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Typisch Toskana – Das sind die kulinarischen Spezialitäten

Frische Bruschetta

Sie ist unzweifelhaft eine der schönsten Landschaften der Welt, für viele sogar die schönste: Die Toskana mit ihren sanften Hügeln, ihren Weingebieten und ihren Kunstschätzen bietet eine einzigartige Pracht. Hier versteht man es, zu leben – und zu genießen. Aber: Die toskanische Küche hat nichts Verspieltes oder Verschnörkeltes.

Zwar kommen erstklassige Zutaten in die Töpfe und Pfannen, aber bei der Zubereitung regiert das Wesentliche. Wer italienische Lebensmittel online kaufen möchte, erledigt dies am besten bei spezialisierten Händlern wie Andronaco, die über langjährige Erfahrung in Sachen „italienisch genießen“ verfügen.

Etwa beim „bistecca fiorentina“, dem Fleischklassiker der Toskana: Ein großes T-Bone-Steak vom Chianina-Rind, der ältesten Rinderrasse Italiens, die schon den Etruskern gemundet hat, wird von jeder Seite vier bis sechs Minuten gegrillt. Pur, ohne Öl oder Gewürze. Erst anschließend wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas toskanischem Olivenöl beträufelt, eine weitere regionale Spezialität. Obwohl: Auch das finden viele Einheimische überflüssig. Fleisch muss eben nach Fleisch schmecken. Ein paar Kartoffeln dazu, etwas toskanisches Landbrot und ein Glas Chianti, fertig!

Trüffel: Kostbare Knolle

Besonders in der Gegend um die Stadt San Miniato ist man stolz auf die wertvollen weißen Trüffel (Tartufo Bianco), die hier von den Trifolau (Trüffelsuchern) und ihren Hunden aufgespürt werden. Die Trüffel wachsen etwa einen Meter unter der Erde, rund um die Wurzeln von Eichen, Kastanien, Pappeln, Linden oder Buchen. Da bisher alle Versuche scheiterten, Trüffel künstlich zu züchten, bleibt die Knolle eines der knappsten (und teuersten) Lebensmittel der Welt.

Bohneneintopf mit Gemüse der Saison

Auch Fisch und Gemüse spielen eine wichtige Rolle in der toskanischen Küche. So sind Spezialitäten wie die reichhaltige Fischsuppe Cacciucco oder der Risotto Nero – schwarzer Reis mit Tintenfisch – hier ebenso zu Hause wie die Ribollita, der bekannteste Gemüseeintopf Italiens. Der Name bedeutet in etwa „erneut gekocht“, da die Ribollita frühzeitig vorbereitet und vor dem Servieren ein weiteres Mal erwärmt wird. Die köstliche Bohnensuppe war früher ein Arme-Leute-Essen und besteht hauptsächlich aus weißen Bohnen, zu denen weitere Gemüsesorten gegeben werden. Dazu kommt trockenes Weißbrot, frischen Kräutern, Schalotten und Knoblauch.

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