» Schweden
Wenn man so eine hohe Skandinavien-Affinität besitzt wie ich, ist natürlich ein Traum einmal ans Nordkap zu reisen. Irrtümlicherweise wird dem Nordkap immer der Aspekt zugeschrieben der höchste Punkt Europas zu sein, dabei handelt es sich lediglich ein touristisches Ziel auf einem Plateau, dass rund 2110 Kilometer vom Nordpol entfernt liegt.
Schon immer hat sich der Gedanke einer Nordkap Reise in meinem Gehirn verankert gehabt und der Wunsch dorthin zu reisen begleitete mich schon eine Zeit lang. Jetzt wurde dieser Traum Wirklichkeit, auch dank der Tatsache, dass ich endlich meinen Motorrad-Führerschein gemacht habe und auf zwei Rädern gen Norden fahren konnte. Nicht von Eile getrieben, sondern vielmehr von vielen Pausen unterbrochen ging es dann zunächst in Richtung Schweden, ein Stück Finnland sowie am Ende durch Norwegen.
Nordkap mit dem Motorrad
Die Reise dorthin ist schon ein wahres Erlebnis. Hat man erst einmal die befahrenen Strassen im Süden Schwedens hinter sich gelassen, begrüsste einem jener Hauch von Wildnis, der mich schon bei meiner Reise nach Lappland bei der OAS begeisterte. Wer jetzt denkt, man kann jetzt nach dem Motto “Born to be wild” durch die Landschaft brausen, sieht sich getäuscht, denn mitten auf den Strassen stehen plötzliche Rentiere, die auch keine Anstalten machen, ihren Platz zu verlassen. Geduld ist an dieser Stelle ein Tugend, die hier durchaus zum Tragen kommt. Mit entsprechender Vorbereitung ist die Tour mit dem Motorrad überhaupt kein Problem, zudem gibt es zahlreiche Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten.
[...mehr]Wie ich bereits berichtet habe, konnte ich meiner Reise in schwedische Lappland in den Genuss eines genialen Klettererlebnisses kommen und kam das erste mal mit entsprechenden Ausrüstung in Berührung. Wichtiger Bestandteil war dabei der Klettergurt, wie ich lernen musste, denn ohne einen passenden, der einem Sicherheit verleiht, wird das Ganze eher zu einem Horrortrip.
Meine Empfehlung ist der Ocun Twist Klettergurt, der mich auf dieser Reise begleitete. Für knapp 60 Euro erhält man einen Klettergurt, der Aussehen, was bei meiner Eitelkeit nicht unerheblich ist, sowie Funktionalität und Sicherheit miteinander verbindet. Sein gepolsterter Hüftgurt und die gepolsterten Beinschlaufen machen das Klettern wirklich recht angenehm. Da man sich wirklich in den Klettergurt hineinlegen muss, ist es nicht unerheblich, dass der Gurt möglichst nicht in die Hüfte drückt. Zudem mit Slide-Lock-Schnallen und funktionalen Einstellungsmöglichkeiten versehen, ist der Ocun Twist einpraktischer Klettergurt, der denhöchsten Ansprüchen genügt.
Sport Klettern -ein wirkliches Erlebnis mit dem richtigen Zubehör
Sport Klettern in freier Natur ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis. Das Adrenalin schiesst schon bei der geringsten Höhe ins Blut, Anspannung und Erleichterung bei festen Halt gehören ebenfalls dazu, wie das Gefühl vom freien Fall, wenn man sich wieder selbst hinab lässt. Um so elementarer ist dabei natürlich die Ausrüstung. Sicherungshaken und Karabinerhaken von hoher Qualität sind ebenso wichtig, wie die richtigen Kletterseile, der Klettergurt oder Schuhe. Letzteren werde ich mit Sicherheit noch einmal einen eigenen Text widmen, denn dort habe ich bei mir erhebliche Defizite festgestellt.
