Home / 2009 / September

Wem die reiche Landschaft Schwedens als Argument noch nicht genügt, dem empfehle ich eine Übernachtung auf dem Utter Inn vor Stockholm. Das außergewöhnliche Hotel, zum Teil unter Wasser, ist nicht nur für Liebhaber der hohen See ein besonderes Erlebnis.

Das Utter Inn im Mälaren See wirkt von außen wie eine klassische schwedische Hütte in rot-weiß, schwimmt aber auf hoher See. Der obere Teil des Hotels beherbergt die spartanische Küche, eine Toilettenecke und das Wohnzimmer. Auf der Plattform um die Hütte herum lässt es sich gut den Abend verbringen und die Aussicht genießen. Highlight des Hotels ist jedoch die Übernachtung im „Untergeschoss“, also unter Wasser. Hier schwimmen Fische am Fenster vorbei und es herrscht absolute Ruhe und Dunkelheit. Zu erreichen ist das Schlafzimmer über ein im Fußboden eingelassenes Rohr. Die Idee und Konstruktion geht auf den schwedischen Künstler Mikael Genberg zurück.

Wer an dieser Stelle denkt, dass Trekkingstöcke etwas für alte Leute sind, sieht sich schwer getäuscht. Dem muss ich an dieser Stelle vehement wiedersprechen, denn Trekkingstöcke sollten heutzutage definitiv zu jeder Ausrüstung bei einer Reise gehören. Fakt ist, dass man mittels Trekkingstöcken die Belastung des

Weiterlesen

Ein Urlaub in der Schweiz ist mitunter kein billiges Vergnügen, weshalb der Swiss Pass die ideale Lösung um die Kosten erheblich zu senken. Freier Eintritt in mehr als 450 Museen des Alpenstaates sowie kostenloser Transport in zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein Teil des Bestandteiles des Swiss Passes.

Die Schweiz ist für Trekking-Fans ein wahres Paradies. Wandern, Klettern und Mountain-Biking sind nur eine kleine Auswahl dessen, was in einem Outdoor-Urlaub in der Schweiz möglich ist. Allerdings ist ein Aufenthalt in dem Alpenland oftmals mit hohen Kosten verbunden, so liegen die Preise für Unterkünfte oder Nahrungsmittel über jenen hierzulande.

Swiss Pass Kosten – Museen und Verkehrsunternehmen frei

Da kommt ein Angebot wie der Swiss Pass gerade recht. Dieser kann für einen Zeitraum von drei Tagen bis hin zu einem Monat erworben werden. Mit dem Erwerb ist zunächst freie Fahrt mit der Bahn, Bus oder dem Schiff gewährt. Hinzu kommen in zahlreichen Städten die öffentlichen Verkehrsmittel, die ebenfalls kostenfrei genutzt werden können.So kann man unmittelbar nach dem Flug gleich die entsprechenden Busse oder Bahnen zur Weiterreise nutzen.

Ausserdem ermöglicht der Swiss Pass freien Eintritt in fast 450 Museen des Landes. Vor allem die kunst- und kulturhistorischen Museen der Schweiz haben sich dem Swiss Pass angeschlossen, so dass einer intensiven Landeskunde nichts mehr im Weg steht. 

Die Winterzeit gehört ohne Zweifel zu den schönsten Jahreszeiten in Schweden. Insbesonderein Göteborg, dass zahlreiche Attraktionen im Vorfeld von Weihnachten für seine Bewohner und Besucher bereit hält, ist unglaublich schön anzusehen. Die Vorweihnachtszeit in Göteborg ist äusserst romantisch. Unzählige Lichterketten, Weihnachtsmärkte und die kurzen Tage tragen

Weiterlesen

Wer sich wie ich liebend gerne mit der englische Geschichte auseinandersetzt und dabei insbesondere die Zeit zwischen der Eroberung im Jahr 1066 durch Wilhelm den Eroberer bis hinein ins 15. Jahrhundert, der wird unverweigerlich auf den faszinierenden und mit Geschichte beladenen Süden von England stossen.

Durch das Lesen von historischen Romanen, die sehr viel mit Wilhelm dem Eroberer und seiner Zeit zu tun hat, habe ich eine gewisse Leidenschaft für den Süden Englands entwickelt. Der Burgenbau, die Kirchen und die soziale Geschichte üben eine gewisse Faszinitation aus. Insbesondere die Grafschaften Kent und Canterbury, die von jeher eine tragende Rolle in der Geschichte Englands spielten, sind von zahlreichen interessanten Bauwerken gespickt.

Kent  im Süden Englands

Kent ist aufgrund seiner geografischen Lage schon prädestiniert für den Schutz von England. Die Nähe zum europäischen Festland machte es fast zwingend notwendig, dass Burgen und Festungen errichtet werden, um sich vor Übergriffen zu schützen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit versucht die Insel mit kriegerischen Mitteln zu erobern. Charakteristisch sind dabei Burgen wie jene in Dover, die ich schon eingehend beschrieben habe. Aber Kent hat auch andere, wunderschöne Seiten. So sagt der Name „Garten Englands“ schon jede Menge aus, wenn man darüber spricht. Die Obstgärten und weiten Felder sind zu fast jeder Jahreszeit eine wahre Augenweide, aber inbesondere im Herbst und im Frühjahr zeigt sich ein einzigartiges Farbenmeer.

