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Trekking im Hochgebirge – Gute Vorbereitung ist das A und O

Trekking im Hochgebirge ist momentan absolut angesagt. Ob Reisen zum Nord- oder Südpol, der Begriff bezeichnet abenteuerliche Reisen in die Bergwelten nicht in Europa gelegener Gegenden.


Trekking – Gute Vorbereitung ist Pflicht ©Flickr/mckaysavage

Eine gute Vorbereitung für eine gelungene Trekking-Tour ist unerlässlich, um bestmöglichen Erfolg zu haben. Dabei sollten unterschiedliche Faktoren wie körperliche Fitness und gesundheitlicher Zustand Berücksichtigung finden.

Trekking – Anfängerfehler

Einer der häufigsten Anfängerfehler ist die körperliche Selbstüberschätzung. Das Gepäck, das mitunter ein zusätzliches Gewicht von bis zu 15 kg mit sich bringt, kann für eine frühzeitige Erschöpfung sorgen und gute Kondition ist demnach grundlegende Voraussetzung. Sollte die Bergwanderung in Überanstrengung münden, handelt es sich nicht mehr um Erholung, sondern vielmehr um eine Strapaze. Dem sollte auf keinen Fall so sein.

Um der körperlichen Anstrengung standhalten zu können, empfiehlt sich ein gut durchdachtes Ausdauertraining. Joggen und Radfahren sind dabei ideal, und an etwa drei Tagen pro Woche für ca. 30 Minuten ausgeübt, bringt es das Herz-Kreislaufsystem ordentlich in Schwung und bereitet gut auf die anstehende Trekking-Tour vor.

Um ein höheres Fitness-Level zu erreichen, kann die Dauer des Trainings auf etwa eine Stunde angehoben werden.

Medizinische Gefahren

Bei Astma oder schweren Herzerkrankungen sollte vom Trekking Abstand genommen werden. Aber wer dennoch Verlangen danach hat, sollte eine entsprechend leichte Tour auswählen. Ein vorheriger Check beim Hausarzt und ein eventuelles Belastungs-EKG sind ebenfalls zu empfehlen, falls Bedenken der eigenen körperlichen Voraussetzungen auftreten sollten.

Einige Wochen vor Start der Tour sollten Informationen bezüglich notwendiger Impfungen im Reisegebiet eingeholt werden. Die örtlichen Gesundheitsämter oder der Hausarzt können darüber Auskunft geben. Bei einer Tour in den Alpen empfiehlt sich eine Zeckenimpfung, um vor dem FSME-Virus geschützt zu sein.

Höhenkrankheit

Ein nicht ungewöhnliches Problem beim Trekking ist die so genannte Höhenkrankheit, die durch falsche Akklimationstaktik ausgelöst wird und wobei es sich um eine akute Bergkrankheit handelt.

Die leichte und oft auftretende Form der Höhenkrankheit tritt ab einer Höhe von etwa 3.000 m auf und wird durch höhentaktische Fehler, HNO- oder Darminfekte, Schlafmittel oder Alkohol sowie durch Überanstrengung ausgelöst.

Prophylaxe ist also vor einer Trekking-Tour absolut notwendig. Bei korrekter Tourenwahl und Akklimationstaktik dürfte es außer kurzem Unwohlsein zu keinen schweren Problemen kommen. Im Vorfeld sollte man sich über die jeweiligen Rettungsmöglichkeiten und nahe gelegenen Kliniken informieren.