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Für 43€ nach Prag – da bin ich dabei!

Der Artikel gibt Tipps günstig nach Prag zu kommen.

Auch wenn mich im beschaulichen Bayern manchmal die Langeweile packt – einen Pluspunkt hat die Oberpfalz auf jeden Fall für sich: ihre Nähe zur Tschechischen Republik. Aus meiner Kindheit habe ich das Land vor allem als den Ort in Erinnerung, aus dem Freunde zahlreiche raubkopierte DVDs importierten, die wir dann mit wackligem Bild gebannt auf dem Fernseher verfolgten während wir dazu leicht angestaubte, handtellergroße Schokoladenoblaten aßen, die ebenfalls pfundweise mitgebracht wurden.
Der Artikel gibt Tipps günstig nach Prag zu kommen.

Jetzt, fast zwei Jahrzehnte später, ist es endlich an der Zeit, neue Erfahrungen mit unserem unmittelbaren Nachbarland zu machen! Auslöser dafür ist eine Broschüre der Bahn, in der das Prag Spezial (43€ für eine Fahrt nach Prag und zurück, Abfahrt in München, Schwandorf oder Regensburg) angepriesen wurde. Etwas mehr als 20€ für eine einfache Fahrt, wer kann da schon wiederstehen? Noch dazu ist das Ticket einen Monat lang gültig, der Urlaub kann also auch etwas ausgedehnter ausfallen. Soviel Zeit hatte ich leider nicht, doch selbst für ein verlängertes Wochenende war das Ticket ein echtes Schnäppchen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann.

Und Prag selbst? Eine wunderschöne Stadt, die sich letztes Wochenende definitiv in mein Herz geschlichen hat -trotz eisiger Temperaturen. Unbedingt besichtigen solltet ihr die gesamte Altstadt, die sich wunderbar zu Fuß erkunden lässt. Ein tolles Angebot sind auch free walking tours, bei denen ihr kostenlos viel Wissenswertes erfahren könnt. Besonders beeindruckt hat mich das imposante Rathaus, mit der wunderschönen Astronomischen Uhr, die jede Stunde schlägt. Danach lohnt sich ein gemütlicher Spaziergang über die Karlsbrücke, von der aus man einen tollen Blick über die Stadt hat. Auch die Prager Burg ist meiner Meinung nach ein Muss!

Besonders gut gefallen hat mir die tschechische Küche! Zugegebenermaßen sind die Speisen meist eher deftig, aber das ist ja auch genau das Richtige bei diesen kalten Temperaturen.
Probieren solltet ihr zum Beispiel „Svícková na smetane“, ein traditioneller Lendenbraten, der (haltet euch fest!) mit Schlagsahne und Preiselbeeren serviert wird. Trotz meiner anfänglichen Skepsis bestellte ich das Gericht und wurde nicht enttäuscht. Falls dann noch Platz für eine Süßspeise bleibt, solltet ihr unbedingt die süß gefüllten Knödel probieren, die es überall gibt.

Artikelbild: Fotolia, 10771668, berndkaiser

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