Home / Articles Posted by Reisender (Page 44)

Das Wandern nicht immer zwangsläufig etwas mit den Bergen zu tun hat, ist den meisten Menschen bekannt. Doch führen die Wege selten auf einer Strecke von knapp zwölf Kilometern an wunderschönen Stränden und faszinierenden Küstenorten vorbei. Wer jedoch die Welt des Wanderns mit der des Meeres verbinden möchte, sollte den Lungomare zwischen Volosko und Lovran an der Küste Kroatiens erobern.

Im weitesten Sinne ist der Lungemare ein Strandpromenade, vergleichbare mit jener auf Usedom zwischen Heringsdorf und Bansin. Jedoch muss sich an dieser Stelle von der Vorstellung verabschieden, dass es sich hier um eine von Villen gesäumte Prachtstraße entlang feiner Sandstrände handelt. Die Herausforderung ist wesentlich höher, kleine Anstiege, schmale Pfade, mal holprig, mal gepflastert oder betoniert. Zudem die unzähligen Eindrücke, die sich manchmal kaum verarbeiten lassen, so weht der kühle Wind der Adria, es spenden uralte Bäume wohltuenden Schatten, weite Wiesenflächen, Steinplateaus und einsame Ankerplätze von Booten – dies alles ist der Lungomare in Kroatien.

República de Cabo Verde, wie der Inselstaat offiziell heißt, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Reiseziel für Trekking-Touristen entwickelt. Die größte Herausforderung findet man dabei auf Santo Antão, der gebirgigsten Insel der Kapverden. Bizarr geformte Gebirgsschluchten, die vergleichbar sind mit Mondlandschaften, begegnen den Wanderern ebenso wie fruchtbare Täler mit tropischer Vegetation. Diese Vielseitigkeit macht eine Trekkingtour auf Santo Antão so faszinierend.

Bei der Wahl der neuen Trekkingschuhe könnte Vielseitigkeit definitiv ein Kaufargument sein. Als lohnenswerter Allrounder kann der neue Jack Wolfskin All Terrain Pro überzeugen, der in diesem Jahr überarbeitet wurde. Besonders die hohe Stabilität sowie der Gehkomfort machen den Jack Wolfskin All Terrain Pro sowohl für Frauen als auch für Männer zum idealen Trekkingschuh, für den es kaum Einschränkungen im Gelände gibt.

Die Ferien einmal auf eine ganz besondere Art und Weise zu verbringen, ist für Familien jedes Jahr eine Herausforderung. Eine attraktive Art seinen Urlaub zu verbringen sind Hausbootferien in Burgund. Die wunderschöne Landschaft im Herzen Frankreichs ist von zahlreichen Flüssen und Kanälen durchädert und kann spielend leicht mittels eines Hausbootes erkundet werden. Diese besondere Perspektive wusste man schon im 18. Jahrhundert zu schätzen, denn der französische Autor Stendhal (1783-1842) schwärmte schon damals: „man sieht das Land besser als von einer Postkutsche aus.“ Überträgt man dies auf die heutige Zeit, könnte das Hausboot wirklich eine lohnenswerte Alternative zum Autoreisen sein.

Die wunderschöne Landschaft Burgund ist allemal eine Reise wert, diese aber mittels eines Hausbootes zu erkunden, ist eine faszinierende Art des Reisens zu Wasser. Fast geräuschlos gleitet das Boot durch die Flusslandschaft, vorbei an blühenden Wiesen, goldenen Feldern, den berühmten Weinreben des Burgunders und den wohltuend Schatten spendenden Bäumen. Am Ufer hin und wieder ein einsamer Angler, kleine Dörfer und grasende Kühe – dieses Idyll findet sich fast überall in Burgund.

Elverum im Osten Norwegens hat wunderbare Voraussetzungen, um als Naturparadies in die Geschichte einzugehen. Die Stadt liegt etwas 30 Kilometer östlich von Hamar und ist mit 972 Quadratkilometern Waldfläche umgeben. Außerdem befindet sich der Ort am Ufer des längsten Flusses Norwegens, der Glomma.

Dies alles sind optimale Bedingungen zum Angeln, zum Jagen oder zum Wandern. Die Glomma ist bei Anglern aus dem Inn- und Ausland gleichermaßen beliebt, weil sie eine starke Fischpopulation besitzt. In den Wäldern rund um Elverum leben Bären, Wölfe, Vielfraße und Luchse, alles Tiere, die es in Deutschland kaum noch in freier Wildbahn gibt. Aber keine Angst, bei einem entsprechenden Verhalten kann niemanden etwas passieren.

Elverum war aufgrund seiner Lage und seiner natürlich Bedingungen ein Holzfällerort und Verkehrsknotenpunkt. Erst 1996 erhielt der Ort aber erst die Stadtrechte. Das Stadtbild war im bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch geprägt von Holzbauten, erst zahlreiche Brände bewegten die Einwohner zum Steinbau.

