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Schneeschuhwandern in Skandinavien

Eine der schönsten Touren in Skandinavien ist das Schneeschuhwandern in Fulufjäll im Grenzgebiet zwischen Schweden und Norwegen. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Fjällgebirge, das aber von einem landschaftlich einzigartigen Nationalpark umgeben ist. Innerhalb des Fulufjäll befinden sich zahlreiche Hütten, die mittels geführter Touren auf Schneeschuhen erschlossen werden. Die weiße Landschaft, auf denen sich im Idealfall der Sonnenschein widerspiegelt, die bezaubernden  Eisgebilde an den Bäumen und die Menschenleere machen hier die Faszination aus.

Schneeschuhwandern in Alpen

Das Schneeschuhwandern in den Alpen ermöglicht äußerst seltene Einblicke in die Tierwelt. Dank des tiefen Schnees kann man sich auf Suche von Luchs, Hirsch und sogar Adler begeben. Gerade diese Arten sind zur kalten Jahreszeit stets auf der Suche nach Nahrung und können aufgrund der spärlichen Natur in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Mit ein wenig Geduld erhält man so unvergessliche Augenblicke. Beliebte Touren auf Schneeschuhen finden sich auf der Schüttbauernalm und rund um Rotstein in Österreich. Meist läuft man ein bis zwei Stunden auf den Schneeschuhen, die nun doch einen größeren Kraftaufwand benötigen. Eine schöne Mahlzeit in den Hütten entschädigt aber für sämtliche Mühen.

Die Abenteuerlust scheint die Menschen dieser Welt in immer verrücktere Abenteuer zu drängen. Das simple Klettern oder Bergsteigen ist schon längst keine Herausforderung mehr, vielmehr stürzt man sich auf abenteuerliche Weise in Tiefe. Der neueste Trend in diesem Jahr ist Mountainboarding.

Doch was versteht man eigentlich unter Mountainboarding? Prinzipiell hat man das Mountainboarding ins Leben gerufen, um den zahlreichen Snowboardern auch im Sommer ein Betätigungsfeld zu geben. Das Mountainboard oder auch Allterrainboard genannt ist eine Kombination aus Snowboard und Skateboard. Dank der luftbereiften Räder eignet sich das Board für ein schwieriges Gelände. Auf diese Weise können dann immer Sommer die Berghänge unsicher gemacht werden.

Die schwedische Westküste gehört aus meiner Sicht zu den reizvollsten Reisegebieten des Landes. Metropolen wie Göteborg, Halmstad oder Falkenberg haben deshalb auf die eine oder andere Weise an dieser Stelle schon Erwähnung gefunden.

Varberg befindet sich rund 80 Kilometer südlich von Göteborg. Die Mischung aus charmanter Altstadt, wunderschönen Badestränden und einer Jahrhunderte alten Festung, die für die Entstehung der Stadt verantwortlich war, machen Varberg zu einem lohnenswerten Ausflugsziel in Schweden. In den Sommermonaten wird das Treiben in der Stadt durch die zahlreichen Badegäste bestimmt, die das ruhige Wasser und die schönen Sandstrände zu schätzen wissen. Dann scheint auch Varberg seine wahre Schönheit zu entfalten, die vielen kleinen Cafés quellen fast über, Kinderlachen liegt in der Luft und in den Abendstunden werden auf den Plätzen Varbergs die Nächte verbracht.

Betritt man den Toubkal-Nationalpark rund 60 Kilometer südlich von Marrakesch, offenbart sich dem Besucher ein völlig gegensätzliches Bild zum allseits bekannten Badetourismus an der Küste Marokkos. Das Atlasgebirge mit seiner höchsten Erhebung, dem Toubkal, stellt für Trekking-Reisende eine wirkliche Herausforderung dar, führen doch lange Bergpfade

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Den Jahreswechsel in seiner Heimat zu verbringen, wird irgendwann langweilig. Ein ganz besonderer Tipp ist, Silvester 2008/09 in unserem skandinavischen Nachbarland Dänemark zu verleben. Insbesondere Fünen ist dabei empfehlenswert, dies wird deutlich, wenn man bedenkt, dass Hans-Christian Andersen sie als „Gärten Dänemarks“ bezeichnete. Selbst in den Wintermonaten verliert die Insel, immerhin die drittgrößte ihres Landes, nur unerheblich ihren Charme.

