» Trampen
Schon allein beim Namen Mallorca zucken viele Reisende zusammen. Die Bilder von überfüllten Stränden, lärmenden Discos und prolligen Urlaubern hat sich in den Gedächtnissen vieler Menschen regelrecht manifestiert. Dass selbst die
Inselbewohner über dieses Image erschrocken waren, zeigen die Maßnahmen in den vergangenen Jahren, die das Eiland weg von den Mallorca Pauschalreisen hin zum Individualtourismus führen sollen.
Und Mallorca hat allerhand in dieser Richtung zu bieten – man muss sich nur weit genug von den Touristenhochburgen entfernen. Landschaften wie die Serra de Tramuntana oder die Serres de Llevant, zwei Gebirgszüge auf der Insel, zeugen von der Vielfältigkeit Mallorcas. Möchte man den Angaben Glauben schenken, die über die Insel gemacht werden, existieren allein 1.500 Fauna-Arten auf der Baleareninsel. In dieser Hinsicht ist in den zurückliegenden Jahren viel getan worden, so wurden neue Naturschutzgebiete und Reservate eingerichtet, um die schönen Seiten zu bewahren. [...mehr]
Manchmal muss man sich schon ein wenig wundern, dass Wander- oder Trekkingfreunde sehr sorgfältig auf die Auswahl der Schuhe, des Rucksackes, der Mützen oder Zelte legen, aber die Hosen vollkommen außer Acht lassen. So kommt es immer noch sehr häufig vor, dass die herkömmlichen Jeans angezogen werden, die eigentlich überhaupt nicht für das Wandern geeignet sind.
Hochwertige Wanderhosen haben zahlreiche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Jeans, schützen sie doch vor Nässe, Kälte und Wind. Angereichert mit einer guten Taschensortierung wird die Wanderhose zu einem wichtigen Element der Ausrüstung beim Wandern.
Eine normale Wanderhose, die in der Regel gegen sämtliche Witterungsumstände resistent ist, kostet zwischen 60 Euro und 120 Euro. Es gibt aber noch die sogenannten Softshell-Wanderhosen. Sie sind besonders atmungsaktiv, schützen wesentlich besser vor Nässe und Wind sowie sind sehr bewegungsfreundlich. Sie setzen sich im klassischen Zwiebelprinzip zusammen, wo eine Schicht die andere etwas überlagert. Rein äußerlich unterscheiden sie sich nur recht wenig von den herkömmlichen Hosen, überzeugen aber in der Anwendung. Allerdings kosten diese Modelle von Wanderhosen zwischen 100 Euro und 220 Euro. [...mehr]
Gerade für Anfänger im Genre Trekking ist es unheimlich schwierig, den passenden Lagerplatz für die Nacht zu finden. Jede Menge an Faktoren müssen bei der Wahl des richtigen Lagerplatzes berücksichtigt werden, wobei der Zeitfaktor keinen unerheblichen Zeitfaktor spielt, möchte man doch das Zelt nicht erst im Dunkeln aufbauen. Damit die Wahl bei der nächsten Reise zu keinem unüberwindbaren Hindernis wird, habe ich einige Faktoren zusammen gestellt. [...mehr]
Den richtigen Bergschuh zu finden, ist keine einfache Angelegenheit. Nun hat Hanwag mit dem Hanwag Eclipse GTX ein neues Modell auf den Markt gebracht, dass insbesondere für höhere Regionen oder das Eisklettern geeignet ist.
Der neuartige Bergschuhvon Hanwag, für den man je nach Anbieter zwischen 250 Euro und 300 Euro berappen muss, ist sein Geld allemal wert, zumal er mit seiner individueller Volumenanpassung punkten kann. Außerdem verfügt der Schuh über eine Memory-Kunstoffbrandsohle mit durchgehender Versteifung und einem sogenannten “Heel-Fix”. Hierbei handelt es sich aufgenietete Alu-Platte, die wunderbar per Hand anpassen lässt. Mit einem Gewicht von 1960 Gramm je Paar ist sogar ein angenehmer Tragekomfort gegeben.
