Schlafsäcke – worauf kommt es an?

Autor: Riko

Schlafsack in ungewöhnlicher Umgebung flickr ©GETA80Zu den wichtigsten Utensilien auf einer Trekking-Tour zählt ohne Zweifel der Schlafsack. Neben den praktischen Eigenschaften wie Kälteschutz, geringes Gewicht und Nässeschutz ist vor allem eines wichtig, man muss sich wohl fühlen, aber genau das ist es, was den meisten Trekkern schlaflose Nächte bereitet.Die unterschiedliche Verarbeitung und Stoffe sowie der Schnitt des Schlafsacks sind entscheidende Kriterien für das Wohlfühlen. Rauere und besser isolierende Stoffe haben nicht immer die besten Schlafeigenschaften. Die verbreiteten Stoffe bei den Schlafsäcken sind Leinen, Baumwolle, Vliesstoffe und Kunstseide. Auch die Formen variieren zwischen Mumienschlafsack, Rechteck, mit oder ohne Kapuze sowie mit oder ohne Ärmel. Bevor man sich also auf die Reise begibt, sollte man gründlich herausfinden, welcher Stoff und welche Formgebung zum wohltuenden Schlaf beitragen. Der Kauf einer Isoliermatte oder einer leichten Luftmatratze kann den Schlafkomfort weiter verbessern.

Je nach Anwendung gibt es natürlich ganz unterschiedliche Typen von Schlafsäcken. Der sogenannte Jugendherbergsschlafsack ist besonders leicht und ungefüttert, er dient dem Ersatz von Bettwäsche in Herbergen oder Berghütten. Durch ihn soll der Hygiene Sorge getragen werden.

Am weitesten verbreitet ist der Mumienschlafsack, der beim Übernachten in Zelten oder im Freien zum Einsatz kommt. Temperaturen bis zu unter minus vier Grad sind mit den meisten Modellen ohne Probleme zu bewältigen. Sein Name ergibt sich aus der Form des Schlafsackes, bei dem lediglich das Gesicht unbedeckt bleibt, um den Körper vor den äußeren Temperaturen schützen zu können. Durch das geschlossene System geht kaum Körperwärme verloren sowie wird durch die intensive Ballung auch besser isoliert. Ergänzend zum Mumienschlafsack gibt es oftmals den Biwak-Schlafsack. Er dient beim Übernachten im Freien als Schutz vor möglichen Niederschlägen. Für Personen, die sich häufig im Schlaf bewegen, ist der Mumienschlafsack in Eiform zu empfehlen, da hier mehr Bewegungsfreiheit gegeben ist.

Der Expeditionsschlafsack muss höchsten Ansprüchen gerecht werden. Temperaturen zwischen -30 und -40 Grad sind bei seinen Anwendungen keine Seltenheit. Er besitzt eine extrem starke Isolierung und kann sogar über dem Gesicht leicht abgeschlossen werden. Wer sich in hohen Bergregionen mit starken Temperaturgefällen aufhält, sollte auf einen solchen Expeditionsschlafsack zurück greifen.

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Claudia schreibt
am 9. Februar 2008 um 10:00 Uhr

In welchen Preisregionen bewegen sich die Schlafsäcke denn eigentlich?

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Ander schreibt
am 4. April 2008 um 14:04 Uhr

Einen Preis für Schlafsäcke kann man so pauschal nicht nennen. Es kommt auf die verarbeiteten Materialen und die Isolierung an.
Würde man sich also für einen einfachen Kunstfaser mit Komfortbereich um die 0° C entscheiden, so muss man ca. 120-150 EUR berappen. Daunenschlafsäcke sind jedoch teuerer und kosten um die 500 EUR.

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