Camping Tipps: Wasserfilter, -tabletten und andere Trinkwassertipps

Autor: Riko

Trinkwasser gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Backpacker immer dabei haben sollte, denn Dehydration kann in der freien Wildnis mehr als gefährlich werden. Damit man sich jedoch nicht irgendwelche Bakterien aus freien Flüssen einfängt, hier ein paar Tipps zu Trinkwasser beim Campen.

Selbst in Brunnen oder öffentlichen Wasserspendern kann das Wasser unschöne Bakterien enthalten, die von Magenkrämpfen, hin zu Durchfall bis zu Fieber sehr unangenehme Folgen haben können. Der verantwortungsbewusste Camper (also wir) achtet daher immer darauf, wie er Wasser zu sich nimmt.

Trinkwasser beim Campen und Trekking

Es ist eigentlich nicht sehr kompliziert, auf reines Trinkwasser zu achten, aber für seine eigenen Zwecke sollte man sich überlegen, welche Option am Besten geeignet ist.

1. Trinkwasser mitbringen

Für lange Trekking Touren ist das natürlich eine heikle Angelegenheit, immerhin zählt jedes Gramm an Gewicht und geht man davon aus, dass man täglich 1-2 Liter pro Person trinken sollte, kann da schon viel bei herum kommen. Wer jedoch Campen geht und bestenfalls einen Wohnwagen mit hat, der kann natürlich aufladen, so viel er will.

Aber auch Wanderern sei angeraten, immer eine Notfallration dabei zu haben, die auch immer dann aufgefüllt wird, wenn man sich mal in Orten befindet, wo es reines Trinkwasser gibt, denn es verwundert immer wieder, wie viele verloren gegangene Wanderer vor allem an Dehydration gelitten haben.

2. Wasserfilter

Wasserfilter sorgen dafür, dass das Wasser von Baktieren und Co bereinigt wird, man sollte darauf achten, dass der Filter auch ein Iod-System inklusive hat, damit geht man quasi auf Nummer Sicher. So ein Filter hat natürlich auch eine Halbwertszeit, weshalb man ihn regelmäßig überprüfen und notfalls erneuern sollte.

! Iod-Filter sollten nur dann verwendet werden, wenn man keine Allergien oder ähnliches hat, auch Schwangere sollten darauf verzichten, nicht für alle Menschen ist Iod gesund.

3. Wassertabletten

Wassertabletten sind besonders bei Backpackern beliebt, die wenig Platz zum Packen haben und machen den Bakterien mit Chemikalien den Garaus. Da sie nur eine begrenzte Zeit haltbar sind und leider auch im Wasser heraus zu schmecken sind, sollte man sich das genau überlegen, aber im Notfall kann ja eine Ration nicht schaden.

Man sollte bei der Anwendung von Trinkwassertabletten jedoch darauf achten, dass sie manchmal länger zum wirken brauchen und auch nicht allen Schadstoffen den Garaus machen.

4. Wasser kochen

Wasser abkochen ist wohl die bekannteste Methode, Wasser zum Verzehr zu zubereiten, dabei sollte man aber immer darauf achten, dass es wirklich kochen muss, einfach nur erhitzen bringt wenig (vor allem beim Kochen über dem Feuer), außerdem geht dabei natürlich auch Zeit verloren und der Campingkocher muss viel Energie lassen. Ein Deckel auf dem Topf sorgt dafür, dass nicht alles verdunstet und dass es schneller heiß wird.

! In anderen Ländern, vor allem gen Süden sollte man keine Getränke mit Wasser trinken, wenn man nicht 100%ig sicher ist, dass sie aus reinem Trinkwasser bestehen. Reine Fruchtsäfte sind da die beste Alternative und nicht vergessen, dass schon Eiswürfel reichen, um Bakterien aufzunehmen.

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Lena schreibt
am 26. Juni 2012 um 11:21 Uhr

Danke für die Tipps! Im Sommer wird das Trinkwasser beim Trekking wirklich zum Problem. Erstens weil es heiß ist und man mehr Wasser zum Trinken braucht und zweitens weil es viel mehr Bakterien im Wasser gibt. Für die sicherste Methode halte das Kochen. Das gekochte Wasser schmeckt aber nicht gut. Wir nehmen deshalb oft Filter mit.

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