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Die heutige Wanderung führt direkt in das Herz von Jütland in Dänemark. Die Runensteine von Jelling sind ein lohnenswertes Ausflugsziel, das mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wenn man heute in das nordwestlich von Vejle gelegene Jelling kommt, lässt sich auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich hier um eine der bedeutendsten archäologischen Stätten von Dänemark handelt. Hier, mitten auf Jütland, befand sich einst um 1100 das politische Zentrum Dänemarks, weshalb man oftmals auch noch vom „königlichen Jütland“ spricht.

Grund für die heutige Bekanntheit von Jelling sind die beiden Runensteine, die Steinkirche und die Grabhügel, die sich bei Ausgrabungen als bedeutende archäologische Stätte herausstellte. Der kleinere der beiden Runensteine ist Thyra gewidmet. Mit der Inschrift „König Gorm errichtete diesen Gedenkstein zu Ehren seiner Frau Thyra, Erneuerer/Stolz Dänemarks.“ gedachte der letzte heidnische König seiner Gattin, der die Errichtung von „Danewerk“, einer bekannten Befestigungsanlage, zugeschrieben wird. Der zweite und größere Runenstein hingegen steht für das Gedenken an den König selbst. „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte.“

Usedom hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel entwickelt. Da aber die Brieftasche vieler Urlauber nicht übermäßig gefüllt ist, kann ein Campingplatz eine mögliche Alternative sein. Keine Angst, mittlerweile verfügen die Campingplätze auf der Sonneninsel über einem sehr hohen Standard,

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Gletscherbrillen sind ein Utensil, das von Anfängern oftmals vergessen und von Profis für unverzichtbar gehalten wird. Was zunächst nur als stylisches Mittel angesehen wird, kann für den Durchblick auf einem Berg, gerade in Schneeregionen, ein zwingend notwendiger Bestandteil der Ausrüstung sein. Die permanente Reflexion der

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Das Kanton St. Gallen in der Schweiz ist eines der schönsten. Nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt, lässt sich hier die Vielfalt der schweizerischen Alpen erkunden. Wobei man dies erheblich differenzieren muss, denn genau genommen befindet sich St. Gallen aus geographischer Sicht in der flachen mittelländischen Molasse. Ich möchte aber heute den Fokus mehr auf die St. Gallen legen, denn ein Spaziergang durch die Stadt ist wirklich lohnenswert, nicht umsonst hat die UNESCO zahlreiche Bauten zum Weltkulturerbe ernannt.

Ein Beispiel für die wunderbare Architektur ist die Stiftskirche von St. Gallen. Ihre Erbauung in der Mitte des 18. Jahrhunderts hat das Stadtbild erheblich verändert, ist sie seitdem das bestimmende Element der Silhouette von St. Gallen. Jährlich strömen unzählige Touristen in die Stadt, um den barocken Kirchenbau zu betrachten. Im Zusammenhang damit steht meistens ein Besuch der Stiftsbibliothek St. Gallen ehemaligen Benediktinerstifts St. Gallen. Die älteste Bibliothek der Schweiz, die einen beeindruckenden Bestand von über 160.000 Bücher und 2.100 Handschriften verwaltet, gehört ohne Zweifel zum Erbe dieser Welt. Führt man sich das Alter einiger Schriften vor Auge, wird einem die Bedeutung der Bibliothek erst richtig bewusst.

Mit einer Fläche von 4.370 Quadratkilometer ist der Saimaa der größte See Finnlands. Was angesichts von 56.000 Seen in Finnland eigentlich schon eine Besonderheit ist, überrascht dennoch die mit 13.700 bezifferte Zahl an Inseln im Saimaa.

Aber gerade dies ist das Geheimnis des so idyllisch gelegenen Sees, denn Besucher können hier ihr eigenes Reich erhalten, eine eigne Insel.

An dieser Stelle will ich dem geneigten Leser immer wieder gerne eine neue Perspektive auf die einzelnen Länder ermöglichen. Da das Wandern eine persönliche Herzensangelegenheit ist, soll dies natürlich im Zusammenhang mit dem vorgestellten Reise geschehen. So wird in der Reisebranche aktuell die Türkei als wunderbares Reiseland angepriesen und bei Recherchen beschränken sich die Angebote lediglich auf All-Inclusiv-Reisen, die lediglich bei vereinzelten Ausflügen das Land dem Besucher versuchen näher zu bringen.

Aber die gerade die Türkei hat wesentlich mehr zu bieten, als am Strand oder Hotelpool zu liegen. Aus historischer Sicht gehört zu den kulturell interessantes Region weltweit, wo vor allem die Geschichte der Antike eine entscheidende Rolle gespielt. Landschaftlich ist die Türkei zudem so reizvoll und abwechslungsreich, dass es Jahre bräuchte, um sie in ihrer gesamten Vielfalt zu erfassen. Deshalb habe ich bereits schon über Kappadokien und das Taurusgebirge geschrieben, die zu den faszinierenden Landschaften auf türkischem Boden zählen. Diesmal möchte ich wenige Zeilen dem Lykischen Weg widmen, der über eine Länge von 509 km von Fethiye nach Antalya führt und ein kleines Spektrum der reizvollen Natur der Türkei bietet.

Das Wandern nicht immer zwangsläufig etwas mit den Bergen zu tun hat, ist den meisten Menschen bekannt. Doch führen die Wege selten auf einer Strecke von knapp zwölf Kilometern an wunderschönen Stränden und faszinierenden Küstenorten vorbei. Wer jedoch die Welt des Wanderns mit der des Meeres verbinden möchte, sollte den Lungomare zwischen Volosko und Lovran an der Küste Kroatiens erobern.

Im weitesten Sinne ist der Lungemare ein Strandpromenade, vergleichbare mit jener auf Usedom zwischen Heringsdorf und Bansin. Jedoch muss sich an dieser Stelle von der Vorstellung verabschieden, dass es sich hier um eine von Villen gesäumte Prachtstraße entlang feiner Sandstrände handelt. Die Herausforderung ist wesentlich höher, kleine Anstiege, schmale Pfade, mal holprig, mal gepflastert oder betoniert. Zudem die unzähligen Eindrücke, die sich manchmal kaum verarbeiten lassen, so weht der kühle Wind der Adria, es spenden uralte Bäume wohltuenden Schatten, weite Wiesenflächen, Steinplateaus und einsame Ankerplätze von Booten – dies alles ist der Lungomare in Kroatien.

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