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Die Winterzeit gehört ohne Zweifel zu den schönsten Jahreszeiten in Schweden. Insbesonderein Göteborg, dass zahlreiche Attraktionen im Vorfeld von Weihnachten für seine Bewohner und Besucher bereit hält, ist unglaublich schön anzusehen.

Die Vorweihnachtszeit in Göteborg ist äusserst romantisch. Unzählige Lichterketten, Weihnachtsmärkte und die kurzen Tage tragen erheblich dazu bei, dass man sich trotz der kalten Jahreszeit sehr wohl fühlt. Wie in jedem Jahr verwandelt sich die Stadt in ein wahres Lichtermeer, denn eine drei Kilometer lange Lichterinstallation vom Liseberg bis zum Hafen wird Göteborg während der Vorweihnachtszeit schmücken.
Weihnachtsmarkt in Göteborg – Liseberg
Schon vom 13. November an wird der bekannte Liseberg in Göteborg sich zum grössten Weihnachtsmarkt in Schweden wandelt. Bis einschliesslich des 23. Dezember haben Besucher die Gelegenheit an über 80 Ständen weihnachtliche Geschenke zu erwerben, sich den Köstlichkeiten hinzugeben und eine der unzähligen Fahrgeschäfte zu nutzen.
Weihnachten in Schweden
Weihnachten in Schweden ist einfach wunderbar. Wie kaum ein anderes Land kann es zu dieser Jahreszeit so wunderbar verzaubern, insbesondere dann, wenn der Schnee die Bäume verziert und das Land in eine weisse Decke hüllt. Aus fast jedem Haus kommt der Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten und selbst ein Spaziergang durch Göteborg, wo man in kleinen Cafés in den Genuss von herrlichen Gebäck, Kaffee oder Kakao kommen kann, wird zu einem einzigartigen Erlebnis. Göteborg in der Winterzeit ist unvergesslich schön. Auch für dieses Jahr, kann man seinem Partner einen Kurzurlaub für Weihnachten schenken.
[...mehr]Viele Dänen legen bis heute sehr viel Wert auf Traditionen. Insbesondere zur Weihnachtszeit gibt es Sitten und Bräuche, die die Dänen gern umsetzen. Die Vorweihnachtszeit erleuchtet in den dänischen Straßen mit Girlanden und Lichtern. Auf öffentlichen Plätzen stehen schon seit 1914 geschmückte feierliche Weihnachtsbäume. Auch privat folgen die Dänen ihren althergebrachten Traditionen.
Beginn der Weihnachtszeit ist meist der 1. Dezember. Von nun an wird an jedem Abend die Kalenderkerze, eine dänische Tradition, angezündet und um einen Tag heruntergebrannt. Für Kinder gibt es außerdem einen mit Süßigkeiten gefüllten Weihnachstkalender.
Vor dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24. Dezember werden noch einige weitere Traditionen in Dänemark begangen.
[...mehr]Weiße Weihnachten scheint für alle Menschen, die nicht gerade in den Mittelgebirgen und den Alpen wohnen für lange Zeit ein Traum zu sein. Die globale Klimaerwärmung fordert ihren Preis – jedoch lohnt es sich immer wieder diesem allzu grauen jährlichen Rhythmus zu durchbrechen.
Auf der Suche nach der Weißen Weihnacht bin ich im Vorfeld des Festes auf die Stockholmer Schären gestoßen. Die Küstenlandschaft rund um die Hauptstadt Schwedens bietet gerade in Richtung Norden eine Möglichkeit Schnee mit all seiner Faszination kennenzulernen. Rund 50 Kilometer nördlich von Stockholm genügten gerade einmal Minus ein Grad, um die Landschaft mit einem weißen Teppich zu überziehen.
So weit das Auge reicht – Schnee. Der Flockenwirbel im blassen Licht der untergehenden Sonne sollte ein jeder einmal in Schweden gesehen haben, gerade in einer Zeit, wo Tageslicht gerade einmal rund fünf Stunden zur Verfügung steht, erscheint die Winterlandschaft besonders faszinierend. Das nur schwache Dämmerlicht lässt auf diese Weise schon Wochen vor Weihnachten festliche Stimmung aufkommen – Kerzenlicht in der warmen Stube tut den Rest, um Romantik herbeizuzaubern.
So könnte Weihnachten in Schweden eine mögliche Alternative für die Festtage sein.
