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Die Weihnachtszeit bringt so die absonderlichsten Dinge zu Tage. Ganz ehrlich, ich bin kein großer Anhänger der weihnachtlichen Zeit, aber es gibt immer wieder faszinierende Dinge, die mich auf die ein oder andere Art und Weise faszinieren. Nachdem ich bereits über das Weihnachtshaus in Schweden geschrieben

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Trekking bedeutet manchmal der Ausflug in die Extreme. Wüstentrekking gehört ohne Zweifel zu jenen Extremen, denn die Atacama-Wüste ist mit Abstand eine der trockensten Wüsten der Welt. Im sogenannten Regenschatten der Anden gelegen, zudem noch vom Humboldtstrom beeinflusst, bedeutet das Abenteuer „Atacama“ eine einzigartige Herausforderung.

Vorbereitung ist in diesem Fall eigentlich alles. Die passende Ausrüstung sowie das Sichern der Nahrungs-bzw. Trinkwasservorräte können überlebenswichtig sein. Den klassischen Typus einer  Wüste erfüllt die Atacama-Wüste jedoch nicht, denn aufgrund der kühlen Meeresluft sind die Temperaturen nicht sonderlich hoch. Vielmehr muss man sich auf extreme Temperaturunterschiede gefasst machen. An manchen Tagen variiert diese zwischen +30 Grad Celsius und -15 Grad Celsius. Auf solche Extreme ist ein Körper im Vorfeld überhaupt nicht eingestellt, weshalb man unbedingt dessen Abhärtung trainieren sollte.

Island gehört aufgrund der weltweiten Finanzkrise zu den gebeutelten Nationen. Gerade zahlreiche Bankkunden sind momentan auf den kleinen Inselstaat weniger gut zu sprechen. Lässt man diesen Aspekt beiseite, könnte sich Island in den kommenden Jahren für Trekking-Fans zu einem wahren Paradies entwickeln, wo man seine

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Finnland, das Land der tausend Seen, kann mit einzigartigen Angelmöglichkeiten aufwarten. Wer einmal in den Genuss einer faszinierenden Seenlandschaft kommen und deren Umgebung erwandern möchte, der sollte unbedingt einmal das Gebiet rund um Päijänne besuchen.

Päijänne – ist vermutlich der längste See in Finnland mit seinen rund 120 Kilometer langen Ausläufern. Allein schon die Uferlänge mit über 2.000 Kilometern bietet derart viel Abwechslung, dass man sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen sollte, um den Päijänne zu erkunden.

Der See ist umgeben von mehreren Nationalparks, die einerseits die einzigartige Natur schützen, andererseits aber sich wunderbar erwandern lassen. Einer dieser Parks ist der kleine Isojärvi-Nationalpark, dessen Waldlandschaft unverwechselbar schön ist. Hier kann man von den Hütten der einstigen Waldarbeiter wandern, wie beispielsweise der Heretty-Hütte. Etwas spartanisch, aber durchaus mit genügend Komfort versehen, findet man eine nette Unterkunft.

Neben dem herkömmlichen Trekking entscheiden sich zahlreiche Abenteuerlustige für das Fortbewegungsmittel Boot, um schöne Landschaften dieser Erde zu erkunden. Da es weltweit wirklich beeindruckende See- und Flusslandschaften gibt, lohnt sich die Anschaffung eines Faltbootes, mit dem man problemlos einen wochenlangen Trekkingurlaub oder einfach nur ein Wochenendausflug bewältigen kann.

Faltboote sind, wie der Name schon verrät, relativ leicht zu verpacken und zu transportieren, weil sie aufgrund der Bauweise problemlos auseinanderbauen lassen. Die gängigste Variante ist dabei das Kajak, aber es gibt auch Motorfaltboote oder Faltkanadier. Die Firma Klepper gehört dabei zu den ältesten auf dem Markt, hat sich doch Johann Klepper die Exklusivlizenz für das Faltboot gesichert. Zwar ist ihr mittlerweile gerade im hohen Preissegment erhebliche Konkurrenz erwachsen (Feathercraft/ Ally), jedoch sprechen Qualität und Ausstattung für sich.