Mit etwas Glück und wenig Wind ist das Wandern entlang der wunderschönen Ostseestrände ein unvergessliches Vergnügen. Wenn die vom Herbst vergilbten Dünen mit einer schönen Reifschicht überzogen sind, die Ostsee fast lautlos an vor sich hin plätschert, der leichte Winterwind durch die Haare weht versprüht Fünen ihren meisten Charme.

Auch das Erwandern von touristischen Sehenswürdigkeiten ist durchaus lohnenswert. Ein Abstecher in eines der unzähligen Schlösser auf Fünen bietet kulturelle Abwechslung und einen kurzen Einblick in die Geschichte der Insel. In der Weihnachtsferien muss man allerdings immer ein Auge auf die Öffnungszeiten haben, nicht das der Weg umsonst gemacht wird.

Als Anhänger der skandinavischen Länder begebe ich mich heute einmal abseits der Wanderwege und erfülle mir mit der Fahrt auf den Hurtigruten einen lang gehegten Traum. Die von vielen Reisenden als „schönste Seereise der Welt“ gepriesene Strecke führt seit 1893 über 2.700 Kilometer entlang der norwegischen Küste.

Ausgangspunkt der Hurtigruten ist eigentlich das norwegische Bergen, ich betrete das riesig erscheinende Schiff aber bereits in Kiel, wo man auf der Reise nach Oslo die ersten Eindrücke des Tages verarbeiten kann. Die obligatorische Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Norwegens gehört zum Rahmenprogramm, wer aber Oslo von seinen wirklich schönen Seiten kennenlernen möchte, sollte sich selbst auf die Suche nach dem Schönheiten begeben.

Wenn in Deutschland sich der Sommer dem Ende entgegen neigt, ist eine Reise nach Malta besonders reizvoll. Das Mittelmeer-Eiland erblüht erst nach den ersten spätsommerlichen Regenschauern zu voller Pracht und wird dadurch besonders sehenswert. Malta, rund 100 Kilometer südlich von Sizilien gelegen, erfreut sich des typischen

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Moss ist mit seinen rund 28.000 Einwohnern keine typische Touristenmetropole in Norwegen, obwohl es eigentliche alle Voraussetzungen dafür besitzt. Direkt am nördlichen Ende des Oslofjords gelegen, ist es nur ein Katzensprung bis zur Hauptstadt Oslo. Die wunderschöne Umgebung und die guten Verkehrsanbindungen sollten eigentlich den Rest an Überzeugungsarbeit leisten.

Doch Touristen müssen Moss noch für sich entdecken. Der schöne Sandstrand am Ufer des Fjords lädt auf jeden Fall zum längeren Verweilen ein und außerdem kann man in der Stadt noch einiges entdecken.

Die Jeløy Kirke ist ein Bau aus dem Jahr 1975. Die wunderschönen Glasmalereien wurden von Victor Sparre angefertigt, einem norwegischen Maler, der 1919 geboren wurde und sich im Land großer Beliebtheit erfreut.

Die Moss Bruggeri, deren Hauptgebäude aus dem Jahr 1811 stammt ist eine kleine Besonderheit in der Stadt. In dem Gebäude wurde ein kleines, aber sehr anschauliches Brauereimuseum eingerichtet. Verschiedene Wechselausstellungen hält die Moss Kunstgalleri für ihre Gäste parat. Mehrmals im Jahr werden die unterschiedlichsten Themen in der Galerie vorgestellt. Der Mossefossen ist ein kleiner Wasserfall, an dem man eine kleine Wassermühle gebaut hat. Dieser romantisch anmutende Ort lädt hier zum Verweilen ein.

Trekking ist mit großer Sicherheit kein einfaches Unterfangen. So mancher Ausflug fordert sowohl Geist als auch Körper und führt einem an die körperlichen Grenzen. Da man sich selten bei der ersten Trekkingreise selbst einschätzen kann, würde ein Outdoorcamp zur Unterstützung äußerst hilfreich sein.

Wunderschöne Outdoorcamps befinden sich in Schweden und Frankreich, wobei wir uns diesmal jenen in Skandinavien zuwenden möchten. So haben sich im „Dalslands Aktiviteter“ bereits zahlreiche Sportmannschaften auf die neue Saison vorbereitet, um das Teambildung zu stärken. Im Camp hat man den Fünf-Kampf ins Leben gerufen, bei dem es um Konzentration, Reaktionsschnelligkeit, Geschicklichkeit und logisches Denken geht. So gilt es beispielsweise zwei Teams zu bilden, die sich selbstständig ein Floß basteln müssen, um vom gegnerischen Ufer die Fahne zu erobern.