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Die Weihnachtszeit bringt so die absonderlichsten Dinge zu Tage. Ganz ehrlich, ich bin kein großer Anhänger der weihnachtlichen Zeit, aber es gibt immer wieder faszinierende Dinge, die mich auf die ein oder andere Art und Weise faszinieren.
Nachdem ich bereits über das Weihnachtshaus in Schweden geschrieben habe, bin ich neulich über das Santa House im finnischen Rovaniemi gestolpert. Anscheinend möchte jedes skandinavische Land die Heimat des Weihnachtsmannes für sich annektieren. Lässt man den kommerziellen Charakter einmal außen vor, ist es eigentlich sehr erfreulich, wie kreativ die Menschen dabei werden. Und den Kindern gefällt, dies ist die Hauptsache.
Wer also einmal das Santa House besuchen möchte, sollte sich auf folgender Seite einmal umschauen.
[...mehr]Etwas verwunderlich klingt es schon, wenn man in Griechenland von Weihnachten spricht. Verbindet man doch Sommer, Sonne, Strand und Meer mit dem schönen Mittelmeerstaat. Aber auch hier wird das christliche Fest der Liebe gefeiert, vor allem durch die orthodoxen Griechen. Deren Feierlichkeiten beginnen am 25. Dezember, aber noch ohne die in Deutschland verbreiteten Geschenke. Schon am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, sind die Tafeln der Griechen reichlich gedeckt, beendet er doch eine Fastenzeit, bei der auf Fleisch- und Milchprodukte verzichtet wird. Die Kinder ziehen am Abend durch die Städte und singen das weihnachtliche „Kalanta“-Lied, in dem der bevorstehende Feiertag angekündigt und die Geschichte der Christi-Geburt erzählt wird.Silvester ist dann nur ein amüsierendes Vorspiel für die folgenden Feiertage. Auf ein großes Feuerwerk wird wegen der hohen Brandgefahr verzichtet, dafür aber kleine Feuerchen angezündet, welche bösartige Kobolde abhalten sollen. Silvester wird von den meisten Griechen in einer geselligen Runde verbracht, wo man Karten und Gesellschaftspiele spielt. Mit Neujahr beginnen dann die Feierlichkeiten, die unserem Verständnis von Weihnachten am nächsten kommen. Der heilige Vassílios wird gefeiert und dieser verteilt dann die Geschenke in die Strümpfe der Kinder.
[...mehr]Weihnachten in Spanien? Manche reiben sich bei dieser Vorstellung sicherlich verwundert die Augen. Abe auch auf der iberischen Halbinsel gibt es eine weihnachtliche Tradition, wenn auch ohne Weihnachtsmann, Santa Claus, Väterchen Frost und meisten ohne Schnee.Die Adventszeit mit einem Adventskalender und festlichen Weihnachtsmärkten ist in Spanien weitestgehend unbekannt. Auch auf geschmückte Tannenbäume muss man in der Weihnachtszeit verzichten, auch wenn diese gerade in der jüngeren Vergangenheit mehr an Bedeutung gewonnen haben. Statt der Bäume spielen Krippen und Figuren der Christi Geburt eine zentrale Rolle. Sie sind auf öffentlichen Plätzen, in Gebäuden und vor Gotteshäusern zu bewundern. Festlich geschmückt und im Glanz von tausenden von Lichter erstrahlen die Kirchen, Straßen und Schaufenster in Spanien.
Am 8. Dezember wird landesweit das erste Mal weihnachtlicher Spirit verbreitet. Nach einer Tradition aus dem 15. Jahrhundert tragen Chorknaben in der Kathedrale von Sevilla Gesang und Tanz vor. Dieses Ereignis wird im Fernsehen übertragen und von Millionen live verfolgt.
[...mehr]Die dunkle und kalte Jahreszeit wird von den Norwegern zu Weihnachten gerne hell erleuchtet. Die Straßen und Plätze der Städte werden mit bunten Lichterketten und kunstvoller Weihnachtsdekoration geschmückt und erstrahlen in dadurch in einem völlig neuen Glanz. Da in Norwegen noch häufig Schnee liegt und die Hektik den Menschen im Norden völlig abhanden kommt, verbreitet sich hier sehr schnell weihnachtlich Stimmung.
