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Wo kann man in Deutschland Fliegenfischen betreiben?

Ein Mann beim Fliegenfischen

Fliegenfischen ist eine sehr beliebte Variante des Angelsports. Das kunstvolle Fliegenbinden und die sportliche Aktivität im Freien sorgen für viel Spass und Abwechslung. Doch wo kann man in Deutschland am besten Fliegenfischen gehen?

Fliegenfischen wird auch Flugangeln bezeichnet, und ist eine spezielle Methode beim Angeln. Im Gegensatz zu anderen Techniken zeichnet sich das Fliegenfischen dadurch aus, dass der Köder, der auch als Fliege bezeichnet wird, zum Werfen zu leicht ist. Anstatt des Köders wird daher die gesamte Angelschnur als Wurfgewicht benutzt. Um Fliegenfischen korrekt zu erlernen, muss man sich zunächst die besonderen Wurftechniken und spezielles Angelgerät aneignen.

Fliegenfischen in Deutschland – Wo befinden sich die besten Locations?

In Bayern finden sich zahlreiche Reviere, in denen Fliegenfischer voll auf ihre Kosten kommen. Gerade eine Stunde von München entfernt liegt beispielsweise das Leitzachtal. Bewirtschaftet werden hier 3 Reviere mit einer Gesamtlänge von zirka 8 Kilometern.
Alle 3 Gewässerabschnitte können einen überdurchschnittlich guten Fischbestand aufweisen. Hier finden sich Regenbogenforelle, Bachforelle, Äsche und Saibling. Forellen und Saiblinge vermehren sich aufgrund des außerordentlich hohen Insektenaufkommens in diesem Revier.

Im Unterallgäu finden Spezialisten eine echte Herausforderung: Die östliche Günz bietet eine Breite von 4 – 5 Metern, und eine absolut idyllische Naturkulisse. Der untere Abschnitt des Flusses ähnelt einem Wiesenbach, ist kiesig und teilweise von hübschen Krautfahnen versetzt, unter denen Bachforellen gute Deckung finden. Ein weiterer Vorteil: Die Östliche Günz ist meist auch befischbar, wenn viele andere grössere Gewässer in Deutschland durch Regen oder im Winter durch Schneeschmelze stark beeinträchtigt sind.

Die besten Reviere zum Fliegenfischen in Deutschland – Das Donautal

Zum Fliegenfischen in der Donau braucht man vor allem zweierlei – viel Zeit und Ruhe. Da der Fluss abgesehen von einem gelegentlichen Rauschen eher gemächlich fließt, sind beste Voraussetzungen zu Angeln bereits gegeben. Auch ist der obere Teil des Flusses durch ein großes Wehr als Staubereich mit träger Strömung angelegt. Diese teils bis zu 4 Meter tiefe Zone beheimatet große Hechte, die frühmorgens und in den Abendstunden die vielen Jungfische aufscheuchen.

Die Donau ist ein ideales Revier für Fliegenfischer, die sich über den Forellenbach oder sonstigen Fluss hinaus weiter entwickeln wollen. Wer sich zum ersten Mal die Herausforderung auf Weißfischarten stellen will, sollte das Fischen an der Donau in Betracht ziehen, da hier gute Bedingungen für eine eine große Bereicherung,  und damit ganz neue Perspektiven sorgen.

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