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Zunächst muss gleich am Beginn festhalten, dass es keine ganzheitliche Regelung für Angelscheine (Fischereischeine) für Deutschland gibt, so dass es trotz der umfangreichen Informationen im Netz wohl keinem potenziellen Angler erspart bleibt, sich für eigens für sein Bundesland genauer zu informieren.
Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass für den Erwerb eines Angelscheines eine Prüfung abzulegen ist, die sich in einen theoretischen und praktischen Teil gliedert. Leider existieren Bundesländer wie Bayern, wo es lediglich einen Termin für
diese Prüfung gibt, was den Druck auf die Prüflinge erheblich erhöht. Davon sollte man sich keinesfalls beeindrucken lassen, denn in vielen anderen Bundesländern werden gleich mehrere Termine angeboten.
Im theoretischen Teil der Prüfung werden Fakten zum Tierschutz, der Gewässerkunde, zu den jeweiligen Geräten, den einzelnen Fischarten und Naturgegebenheiten abgefragt. Das Wissen hierzu kann in speziellen Kursen werden und muss teilweise durch Anlesen ergänzt werden. Der praktische Teil der Prüfung kann ganz unterschiedlich ausfallen, wo das
erworbene Wissen derart angewendet werden muss, dass beispielsweise eine Angelrute für das Raubfischen zusammen zu stellen ist. Andererseits können auch Wurftechniken wie beim Fliegen- oder Köderfischen zur Anwendung kommen. Deshalb empfiehlt es sich im Vorfeld bereits solche Techniken einzustudieren.
Ist die Prüfung bestanden, kann der Angelschein bei der zuständigen Behörde zu beantragen. Ein gültiger Personalausweis beziehungsweise ein Reisepass plus Passfoto sind bei der Beantragung notwendig.
Allerdings berechtigt ein gültiger Angelschein nicht gleich zum Angeln, denn dies wird nur durch den entsprechenden Gewässerschein vervollständigt. Die können über einen verschieden langen Zeitraum erworben für eine bestimmte Region oder ein bestimmtes Gewässer erworben werden.
Die komplizierte Bürokratie ist notwendig, um die Gewässer in Deutschland vor möglicher Überfischung zu schützen.
[...mehr]Das sich der Ostseeraum in den zurückliegenden Jahren einer wachsenden Beleibtheit erfreut, stellt gerade Gruppenreisende und Jugendliche vor große finanzielle Probleme, denn die Preise selbst für einfache Unterkünfte bewegen sich in den Sommermonaten in astronomischen Höhen. Eine möglicher Alternative, die vor horrenden Kosten schützen könnte, wären Jugendherbergen.
Allerdings ist diese Form der Übernachtung nicht ganz unproblematisch, denn die Übernachtung in einer Jugendherberge ist lediglich möglich, wenn man als beitragspflichtiges Mitglied in das Deutschen Jugendherbergswerk eingetreten ist. Im Durchschnitt zahlt man für eine Übernachtung in einer Jugendherberge 14 bis 15 Euro, wobei dies nur wenig von der Lage abhängig ist. Damit bewegen sich die Preise auf einem ähnlichen Niveau wie beim Zelten, nur das man hier bei schlechtem Wetter besser geschützt ist.
Da viele Menschen in diesem Sommer planen an der Ostseeküste Urlaub zu machen, sind viele Unterkünfte schon vergriffen oder schlichtweg zu teuer. Für Abenteurer und Urlauber mit nicht allzu großen Ansprüchen überhaupt kein
Problem, denn Zeltplätze sind ein oftmals günstigere Alternative und lassen zudem genügend Raum für flexible Entscheidungen.
Die Insel Usedom gehört zu den schönsten Urlaubregionen an der Ostseeküste. Über 42 Kilometer feinster Sandstrand erstreckt sich am Ufer der Insel, an dem sich so schöne Ferienorte wie Karlshagen, Zinnowitz, Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck aneinander reihen. Schon in jungen Jahren konnte man dank der bildhaften Beschreibungen der Schulbücher erfahren, dass die Ostseebäder auf Usedom sich bei der herrschenden Klasse einer großen Beliebtheit erfreuten. Aus dieser Zeit stammen noch die wunderbar gestalteten Herrenhäuser, die meterlangen Seebrücken und die teilweise noch existierenden Stadtkerne. Eine vergleichbare Architektur findet sich außerdem noch auf Rügen, wie beim Ostseebad Binz.