Dover gehört von jeher zu den strategisch wichtigsten Punkten in der englischen Geschichte. Die unmittelbare Nähe zum europäischen Kontinent (34 Kilometer) machte eine Befestigung des Ortes und als Tor zu den Britischen Inseln unabdingbar.

Dover Castle flickr Jake Keup

Bereits während der römischen Besatzungszeit agierte Dover als wichtiger Hafen und Handelspunkt zum europäischen Kontinent. Eine Schlüsselrolle fiel dem Ort zu, als Wilhelm der Eroberer 1066 nach der Schlacht von Hastings England eroberte. Er sah in Dover einen wichtigen Verteidigungspunkt und liess deshalb eine Festung errichten. Den archäologischen Berichten zufolge, handelte es sich aber nicht um das heute existierende Dover Castle.

Bau von Dover Castle

Wirklich historisch belegt ist die Entstehung von Dover Castle in seiner noch heute teils sichtbaren Form während des 12. Jahrhunderts. Unter der Regierung von Heinrich II. entstanden die inneren und die äusseren Höfe sowie zahlreiche Bergfriede, die noch heute zu sehen sind. Die Verteidigunsanlage war eine der imposantesten bauten im Süden Englands und sollte schon bald seine erste Bewährungschance erhalten.

Belagerung von Dover Castle 1216/17

Im Jahr 1216 wandte sich mit Ludwig VII. erstmals jemand mit kriegerischer Absicht gegen Dover Castle. Der französische König wollte sich gegenüber Johann Ohneland die englische Krone sichern. Im Juli des Jahres begann eine zermürbende Belagerung, die schliesslich mit einem Waffenstillstand am 14. Oktober aus Sicht der Franzosen ergebnislos endete. Im Mai 1217 begann eine weitere Belagerungszeit, die wiederum wenige Monate ohne die Eroberung von endete.

Wenn man so eine hohe Skandinavien-Affinität besitzt wie ich, ist natürlich ein Traum einmal ans Nordkap zu reisen. Irrtümlicherweise wird dem Nordkap immer der Aspekt zugeschrieben der höchste Punkt Europas zu sein, dabei handelt es sich lediglich ein touristisches Ziel auf einem Plateau, dass rund 2110 Kilometer vom Nordpol entfernt liegt.

Schon immer hat sich der Gedanke einer Nordkap Reise in meinem Gehirn verankert gehabt und der Wunsch dorthin zu reisen begleitete mich schon eine Zeit lang. Jetzt wurde dieser Traum Wirklichkeit, auch dank der Tatsache, dass ich endlich meinen Motorrad-Führerschein gemacht habe und auf zwei Rädern gen Norden fahren konnte. Nicht von Eile getrieben, sondern vielmehr von vielen Pausen unterbrochen ging es dann zunächst in Richtung Schweden, ein Stück Finnland sowie am Ende durch Norwegen.

Nordkap mit dem Motorrad

Die Reise dorthin ist schon ein wahres Erlebnis. Hat man erst einmal die befahrenen Strassen im Süden Schwedens hinter sich gelassen, begrüsste einem jener Hauch von Wildnis, der mich schon bei meiner Reise nach Lappland bei der OAS begeisterte. Wer jetzt denkt, man kann jetzt nach dem Motto „Born to be wild“ durch die Landschaft brausen, sieht sich getäuscht, denn mitten auf den Strassen stehen plötzliche Rentiere, die auch keine Anstalten machen, ihren Platz zu verlassen. Geduld ist an dieser Stelle ein Tugend, die hier durchaus zum Tragen kommt. Mit entsprechender Vorbereitung ist die Tour mit dem Motorrad überhaupt kein Problem, zudem gibt es zahlreiche Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten.

Wie der Name es bereits verrät, können auch beim Trekking gesundheitliche Probleme auftreten. Gerade wenn man sich in Höhen oberhalb von 2.000 Metern begibt, kann es bei Menschen zu erheblichen Problemen führen, die schlussendlich sogar den Tod zur Folge haben können.

Das frühzeitige Erkennen der Symptome und eine schnelle Reaktion darauf können in den meisten Fällen bereits ein mögliches Unglück verhindern, bevor es überhaupt entsteht. Die Höhenkrankheit tritt dabei nicht nur partiell bei Bergsteigern auf, von ihr sind selbst Menschen betroffen, die dauerhaft in Orten wie La Paz oder Cuzco in der Höhe leben.

Symptome der Höhenkrankheit

Auslöser für die Höhenkrankheit ist ganz einfach der fallen Luftdruck. Damit einhergehend verringert sich auch der Sauerstoff-Partialdruck, also jene Menge an Sauerstoff, die bei einem Kubikmeter Atemluft aufgenommen wird. Daraus resultieren die ersten Symptome der Höhenkrankheit, die man keinesfalls ignorieren sollte. Zu ihnen gehören in erster Linie Kopfschmerzen, Atemnot, stetig anhaltende Müdigkeit sowie teilweise auftretende Übelkeit. Hinzu kommen oftmals Schwindelanfälle, Erbrechen und erschwerte Wasser- und Salzausscheidung.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.