» Trekking


Autor: Riko

Die Seidenstraße in China war einer der bedeutendsten Handelswege der Vergangenheit. Bis in die Neuzeit hinein war sie ein Weg für den florierenden Handel zwischen Europa und dem Fernen Osten. Letztendlich wurde sie von der weniger gefährlichen und effektiveren Schifffahrt zur Bedeutungslosigkeit verdammt.Trotzdem begeben sich viele Reisende der Moderne auf den Weg entlang der alten Seidenstraße. Auf dem chinesischen Abschnitt der Route begegnen den Reisenden die Tempel der vergangenen Kulturen, verlorene und einsame Bergpfade, verlassene Wälder und himmelblaue Bergseen. Die faszinierende Naturlandschaft lässt die Wanderer immer wieder verharren, um die beeindruckenden Bilder auf sich wirken zu lassen. Immer wieder tauchen bunte Vögel entlang des Weges auf, die den Eindruck eines Paradieses vermitteln.

Dabei kann man sich auf unterschiedlichen Richtungen auf der Seidenstraße bewegen, denn diese ist eher ein Geflecht aus mehreren Straßen, auf denen man ganz verschiedene Regionen passieren kann. Neben der erwähnten Route durch die Bergwelt von Zentralchina führten auch einige Straßen entlang der Küste. So wurde auf dem Weg nach Europa auch noch Indien und ein Teil Persiens passiert. Im Mittelalter war diese Variante aber für Reisende zu gefährlich und es wurden von Händlern nur die zentralen Routen gewählt.

Noch immer ist eine Reise entlang der Seidenstraße nicht ungefährlich, denn man passiert oft unwegsame Strecken und einsame Wälder. Diese Reise sollte man auf jeden Fall immer mit Begleitung unternehmen, auch wenn einen die Menschen gerade in China freundlich gesonnen sind.


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Autor: Riko

Die vierte Etappe meiner Kanada-Tour führt mich von Wolfville nach Moncton. Die Strecke beträgt etwas über 300 Kilometer, die ich zum größten Teil in einem wackligen und etwas muffigen Bus zurücklege. Da dieser wirklich jede Kleinstadt mit längeren Pausen anfährt, bleibt mir genügend Zeit, mich mit der Kleinstadtidylle in Kanada vertraut zu machen.

Die kleinen Tante-Emma-Läden, die in Deutschland kaum noch vorhanden sind, gehören hier immer zum Straßenbild. Die meisten Leute treffen dort hier zu einem Schwätzchen, tauschen Erlebnisse der vergangenen Tage aus und beäugen einen Fremden wie mich etwas argwöhnisch. Leider werde ich hier nicht mit der bisher erfahrenen Offenherzigkeit begrüßt und als ich mich in einem Coffeeshop zum Mittelpunkt des Interesses entwickele, wird mir doch etwas mulmig zumute. Die meisten Touristen nutzen die Kleinstädte lediglich zum Einkauf von Lebensmitteln oder Angelzubehör, weshalb ich wohl eine Ausnahme von der Regel bin.

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Autor: Riko

Australien und Neuseeland gehören bei vielen Wanderern, Bikern und Outdoorfans zu den Lieblings-Reisezielen. Die faszinierenden und wilden Landschaften in den Gebieten Ozeaniens üben eine große Anziehungskraft aus. In Neuseeland erfreut sich die Südinsel einer großen Beliebtheit, denn sie ist weniger besiedelt als der nördliche Nachbar und hält alle Facetten des Outdoorsports parat.

Um die schöne Südinsel in ihrer vollen Pracht genießen zu können, empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Gebiete auf ihre eigene Art zu entdecken. Die flacheren Gebirgszüge eignen sich hervorragend für die Erkundung mit dem Mountainbike, die höheren Berge möchten hingegen von mutigen Kletterern erobert werden. Wassersportler können mit dem KanuWanderer noch unbekannte Höhlen entdecken. kilometerweit durch das Land reisen und

Zu den beliebtesten Reisezielen auf der Südinsel gehören die neuseeländischen Alpen und der “Fjordland-Nationalpark”. Die höchste Erhebung des Landes, der Mount Cook mit seinen 3.755 Metern stellt für viele Kletterer eine große Herausforderung dar. Umgeben ist der Berg von kristallklaren Gletscherseen und Gebirgsebenen so weit das Auge reicht.

