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Auf über 3800 Höhenmetern in den Anden liegt der Titicaca See, Heimat der Uros, eines indigenen Volksstammes, der seit Jahrhunderten auf selbst gebauten schwimmenden Schilfinseln lebt. Einst Rückzugsstätte vor den Angriffen der Inka, sind die Inseln heute für Besucher geöffnet und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Geschichte der Uros ist eine Geschichte des Widerstands – und des Erfolges. Als die Inkaherrscher ihr Großreich immer weiter ausdehnten, zogen die Uros sich auf schwimmende Inseln im Titicaca See zurück und entkamen so der Unterwerfung durch die Inka.

Bolivien liegt im Westen Südamerikas und bietet mit seiner klimatischen und landschaftlichen Vielfalt ein breites Spektrum natürlicher Sehenswürdigkeiten. Doch auch kulturell hält Bolivien für den interessierten Besucher Überraschungen bereit.

Bolivien ist ein Paradies für Rucksack-Reisende, die immer zahlreicher werdenden Jugendherbergen und kleinen Pensionen laden zum Wandern ein. Der Tourismus spielt noch eine eher kleine Rolle in der bolivianischen Wirtschaft. Für den Reisenden hat dies den Vorteil, dass er das Land in weitestgehend ursprünglich kulturellem Zustand vorfindet, sich nicht mit Unmengen anderer Touristen herumschlagen muss und auch die Preise für europäische Verhältnisse noch recht günstig sind. Allerdings sollte man sich ein wenig mit in der Amtssprache Spanisch auskennen, denn mit Englisch kommt man gerade in den entlegenen Regionen nicht sehr weit.

Südafrika ist ein Land, das die ganze Welt vereint. Schon die vielfältigen Landschaftsbilder zeigen die unvergleichliche Vielfalt des Landes.

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Die Landschaft ist unter anderem durch Feuchtgebiete, Lagunen, Wüsten, Trockensavannen, Buschland, Regenwälder und bizarren Hochgebirgen gekennzeichnet. Die Küste ist mehr als 2.000 Kilometer lang und bietet unzählige verträumte Strände.

Dijon ist hierzulande vor allem bekannt für seinen Senf, doch die Hauptstadt der französischen Region Burgund hat mehr zu bieten als kulinarische Köstlichkeiten. Früher wichtiges Zentrum für Politik, Kunst und Wissenschaft ist die Universitätsstadt heute beliebt bei Städtereisenden und als Ausgangspunkt für Touren in die umliegende Weinregion.

Dijon
Gegründet als römische Siedlung erlebte Dijon im 14. und 15. als Hauptstadt des mächtigen Herzogtums Burgund eine kulturelle Blütezeit, deren Überreste bis heute erhalten sind.

Die Elbquelle im Riesengebirge zählt zu einem der populärsten Wanderziele in Europa. Das beliebte Skigebiet Spindlermühle nahe der polnisch-tschechischen Grenze markiert den Beginn eines Wanderweges hinauf zur Quelle und macht sie damit auch nicht-Trekking-Fans bekannt.

Die Elbquelle ist im tschechischen Teil des Riesengebirges nahe der Grenze zu Polen gelegen. Auf einer Höhe von fast 1400 Metern über dem Meeresspiegel sammelt ein von einer kleinen Mauer eingefasster Brunnen eine Vielzahl kleiner Hochgebirgsbäche und markiert damit symbolisch die Elbquelle. An einer Natursteinmauer sind die Wappen der wichtigsten entlang des Flusslaufs gelegenen Städte und Gemeinden angebracht. Am unweit gelegenen Elbfall stürzt der hier noch junge Fluss 40-50 Meter in die Tiefe und beginnt seine Reise durch das Gebirge.

Neapel – wer denkt da nicht zuerst an das Organisierte Verbrechen und Roberto Savianos „Gomorrha“? Aber die am dichtesten besiedelte Stadt Europas hat mehr zu bieten als nur die Camorra.

Kaum eine Stadt ist lebendiger als die Metropole im Süden Italiens. Auf der Spaccanapoli, dem Corso Umberto I., im Spanischen Viertel und auf den Piazzen wimmelt es von Touristen, Straßenhändlern und Einheimischen, die zu Fuß oder auf Rollern unterwegs sind, überall hört man unermüdliches Diskutieren, Motorenlärm und Hupkonzerte. Doch trotz Lärm und Chaos übt Neapel auf Besucher einen Charme aus, der verstärkt wird durch seine idyllische Lage und dreitausendjährige Geschichte, die noch vielerorts sichtbar ist.

Wer sich auf die Spuren des Serienmörders Jack the Ripper begeben möchte, kann in London an einer Führung teilnehmen, der zu den schrecklichen Orten führt, an denen seine Opfer ihre letzten Sekunden verlebten.

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Jack the Ripper war Ende des 19. Jahrhunderts für eine äußerst brutale Mordserie verantwortlich, allerdings konnte bis heute nicht geklärt werden, wer die Morde wirklich begangen hat. Man vermutet unter anderem, dass es sich um keinen geringeren als den Hofarzt ihrer Majestät gehandelt haben könnte. Aber es gibt sehr viele Vermutungen, von denen keine bewiesen ist.

