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Am 5.Juni startet das alljährliche Esbjerg Rock Festival in Dänemark. Mit kultigen Klamotten und Musikern aus den 80er Jahren lockt die Veranstaltung Trash Fans aus ganz Europa an. Ein Ausflug in die Vergangenheit für einen Tag.

Am ersten Samstag im Juni verwandelt sich der beschauliche Ort Esbjerg in Dänemark zur Pilgerstätte der 80er Jahre Fans. Das Rock Festival wartet mit Ikonen der Musikszene auf. Erwartet werden auf dem nur zwölfstündigen Festival Größen wie Boy George, Alpha Ville, Johnny Hates Jazz oder Simple Minds. Auch dänische Stars von damals beglücken ihre Fans und Trash Liebhaber mit Konzerten: Anne Dorte Michelsen, Nanna oder auch Morten Remar stehen auf der Gästeliste. [...mehr]
Viele Dänen legen bis heute sehr viel Wert auf Traditionen. Insbesondere zur Weihnachtszeit gibt es Sitten und Bräuche, die die Dänen gern umsetzen. Die Vorweihnachtszeit erleuchtet in den dänischen Straßen mit Girlanden und Lichtern. Auf öffentlichen Plätzen stehen schon seit 1914 geschmückte feierliche Weihnachtsbäume. Auch privat folgen die Dänen ihren althergebrachten Traditionen.
Beginn der Weihnachtszeit ist meist der 1. Dezember. Von nun an wird an jedem Abend die Kalenderkerze, eine dänische Tradition, angezündet und um einen Tag heruntergebrannt. Für Kinder gibt es außerdem einen mit Süßigkeiten gefüllten Weihnachstkalender.
Vor dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24. Dezember werden noch einige weitere Traditionen in Dänemark begangen. [...mehr]
An jedem letzten Sonntag und Montag im August wird in Londons Stadtteil Notting Hill das größte Straßenfest Europas veranstaltet. Multikulturell, farbenfroh und laut feiern bis zu zwei Millionen Menschen Karneval. Die Musik, Farbenpracht und Kostüme gehen dabei vor allem auf die Einwanderer aus der Karibik, Asien und Afrika zurück.
Reggae-Bands, große Orchester und Trommler ziehen entlang der fünf Kilometer langen Umzugsstrecke. Üppige Kostüme, bunte Masken und Körperfarbe auf nackter Haut begleiten den Karnevalszug durch die Gassen des Viertels. Die Festwagen sind reich geschmückt und tönen mit riesigen Lautsprecheranlagen durch die Straßen: Reggae, Hip Hop, Jungle und Soca hallt aus den Boxen.

Auch kulinarisch bietet der Umzug multikulti: An vielen kleinen Ständen gibt es karibische Kost wie Bananen, Mangos, Kokos, Hähnchen oder Fisch. Während sich am Sonntag meist die Kinder in das Vergnügen stürzen, ist der Montag für Erwachsene gedacht. Wer sich Europas größte Freiluftveranstaltung nicht entgehen lassen will, sollte bis London reisen und dort mit der U-Bahn bis zur Station Ladbroke Grove fahren. [...mehr]
Mitte Juli begehen die Einwohner Palermos ein aufwendiges und berühmtes Straßenfest zu Ehren ihrer Stadtpatronin Rosalia. Mit bunten Umzügen, Kostümen, Spielen und Feuerwerk feiern die Sizilianer die Überwindung der Pest im Jahre 1624.
Am Abend jedes 14. Juli versammeln sich die Bürger vor der Kathedrale Palermos, um den barocken Triumphwagen zu bestaunen, den sie durch die Stadt begleiten werden. Trommler, Uniformierte und Verkleidete ziehen laut und bunt durch die Straßen bis zur Porta Felice, dem alten Stadttor. Passiert der Wagen das Tor, so der Glaube, bleibt Palermo für ein weiteres Jahr von jedem Unheil verschont. Um Mitternacht können die Einwohner und Besucher noch ein beeindruckendes Feuerwerk erleben.
Der eigentliche Festtag zu Ehren Rosalias ist der 15. Juli. Mit einem Gottesdienst und einer feierlichen Prozession am Abend, in der ein silberner Schrein aus dem 17. Jahrhundert durch die Straßen getragen wird, enden die Feierlichkeiten in Palermo.
Die Festlichkeiten werden darüber hinaus von Theateraufführungen und Konzerten begleitet. Ein Spektakel, das sich Italienbesucher nicht entgehen lassen sollten. [...mehr]



