fahrten zu begleiten. Das hat einerseits den Vorteil, dass man mit jemandem fährt, der die Gewässer genauestens kennt und eventuell sogar eine entsprechende Technik besitzt, um mittels Echolot die Schwärme von Fischen ausfindig zu machen. Andererseits man muss sicherlich mehr investieren, als wenn man ein eigenes Boot gemietet hätte.

Zudem muss man sich mit einer Krankheit auseinandersetzen, vor der nicht einmal der älteste Seebär gefeit ist – die Seekrankheit. Zum Glück gibt es ganz einfache Methoden, um die Phänomene zu lindern oder der Seekrankheit vorzubeugen. Ganz wichtig vor dem Hochseeangeln ist genügend Schlaf, denn Müdigkeit fördert die Seekrankheit unheimlich. Der ermattete Körper muss sich bei einer solchen Tour mit ungewohnten Bewegungen und Einflüssen auseinandersetzen und braucht dafür alle zur Verfügung stehenden Kräfte. Deshalb sollte man auch unbedingt vermeiden, am
Vorabend zu viel Alkohol zu sich zu nehmen. Wenn Sie zudem wissen, dass sie für Seekrankheit sehr anfällig sind, können sie sich in der Apotheke auch entsprechende Medikamente besorgen.    [...mehr]



Autor: Riko

Bas-Saint-Laurent flickr ©suzannelong

Nach dem Erreichen von Moncton habe ich nun vier Stationen meiner Kanada-Reise hinter mir gelassen. Egal ob Halifax, die „Lighthouse-Route“, der „ Evangeline Trail“ oder die Strecke nach Moncton, überall habe ich freundliche Menschen kennengelernt und mich von der abwechslungsreichen Landschaft Kanadas verzaubern lassen. Etwas mehr Sonnenschein würde die Reise zwar etwas erleichtern, aber der permanente Regen scheint ein dauerhafter Begleiter meiner Tour zu sein.Mein nächstes Ziel lautet Bas-Saint-Laurent, einer Region an der weitläufigen Flussmündung des St.-Lorenz-Stromes. Die etwas über 500 Kilometer lange Strecke dorthin habe ich mit einem Mietwagen bewältigt, den ich zu relativ günstigen Konditionen mieten konnte. Am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms angekommen packt mich sofort das Wanderfieber. In der Werbung wird Bas-Saint-Laurent als Paradies für Öko-Touristen umschrieben. Nun ja, eine komische Bezeichnung für Wanderer, Radfahrer oder Kanuten, die alle ausschließlich „Nicht-Kanadier“ sind, denn Einheimische verstehen unter Urlaub etwas anderes.    [...mehr]



Autor: Riko

Die vierte Etappe meiner Kanada-Tour führt mich von Wolfville nach Moncton. Die Strecke beträgt etwas über 300 Kilometer, die ich zum größten Teil in einem wackligen und etwas muffigen Bus zurücklege. Da dieser wirklich jede Kleinstadt mit längeren Pausen anfährt, bleibt mir genügend Zeit, mich mit der Kleinstadtidylle in Kanada vertraut zu machen.

Die kleinen Tante-Emma-Läden, die in Deutschland kaum noch vorhanden sind, gehören hier immer zum Straßenbild. Die meisten Leute treffen dort hier zu einem Schwätzchen, tauschen Erlebnisse der vergangenen Tage aus und beäugen einen Fremden wie mich etwas argwöhnisch. Leider werde ich hier nicht mit der bisher erfahrenen Offenherzigkeit begrüßt und als ich mich in einem Coffeeshop zum Mittelpunkt des Interesses entwickele, wird mir doch etwas mulmig zumute. Die meisten Touristen nutzen die Kleinstädte lediglich zum Einkauf von Lebensmitteln oder Angelzubehör, weshalb ich wohl eine Ausnahme von der Regel bin.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Panamericana verläuft, mit einer größeren Lücke am Isthmus von Darién, von Alaska bis Patagonien längs durch beide amerikanischen Kontinente. Sie durchquert dabei 14 bis 19 Staaten, je nachdem, welchen Verzweigungen man in Lateinamerika folgt, und passiert mehrere Klimazonen.
Die Idee einer zusammenhängenden, interkontinentalen Straße beider Amerikas entstand 1923, beschlossen wurde das Projekt 1936. Seither wurde fleißig gebaut, und bis auf jenes 90 Kilometer lange Urwaldareal am Isthmus von Darién ist die Panamericana inzwischen befahrbar.

Das heißt natürlich nicht, dass irgendjemand sie auf einer Motorradtour auch wirklich von Nord nach Süd durchfährt – dafür ist der Zustand der Straßen, die insgesamt eine Länge von fast 26.000 Kilometern erreichen, zu uneinheitlich. Manche Streckenteile lassen sich nur während der Trockenzeit befahren, andere sind das ganze Jahr über gefährlich. Zudem ist die Panamericana, besonders in Lateinamerika, keine einzige Straße, sondern ein ganzes System von Straßen, das sich mehrfach aufspaltet.    [...mehr]



Autor: Riko

Die dritte Etappe meiner Reise führt mich heute entlang des “Evangeline Trails”. Von Yarmouth geht es dabei in Richtung Wolfville entlang der nördlichen Küste Nova Scotias.

Die etwas raue See am heutigen Tage ruft ein mulmiges Gefühl in meinem Magen hervor, denn ich möchte mich auf Walbeobachtung begeben. Die “Bay of Fundy” ist eines der bekanntesten Walbeobachtungsgebiete in ganz Nordamerika – acht Walarten werden hier dauerhaft gesichtet. Entgegen meiner Erwartungen beruhigt sich das Meer ein wenig und der Fischkutter, auf dem ich mit fünf anderen Personen die abenteuerliche Tour gebucht habe, schippert ruhig vor sich hin. Und ich werde nicht enttäuscht, nur wenige Minuten nachdem wie die steinige Küste der Bay of Fundy hinter uns gelassen haben, begleiten uns zwei Delphine aufs Meer hinaus – wie klischeehaft. Der Kapitän, ein alter Seebär, steuert gezielt auf eine Stelle zu, wo wir schon nach kurzer Zeit einen Wal entdecken können. Ein Finnwal, der übrigens der zweitgrößte seiner Art ist, zieht nur wenige Meter vor uns seine Bahnen. Der Kapitän begleitet ihn ein wenig auf seinem Weg und irgendwann verschwindet der Meeresbewohner am Horizont. Im Laufe unseres Ausfluges begegnen uns noch drei weitere Wale und so können alle unvergessliche Impressionen mit der Kamera festhalten.

Etwas durchnässt von der windigen See fahre ich dann mit einem großen Truck in Richtung Wolfsville. Die kleinen Fischerdörfer und historischen Stätten entlang der Strecke verlieren ein wenig an Bedeutung angesichts des heutigen Erlebnisses. Bis jetzt hat Kanada alle meine Erwartungen übertroffen.




[...mehr]


Page 1 of 212»