Alaska ist wild, abenteuerlich und zieht bis heute viele Touristen in seinen Bann. Die eindrucksvolle Landschaft, die durch Steppen, Berge, Flüsse und Gletschern gekennzeichnet ist, beherbergt zudem eine einzigartige Tierwelt.

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Das Gebiet zieht nicht nur Touristen an. Auch Aussteiger, Individualisten und Naturliebhaber finden ihren Weg in den amerikanischen Bundesstaat, der aus drei landschaftlichen Großräumen besteht.

Als „Miniaturhighlands“ werden die Trossachs oft bezeichnet, die nördlich von Glasgow den Übergang von den Lowlands zu den Highlands darstellen. Sie sind ein Geflecht aus Hügeln, Tälern (Glens), Wäldern und Seen (Lochs) und die Heimat verschiedener Wildtiere. Als Teil des 2002 gegründeten Nationalparkts „Loch Lomond and the Trossachs“ halten sie für Wanderer eine Vielfalt von Reizen bereit.

Die Trossachs liegen im Osten des Nationalparks und werden von den Dörfern Aberfoyle und Callander begrenzt, die den Ausgangspunkt für unsere Reise darstellen.  Von Aberfoyle geht es über den steilen Duke’s Pass zu Loch Achray, einem der größeren Seen in den Trossachs, wo ein schöner Wanderweg auf den 460 Meter hohen Ben A’an beginnt.

Die Niagarafälle sind ein einzigartiges Naturschauspiel, welches jährliche sehr viele Besucher anzieht. Sie zählen zu einem der großen natürlichen Weltwunder der Erde.

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Die imposanten Wasserfälle, die zu Amerikas beeindruckendsten Naturspektakel gehören, bieten einen unglaublichen Anblick. Sie transportieren mehr als vier Millionen Liter Wasser in der Sekunde, die sich in einem atemberaubenden Wasserfall von einer etwa 60 Meter hohen und knapp einem Kilometer langen Klippe in die Tiefe stürzen.

Wer Urlaub in Irland macht, darf die Aran-Inseln nicht verpassen. Die drei vor der Bucht von Galway gelegenen Inseln Inishmore, Inishmaan und Inisheer sind Schauplätze traditioneller irischer Kultur  und Geschichte und bezaubern durch ihre einzigartige Landschaft.
Oileáin Árann - Die Aran-Inseln

Wer von Galway mit der Fähre nach Inishmore übersetzt lässt mehr hinter sich als nur die paar Kilometer zwischen der Küste und den Aran-Inseln. Man lässt das bunte Treiben der Universitätsstadt hinter sich und taucht ein in eine Oase der Ruhe und des traditionellen irischen Lebens.

Proviant für Trekking-Touren muss gut geplant werden. Schließlich muss das Proviant für die ganze Tour ausreichen, aber auch nicht zu schwer sein, damit Sie damit problemlos wandern können.

Proviant©Flickr tillwe

Wer eine Trekking-Tour für einen oder mehrere Tage plant, sollte vorher gut überlegen, was er als Proviant mitnehmen möchte. Denn auf Trekking-Touren in der Natur lassen es nur selten zu etwas auf dem Weg kaufen zu können. Das Proviant sollte also für die gesamte Zeit ausreichen und Sie möglichst gut bei Ihrer sportlichen Leistung unterstützen.

Der Nationalpark Ranthambore ist eines der größten und bekanntesten Naturreservate Nordindiens und ein ideales Ziel für eine Fotosafari. Berühmt ist er vor allem für seine Tiger, die hier ungestört durch die Ruinen von Fort Ranthambore streifen.

 

Selbst am helllichten Tag ist es hier ein Leichtes, die Bengaltiger (auch Königstiger genannt) in ihrem natürlichen Lebensraum auf der Jagd oder bei der Hege ihrer Jungen zu beobachten. In den 1990ern durch Wilderei stark dezimiert, stieg die Zahl der Tiger in den letzten Jahren wieder aufgrund der verstärkten Bemühungen, die seltene Katze zu schützen. Angeblich lebten 2008 vierunddreißig ausgewachsene und vierzehn junge Tiger in dem Reservat.

Aber nicht nur Tiger gibt es in Ranthambore. Gesäumt von tropischen Trockenwäldern und durchzogen von drei Seen und unzähligen Wasserlöchern, bietet die Fels- und Steppenlandschaft des Nationalparks einer Vielzahl verschiedener Arten einen idealen Lebensraum.

Ganz nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“, möchte ich Sie heute auf einen Ausflug zu einem kulturellen Highlight in Deutschland mitnehmen. Im nordrhein-westfälischen Brühl liegen zwei der bedeutendsten deutschen Bauwerke des Barock und Rokoko: die Schlösser Augustusburg und Falkenlust.