So gibt es auf der gesamten Insel Usedom zahlreiche Zeltplätze, die es sich anzusteuern lohnt. Hervorragende Beispiele für einen Campingaufenthalt sind der Campingplatz Stubbenfelde, Campingplatz „Ostseeblick“ in Nähe von Trassenheide, das Dünenbad Karlshagen, der Campingplatz „Pommernland“ in der Nähe von Zinnowitz und der Zeltplatz „Sandfeld“ nahe Koserow.
Alle von ihnen lassen keine Wünsche offen in Sachen Hygiene und Ordnung, so dass einem unbeschwerten Ostseeurlaub, wie er in den Reiseführern beschrieben steht, kaum noch etwas im Wege steht.
Zeltplatz und Campingplatz-Adressen:
Campingplatz Stubbenfelde
Waldstrasse
17459 Stubbenfelde
Tel. 03 83 75 / 20606
Fax: 03 83 75 / 22186
Campingplatz “Ostseeblick” Seebad Trassenheide
Zeltplatzstrasse
Trassenheide, 17449
Tel.: 038371/2 09 49 o.
Tel.: 038371/2 09 28
Dünencamp Karlshagen – Ostseebad Karlshagen
Zeltplatzstrasse
17449 Ostseebad Karlshagen
Tel. 03 83 71 / 20291
Fax: 03 83 71 / 20310
Campingplatz Pommernland – Ostseebad Zinnowitz
Dr.Wachsmannstrasse 40
17454 Zinnowitz
Tel. 03 83 77 / 40348 / 40177
Fax: 03 83 77 / 40349
Natur Camping Usedom Lütow / Halbinsel Gnitz
Naturcamping Usedom,
17440 Lütow
Tel. 03 83 77 / 40581
Fax: 03 83 77 / 41553
Campingplatz “Am Sandfeld” – Ostseebad Koserow
Am Sandfeld 5
17459 Koserow
Tel: 038375-20759
Fax: 038375-21405
Aufgrund des regen Interesses habe ich den aus meiner Sicht besten Campingplatz auf Usedom noch einmal näher beschrieben.
[...mehr]Kaum ein Ort hat sich nach der politischen Wende an der Ostseeküste derart gewandelt wie das Ostseebad Binz. Einst so etwas wie ein staatlicher Ferienort mit Bettenburgen für die Urlauber der Gewerkschaften, ist das Ostseebad auf der Insel Rügen ein wahres Idyll geworden.
Insbesondere das Schlendern an der Promenade ist ein Genuss für Augen, Ohren und Gaumen. Das Rauschen des Wassers,
das mit sanften Wellen auf den feinen Sandstrand trifft, die wunderschön restaurierten Herrenhäuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die die kulinarischen Köstlichkeiten, die einen wohltuenden Duft verströmen und auf der Zunge zergehen – dies alles nimmt man bei einem Spaziergang wahr.
Wer es sich leisten kann, findet eine Unterkunft im wunderschönen Kurhaus an der Strandpromenade, das schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts existiert und heute mit allerdenklichen Komfort aufwarten kann. Aber selbst die kleineren Pensionen, die in den reich verzierten Herrenhäusern aus der Bäderzeit untergebracht sind, überzeugen mit Charme. Natürlich hat sich mit der Attraktivität des Ortes auch der Preis für die Unterkünfte gesteigert, so dass am auf günstigere Alternativen wie Zelten an der Ostsee umsteigen sollte.
Auch die Umgebung des Ostseebades Binz ist äußerst reizvoll. Das Jagdschloss Granitz ist ein beliebtes Ziel beim Wandern auf Rügen und befindet sich nur wenige Kilometer entfernt. Die Wälder, durch die man wandert, gehören zur grünen Lunge der Insel. Wer nicht gern auf Schusters Rappen unterwegs ist, kann auch mit dem Rasenden Roland die Insel entdecken. Die alte Dampflok wird jedes Jahr aufs Neue als Touristenattraktion aus dem Schuppen geholt und eilt in regelmäßigen Abständen von Ostseebad zu Ostseebad.
Eine Bereicherung für Binz sind die unzähligen kleinen Cafés, Restaurants, Galerien, Museen und Geschäfte, die einen Aufenthalt auch kulturell reizvoll machen. Um wirklich einmal die Seele baumeln zu lassen, ist Binz der ideale Urlaubsort.
