» China


Autor: Franka

Radwandern ist eine beliebte Freizeitaktivität für Menschen jeden Alters. Ob rund um den Bodensee, entlang der Loire oder über die Alpen finden sich in und um Deutschland Routen für jeden Geschmack. Doch warum sich auf Europa beschränken, wenn auch der Rest der Welt viel zu bieten hat.

Blick auf den Mount Everest ((c) Flickr, vitafluida)

Eine mehrwöchige Fahrradtour könnte zum Beispiel durch China führen, vorbei an buddhistischen Klöstern, der chinesischen Mauer und weiten Graslandschaften, und neben sportlicher Aktivität und atemberaubender Landschaft einen Einblick in das Leben weitab von Chinas Großstädten bescheren.    [...mehr]



Autor: Riko

Reiter in der Mongolei flickr©Jani Kajala

Eine äußerst ungewöhnliche Art zu Reisen ist das Wanderreiten in der Mongolei. Der Zentraleuropäische Staat, der zwischen seinen übermächtig scheinenden Nachbarn Russland und China immer wieder in Vergessenheit gerät, ist vielen Menschen nur in Verbindung mit Dschingis Khan ein Begriff. Der Ansatz ist eigentlich gar nicht so schlecht, lässt sich das Weideland flickr©tiarescottäußerst dünn besiedelte Land doch am Besten mit Pferd erkunden, wie es einst der berühmte Vorfahr mit seinen Truppen getan hat.

Auf der Reise wird es auch immer wieder Augenblicke geben, in denen man sich in die Zeit des großen Herrschers zurück versetzt fühlt. Einzelne Jurten, die immer wieder vereinzelt den Weg auf dem Weg liegen, scheinen im Laufe der Jahrhunderte keine Entwicklung erfahren zu haben. Ein großer Teil der Mongolen sind noch immer Nomaden, die mit ihren Pferden, Schafen, Hunden und Zelten durch die weite Landschaft ziehen, um passendes Weideland zu finden, was angesichts der unendlich scheinenden Weite des Landes kein Problem ist. Die Menschen scheinen sich über jeden Besucher zu freuen, denn man wird meistens gleich in die Jurte eingeladen, erhält eine Schale Schafsmilch und etwas im Kessel gekochtes Fleisch. Wenn man sich rechtzeitig mit dem Ruf „Haltet Eure Hunde fest“ angekündigt hat, kann manSteppe flickr© John Pannell mancherorts noch Frauen in traditionellen Kleidern kennenlernen. Hier muss man sich mit der Tatsache vertraut machen, dass in der Ruhe die Kraft liegt, denn selbst der Beagle schaut nur kurz gelangweilt auf, wenn man in das Zelt schlüpft.    [...mehr]



Autor: Riko

Laos flickr©Mat Honan

Egentlich ist der kleine südostasiatische Staat ein sozialistisch gesonnenes Land, jedoch hat gerade in den großen Städten des Landes immer der Kapitalismus Einzug gehalten. Da, wo man dank guter Verkehrsanbindung vom Touristenstrom profitieren kann, entstehen zahlreiche Neubauten und erste Anzeichen von kommender Industrialisierung.

Dabei hat man der einzige Binnenstadt Südostasien noch so viel unberührte Landschaft zu bieten, die sich am besten mittels der Wassertaxis erkunden lassen. Diese Art der Fortbewegung wird in Großstädten wie Paris, London oder Berlin als innovative Idee gefeiert, hat aber in Laos eine lange Tradition. Laos besitzt eine Fläche von 237.00 Quadratkilometern, die Großteils oberhalb von 2.000 Metern gelegen ist und wo rund sechs Millionen Menschen leben. Die kleine Republik hat Laos flickr©Akuppasich Demokratie auf ihre Fahnen geschrieben, besitzt allerdings nur ein Einparteiensystem, womit sich dieser Anspruch faktisch in Luft auflöst. Mal abgesehen von der politischen Situation, hat das Land mit vielen anderen Problemen zu kämpfen. Zum einen musste sich Laos der westlichen Welt öffnen, um wirtschaftlich erhalten zu bleiben und zum anderen existieren hier gravierende Drogenprobleme, denn gerade Drogen wie Opium sind hier offiziell anerkannt und deren Besitz nicht unter Strafe gestellt. Dass Laos nun ein bekannter Umschlagplatz für Drogen geworden ist, erregt zunehmend den Ärger der großen Nachbarn China und Thailand.    [...mehr]



Autor: Riko

Ladakh flickr©ReefRaff

Eine der schönsten Trekking-Regionen dieser Erde befindet sich im Norden von Indien – Ladakh. Das einstige Königreich gehört zu den bevölkerungsärmsten Regionen von Indien, was schon verwunderlich ist, denn Experten prognostizieren, dass Indien China als bevölkerungsreichstes Land ablösen wird.

Einmal abgesehen von dieser Tatsache erstreckt sich Ladakh zwischen den Gebirgsketten des Himalaja und des Karakorum. Angesichts der beeindruckenden Achttausender-Gebirge ist es nicht verwunderlich, dass Ladakh zu den höchst gelegenen Regionen in Indien zählt und der nahe gelegene Khardong-Pass der höchste befahrbarer seiner Art ist.

