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Die Reise im Bernsteinzug dauert ungefähr 14 Tage und führt den Reisenden an verschiedene, interessante Orte. Auf der Fahrt zwischen dem neuen und dem alten Europa gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Ein Erlebnis ist es allemal. Die ARD hat sogar schon eine Dokumentation über die Fahrt von Danzig durchs Baltikum nach St. Petersburg gedreht.

Die Fahrt mit dem Bersteinzug beginnt am Berliner Ostbahnhof und endet auch wieder hier. Der Reiseveranstalter besorgt alle notwendigen Visa- derzeit werden eines für Russland und eines für Weißrussland benötigt.

Ewan McGregor und Charley Boorman haben es vorgemacht und allein ein Blick auf die grandiose Kulisse, vor der ihre Reise stattfand, lädt zum Nachmachen ein: einmal mit dem Motorrad von London nach New York.

Quer durch Europa, Russland, Kasachstan, die Mongolei und den nordamerikanischen Kontinent, durch grüne Landschaften, karge Wüsten und die Wälder der russischen Taiga – das ist eine Traumreise der anderen Art, eine Reise, auf der man an seine Grenzen geht, wo Kälte und Regen ebenso an der Tagesordnung sind wie Stürze und Pannen. Aber es ist auch eine Reise, auf der man hautnah mit fremdem Klima, fremder Vegetation und fremden Kulturen in Berührung kommt. Viel eher als bei einer Reise mit dem Auto kommt man mit Einheimischen in Kontakt – seien es Bauern in Kasachstan, Nomaden in der Mongolei oder Holzfäller in Russland, ist auf ihre Hilfe und Gastfreundschaft angewiesen und lernt umso mehr über das Leben in anderen Teilen der Welt.

Russlands Ferner Osten ist ein Paradies für Wanderer, Ornithologen und andere Liebhaber der Tier- und Pflanzenwelt. Hier, wo südliche und nördliche Flora und Fauna aneinanderstoßen, leben seltene Vögel wie Mandschurenkraniche, Schwarzstörche und Mandarinenten. Braun- und Kragenbären durchstreifen die Wälder, und der König der Taiga: der Amur-Tiger.

Der zweite Teil der Entdeckungsreise durch das Land der Tiger führt in die Gegend des Flusses Bikin, eines Nebenfluss des Ussuri, der in den Sichote-Alin Bergen entspringt. Ausgangspunkt der Tour ist Chabarowks, Hauptstadt der gleichnamigen Region und des Föderationskreises Fernost. Hier kann man noch einmal in die russische Kultur eintauchen, durch malerische Straßen spazieren, orthodoxe Kirchen besichtigen oder am Ufer des mächtigen Amur entlang flanieren, bevor man in die Wildnis aufbricht. Wer aus Wladiwostok anreist, kann die etwa 700 Kilometer mit der Transsibirischen Eisenbahn zurücklegen, aber auch einen Flughafen gibt es in Chabarowsk. Von dort geht es mit dem Geländewagen weiter zum ersten Highlight der Reise: dem Rehabilitationszentrum „Utjos“ im Sichote-Alin-Reservat.

Russland – wer würde da spontan an Tiger denken? Doch ist der Ferne Osten eine der vielfältigsten und artenreichsten Regionen des Landes und die Heimat der größten Raubkatze der Welt: des Amur-Tigers.

Ich möchte euch in eine Gegend entführen, die mir aufgrund ihrer Ursprünglichkeit und Schönheit sehr ans Herz gewachsen ist: der Ferne Osten Russlands, Reich der Bären, Tiger und Leoparden.

Als Anhänger der skandinavischen Länder begebe ich mich heute einmal abseits der Wanderwege und erfülle mir mit der Fahrt auf den Hurtigruten einen lang gehegten Traum. Die von vielen Reisenden als „schönste Seereise der Welt“ gepriesene Strecke führt seit 1893 über 2.700 Kilometer entlang der norwegischen Küste.

Ausgangspunkt der Hurtigruten ist eigentlich das norwegische Bergen, ich betrete das riesig erscheinende Schiff aber bereits in Kiel, wo man auf der Reise nach Oslo die ersten Eindrücke des Tages verarbeiten kann. Die obligatorische Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Norwegens gehört zum Rahmenprogramm, wer aber Oslo von seinen wirklich schönen Seiten kennenlernen möchte, sollte sich selbst auf die Suche nach dem Schönheiten begeben.

Wer die Einsamkeit in einer beeindruckenden Naturlandschaft sucht, wird in Kamtschatka definitiv fündig. Elf Zeitzonen von Deutschland entfernt liegt die russische Halbinsel weit abseits aller touristischen Ziele und eine Wanderung durch die teils unerschlossene Landschaft wird zu einem richtigen Abenteuer.

In Kamtschatka kann man fast dafür garantieren, dass man die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben kann. Das Spektrum reicht von Vulkanen mit Höhen über 4.000 Meter, über weite Gebirgslandschaft bis hin zu kilometerlangen Einöden oder Wäldern. Es lassen sich derart viele Facetten auf Kamtschatka finden, dass eigentlich für jeden Wanderer das Richtige dabei ist.

Mit einer Gesamtfläche von knapp 370.000 km² ist Kamtschatka die flächenmäßig größte Halbinsel Ostasiens. Betrachtet man nun die Einwohnerzahl, die bei rund 380.000 Menschen, erschließt der Gedanke von Einsamkeit fast wie von selbst. Auf 1.000 km² kommt gerade einmal ein Bewohner, aber dafür jede Menge Natur.

Ein Abenteuer der ganz besonderen Art ist die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt. Ausgehend vom Jaroslavler Bahnhof in Moskau führt die Fahrt über 9.298 Kilometer nach Vladivostok. Um die gesamte Strecke hinter sich zu bringen, wird eine Fahrzeit von 160 Stunden veranschlagt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 58 Kilometer pro Stunde entspricht.

Die Anreise in die russische Hauptstadt sollte schon einige Tage vor der eigentliche Zugfahrt erfolgen, denn die Millionenmetropole hat derart viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass vermutlich ein oder zwei Tage nicht ausreichen werden. Absoluter touristischer Höhepunkt ist der Moskauer Kreml, der von Besucher nur in kleinen Teilen besichtigt werden kann, da er auch aktuell der Regierungssitz der russischen Regierung ist. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente dem Zaren als Residenz. Der Kreml ist von einem Mauerring umgeben, der mit 20 individuellen Türmen versehen ist, der höchste von ihnen ist 71 Meter hoch. Einer der berühmtesten Plätze der Welt ist der Rote Platz. Hier wurde im Laufe der Jahrhunderte Geschichte geschrieben. Zahlreiche Paraden, Demonstrationen und politische Umstürze fanden hier ihren Höhepunkt. Er wird vom Kreml, vom Kaufhaus GUM und der St. Basil Kathedrale eingegrenzt. Die Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen ist wohl das beliebteste Fotomotiv Moskaus. Diese besondere architektonische Meisterleistung wurde zu Ehren von Ivan den Schrecklichen in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut. Nach dem Trubel der russischen Hauptstadt beginnt die abenteuerliche Reise durch die Gebirgswelten des Ural, durch das einzigartige Sibirien und der weiten Einsamkeit des asiatischen Russlands.

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