Weitere Informationen zu Binz auf Rügen unter wander.blog.de
[...mehr]Eine ganz besondere Form des Wanderns erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, das Wasserwandern auf Flüssen und Seen der Republik. Die Auswahl, auch bei Last Minute-Reisen, scheint schier unbegrenzt, schließlich verfügt Deutschland über zahleiche wunderbare Wasserregionen, die es zu Bewandern lohnt. In Brandenburg sind der Spreewald und das Havelland die
bevorzugten Regionen, in Rheinland-Pfalz die Mosel und Saar, in Schleswig-Holstein die Lauenburgischen Seen und in Mecklenburg-Vorpommern die Mecklenburger Seenplatte.
Gerade die Mecklenburger-Seenplatte ist für das Wasserwandern äußerst lohnenswert, da die einzelnen Seen gut miteinander verbunden sind und man kaum Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Der größte See der Mecklenburger-Seenplatte ist die Müritz mit einer Fläche von 117 km². Nach dem Bodensee ist die Müritz der zweitgrößte See Deutschlands, dementsprechend viel gibt es hier zu entdecken. Bekanntester Ort am Ufer der Müritz ist der Luftkurort Waren (Müritz)mit knapp 21.000 Einwohnern. Ihre Gründung datiert aus dem Jahr 1260, womit sie eine der traditionsreichsten Städte Mecklenburgs ist. Wenn man sich näher mit der Müritz und ihrer Bewohner auseinandersetzen möchte, sollte man in Waren unbedingt das Müritzeum aufsuchen, denn neben dem größten Süßwasseraquarium findet man dort zahlreiche Informationen zur Region.
[...mehr]Als die Sächsische Schweiz wird der im Bundesland Sachsen gelegene Teil des Elbsandsteingebirges bezeichnet. Das Mittelgebirge, mit den auffälligen Felsformationen, liegt am Oberlauf der Elbe und zum Teil in Deutschland sowie in Tschechien. Die höchste Erhebung des Elbsandsteingebirges ist der Decinsky Sneenik (Hoher Schneeberg) mit 723 Metern.Zwar ist der Name „Sächsische Schweiz“ schon lange in unserem Sprachgebrauch verankert, aber bei näherer Betrachtung müsste man eigentlich vor Verwunderung stutzen. Die Namensgebung geht zurück auf die Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff, die sich beim Anblick des Elbsandsteingebirges an ihre Schweizer Heimat erinnert fühlten. Die Popularität dieser Bezeichnung ist dem Autor und Pfarrer Wilhelm Lebrecht Götzinger zu verdanken, der bei seinen Ausführungen über das Gebirge jene Bezeichnung benutzte. Ursprünglich hatte es einmal „Meißner Hochgebirge“ geheißen.
Neben diesen historischen und informativen Aspekten ist das Wandern in der Sächsischen Schweiz schon seit dem 18. Jahrhundert populär. Die seltsam anmutenden Sandsteinformationen, die durch Wind und Wasser geformt wurden, haben schon immer eine große Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt. Wer sich näher mit der Geologie und Beschaffenheit des Gebirges auseinandersetzt, wird mit großer Traurigkeit feststellen, dass man für ein Meer einige tausend Jahre zu spät kommt, denn dieses war für die Entstehung des Mittelgebirges verantwortlich. Durch die teils bizarren Felsformationen lässt es sich hervorragend wandern und wenn man sich außerhalb des Nationalparks befindet, auch hervorragend übernachten. Das Übernachten unter einem der zahlreichen Felsvorsprünge besitzt sogar eine eigene Bezeichnung in der Sächsischen Schweiz, das Boofen. Es erfreut sich gerade bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit, schließlich kehrt der Mensch auf diese Weise zu seinen Wurzeln zurück. Natürlich kann man in den nahegelegenen Ortschaften eine Ferienimmobilie oder eine andere Übernachtungsmöglichkeit finden.
[...mehr]Die größte Insel Deutschlands hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt – vom unscheinbaren Inselchen zu einer Insel mit wirklich attraktiven Reisezielen wie Binz, dem Königsstuhl und das Jagdschloss Granitz. Auch auf die zahlreichen Naturschutzgebiete hat man bei der Neugestaltung der Insel Rügen Rücksicht genommen, um den Lebensräumen der Tiere trotz des boomenden Tourismus genügend Platz einzuräumen. Da es rund um und auf Rügen wahre Tier- und Pflanzenparadiese gibt, wurde eigens deshalb Schutzzonen eingerichtet, deren Betreten nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.