Die Landschaft in Ladakh ist rau und ohne nennenswerte Vegetation. Bäume gibt es so gut wie keine in der Höhe von Ladakh flickr©ReefRaff5.000 Metern, aber zahlreiche Blumen, die sich teppichartig an den Hängen der Berge befinden. Das sehr trockene Gebiet ist abhängig vom Fluss Indus, der sich durch das Gebiet schlängelt. Die karge Landschaft macht aber Ladakh besonders reizvoll und immer mehr Trekking-Touristen zieht es nach „Klein-Tibet“, wie es liebevoll von seinen Einwohner genannt wird.

Die Hauptreisezeit in Ladakh liegt zwischen Juni und August, weil in der restlichen Zeit kaum Wanderungen durch das Hochgebirge möglich sind. Bei Touren, die über 6.000 Meter führen ist eine gesonderte Erlaubnis von Nöten, weil die relativ dünne Atemluft von vielen Menschen erheblich unterschätzt wird. Ladakh ist das Land der Klöster und Paläste, Heimat von Yaks und wilden Eseln. Dank großzügiger Spenden aus dem Ausland sowie Touristen sind die Klöster in den meisten Fällen reich und genehmigen sich architektonische Ausbesserungen, weshalb die Paläste, Tempel und Klöster äußerst sehenswert sind.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Seidenstraße in China war einer der bedeutendsten Handelswege der Vergangenheit. Bis in die Neuzeit hinein war sie ein Weg für den florierenden Handel zwischen Europa und dem Fernen Osten. Letztendlich wurde sie von der weniger gefährlichen und effektiveren Schifffahrt zur Bedeutungslosigkeit verdammt.Trotzdem begeben sich viele Reisende der Moderne auf den Weg entlang der alten Seidenstraße. Auf dem chinesischen Abschnitt der Route begegnen den Reisenden die Tempel der vergangenen Kulturen, verlorene und einsame Bergpfade, verlassene Wälder und himmelblaue Bergseen. Die faszinierende Naturlandschaft lässt die Wanderer immer wieder verharren, um die beeindruckenden Bilder auf sich wirken zu lassen. Immer wieder tauchen bunte Vögel entlang des Weges auf, die den Eindruck eines Paradieses vermitteln.

Dabei kann man sich auf unterschiedlichen Richtungen auf der Seidenstraße bewegen, denn diese ist eher ein Geflecht aus mehreren Straßen, auf denen man ganz verschiedene Regionen passieren kann. Neben der erwähnten Route durch die Bergwelt von Zentralchina führten auch einige Straßen entlang der Küste. So wurde auf dem Weg nach Europa auch noch Indien und ein Teil Persiens passiert. Im Mittelalter war diese Variante aber für Reisende zu gefährlich und es wurden von Händlern nur die zentralen Routen gewählt.

Noch immer ist eine Reise entlang der Seidenstraße nicht ungefährlich, denn man passiert oft unwegsame Strecken und einsame Wälder. Diese Reise sollte man auf jeden Fall immer mit Begleitung unternehmen, auch wenn einen die Menschen gerade in China freundlich gesonnen sind.




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Autor: Riko

Seit der wirtschaftlichen Öffnung von China wird das Land nicht nur für Firmen immer attraktiver, sondern auch immer mehr Reisende äußern den Wunsch, das bevölkerungsreichste Land der Erde zu erkunden. Die Faszination Chinas geht von seinen eindrucksvollen Landschaften und seiner Jahrtausende alten Geschichte aus.China gehört zu den ältesten Hochkulturen der Menschheit, die seit über 3.500 Jahren schriftlich oder bildlich dokumentiert wird. Viele Völker Asien sollen ihre Wurzeln im chinesischen Altertum haben. Die Hunnen, ein zentralasiatisches Nomadenvolk, gilt als exemplarisches Beispiel für diese Theorie. Der wirkliche Aufschwung der chinesischen Hochkultur entwickelt sich mit der Gründung des Kaiserreiches. Die verschiedenen Dynastien hatten einen erheblichen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Chinas, so wurde unter Führung der Ming-Dynastie (1368-1644) die Große Mauer errichtet und zur Zeit der Quing-Dynastie (1644-1911) das größte Wörterbuch zusammengestellt. Seit 1949 ist China eine Volksrepublik, dessen Gründer Mao Tse-tung bis heute einer der umstrittensten politischen Regierungschefs der Welt ist. Der Maoismus war in vielen Ländern der Erde ein Teil der Studentenbewegung.

Bis heute fällt es dem Land schwer, dieses Kapitel ihrer Geschichte aufzuarbeiten. China ist auf dem Weg, einen demokratischen Prozess einzuleiten – obwohl Menschenrechtsverletzungen und mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit diesen Prozess immer wieder behindern. Mit der Vergabe der Olympischen Spiele 2008 nach Peking wollte das Olympische Komitee ein Zeichen für die Zukunft setzen.
Lässt man die politischen Geschehnisse außer Acht, erwartet die Besucher des Landes eine einzigartige Landschaft. Hochgebirge, Ebenen, Urwald und kilometerlange Flüsse prägen das Bild der 9.571.302 Quadratkilometer großen Nation. Fast an jedem Ort des gigantischen Landes finden sich Zeugnisse der Jahrhunderte alte Kultur Chinas. Aber auch die Moderne hat in Metropolen wie Shanghai, Peking oder Hong Kong Einzug gehalten. Diese Abwechslung macht eine Reise ins “Land der Himmel”, wie es früher genannt wurde, zu einer unvergesslichen Erinnerung.




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