Gerade für Anfänger im Genre Trekking ist es unheimlich schwierig, den passenden Lagerplatz für die Nacht zu finden. Jede Menge an Faktoren müssen bei der Wahl des richtigen Lagerplatzes berücksichtigt werden, wobei der Zeitfaktor keinen unerheblichen Zeitfaktor spielt, möchte man doch das Zelt nicht erst im Dunkeln aufbauen. Damit die Wahl bei der nächsten Reise zu keinem unüberwindbaren Hindernis wird, habe ich einige Faktoren zusammen gestellt.

So heißt es jedenfalls in fast jedem Portugal-Reiseführer, die man zu diesem Thema liest. Nun gut, wer wirklich einmal vor Ort gewesen ist, kann diesen Eindruck wirklich gewinnen, denn die zerklüfteten und teilweise bizarr aus dem Wasser ragenden Felsen haben durchaus etwas Reizvolles im Auge des Betrachters.

Fast majestätisch erhebt sich der Leuchtturm der Ponta da Piedade oberhalb der Felsformation, ist er doch das anvisierte Ziel der meisten Wanderer an Küste der Algarve. Zu Füßen einen feinen Sandstrand, umrandet von den scheinbar von der Natur willkürlichen gestalteten Felsen fällt der Blick in der Ferne auf einen hell schimmernden Horizont, oder auf die winzig erscheinenden Häuser von Portemaio.

Den richtigen Bergschuh zu finden, ist keine einfache Angelegenheit. Nun hat Hanwag mit dem Hanwag Eclipse GTX ein neues Modell auf den Markt gebracht, dass insbesondere für höhere Regionen oder das Eisklettern geeignet ist. Der neuartige Bergschuhvon Hanwag, für den man je nach Anbieter zwischen 250

Weiterlesen

Idyllisch in der Feldberger Seenlandschaft an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gelegen, haben zwei engagierte Freunde ein kleines Urlaubsparadies geschaffen. Inmitten des Brückentinsees haben sie eine 40.000 Quadratmeter große Insel mit kleinen, aber äußerst stilvollen Übernachtungsmöglichkeiten versehen, wo man wunderbar entspannen kann. Das charmante Mini-Komfort-Hotel

Weiterlesen

Gerade auf Wanderungen durch Gebiete abseits der Zivilisation kann eine Zeltlampe-beziehungsweise leuchte lebensnotwendig sein. Stadtmenschen, die immer eine gewisse Resthelligkeit gewohnt sind, werden abseits der Ortschaften ihr blaues Wunder erleben, denn teilweise sieht man seine Hand vor Augen nicht.

Bei den meisten Trekking-Urlaubern ist die Größe der Lampe wieder ihrem Gewicht gezollt. Ist man längere Zeit unterwegs, wird man sich sicherlich nicht mit großen und schweren Modellen belasten, die ein Tragen zur Tortur werden lassen. Hier greift man auf Modell zurück, die etwas kleiner und leichter sind, sich zudem mit Akkus oder Gaskartuschen versorgen lassen. Richtig gehört, es existieren Outdoor-Lampen, die sich mittels Gaskartuschen betreiben lassen. An dieser Stelle schlagen die Trekker gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn die Gastkartuschen können ebenfalls zum Kochen verwendet werden.

Die Hauptstadt des Glasreiches wird Växjö in Schweden genannt. Angefangen hat alles im 16. Jahrhundert, als Gustav Vasa einen Glasbläser nach Schweden holte. Im Laufe der Zeit siedelten sich immer mehr Glaskünstler in Småland an, weil sie hier die idealen Bedingungen zur Ausübung ihrer Kunst vorfanden. Für die Glaskunst wird jede Menge Holz benötigt, um die Öfen am Laufen zu halten und dies gab es hier in Unmengen. Inzwischen gibt es knapp 20 kleine und große Glashütten, die einen sehr guten Ruf weltweit genießen. Fast jede Glashütte kann mit Besonderheiten aufwarten und ziehen damit unheimliche viele Besucher in ihren Bann. Die Faszination ist dann so groß, dass viele sich ein kleines Andenken mit nach Hause bringen. Zu den beliebtesten Hütten zählen Orrefors, Kosta, Boda und Bergdala. Weil die Hütten und ihre Umgebung restauriert wurden, überzeugen sie mit ihrem historischen Charme. Ein besonders schönes Blau gefärbtes Glas produziert die Glashütte in Bergdala. In Orrefors kann man den Glasbläsern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, selbst Glas erwerben und sich im kleinen Museum über die Geschichte der Glasbläserei in Småland informieren. Die berühmteste Glashütte liegt in Kosta. Seit mehr als 250 Jahre werden hier schon wunderbare Formen aus Glas produziert. Einer großen Beliebtheit erfreut sich der hiesige Shop, weil sich die Glaspreise bis zu 30 Prozent unter den gängigen Preisen bewegen.