[...mehr]In jedem Jahr Anfang August begehen die Schweden in Visby ihr traditionelles Mittelalterfest. Hier wird Geschichte immer wieder neu in Szene gesetzt. Nicht nur für Mittelalterfans ist das „Meteltidsveckan“ einen spannenden Ausflug wert.
Im 14. Jahrhundert eroberten die Dänen das Städtchen Visby in Schweden, allen voran Dänen-König Valdemar. Der brutale Einzug der Truppen wird heute in aufwendigen Inszenierungen nachgestellt. Trompeten und Fanfaren hallen durch die Gassen von Visby und Tausende Schaulustige und Kostümierte sind von der Partie. Mit Schwert und Fackeln ziehen die Schauspieler durch die Straßen und beeindruckende Kampfszenen und Stunts spielen sich ab. Vor allem das Rittertunier ist ein Highlight der Veranstaltungen.
[...mehr]Heute mal wieder ein schöner Reisebericht aus meinem Lieblingsland Schweden. Da Allyn, die jetzt auf dem Blog mitschreibt, noch schöne andere Aspekte mit einbringen kann, habe ich umso mehr Zeit mich dem skandinavischen Breiten zu widmen. Dabei spielt heute die idyllische Insel Öland im Südosten des Landes eine tragende Rolle, die entgegen aller Erwartungen ein wahren Sonnenparadies war.
Schweden gehört jetzt nicht gerade zu jenen Ländern, wo man im Sommer tropische Temperaturen erwarten kann. Gut, es waren so um die 25 Grad, aber gefühlte 35 Grad. Das Camping auf der Insel Öland gehört ohne Zweifel zu den schönsten Erlebnissen in Schweden, denn das Wetter spielte mit und die Öland war in seiner Art einfach faszinierend, insbesondere die zahlreichen Windmühlen, die ich in dieser Form höchstens in den Niederlanden erwartet hätte.
Camping auf Öland
Das wunderbare an dem Camping auf Öland ist die Verteilung der Zeltplätze. Wer sich einmal die Beschaffenheit und Form der Insel angeschaut hat, wird feststellen, dass sehr schmal, aber dafür unheimlich langgezogen ist. Zum Glück für jeden Abenteurer befinden sich fast über die gesamte Insel verteilt Zeltplätze, so dass man Öland in Etappen erkunden
kann. Mit dieser geographischen Beschaffenheit geht auch die unterschiedliche Beschaffenheit der Flora und Fauna einher, welche das Eiland noch interessanter macht. Nimmt man beispielsweise die steppenartige Landschaft im Süden des Landes, die auch Avar im Schwedischen genannt wird, und vergleicht diese mit dem stark bewaldeten Norden und den unzähligen Feuchtgebieten, wird man es kaum für möglich halten, dass man sich immer noch auf Öland befindet.
Borgholm auf Öland
Borgholm und die dazugehörende Gemeinde ist so etwas wie die heimliche Hauptstadt der Insel Öland. Rein historisch bedingt befinden sich zahlreiche Befestigungsanlagen in der Umgebung, wovon viele für die Bewachung des Kalmarsunds zuständig waren. Sie sind oftmals sehr gut erhalten und bieten einen gut aufbereiteten Einstieg in die Geschichte der Insel. Grosser Anlaufpunkt ist der Jachthafen von Borgholm, einem der grössten des Landes. Hier spielt sich fast das gesamte Leben der mit rund 3.000 Einwohnern eher beschaulichen Stadt. Aber gerade diese Idylle macht Schweden so reisenswert.
Neben dem Ausflug zum OAS Outdoor Camp in Lappland gehörte der Ausflug auf die Insel Öland zu den angenehmsten Reisen in Schweden.
[...mehr]Dank einer ganz besonderen Einladung von visit.sweden.com durfte ich in diesem Jahr an der Outdoor Academy of Sweden teilnehmen. Bereits im Vorfeld war die Verlockung und die Vorfreude unglaublich groß und meine Erwartungen wurden größtenteils noch übertroffen. Die wirklich prefekte Organistion des Camps eröffnet uns Teilnehmern vollkommen neue Einblicke und Erfahrungen.