Wer sich beim Wandern noch nicht so sicher fühlt oder in den Genuss von geheimen Plätzen kommen möchte, sollte eine sogenannte Hüttenwanderungen unternehmen. Diese werden in zahlreichen Bergregionen wie den Alpen, Harz oder dem Schwarzwald in Deutschland angeboten und dank versierter Wanderführer erblickt man so

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Schneeschuhwandern in Skandinavien

Eine der schönsten Touren in Skandinavien ist das Schneeschuhwandern in Fulufjäll im Grenzgebiet zwischen Schweden und Norwegen. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Fjällgebirge, das aber von einem landschaftlich einzigartigen Nationalpark umgeben ist. Innerhalb des Fulufjäll befinden sich zahlreiche Hütten, die mittels geführter Touren auf Schneeschuhen erschlossen werden. Die weiße Landschaft, auf denen sich im Idealfall der Sonnenschein widerspiegelt, die bezaubernden  Eisgebilde an den Bäumen und die Menschenleere machen hier die Faszination aus.

Schneeschuhwandern in Alpen

Das Schneeschuhwandern in den Alpen ermöglicht äußerst seltene Einblicke in die Tierwelt. Dank des tiefen Schnees kann man sich auf Suche von Luchs, Hirsch und sogar Adler begeben. Gerade diese Arten sind zur kalten Jahreszeit stets auf der Suche nach Nahrung und können aufgrund der spärlichen Natur in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Mit ein wenig Geduld erhält man so unvergessliche Augenblicke. Beliebte Touren auf Schneeschuhen finden sich auf der Schüttbauernalm und rund um Rotstein in Österreich. Meist läuft man ein bis zwei Stunden auf den Schneeschuhen, die nun doch einen größeren Kraftaufwand benötigen. Eine schöne Mahlzeit in den Hütten entschädigt aber für sämtliche Mühen.

Die Abenteuerlust scheint die Menschen dieser Welt in immer verrücktere Abenteuer zu drängen. Das simple Klettern oder Bergsteigen ist schon längst keine Herausforderung mehr, vielmehr stürzt man sich auf abenteuerliche Weise in Tiefe. Der neueste Trend in diesem Jahr ist Mountainboarding.

Doch was versteht man eigentlich unter Mountainboarding? Prinzipiell hat man das Mountainboarding ins Leben gerufen, um den zahlreichen Snowboardern auch im Sommer ein Betätigungsfeld zu geben. Das Mountainboard oder auch Allterrainboard genannt ist eine Kombination aus Snowboard und Skateboard. Dank der luftbereiften Räder eignet sich das Board für ein schwieriges Gelände. Auf diese Weise können dann immer Sommer die Berghänge unsicher gemacht werden.

Die schwedische Westküste gehört aus meiner Sicht zu den reizvollsten Reisegebieten des Landes. Metropolen wie Göteborg, Halmstad oder Falkenberg haben deshalb auf die eine oder andere Weise an dieser Stelle schon Erwähnung gefunden.

Varberg befindet sich rund 80 Kilometer südlich von Göteborg. Die Mischung aus charmanter Altstadt, wunderschönen Badestränden und einer Jahrhunderte alten Festung, die für die Entstehung der Stadt verantwortlich war, machen Varberg zu einem lohnenswerten Ausflugsziel in Schweden. In den Sommermonaten wird das Treiben in der Stadt durch die zahlreichen Badegäste bestimmt, die das ruhige Wasser und die schönen Sandstrände zu schätzen wissen. Dann scheint auch Varberg seine wahre Schönheit zu entfalten, die vielen kleinen Cafés quellen fast über, Kinderlachen liegt in der Luft und in den Abendstunden werden auf den Plätzen Varbergs die Nächte verbracht.

