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Wasserwandern in Mecklenburg Vorpommern

Eine ganz besondere Form des Wanderns erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, das Wasserwandern auf Flüssen und Seen der Republik. Die Auswahl, auch bei Last Minute-Reisen, scheint schier unbegrenzt, schließlich verfügt Deutschland über zahleiche wunderbare Wasserregionen, die es zu Bewandern lohnt. In Brandenburg sind der Spreewald und das Havelland die bevorzugten Regionen, in Rheinland-Pfalz die Mosel und Saar, in Schleswig-Holstein die Lauenburgischen Seen und in Mecklenburg-Vorpommern die Mecklenburger Seenplatte.

Gerade die Mecklenburger-Seenplatte ist für das Wasserwandern äußerst lohnenswert, da die einzelnen Seen gut miteinander verbunden sind und man kaum Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Der größte See der Mecklenburger-Seenplatte ist die Müritz mit einer Fläche von 117 km². Nach dem Bodensee ist die Müritz der zweitgrößte See Deutschlands, dementsprechend viel gibt es hier zu entdecken. Bekanntester Ort am Ufer der Müritz ist der Luftkurort Waren (Müritz)mit knapp 21.000 Einwohnern. Ihre Gründung datiert aus dem Jahr 1260, womit sie eine der traditionsreichsten Städte Mecklenburgs ist. Wenn man sich näher mit der Müritz und ihrer Bewohner auseinandersetzen möchte, sollte man in Waren unbedingt das Müritzeum aufsuchen, denn neben dem größten Süßwasseraquarium findet man dort zahlreiche Informationen zur Region.

Ebenso sehenswert ist die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Mit etwas mehr als 67.000 Einwohner die drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, lediglich Rostock und Schwerin können mehr Bewohner auf sich vereinen. Auch sie ist schon im 12. Jahrhundert gegründet worden und verfügte lange Zeit über gesonderte Rechte, womit sich die Stadt prächtig entwickeln konnte. Dank glücklicher Umstände kann bis heute eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Wehranlagen (13.-15. Jahrhundert) mit den vier Stadttoren in Neubrandenburg bewundert werden. Die Hauptpfarrkirche St. Marien vervollständigt die mittelalterliche Historie in der Stadt.

Von Neubrandenburg aus kann man über die Tollense und den Tollensesee die südlich gelegene Stadt Neustrelitz erreichen, die wiederum schon einen Wasseranschluss ins Havelland besitzt. Neustrelitz ist vor allem ein kulturelles Highlight auf der Wasserwanderung in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, denn kaum eine andere Stadt verfügt über mehr kulturelle Einrichtungen als Neustrelitz. Ob Theater, Museen, Kirchen, Schlösser und Denkmäler – hier findet sich alles, obwohl die Stadt in ihrer heutigen Form erst ab dem 17. Jahrhundert an Popularität gewann.

Nach diesem kurzen Abstecher in das brandenburgische Land erwarten die Wasserwanderer mit dem Malchiner See, Plauer See und Krakower See weitere wunderschöne Gewässer. Die Mecklenburger wissen ihre Besucher zu schätzen, weshalb es an den Ufern der Gewässer zahlreiche Zeltplätze und andere Unterkünfte gibt. Dank dieser Form der Unterkunft wird das Wasserwandern zu einer günstigen Reise. So kann man das wunderschöne Bundesland einmal auf eine völlig neue Art und Weise kennenlernen, bei dem selbst Angler auf ihre Kosten kommen.

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