Um Euch einen kurzen Eindruck von der Reise vermitteln zu können, möchte ich zunächste eine kurze Zusammenfassung geben, um dann in späteren Eindrücken auf die einzelnen Ereignisse einzugehen.
Fahrradtour durch Stockholm
Der erste Tag begann zunächst mit einem Flug nach Stockholm, wo die die früher ankommenden Teilnehmer die Möglichkeit erhielten Stockholm auf einem Fahrrad zu entdecken. Zwar war ich bereits im vergangenen Dezember in Stockholm, aber auf einem Fahrrad eröffnen sich noch einmal ganz neue Perspektiven. In einer knapp 2 1/2 stündigen Tour konnte man sich einen Überblick über die schwedische Hauptstadt verschaffen und den Tag mit einem feinen Abendessen ausklingen lassen. Wenn da nicht noch der Flug nach Kiruna gewesen wäre und der Bustransfer nach Jukkasjärvi, wo wir um Mitternacht am Ort des Icehotels ankommen und todmüde in die Betten fielen.
Trekking und Sami-Kultur
Nach dem wir am 2. Tag unsere Ausrüstung erhalten habe, auf die ich später noch eingehen werde, stand der die Bustour nach Nikkaluokta auf dem Plan, wo wir interessante Fakten zur Geschichte der Sami erfuhren und uns ein köstliches Essen zu Gemüte führen durften. Dann begann das Abenteuer Outdoor Academy of Sweden mit einem Trekking-Trip über rund sechs Kilometer nach Ladjojaure, wo wir unser Nachtquatier in Zelten aufschlugen und Rentier-Burger zum Abendessen verzehrten.
Weg zum Kebnekaise
Tag 3 des Camps begann mit einer zunächst sehr entspannten Bootstour durch die weite Flusslandschaft schwedisch Lapplands. Zum Glück begann der Tag so ruhig, denn er gipfelte in einem kanpp neun Kilometer lang Weg zum Fuße des Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens. Knapp vier Stunden und um wertvolle Informationen der Guides reicher kamen wir dort an, wo ich als einer der wenigen zur einer wirklichen tollen Climbing-Tour starten konnte. Trotz Höhenangst war dies einer der schönsten Erfahrungen des Camps.
[...mehr]Die Nächte werden kürzer und steuern nach Weihnachten dem Jahreshöhepunkt entgegen – Midsommer. Das Fest der Sonnenwende, das in Schweden im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern, keinen christlichen Hintergrund erfahren hat, sondern auf eine wirkliche jahrhundertelange Tradition beruht, verbindet die Menschen in dem skandinavischen Land wie kaum ein anderes.
Um sich einen wirklichen Eindruck davon verschaffen zu können, muss man Midsommar in Schweden einmal selbst erlebt haben. Während in Deutschland die Streitigkeiten mit dem Nachbarn an der Tagesordnung sind, finden sie in im Land der Trolle und Elche bei Midsommar auf herzlichste zusammen. Mal abgesehen davon, dass Zäune in Schweden lediglich zur Eingrenzung von Tieren gebaut werden und nicht um Eigentum zu kennzeichnen, würden diese vermutlich zu Midsommar auch niedergerissen werden. In Schweden werden Verwandete, Freunde und Nachbarn zu den gemeinsamen Festivitäten eingeladen, die meistens in einem Tanz- und Essensgelage im positiven Sinne mutieren. Hier ist der Spass an der Tagesordnung.
Tradition des Midsommar-Festes
Das Midsommarfest wurde früher immer am Tag der Sonnenwende gefeiert, also dem 21. Juni. Seit 1953 hat man in Schweden das Gesetz erlassen, wonach Midsommar immer auf einen Samstag fällt. Vorteil dieser Regelung sind die ausgiebigen Feiern ohne an die Folgen denken zu müssen. Dabei wird immer jener Samstag gewählt, der dem eigentlichen Midsommar-Datum am nächsten kommt. Wer also zu dieser Zeit nach Schweden reist, sollte sich bewusst werden, dass bereits am Freitag vor Midsommar kaum Geschäfte geöffnet haben, vielmehr bereiten sich die Menschen auf die anstehenden Festivitäten vor.