Ausgehend von der wunderschönen Hafenstadt Stralsund kann man Rügen über den gerade neu eröffneten Rügendamm erreichen, lästige Staus und lange Wartezeiten gehören nun der Vergangenheit an. Mit der historischen Altstadt und den Sehenswürdigkeiten in Stralsund eignet sich die Stadt hervorragend als Ausgangspunkt für eine Radwanderung nach Rügen. Weltbekannt ist das Meeresmuseum in Stralsund, das in den Mauern einer frühgotischen Klosterkirche untergebracht ist. Mittels 45 Aquarien wird der Lebensraum Meer dem Besucher anschaulich näher gebracht, einen Schwerpunkt bildet zudem die Geschichte der Fischerei zur Zeit der DDR. Die Altstadt von Stralsund gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist ein historisches Zeugnis für die Blütezeit der Hansestädte. Die Handelsmetropole war ein wichtiger Knotenpunkt für Schifffahrt im 14. und 15 .Jahrhundert, deren Reichtum sich in der Bauweise der prächtigen Handelshäuser und gotischen Kirchen wiederspiegelte.
[...mehr]Weimar ist einer der schönsten Orte Thüringens und Deutschlands. Die wunderbare Umgebung und die zahlreiche historischen Stätten machen das idyllische Weimar zu einem beliebten Reiseziel. Das klassische Weimar mit seinen Hauptfiguren Schiller und Goethe gehört inzwischen zu den UNESCO-Welterbestätten. Die Suche nach dem Wirken der beiden großen Vertreter sowie anderen Mitwirkenden der deutschen Literatur in und um Weimar wird zu einer spannenden Wanderung durch die Vergangenheit.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten rund um die thüringische Stadt Weimar gehören die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, das Goethe-Museum und Wohnhaus, das Bauhaus-Museum, das Wittumspalais, Schillers Wohnhaus, der Park an der Ilm und das Residenzschloss. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist durch den verheerenden Brand im Jahr 2004
wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit getreten, dabei gehört sie zu den wichtigsten Forschungsstätten der europäischen Kultur- und Literaturgeschichte um 1800. Aufbewahrt werden literarische Zeugnisse aus dem 9. bis 21. Jahrhundert. Über eine Million Bücher und Schriften gehören zum Bestand der auch architektonisch beeindruckenden Bibliothek, deren Schwerpunkt von der Aufklärung bis zur Spätromantik reicht. Die tägliche Besucherzahl ist auf 290 limitiert.
Das Goethe-Wohnhaus und Nationalmuseum bewohnte der Dichter und Schriftsteller fast 50 Jahre seines Lebens, zunächst als Mieter und später auch als Eigentümer. Das Interieur stammt aus den letzten Lebensjahren Goethes und entspricht noch der ursprünglichen Zusammenstellung. Das Museum informiert seine Besucher über die Epoche der Klassik, in deren Spannungsfeld die Wissenschaft- und Literaturgeschichte aufgearbeitet wird. Das Zentrum bilden die vier wichtigsten Vertreter jener Epoche – Goethe, Schiller, Herder und Wieland.
[...mehr]Warum in die Ferne schweifen, das Schöne liegt so nah. So, oder zumindest so ähnlich müsste es heißen, wenn man vom Wandern rund um den Bodensee spricht. Der herrliche See im Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland gelegen, ist in jedem Fall eine wunderbare Gelegenheit, um in den heimatlichen Gefilden zu wandern.
Den meisten Menschen sind lediglich die Radwege rund um den Bodensee bekannt, dabei gibt es hier wunderschöne Wanderwege, die abseits der lauten Straßen mitten durch die abwechslungsreiche Flora und Fauna verlaufen, dabei auch einen ganz anderen Verlauf nehmen als die Radwanderwege. In acht bis elf Etappen lässt sich die insgesamt 260 Kilometer lange Strecke problemlos bewältigen. Die jeweiligen Etappenziele sind dann meist bekannte Ortschaften am Ufer des Sees, wo man leicht günstige Übernachtungsmöglichkeiten oder Zeltplätze findet. Die Wanderung wird eine Mischung aus Kultur mit historischen Bauten, schönen Altstadtviertel, beschaulichen Ortschaften und stilvollen Kirchen, und Natur mit bunten Wäldern, grünen Wiesen, idyllischen Badeplätzen und zerklüfteten Bergwelten.
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