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La Gomera – ein Wanderparadies

Das man La Gomera verkehrstechnisch nicht gerade einfach zu erreichen kann, ist für die kanarische Insel Fluch und Segen zugleich. Weil sich dadurch lediglich ein sanfter Tourismus entwickeln konnte, wird die Insel nicht von wahren Horden heimgesucht, sondern lediglich von Menschen, welche die Besonderheiten von la Gomera zu schätzen wissen.

Seit 1999 existiert zwar ein kleiner Flughafen auf der Insel, jedoch ermöglicht er nicht das Landen von großen Chartermaschinen und ist keinem großen Flugverkehr gewachsen, weshalb er lediglich zweimal täglich von Teneriffa und Gran Canaria angeflogen wird. Ansonsten kann man die nach El Hierro zweitkleinste Insel der Kanaren nur mit einem Fährschiff erreichen.

Die Besonderheiten an La Gomera sind die abwechslungsreiche Naturlandschaft und ihr subtropisches Klima, in welchem die Temperaturen selbst im Winter bei angenehmen 15 Grad liegen. Somit eignet sich die Insel im Atlantischen Ozean hervorragend für ganzjährige Reisen. Die faszinierende Naturlandschaft hat ihren Ursprung in der vulkanischen Geschichte der Insel, diese formte das Eiland – es entstanden einsame Buchten mit wunderbaren kleinen Sandstränden, bizarre Felsformationen, Gebirgsketten und weite Täler. Inmitten der bezaubernden Insel liegt der Nationalpark Garajonay – eine Mischung aus Vulkankratern und riesigen Lorbeerwäldern. Er gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist schon deshalb immer eine Wanderung wert.

Die Wanderungen über die Insel führen immer wieder an kleinen Ortschaften vorbei, die durch ihre freundlichen Menschen und ihren eigenwilligen Charme verzaubern. Die Bewohner der landwirtschaftlich geprägte Insel La Gomera wissen um die Wertigkeit ihrer Gäste, haben aber statt riesigen Hotels eher beschauliche Pensionen zu bieten, die sich in das Gebilde des Dorfes einfügen und in ihrer Ursprünglichkeit für Wohlwollen bei den Gästen sorgen. Es ist schon ein Erlebnis für den Gaumen, nach ausgiebigen Wanderungen mit frischen Produkten der Insel versorgt zu werden. Der traurige Nebenaspekt ist, dass man immer wieder an verlassenen Ortschaften und Landstrichen vorüber kommt, die nach einer Landflucht in den 80er Jahren vor sich siechen. Wer sich auch für die Meereskultur interessiert, hat auf La Gomera die Möglichkeit Wale oder andere seltene Wasserbewohner zu beobachten.

Ansonsten verzaubert einen La Gomera. Die Hektik auf den anderen Kanaren hat hier nie Einzug gehalten. Die einzigartige Naturlandschaft lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein, auf denen man die Insel wirklich kennen lernen kann. La Gomera ist ein wahres Trekking- und Wanderparadies!

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