Midsommar 2009 fällt in diesem Jahr auf den 20. Juni.
[...mehr]Einmal abgesehen von der faszinierenden Landschaft in Dalsland wäre Håverud vermutlich nur ein kleiner Ort, der idyllisch gelegen ist und keine besonderen Aspekte bieten würde ihn zu besuchen. Zum Glück kam einst ein gewisser Nils Ericson auf die Idee hier ein Aquädukt zu errichten, das noch heute ein beliebtes Touristenziel ist.
Håverud, in der westschwedischen Provinz Västra Götaland gelegen, besitzt das Privileg direkt am Dalsland Kanal und zwischen zwei Seen erbaut zu sein. Diese exponierte Lage in Schweden verhalf dem kleinen Ort im Jahr 1868 zu dem Umstand, dass der bekannte Architekt Nils Ericson anstatt einer herkömmlichen Schleuse das noch heute existierende Aquädukt von Håverud schuf. Das Aquädukt ist eine Mischung aus Straße, Eisenbahn und Brücke und erfreut sich dank der seltenen Bodenbeschaffenheit einer besonderen Bauweise und gehört deshalb zu den bekanntesten Sehenswürdigkeit in Dalsland.
Dalsland Kanal – typischer schwedischer Wasserweg
Der Dalsland Kanal wurde vorwiegend aus einer Kombination natürlicher Wasserstraßen gefertigt, lediglich die zehn Kilometer rund um das Aquädukt sind künstlich angelegt worden, um das Bauwerk nicht zu gefährden. Wer ist es bequem mag, kann eines der auf dem Kanal verkehrenden Schiffe nutzen, viel schöner ist es jedoch, den Kanal und die begleitenden Landschaft mittels ein Kanus kennenzulernen. Generell ist Kanufahren in Schweden ein sehr erholsamer Weg sich mit dem Land vertraut zu machen, da die kleinen Ortschaften entlang der Wasserwege fast immer eine Anlegestelle und zahlreiche Sehenswürdigkeiten bieten. Wie auch beim Aquädukt von Håverud, wo man direkt vor dem erklärenden Museum einen Stopp einlegen kann.
Dalslands Kanal AB
Kyrkogatan 14
SE-662 31 Åmål
Tel. +46 (0) 532 – 104 66
Fax +46 (0) 532 – 10477
E-mail: info@dalslandskanal.se
www.dalslandskanal.se
In meinem Lieblingsland Schweden offenbaren sich mir immer neue Erkenntnisse. Erst kürzlich bin ich dank eines Hinweises über Nordische Meisterschaften im Austernöffnen gestoßen. Am 2. Mai wird in Grebbestad an der Küste Bohusläns der schnellste Austernöffner gesucht.
Die Austern aus Westschweden gehören zum Hochgenuss der kulinarischen Köstlichkeiten aus Skandinavien. Das kalte Wasser vor der Küste Schwedens bedingt ein sehr langsames Wachstum der Austern, die dadurch aber unheimlich an Geschmack gewinnen. Fast 90 Prozent aller aus Schweden stammenden Austern werden rund um Grebbestad gefangen, eben jener Ort, wo der Nordische Meister des Austernöffnens gesucht wird.
Nordische Meisterschaften in Grebbestad
Am 2. Mai wird bereits zum viertel Mal der schnellste von ihnen in Grebbestad gesucht. Wirklich Profis benötigen kaum mehr als einen Augenblick, um den Gästen eine geöffnete Auster zu servieren. Das zarte Fleisch der Muschel gewürzt mit Pfeffer, Salz oder Zitronensaft ist eine weit geschätzte Köstlichkeit, nicht nur in Schweden.
