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Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…

Blick von der Küste aufs Meer

Blick von der Küste aufs MeerCapri, die Felseninsel im Golf von Neapel und nur wenige Kilometer vom Festland entfernt, zählt bis heute zu den beliebtesten Reisezielen Italiens. Was bildende Künstler und Schriftsteller, Komponisten und Adelige schon im 19. Jahrhundert anzog, war nicht nur ein liebliches Klima sondern vor allem die wilde natürliche Schönheit der Insel. Bis heute hat sie nichts von ihrer Anziehungskraft verloren: Naturwunder und das tiefblaue Meer ziehen die vielen tausend Besucher pro Tag ebenso an wie von Menschenhand geschaffene Meisterwerke.

Naturwunder und Badeparadies

Beim Stichwort Capri denken die meisten Besucher zuerst an die berühmte Blaue Grotte im Nordwesten der Insel. Die mehr als 50 Meter lange und rund 30 Meter breite Höhle ist nur durch einen schmalen Eingang vom Meer aus zu erreichen und verzaubert ihre Besucher mit ihrem intensiv blau schimmernden, warmen Wasser. Wer ein wenig mehr Zeit mitbringt, sollte aber nicht versäumen, auch andere der zahlreichen Höhlen und Grotten der Insel zu entdecken – nicht ohne Grund gilt die Küste Capris unter Tauchern und Schnorchlern als Paradies. Apropos: Paradiesisch wirken auch die zahlreichen Ausblicke auf die wild zerklüftete Felsenküste und das Wahrzeichen Capris, die Felsformation Faraglioni. Lust auf ein wenig frische Luft und Erholung? Abseits der beiden Hauptorte laden terrassenförmig angelegte Gärten und Plantagen zu Durchatmen und Entspannen ein, die Höhenzüge der Insel zum Wandern. Erfrischung bietet ein Sprung ins sagenhaft blaue Meer, zum Beispiel am Spiaggia Marina Grande, dem größten Strand Capris.

Bezaubernde Gegensätze: Capri und Anacapri

Aber nicht nur die wildromantische Natur der Insel verzaubert ihre Besucher auf den ersten Blick. Der Hauptort Capri im Ostteil Capris ist auch touristisches Zentrum und lädt mit seinen Häfen, Plätzen und Promenaden zum entspannten Spaziergang und so mancher Einkaufstour ein. Neben den wunderbaren Kirchen sollten Sie sich auch die liebevoll restaurierten Villen, die Augustusgärten und die Ruinen der Villa Jovis des Tiberius nicht entgehen lassen. Übrigens: An den Augustusgärten startet ein besonderes Highlight, die Via Krupp. Die Fußgänger-Verbindung zur Südküste, finanziert durch den deutschen Großindustriellen Krupp, schlängelt sich in engen Serpentinen und Haarnadelkurven bis zum Meer und ist nicht nur eine bauliche Meisterleistung sondern auch ein fantastischer Anblick.
Mehr Ruhe und Erholung bietet Anacapri im Westen der Insel. Der zweite Hauptort Capris hat zwar weniger Sehenswürdigkeiten zu bieten – dafür ist der Ort mit seinen kleinen Gässchen, lieblichen Gärten und bezaubernden Kirchen deutlich ruhiger als der Hauptort. Und bietet spektakuläre Ausblicke über die gesamte Insel.

Capri, wilde Schönheit im Golf von Neapel

Capri, die Perle im Golf von Neapel, bietet zumindest auf den zweiten Blick alles, was ein italienisches Urlaubsparadies ausmacht. Mildes Klima lädt zum ganzjährigen Verweilen ein, lebhafte Straßen zum Flanieren, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zum Staunen. Glücklich, wer hier nicht nur einen Tag verweilen darf, sondern seinen Urlaub in einem der zahlreichen Hotels oder einem idyllischen Ferienhaus, z.B. von tui-ferienhaus.de verbringt. Wenn dann die rote Sonne hinter der spektakulären Küste im Meer versinkt, lässt sich die Ruhe und Schönheit der Insel am besten mit Blick aufs Meer bei einem leicht gekühlten Limoncello genießen…

Foto gestellt von: Mytho – Fotolia