Work and Travel in Argentinien

Autor: Riko

Steppenlandschaft in Argentinien flickr©Lisandro Moises

Argentinien ist das achtgrößte Land dieser Erde und das zweitgrößte seines Kontinentes. Allein diese Zahlen verdeutlichen schon, welche Abenteuer auf die Menschen warten, die sich entschlossen haben mittels Work and Travel dem Land zu helfen und es aus dieser Perspektive kennen zu lernen.

Argentinien ist auch ein Land voller Kontraste. Eigentlich muss man aufgrund des hohen Anteils der landwirtschaftlichen Fläche von einem Schwellenland sprechen, aber den größten Umsatz vom Bruttosozialprodukt erwirtschaftet die Industrie.Buenes Aires flickr©Beatrice M. Die Spanne zwischen Arm und Reich klafft derart auseinander, dass man sich innerhalb kürzester Zeit mit ganz verschiedenen Eindrücken auseinander setzen muss, denn neben den luxuriösen Villen liegen auch oftmals die Armenviertel der Städte.

Die Faszination Argentiniens ist die abwechslungsreiche Landschaft. Der Süden ist geprägt von verschneiten Gebirgen, zahlreichen Seen und Gletschern, die Mitte des Landes mit der berühmten Pampa und Steppe, im Norden der subtropische Regenwald. Anders an den bei den Projekten in Irland, Norwegen oder Kanada werden die Teilnehmer von Work&Travel vor allem in soziale Projekte oder dem Naturschutz eingebunden. Insbesondere bei der Betreuung von Straßenkinder und alten Menschen benötigt das Land große Hilfe. Bei dieser Art der Arbeit lernt man die negativen Verhältnisse Argentiniens kennen, was aber nicht abschrecken sollte, denn anderen Menschen eine neue Perspektive zu eröffnen ist eine lohnenswerte Arbeit.

Der Bereich Naturschutz könnte für Biologen und andere Wissenschaftler äußerst interessant sein, denn es geht um Projekte zum Erhalt des Regenwaldes, der Baumarten-Entwicklung (Laborarbeit) sowie der Förster vor Ort. GroßerWasserfälle in Argentinien flickr©ricado.martins Bedarf herrscht auch bei kulturellen Einrichtungen wie Museen und anderen Sehenswürdigkeiten, wo man sich dank des großen Engagements von Helfer in den vergangenen Jahren entscheidend weiter entwickeln konnte.

Durch die starke Einbindung in die Projekte kommt man sehr viel in Kontakt mit den Menschen Argentiniens. Innerhalb kürzester Zeit kann man sich mit den alltäglichen Gepflogenheiten vertraut machen und das Land aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen.

Empfohlen wird ein Aufenthalt von mindesten drei Monaten. Eine günstige Gelegenheit, die Kosten etwas zu verringern und nach der Arbeit in Argentinien noch andere schöne Flecken dieser Erde kennen zu lernen, ist das Around the World Ticket.


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am 22. März 2008 um 02:45 Uhr

Dem Artikel kann ich zu 100% zustimmen! Das Land ist unglaublich facettenreich, spannend und beeindruckend… für mich war es ein Grund, nach Buenos Aires zu ziehen und hier eine Weile zu leben. :-)

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martin schreibt
am 11. Juni 2008 um 16:44 Uhr

Glueckwunsch zu der ansprechenden Seite,der Artikel stimmt genau.

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sophie schreibt
am 4. September 2009 um 08:36 Uhr

find ich echt klasse

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michael schreibt
am 2. April 2011 um 13:07 Uhr

Hi,
wo ist denn das Foto “Steppenlandschaft” geschossen worden?
Grüsse!

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