Betritt man den Toubkal-Nationalpark rund 60 Kilometer südlich von Marrakesch, offenbart sich dem Besucher ein völlig gegensätzliches Bild zum allseits bekannten Badetourismus an der Küste Marokkos. Das Atlasgebirge mit seiner höchsten Erhebung, dem Toubkal, stellt für Trekking-Reisende eine wirkliche Herausforderung dar, führen doch lange Bergpfade

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Den Jahreswechsel in seiner Heimat zu verbringen, wird irgendwann langweilig. Ein ganz besonderer Tipp ist, Silvester 2008/09 in unserem skandinavischen Nachbarland Dänemark zu verleben. Insbesondere Fünen ist dabei empfehlenswert, dies wird deutlich, wenn man bedenkt, dass Hans-Christian Andersen sie als „Gärten Dänemarks“ bezeichnete. Selbst in den Wintermonaten verliert die Insel, immerhin die drittgrößte ihres Landes, nur unerheblich ihren Charme.

Mit etwas Glück und wenig Wind ist das Wandern entlang der wunderschönen Ostseestrände ein unvergessliches Vergnügen. Wenn die vom Herbst vergilbten Dünen mit einer schönen Reifschicht überzogen sind, die Ostsee fast lautlos an vor sich hin plätschert, der leichte Winterwind durch die Haare weht versprüht Fünen ihren meisten Charme.

Auch das Erwandern von touristischen Sehenswürdigkeiten ist durchaus lohnenswert. Ein Abstecher in eines der unzähligen Schlösser auf Fünen bietet kulturelle Abwechslung und einen kurzen Einblick in die Geschichte der Insel. In der Weihnachtsferien muss man allerdings immer ein Auge auf die Öffnungszeiten haben, nicht das der Weg umsonst gemacht wird.

Als Anhänger der skandinavischen Länder begebe ich mich heute einmal abseits der Wanderwege und erfülle mir mit der Fahrt auf den Hurtigruten einen lang gehegten Traum. Die von vielen Reisenden als „schönste Seereise der Welt“ gepriesene Strecke führt seit 1893 über 2.700 Kilometer entlang der norwegischen Küste.

Ausgangspunkt der Hurtigruten ist eigentlich das norwegische Bergen, ich betrete das riesig erscheinende Schiff aber bereits in Kiel, wo man auf der Reise nach Oslo die ersten Eindrücke des Tages verarbeiten kann. Die obligatorische Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Norwegens gehört zum Rahmenprogramm, wer aber Oslo von seinen wirklich schönen Seiten kennenlernen möchte, sollte sich selbst auf die Suche nach dem Schönheiten begeben.

Wenn in Deutschland sich der Sommer dem Ende entgegen neigt, ist eine Reise nach Malta besonders reizvoll. Das Mittelmeer-Eiland erblüht erst nach den ersten spätsommerlichen Regenschauern zu voller Pracht und wird dadurch besonders sehenswert. Malta, rund 100 Kilometer südlich von Sizilien gelegen, erfreut sich des typischen

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Moss ist mit seinen rund 28.000 Einwohnern keine typische Touristenmetropole in Norwegen, obwohl es eigentliche alle Voraussetzungen dafür besitzt. Direkt am nördlichen Ende des Oslofjords gelegen, ist es nur ein Katzensprung bis zur Hauptstadt Oslo. Die wunderschöne Umgebung und die guten Verkehrsanbindungen sollten eigentlich den Rest an Überzeugungsarbeit leisten.

Doch Touristen müssen Moss noch für sich entdecken. Der schöne Sandstrand am Ufer des Fjords lädt auf jeden Fall zum längeren Verweilen ein und außerdem kann man in der Stadt noch einiges entdecken.

Die Jeløy Kirke ist ein Bau aus dem Jahr 1975. Die wunderschönen Glasmalereien wurden von Victor Sparre angefertigt, einem norwegischen Maler, der 1919 geboren wurde und sich im Land großer Beliebtheit erfreut.

Die Moss Bruggeri, deren Hauptgebäude aus dem Jahr 1811 stammt ist eine kleine Besonderheit in der Stadt. In dem Gebäude wurde ein kleines, aber sehr anschauliches Brauereimuseum eingerichtet. Verschiedene Wechselausstellungen hält die Moss Kunstgalleri für ihre Gäste parat. Mehrmals im Jahr werden die unterschiedlichsten Themen in der Galerie vorgestellt. Der Mossefossen ist ein kleiner Wasserfall, an dem man eine kleine Wassermühle gebaut hat. Dieser romantisch anmutende Ort lädt hier zum Verweilen ein.