Austern-Bar in auf der Schäreninsel Käringö
Eine ganz ungewöhnliche Art in den Genuss von Austern zu kommen ist auf der Schäreninsel Käringö in Westschweden zu finden. Kent Berndtsson und seine Tochter Camilla Hofsten, bekannte Austern-Züchter der Region, verwöhnen ihre Gäste, in dem sie diese in eine Holzbadewanne setzen, die mit warmen Meereswasser gefüllt ist, direkt am Steg zum Atlantik. Nebenbei werden ihnen köstliche Austern und Champagner gereicht. Wenn dies mal kein faszinierendes Angebot ist.
[...mehr]So paradox es an dieser Stelle aussehen mag, aber eine der schönsten Arten Schweden kennenzulernen ist der Wasserweg. Zwar liebe ich das Wandern, das Erkunden zu Fuß, aber den Göta Kanal muss man einmal mit dem Boot befahren haben.
Für ein Land wie Schweden war die Verbindung der beiden Großstädte Göteborg und Stockholm, also somit die Ost-West-Verbindung ein unglaublich wichtiger Transportweg. Die Pulsader Schwedens, wie er Göta Kanal einmal später getauft werden sollte, war die Verwirklichung eines schwedischen Traumes. In Angriff genommen hat dies Baltzar von Platen und ihm zur Seite standen 58.000 Helfer, die mit Hilfe von Hacke und Spaten zwischen 1810 und 1832 ein Bauwerk schufen, das architektonisch wenig an Bedeutung besitzt, aber letztendlich höher einzuordnen ist, wie manches Gotteshaus.
Hätte man gewusst, dass rund 50 Jahre später die Bedeutung als Transport wieder schwinden würde, weil Eisenbahn und das schwedische Straßennetz einen unglaublichen Schub erfuhren, wäre das Projekt vermutlich nie in die Tat umgesetzt worden. So hat man schnell auf die sich wandelnden Umstände reagiert und den Kanal zu einem touristisch wertvollen Wasserweg ausgebaut.
Heute ist es ein wahrer Genuss die Strecke zwischen Stockholm und Göteborg entweder mit einem der verkehrenden Kreuzfahrtschiffe oder mit den eigenen Boot zu befahren. Die wahre Schönheit der schwedischen Landschaft eröffnet sich, die faszinierende Wasserwelt mit Stationen wie dem Vättern ist äußerst reizvoll und jede Stadt, die das Ufer säumt, bietet Unzähliges zum Entdecken. Orte wie Karlsborg oder Linköping verzaubern durch die typische schwedische Architektur und die auf ihre sehr herzliche menschliche Art.
Das Abenteuer Göta Kanal sollte man auf jeden Fall einmal in Angriff genommen haben, um Schweden von seiner schönsten Seite kennen gelernt zu haben.
[...mehr]Weiße Weihnachten scheint für alle Menschen, die nicht gerade in den Mittelgebirgen und den Alpen wohnen für lange Zeit ein Traum zu sein. Die globale Klimaerwärmung fordert ihren Preis – jedoch lohnt es sich immer wieder diesem allzu grauen jährlichen Rhythmus zu durchbrechen.
Auf der Suche nach der Weißen Weihnacht bin ich im Vorfeld des Festes auf die Stockholmer Schären gestoßen. Die Küstenlandschaft rund um die Hauptstadt Schwedens bietet gerade in Richtung Norden eine Möglichkeit Schnee mit all seiner Faszination kennenzulernen. Rund 50 Kilometer nördlich von Stockholm genügten gerade einmal Minus ein Grad, um die Landschaft mit einem weißen Teppich zu überziehen.
So weit das Auge reicht – Schnee. Der Flockenwirbel im blassen Licht der untergehenden Sonne sollte ein jeder einmal in Schweden gesehen haben, gerade in einer Zeit, wo Tageslicht gerade einmal rund fünf Stunden zur Verfügung steht, erscheint die Winterlandschaft besonders faszinierend. Das nur schwache Dämmerlicht lässt auf diese Weise schon Wochen vor Weihnachten festliche Stimmung aufkommen – Kerzenlicht in der warmen Stube tut den Rest, um Romantik herbeizuzaubern.
So könnte Weihnachten in Schweden eine mögliche Alternative für die Festtage sein.
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