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Die Auswahl der passenden Schuhe kann für eine Trekkingtour ganz entscheidend sein. Sind sie zu klein und scheuern möglicherweise noch, kann die Tour schon nach wenigen Stunden wieder beendet sein, denn mit wunden Füßen lässt sich keine Tour überstehen.
Beim Kauf der Schuhe muss man sich im Klaren sein, für welche Strecke die Schuhe geeignet sein sollen. Beim WandernErfrierungen oder Fußpilz führen. Beim Trekking empfiehlt es sich immer knöchelhohe Schuhe zu verwenden – so wird der gesamte Fuß während des Laufens stabilisiert. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt sind die Nähte. Je weniger Nähte ein Trekkingschuh besitzt, desto geringer ist die Gefahr von eindringendem Wasser. Dies kann zu Blasen an den Füßen und zur Zerstörung der Schuhe führen. auf flachen und ebenen Strecken, kann die Sohle der Schuhe ruhig etwas dünner gewählt werden – somit verringern sich das Gewicht und die damit einhergehende Belastung. Im Gebirge sollte die Sohle auf jeden Fall etwas dicker sein, denn spitze Steinkanten könnten durch die Sohle dringen und den Fuß verletzen. Im Schuh muss der Fuß dann auch ein wenig Spielraum haben, aber ihm gleichzeitig auch Stabilität verleihen. Denn zu enge Schuhe können zu
Bei der Wahl der Materialien konnten sich Experten noch auf kein gemeinsames Urteil einigen. Für Leder sprechen seine Tragfähigkeit und die Aufnahme des eigenen Schweißes. Bei äußerer Nässe hingegen dauert die Trocknung sehr lange und die Haltbarkeit ist bei Kunststoffschuhen von größerer Dauer. Diese sind jedoch meist schwerer und unbequemer.
Nach dem Kauf der Schuhe sollte man diese auf jeden Fall vorher eintragen, denn dies erst auf der Tour zu tun, kann ebenfalls Verletzungen hervorrufen.
Das Reisen kann selbst in der Zeit der Billigflieger noch eine teure Angelegenheit sein. Meisten werden nur große und mittlere Metropolen angeflogen und so bleibt mancher schöner Ort auf der Strecke, weil man ihn schlecht erreichen kann.
Eine recht kostengünstige Variante des Reisens ist das Trampen. Der Kult der 60er und 70er Jahre ist durch die steigende Anzahl von Autos und dem Ausbau des Verkehrsnetzes fast in Vergessenheit geraten. Dabei kann man mit Hilfe des Trampens große und weitläufige Länder wie Kanada, Schweden, Finnland, USA, Spanien oder ganze Erdteile wie Australien und Südamerika auf diese Art für sich entdecken. In den südamerikanischen Ländern, Südeuropa oder Kanada ist für die Reisenden durchaus üblich, Tramper mitzunehmen. Empfehlenswert ist es aber, die Landessprache zu beherrschen und dem Fahrer ein kleines Entgelt zu geben. Um sich ein ideales Fortkommen zu sichern, sollte man genaue Orte vereinbaren, zu denen man mitgenommen werden möchte.
Zur Ausrüstung eines Trampers sollte unbedingt ein Straßenatlas gehören, in welchem die Raststätten eingetragen sind. Sie sind der ideale Ort, um eine weitere Reisemöglichkeit zu finden. Andere interessante Orte wo es sich zu Trampen lohnt, werden mit Erfahrungsberichten im Netz gesammelt. Weitere wichtige Attribute beim Trampen sind Freundlichkeit, Offenheit, gepflegtes Aussehen und das Überwinden von Hemmungen. Wichtig ist es aber auch, “Nein” sagen zu können. Wenn eine Person suspekt und unsympathisch aussieht – lieber auf die Fahrt verzichten.
Tipps zum Trampen:
• Höchstens mit zwei Personen versuchen eine Fahrgelegenheit zu finden, größere Gruppen schrecken Autofahrer ab
• Immer auf die Sicherheit achten (siehe Text)
• Geduld beweisen und trotzdem freundlich bleiben
• Flexibel sein – auch so kommt man voran
• Ausstiegsort kennen, um Missverständnisse zu vermeiden
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Eines der meist unterschätzten Ausrüstungsgegenstände bei einer Wander- oder Trekkingtour ist die Reiseapotheke. Abseits der zivilisierten Welt und manchmal kilometerweit entfernt von der nächsten Straße kann eine simple Stauchung, eine Schürfwunde oder ein Stich schon lebensgefährlich werden. Deshalb sollte man sich schon vor der Abreise über das Reiseziel genauestens informieren. Wenn Schutzimpfungen für die entsprechende Region empfohlen werden, kann ich nur dringend dazu raten, diese auch vorzunehmen.
Zu den wichtigsten Utensilien einer Reiseapotheke gehören Mullbinden, Pflaster, Tapeverband und Desinfektionsspray. Eine Schürfwunde sollte immer gereinigt, desinfiziert und verbunden werden, denn die Entzündungsgefahr in unbekannten Regionen ist besonders hoch. Bei einer Stauchung ist auf jeden Fall ein Stützverband anzulegen, der Fuß mit einer Kühlsalbe (Sportgel) eingerieben und ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise wurden Bänder derart in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Fortsetzen der Wanderung nicht mehr möglich ist. Ein Ignorieren des Schmerzes kann langfristige Folgen haben.
Viele Wanderer leiden jedoch unter einem Faktor, der weitestgehend zunächst wohlwollend in Kauf genommen wird – der Sonne. Es wird immer wieder gern vergessen, dass man gerade bei einer Wanderung durch die Berge der Sonne wesentlich näher und ein kühler Wind kein geeigneter Sonnenschutz ist. Am Abend stellt sich dann die starke Rötung beziehungsweise der Schmerz ein. Besonders gefährdet sind der Nacken, die Nase und das Gesicht. Als Abhilfe empfehle ich eine großflächige Kopfbedeckung und Sonnencreme. Um sich in der Nacht vor ungebetenen Besucher zu schützen, reicht meistens ein einfaches Mückenspray.
Ein weiterer Rat von mir ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung – diese kostet nur um die zehn Euro und sichert euren Rücktransport nach Deutschland ab. Außerdem sollte man für Notfälle immer die entsprechende Rufnummer des jeweiligen Landes parat haben. [...mehr]