Eingeläutet werden die Festlichkeiten in Norwegen am 13. Dezember mit dem „Lucia Fest“, das eigentlich in Schweden
seinen Ursprung hat. Die norwegischen Kinder laufen mit Kerzen durch die dunklen Räume und bringen das Licht in die Herzen der Menschen. Es wird das „Lucia-Gebäck“ („Lussekatter“)verteilt und weihnachtliche Lieder gesungen. Am „lille julaften“, dem 23. Dezember, ist es Tradition, „Dinner for one“ in Norwegen zu schauen. Diese Parodie wird in Deutschland gerne zu Silvester ausgestrahlt. Der „lille julaften“ (Heiligabend)beginnt mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen, bei dem man sehr gern Milchreis mit Früchten serviert. Einen Teller des Traditionsessens stellt man in die Scheune oder vor die Tür, um die Kobolde für das kommende Jahr milde zu stimmen. Um 17 Uhr läuten fast überall im Land die Glocken der Kirchen, um die Menschen zur Weihnachtsmesse einzuladen. Das weihnachtliche Abendessen besteht meist aus lokalen Gerichten wie Kabeljau, „svineribbe“ (Rippchen) oder „pinnekjøtt“ (gepökelte Lammrippe). Nach dem Essen tanzt man gerne zu heimischen Liedern um den festlich geschmückten Tannenbaum, um sich dann voller Ungeduld auf die Geschenke zu stürzen, die der „Julenissen“ (Weihnachtsmann) dagelassen hat. An den Weihnachtsfeiertagen ziehen die Kinder gerne von Tür zu Tür um Süßigkeiten zu sammeln. Meistens dauern die Festlichkeiten bis zum 6. Januar, den „Heiligen Drei Königen“.
Eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit in Norwegen ist das Weihnachtsmannhaus in Drøbak. Im „Treegaardens julehus“ oder auch „Julenissen“ kann man das gesamte Jahr über Weihnachtsartikel kaufen und sich auf die Weihnachtszeit einstimmen lassen. Das Haus besitzt seinen eigenen Poststempel und zahlreiche Briefe werden eigens hierher gebracht und beantwortet.
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Tief im Wald, zwischen Seen, Wasserfällen und Bäumen versteckt, direkt am Fuße der Gesundaberge in Lappland liegt das Zuhause des schwedischen Weihnachtsmannes, dem Tomte. Jedes Jahr, kurz vor dem Beginn der Weihnachtszeit, erwacht das Tomteland aus seiner Sommerstarre. Die Kinder und ihre Eltern strömen in Massen ins Weihnachtsmanndorf, um dem Tomte bei seinen weihnachtlichen Vorbereitungen über die Schulter schauen zu können. Neben dem Tomte leben hier Elfen, Trolle, Hexen und Rentiere, wohlgemerkt weiße Rentiere, die der Tomte vor seinen Schlitten spannt, um die Geschenke abzuliefern.Das Tomteland ist ein Themenpark im schwedischen Lappland. Für Kinder und ihre Eltern gibt es zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel ein Theater, bei dessen Stücken die Kinder aktiv eingebunden werden. Es gilt gemeinsam knifflige Kriminalfälle zu lösen, bei denen meist die bösen Trolle ihre Hände im Spiel haben. In den kleinen Häusern gibt es unzählige Bastelmöglichkeiten, wo fleißige Elfen den Kindern beim Basteln von Geschenken helfen. Mit etwas Glück kann man einen Platz auf einen Schlitten ergattern, der von den Rentieren des Tomte gezogen wird. Für die meisten Kinder ist der Besuch ein unvergessliches Erlebnis und auch die Erwachsenen lassen sich gerne von der weihnachtlichen Stimmung anstecken.
Aber in Schweden gibt es noch weitere schöne Traditionen. Eine mittelalterliche Tradition ist die Wahl der „Lussibrud“, einem weißgekleideten Mädchen, das den Menschen am Morgen des 13. Dezember ein Frühstück bringt und damit die dunkle Zeit des Jahres beendet, denn von nun an werden die Nächte wieder kürzer und die Tage wieder länger. Am Heiligen Abend wird ein süßer Milchbrei vor die Türen gestellt, um den fleißigen Hausgeistern zu danken, wird dies allerdings vergessen, wird die Familie im kommenden viel Unglück erleben. Die Fenster bleiben zudem häufig geöffnet, weil Freunde und Bekannte oftmals Geschenke (Julklapp) durch das Fenster werfen. Am ersten Weihnachtsmorgen besuchen die meisten Familien die Christmette, währenddessen der „Julbock“, ein Ziegenbock aus Stroh, das Haus und den Weihnachtsbaum vor bösen Geistern bewacht.
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