Trampen in Europa und weltweit – Tipps und Tricks
Das Reisen kann selbst in der Zeit der Billigflieger noch eine teure Angelegenheit sein. Meisten werden nur große und mittlere Metropolen angeflogen und so bleibt mancher schöner Ort auf der Strecke, weil man ihn schlecht erreichen kann.
Eine recht kostengünstige Variante des Reisens ist das Trampen. Der Kult der 60er und 70er Jahre ist durch die steigende Anzahl von Autos und dem Ausbau des Verkehrsnetzes fast in Vergessenheit geraten. Dabei kann man mit Hilfe des Trampens große und weitläufige Länder wie Kanada, Schweden, Finnland, USA, Spanien oder ganze Erdteile wie Australien und Südamerika auf diese Art für sich entdecken. In den südamerikanischen Ländern, Südeuropa oder Kanada ist für die Reisenden durchaus üblich, Tramper mitzunehmen. Empfehlenswert ist es aber, die Landessprache zu beherrschen und dem Fahrer ein kleines Entgelt zu geben. Um sich ein ideales Fortkommen zu sichern, sollte man genaue Orte vereinbaren, zu denen man mitgenommen werden möchte.
Zur Ausrüstung eines Trampers sollte unbedingt ein Straßenatlas gehören, in welchem die Raststätten eingetragen sind. Sie sind der ideale Ort, um eine weitere Reisemöglichkeit zu finden. Andere interessante Orte wo es sich zu Trampen lohnt, werden mit Erfahrungsberichten im Netz gesammelt. Weitere wichtige Attribute beim Trampen sind Freundlichkeit, Offenheit, gepflegtes Aussehen und das Überwinden von Hemmungen. Wichtig ist es aber auch, “Nein” sagen zu können. Wenn eine Person suspekt und unsympathisch aussieht – lieber auf die Fahrt verzichten.
Tipps zum Trampen:
• Höchstens mit zwei Personen versuchen eine Fahrgelegenheit zu finden, größere Gruppen schrecken Autofahrer ab
• Immer auf die Sicherheit achten (siehe Text)
• Geduld beweisen und trotzdem freundlich bleiben
• Flexibel sein – auch so kommt man voran
• Ausstiegsort kennen, um Missverständnisse zu vermeiden
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also 1. trampen macht man ohne geld zu zahlen, das ist das prinzip. wer sonst niemand mitnehmen will soll es sein lassen. das thema heißt solidarität nicht bezahlung 2. @ kommentar zu mfg: trampen ist doch nicht mit mfg zu vergleichen.
Sicherlich ist es das Prinzip möglichst nichts für das Trampen zu bezahlen, jedoch kann man sich fürs Mitnehmen in Form eines kleines Obolus erkenntlich zeigen, das kommt gerade in ärmeren Ländern immer gut.
Ja, Riko hat Recht, ein kleines Dankeschön Entgelt ist nie verkehrt! On the Road again August, 2009!
Hallo an alle Tramper!
Wir sind zwei Studentinnen der Kulturwissenschaft in Berlin und arbeiten gerade an einem Kurzdokumentarfilmprojekt. Gerne würden wir einen Film zum Thema “Trampen” machen und dabei Tramper auf ihren Strecken ein Stück begleiten. Dabei würden wir gerne über bereits gesammelte Erfahrungen sprechen, mit den Trampern auf interessante Autofahrer treffen oder die Tramper gar bei ihrer ersten Trampertour begleiten. Jetzt sind wir also auf der Suche nach Trampern, die Lust haben bei unserem Projekt mitzumachen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns helfen könntet unser Gesuch publik zu machen und an Tramper weiterzuleiten. Alle Interessierten können sich dann jederzeit ganz unverbindlich bei uns melden unter: magisterfilm@googlemail.com.
Liebe Grüße, Janina und Gitte
hallo ihr beiden, ich werde wahrscheinlich gegen mitte oder ende oktober eine deutschlandrundreise machen, ich werde also als tramperin von stadt zu stadt unterwegs sein und viele freunde besuchen =)
liebe grüße
silly