 

Erbaut in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts vom Erzbischof von Köln, gehört Schloss Augustusburg ebenso wie sein kleiner Bruder Falkenlust seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Berühmt ist Schloss Augustusburg für sein überwältigendes Treppenhaus von Balthasar Neumann, das als eine der Hauptschöpfungen des deutschen Barock gilt. Eine Symphonie aus buntem Stuckmarmor, Säulen, Statuen und aufwendigen Stuckdekorationen wird gekrönt durch ein faszinierendes Deckenfresko von Carlo Corlone. Ähnlich aufwendig gestaltet ist der Gardesaal im ersten Obergeschoss, der ebenfalls durch ein enormes Deckenfresko von Corlone geziert wird, aber auch alle anderen Teile der bischöflichen Residenz sind eine Besichtigung wert. 

Biwakieren bezeichnet das Campieren im Freien (Zeltwandern) fernab der gängigen Wanderwege. Für all diejenigen, die die relativ unberührte Natur der Alpen genießen wollen, ist dies genau das Richtige.

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Da man sich allerdings abseits der durch Infrastruktur gekennzeichneten Wanderwege befindet, muss die eigene Infrastruktur mitgenommen werden. Dazu zählen natürlich ein Zelt, Nahrung, Getränke und alles, was zum Übernachten in der Natur benötigt wird.

Biwakieren – Vorteile und Nachteile

Das Campieren in den Alpen bietet den Vorteil, dass Wandertouren individuell ausgelegt werden können. Im Sommer, wenn die Hochsaison des Wanderns ist, sind die Berghütten oftmals überlaufen. Biwakieren bietet dann eine tolle Alternative.

„Alsdann fanden wir uns in der Mitte eines tropischen Waldes wieder, unter dem Schatten der Bäume konnten wir eine große Menge alter Mauern ausmachen, die Ruinen von Gebäuden aus Granitblöcken, einige von ihnen waren wunderschön im höchst verfeinerten Stil der Inka-Architektur ineinander gepasst. […] Dies brachte mich zu der Überzeugung, dass sich Machupicchu als die größte und wichtigste Ruine erweisen könnte, die in Südamerika seit der Eroberung durch die Spanier entdeckt wurde.“ (Hirham Bingham, 1913)

Wer in den frühen Morgenstunden  Machu Picchu langsam aus dem Nebel auftauchen sieht, wird sich ähnlich fühlen wie der Entdecker der großartigen Ruinen. Auf 2400 Metern Höhe, umgeben von dicht bewachsenen Hügeln der peruanischen Selva liegt sie sagenumwobene Stadt, die wahrscheinlich den Inkaherrschern als Rückzugsort diente. Eintausend Menschen konnten durch die hängenden Gärten Machu Picchus ernährt werden und auch heute hat man, wenn man die kleinen Gassen durchstreift, das Gefühl sich in einer kleinen, vom Rest der Welt abgeschnittenen Stadt zu befinden.

Der ostafrikanische Binnenstaat Ruanda ist als Heimat der Berggorillas bekannt. Die faszinierenden Tiere sind leider vom Aussterben bedroht und es können nur noch wenige Exemplare bewundert werden.

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Das Gefühl während einer Begegnung mit einem der letzten Berggorillas kann kaum mit Worten beschrieben werden. Für Natur- und Tierliebhaber zählt dieses Ereignis zu den eindrucksvollsten Erlebnissen.

Ruanda – Gorilla-Tracking im Park National de Volcans

Der Park National de Volcans ist der perfekte Ort für das so genannte Gorilla-Tracking. Die dichten und fast undurchdringlichen Regenwälder, die sich rund um die Virunga-Nebelwälder befinden, sind die Heimat von etwa der Hälfte der noch existierenden Berggorillas. In dieser Region lebte und arbeitete die amerikanische Forscherin Dian Fossey, die über eine lange Zeit dazu beitrug, das Aussterben der Berggorillas zu verhindern. Der Film „Gorillas im Nebel“ stellt das Leben und Schaffen der Primatologin dar.

Russlands Ferner Osten ist ein Paradies für Wanderer, Ornithologen und andere Liebhaber der Tier- und Pflanzenwelt. Hier, wo südliche und nördliche Flora und Fauna aneinanderstoßen, leben seltene Vögel wie Mandschurenkraniche, Schwarzstörche und Mandarinenten. Braun- und Kragenbären durchstreifen die Wälder, und der König der Taiga: der Amur-Tiger.

Der zweite Teil der Entdeckungsreise durch das Land der Tiger führt in die Gegend des Flusses Bikin, eines Nebenfluss des Ussuri, der in den Sichote-Alin Bergen entspringt. Ausgangspunkt der Tour ist Chabarowks, Hauptstadt der gleichnamigen Region und des Föderationskreises Fernost. Hier kann man noch einmal in die russische Kultur eintauchen, durch malerische Straßen spazieren, orthodoxe Kirchen besichtigen oder am Ufer des mächtigen Amur entlang flanieren, bevor man in die Wildnis aufbricht. Wer aus Wladiwostok anreist, kann die etwa 700 Kilometer mit der Transsibirischen Eisenbahn zurücklegen, aber auch einen Flughafen gibt es in Chabarowsk. Von dort geht es mit dem Geländewagen weiter zum ersten Highlight der Reise: dem Rehabilitationszentrum „Utjos“ im Sichote-Alin-Reservat.