Die Fjordlandschaft ist eine einzigartige Mischung aus unberührtem Regenwald, Seen, Bergen und Wasserfällen. Die Küstenlandschaft der Südinsel ist die Heimat für viele bedrohte Tierarten. So kann man aus gebührender Entfernung Pinguine, Robben, Delphine und Albatrosse beobachten. Die Ebenen im Landesinneren eigenen sich hervorragend für die Schafszucht, die einen wichtigen Wirtschaftszweig der landwirtschaftlich geprägten Insel ist.

Die größten Städte der Insel sind Christchurch und Dunedin. Beide eignen sich sehr gut als Ausgangspunkt für Touren durch das Inselinnere.


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Autor: Riko

Während einer Trekking-Tour kann auch einmal der Nahrungsvorrat zur Neige gehen. Da sich selten ein Supermarkt in der Nähe befindet, kann Angeln eine gute Möglichkeit der Nahrungsbeschaffung sein.

Dabei gibt es aber verschiedene Angelmethoden, die je nach Zielfisch variieren. Befindet man sich an der Meeresküste, eignen sich das Meeresangeln oder das Brandungsfischen. Beim Meeresangeln werden von einem Boot aus die Ruten ausgeworfen. Diese haben hier eine größere Reichweite, dickere Schnüre und schwerere Köder. Ähnlich verhält es sich beim Brandungsfischen – die Wurflänge kann bis zu 100 Meter betragen. Bevorzugte Fischarten sind der Dorsch, die Makrele, der Köhler, die Scholle, die Sprotte und der Aal.

An Flüssen ist das Fliegenfischen eine ideale Fangmethode. Bei dieser aktiven Art des Angelns wird mit künstlichen Ködern das Zappeln eines Insektes auf der Wasseroberfläche imitiert, das ständige Bewegen der Angel simuliert ein kurzes Krabbeln oder Eintauchen. In Kanada oder Schweden werden mit dem Fliegenfischen vor allem die Wildlachse gefangen.

Beim Angeln auf Binnengewässern sind das Posen-Angeln und das Blinkern die beliebtesten Angelmethoden. Mit dem Posen-Angel kann man vorwiegend Friedfrische fangen. Beim Absinken der Pose reißt der Angler die Rute an, damit sich der Haken im Fischmaul verankert. Der Hecht ist das Lieblingsziel der deutschen Angler. Der größte einheimische Raubfisch kann bis zu 1,50 Meter groß und 35 Kilogramm schwer werden.

Der Genuss von geräucherten oder gebratenen frisch gefangenen Fisch kann für den Wanderer nach einem langen Tag eine vorzügliche Abwechslung auf dem Speiseplan sein. Petri Heil!


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Autor: Riko

Ein wunderschönes Fleckchen dieser Erde ist das im Norden von Südamerika gelegene Venezuela. Die Mischung aus karibischem Flair an den Küsten und der wilden Bergwelt der Anden macht das Land zu einer touristischen Attraktion.

Weiße Strände und kristallblaues Wasser sind die typischen Attribute eines Karibikurlaubes. Kleine Archipel – der venezolanischen Küste vorgelagert – vereinen diese Eigenschaften besonders auf sich. Die Sonne brennt, Palmen rauschen in einer frische Brise der Meeresluft und dabei einen Cocktail schlürfen – hier kann man gerne alt werden. Schönstes Beispiel hierfür ist die Inselgruppe Los Roques, die sich aus ungefähr 50 Inseln zusammensetzt. Sie befinden sich rund 170 Kilometer von der Hafenstadt La Guiara und können bequem mit dem Flugzeug erreicht werden. Ausschließlich der größten Insel, Gran Roque, sind alle Inseln unbewohnt und wurden zum Nationalpark erklärt, um die faszinierende Naturlandschaft zu erhalten.

Genau das Gegenteil dieser idyllischen Strände ist die Bergwelt der Anden, die auf venezolanischen Boden eine Höhe von 5.000 Metern erreichen. Um diese beeindruckende Landschaft zu erobern, machen sich jedes Jahr immer mehr Trekking-Touristen auf den Weg in die Anden. In den fruchtbaren Tälern lebt ein Großteil der Bevölkerung Venezuelas von der Landwirtschaft, in den Städten hat sich auch Industrie angesiedelt. Hat man die Täler aber erst einmal passiert, erwartet den Besucher unberührte Natur mit Lagunen, die aus Schmelzwasser entstanden sind, zerklüftete Berggipfel, grüne Berghänge und eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt.

Über die Wege und Routen sollte man sich in Venezuela genauestens informieren. Wenn man in Gruppen wandert, empfiehlt sich die Mitnahme eines einheimischen Führers. Leider ist die Kriminalitätsrate in Venezuela noch sehr hoch, deshalb ist in vielen Orten Vorsicht geboten.


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