Schon allein beim Namen Mallorca zucken viele Reisende zusammen. Die Bilder von überfüllten Stränden, lärmenden Discos und prolligen Urlaubern hat sich in den Gedächtnissen vieler Menschen regelrecht manifestiert. Dass selbst die Inselbewohner über dieses Image erschrocken waren, zeigen die Maßnahmen in den vergangenen Jahren, die das Eiland weg von den Mallorca Pauschalreisen hin zum Individualtourismus führen sollen.

Und Mallorca hat allerhand in dieser Richtung zu bieten – man muss sich nur weit genug von den Touristenhochburgen entfernen. Landschaften wie die Serra de Tramuntana oder die Serres de Llevant, zwei Gebirgszüge auf der Insel, zeugen von der Vielfältigkeit Mallorcas. Möchte man den Angaben Glauben schenken, die über die Insel gemacht werden, existieren allein 1.500 Fauna-Arten auf der Baleareninsel. In dieser Hinsicht ist in den zurückliegenden Jahren viel getan worden, so wurden neue Naturschutzgebiete und Reservate eingerichtet, um die schönen Seiten zu bewahren.

Die Nordseeküste ist eine der faszinierendsten Regionen hierzulande. Das sogenannte Schelfmeer im Nordwesten Deutschlands besticht in erster Linie durch seine Vielfältigkeit. Einerseits ist sie einer der wichtigsten Wirtschaftsräume des Landes und andererseits ein wahres Biotop mit einer abwechslungsreichen Naturlandschaft. Nun wird Urlauber und Camper weniger

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Das tägliche Leben von Björn und Lükka Patursson beschränkt sich gerade einmal auf 2,5 Quadratkilometer, etwas über 100 Schafe und knapp 30 Rinder. Die beiden Einsiedler leben auf Koltur, der kleinsten Insel der dänischen Inselgruppe Färöer und sind unheimlich glücklich darüber. Einsamkeit – kann mit Sicherheit

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Die Schneekoppe, an der polnisch-tschechischen Grenze gelegen, ist die höchste Erhebung im Riesengebirge und gleichzeitig ein Klassiker der Wanderkultur. Insbesondere für Urlauber der neuen Bundesländer gehörte die Schneekoppe über Jahrzehnte hinweg zu einem der Reiseziele, die man gern angesteuert wurden.

In den Sommermonaten ist die Schneekoppe mit ihren 1.602 Metern ein beliebtes Wanderziel. Zwar ist sie sowohl von der polnischen als auch von der tschechischen Seite mittels eines Sesselliftes erschlossen, doch die Eroberung des Gipfels zu Fuß ist eine lohnenswerte Herausforderung. Gut ausgeschilderte und ausgebaute Wanderwege machen den Aufstieg problemlos möglich. Direkt vom Fuße des Berges aus kann man sich ohne steile Anstiege dem Gipfel Stück für Stück nähern. Die schönste Variante des Wanderns ist der sogenannte Freundschaftsweg, der unter anderem an dem Schlesierhaus und der Jeleni bouda vorbei führt.

Die heutige Wanderung führt direkt in das Herz von Jütland in Dänemark. Die Runensteine von Jelling sind ein lohnenswertes Ausflugsziel, das mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wenn man heute in das nordwestlich von Vejle gelegene Jelling kommt, lässt sich auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich hier um eine der bedeutendsten archäologischen Stätten von Dänemark handelt. Hier, mitten auf Jütland, befand sich einst um 1100 das politische Zentrum Dänemarks, weshalb man oftmals auch noch vom „königlichen Jütland“ spricht.

Grund für die heutige Bekanntheit von Jelling sind die beiden Runensteine, die Steinkirche und die Grabhügel, die sich bei Ausgrabungen als bedeutende archäologische Stätte herausstellte. Der kleinere der beiden Runensteine ist Thyra gewidmet. Mit der Inschrift „König Gorm errichtete diesen Gedenkstein zu Ehren seiner Frau Thyra, Erneuerer/Stolz Dänemarks.“ gedachte der letzte heidnische König seiner Gattin, der die Errichtung von „Danewerk“, einer bekannten Befestigungsanlage, zugeschrieben wird. Der zweite und größere Runenstein hingegen steht für das Gedenken an den König selbst. „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte.“