Zentrum dieser Kunst ist die Stadt Växjö.

Die Fjällräven Classic sind ein Wanderwettbewerb, der vom schwedischen Outdoor-Ausrüster Fjällräven ins Leben gerufen wurde und nun schon seit Jahren Freunde des Wanderns in die Wildnis Lapplands ruft. Die Distanz beträgt traditionsgemäß 110 Kilometer, die man entweder in drei, vier oder fünf Tagen zurücklegen kann. Zwischen

Weiterlesen

Die Türkei hat sich im Laufe des letzten Jahrzehntes zum Lieblingsurlaubsland der Deutschen aufgeschwungen und hat den etablierten Kräften wie Spanien und Italien ordentlich Paroli geboten. Allerdings verbinden die meisten Urlauber die Türkei ausschließlich mit Badeurlaub an der südlichen Ägäisküste mit schneeweißen Stränden und azurblauen

Weiterlesen

Zunächst muss gleich am Beginn festhalten, dass es keine ganzheitliche Regelung für Angelscheine (Fischereischeine) für Deutschland gibt, so dass es trotz der umfangreichen Informationen im Netz wohl keinem potenziellen Angler erspart bleibt, sich für eigens für sein Bundesland genauer zu informieren. Grundsätzlich lässt sich aber sagen,

Weiterlesen

Das sich der Ostseeraum in den zurückliegenden Jahren einer wachsenden Beleibtheit erfreut, stellt gerade Gruppenreisende und Jugendliche vor große finanzielle Probleme, denn die Preise selbst für einfache Unterkünfte bewegen sich in den Sommermonaten in astronomischen Höhen. Eine möglicher Alternative, die vor horrenden Kosten schützen könnte, wären Jugendherbergen.

Allerdings ist diese Form der Übernachtung nicht ganz unproblematisch, denn die Übernachtung in einer Jugendherberge ist lediglich möglich, wenn man als beitragspflichtiges Mitglied in das Deutschen Jugendherbergswerk eingetreten ist. Im Durchschnitt zahlt man für eine Übernachtung in einer Jugendherberge 14 bis 15 Euro, wobei dies nur wenig von der Lage abhängig ist. Damit bewegen sich die Preise auf einem ähnlichen Niveau wie beim Zelten, nur das man hier bei schlechtem Wetter besser geschützt ist.

Die rund 68.000 Einwohner von Fredrikstad haben ihre wunderschöne Stadt schätzen gelernt und pflegen besonders ihr kulturelles Gut mit einer großen Sorgfalt.

Der Ort liegt am Mündungszufluss der Glomma in den Oslofjord. Diese optimale natürliche Lage zog schon vor langer Zeit die ersten Siedler hierher. Aufgrund vieler archäologischer Funde kann belegt werden, dass in dieser Region schon vor 4.000 Jahren die ersten Menschen gelebt haben.

Die eigentliche Stadtgründung von Fredrikstad ist belegt für das Jahr 1567. Der schwedische König Fredrik II. ließ an dieser Stelle eine Reihe von Festungen anlegen. Im Laufe der Jahre ließen sich nicht nur die Angehörigen des Festungspersonals sondern auch Händler und Bauern hier nieder. Rund 100 Jahre dauerte der Ausbau der Festungsstadt, die erst 1903 vom Militär aufgegeben wurde. Sie gilt es die am besten erhaltene Festungsstadt in Norwegen. Heute kann man noch 60 Kanonen der einstigen Bewaffnung bewundern.

Heute ist Fredrikstad eine moderne Handels, Industrie- und Hafenstadt. Dem Stadtgründer wurde auf dem Hauptplatz des Ortes ein Denkmal gesetzt, obwohl er eigentlich ein schwedischer König gewesen war.

Wer die Einsamkeit in einer beeindruckenden Naturlandschaft sucht, wird in Kamtschatka definitiv fündig. Elf Zeitzonen von Deutschland entfernt liegt die russische Halbinsel weit abseits aller touristischen Ziele und eine Wanderung durch die teils unerschlossene Landschaft wird zu einem richtigen Abenteuer.

In Kamtschatka kann man fast dafür garantieren, dass man die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben kann. Das Spektrum reicht von Vulkanen mit Höhen über 4.000 Meter, über weite Gebirgslandschaft bis hin zu kilometerlangen Einöden oder Wäldern. Es lassen sich derart viele Facetten auf Kamtschatka finden, dass eigentlich für jeden Wanderer das Richtige dabei ist.

Mit einer Gesamtfläche von knapp 370.000 km² ist Kamtschatka die flächenmäßig größte Halbinsel Ostasiens. Betrachtet man nun die Einwohnerzahl, die bei rund 380.000 Menschen, erschließt der Gedanke von Einsamkeit fast wie von selbst. Auf 1.000 km² kommt gerade einmal ein Bewohner, aber dafür jede Menge Natur.