Hanwag Eclipse GTX
Größe: 6-12,5
Preis: 250-300 Euro [...mehr]
Heute beginnt die eigentliche Tour durch das weite Land von Kanada – den Rucksack geschultert ist Yarmouth mein nächstes Reiseziel. Den Weg dorthin bezeichnen die Kanadier als “Lighthouse Route”. Sie verläuft parallel zur Küste von Nova Scotia und ist gesäumt von 20 Leuchttürmen ganz unterschiedlicher Bauart.
Nova Scotia, im Osten von Kanada gelegen, besteht zu 80 Prozent aus Wald und Wasser. Die weiten Waldflächen werden immer wieder von kleinen idyllischen Seen oder schroffen Felsen unterbrochen. Wer die Einsamkeit sucht, findet hier sein Paradies, lediglich der Schrei einer Möwe oder das Rauschen des Windes unterbrechen die Ruhe. In den kleinen Ortschaften entlang der Route stehen noch immer windschiefe Holzhäuser, die Bewohner transportieren ihr Holz teilweise noch mit Ochsenkarren, an der Küste schaukeln Holzboote im Rhythmus der Wellen und überhaupt scheint der Fortschritt eher einen großen Bogen um diesen Flecken Erde gemacht zu haben.
Ein Trucker hat mich mitgenommen zum beliebtesten Anlaufpunkt auf der “Lighthouse Route”, “Peggy´s Cove”. Der Leuchtturm auf einem Felsvorsprung ist ein beliebtes Fotomotiv, besonders, wenn Sonne und Wolken ein Farbspiel auf den Himmel zaubern. Da es sonst eher weniger zu sehen gibt, geht meine Reise auch kurz darauf weiter. Nach rund zwei Stunden Fußweg setzt Nieselregen ein und es wird schnell kälter. Die Menschen hier scheint dies wenig zu stören, während ich schon völlig durchnässt nach einer Mitfahrgelegenheit suche. So gelange ich im dichten Nebel und fortwährenden Regen nach Yarmouth.
Das Reisen kann selbst in der Zeit der Billigflieger noch eine teure Angelegenheit sein. Meisten werden nur große und mittlere Metropolen angeflogen und so bleibt mancher schöner Ort auf der Strecke, weil man ihn schlecht erreichen kann.
Eine recht kostengünstige Variante des Reisens ist das Trampen. Der Kult der 60er und 70er Jahre ist durch die steigende Anzahl von Autos und dem Ausbau des Verkehrsnetzes fast in Vergessenheit geraten. Dabei kann man mit Hilfe des Trampens große und weitläufige Länder wie Kanada, Schweden, Finnland, USA, Spanien oder ganze Erdteile wie Australien und Südamerika auf diese Art für sich entdecken. In den südamerikanischen Ländern, Südeuropa oder Kanada ist für die Reisenden durchaus üblich, Tramper mitzunehmen. Empfehlenswert ist es aber, die Landessprache zu beherrschen und dem Fahrer ein kleines Entgelt zu geben. Um sich ein ideales Fortkommen zu sichern, sollte man genaue Orte vereinbaren, zu denen man mitgenommen werden möchte.
Zur Ausrüstung eines Trampers sollte unbedingt ein Straßenatlas gehören, in welchem die Raststätten eingetragen sind. Sie sind der ideale Ort, um eine weitere Reisemöglichkeit zu finden. Andere interessante Orte wo es sich zu Trampen lohnt, werden mit Erfahrungsberichten im Netz gesammelt. Weitere wichtige Attribute beim Trampen sind Freundlichkeit, Offenheit, gepflegtes Aussehen und das Überwinden von Hemmungen. Wichtig ist es aber auch, “Nein” sagen zu können. Wenn eine Person suspekt und unsympathisch aussieht – lieber auf die Fahrt verzichten.
Tipps zum Trampen:
• Höchstens mit zwei Personen versuchen eine Fahrgelegenheit zu finden, größere Gruppen schrecken Autofahrer ab
• Immer auf die Sicherheit achten (siehe Text)
• Geduld beweisen und trotzdem freundlich bleiben
• Flexibel sein – auch so kommt man voran
• Ausstiegsort kennen, um Missverständnisse zu vermeiden
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