» Afrika


Autor: Riko

Wenn man sich dem Trekking wirklich vollkommen verschrieben hat, sind immer wachsende Herausforderungen das Nonplusultra. Einem Extrem kann man sich von der Oasenstadt Douz aus widmen, dem Wüstentrekking. Erst vor wenigen Wochen hatte ich von der Atacama-Wüste in Südamerika berichtet, deren Durchquerung bereits eine Herausforderung ist, aber das Abenteuer Sahara ist eine ganz eigene Welt.

Sahara flickr ©Bo&ko

Die Oasenstadt Douz ist mittlerweile die Heimat des Mrazig-Stammes geworden, der einst als Nomadenstamm durch die Wüste wanderte. Auch sie waren wesentlicher Bestandteile jenes Karawanenhandels, der über mehrere Jahrhunderte das Geschehen in der Sahara beherrschte. Dieser ist inzwischen fast vollständig zum Erliegen gekommen, aber der Stamm hat aus der Not eine Tugend gemacht und bietet nun Kamel-Touren durch die Wüste an.

Womit man vermutlich zum Kernpunkt des Wüstentrekkings kommt. Eine Tour durch die Sahara ohne geschulte Führer könnte zum tödlichen Verhängnis werden. Empfehlenswert ist wirklich sich Kamele plus Führer für die Unternehmung zu mieten, um wirklich in den Genuss der Wüste und ihren unvergesslichen Impressionen zu gelangen.    [...mehr]



Autor: Riko

grenzenloser Himmel

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, die Welt zu umrunden. Leider scheitert dieser Traum dann in den meisten Fällen an den finanziellen Angelegenheiten wie Kosten beim Flugbuchen, Übernachtungskosten oder Mietwagen.

Aber an dieser Stelle kann etwas Linderung verschafft werden. Dank der Sky Alliance ist jetzt möglich, für rund 2.000 Euro das „Around the World Ticket“ zu nutzen, um auf diesem Wege kostengünstig die Welt zu erobern. Die 2.000 Euro sind für das Basispaket aufzubringen, wenn man mehr Meilen fliegen möchte, erhöht sich der Preis etwas, allerdings liegen die Gesamtkosten noch weit unter den herkömmlichen Preisen. Da dieses Ticket ausschließlich nur für die Fluggesellschaften der Star Alliance zählt, muss man seine Reiseroute nach deren Angebot richten. Zur Star Alliance zählen Lufthansa, Air Canada, United Airlines, SAS Skandinavien Airlines und Thai Airways.

Allerdings sind mit dem „Around the World Ticket“ noch einige Bedingungen verknüpft.

• Man darf maximal 15 Stopps einlegen, es sei denn, es handelt sich um Zwischenstopps zum eigentlichen Ziel
• Sowohl Atlantik als auch Pazifik müssen mindestens einmal überflogen werden
• Die Reisedauer liegt zwischen 10 Tagen und einem Jahr
• Der letzte Flug der Reise muss schließlich ins Ausgangsland führen
• Kein Aufenthaltsort darf zweimal angeflogen werden
• Es besteht keine Altersbeschränkung für das Ticket

Wenn man sich an dieses Reglement hält, kann man sich unbekümmert in das Abenteuer stürzen. Durch die Flexibilität kann der Weg jederzeit neu bestimmt und die Aufenthalte in den einzelnen Ländern beliebig gewählt werden. Kein schlechtes Angebot, zumal man nicht an Zeit und Raum gebunden ist.    [...mehr]



Autor: Riko

Nil im Sonnenuntergang flickr ©captain.orange

Die Stadt Luxor ist jedes Jahr das Ziel von Millionen von Besuchern, denn in der Umgebung der Nilmetropole finden sich zahlreiche Zeugnisse der ägyptischen Geschichte, die noch in ihrer Gesamtheit und Schönheit zu bewundern sind.

Luxor, das etwas über 100.000 Einwohner zählt, ist dank der sehenswerten geschichtlichen Zeugnisse eine Touristenmetropole geworden, wobei es den geneigten Besucher schwer fällt, etwas vom ursprünglichen Ägypten kennenzulernen, denn die Straßen sind verstopft von fliegenden Händlern, die dem nicht versiegen wollenden Touristenstrom permanent etwas verkaufen wollen. Möchte man sich aber mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen, gehört ein Aufenthalt in Luxor zum Pflichtteil des Programms.

Die Stadt, die in früheren Aufzeichnungen auch als „Waset“ oder als „hunderttoriges Theben“ bezeichnet wurde, liegt am östlichen Ufer des Nils und hat zwei Heiligtümer in seine Stadtentwicklung integriert, das Luxor- und das Karnakheiligtum. Die Tempelanlage des Luxor-Heiligtums entstammt der Zeit des Neuen Reiches und ist dem Gott Amun, seiner Frau Mut sowie dem gemeinsamen Sohn Chons geweiht. Durch Umbauten von Ramses II. oder Alexander dem Großen hat das Heiligtum im Laufe der Jahre zahlreiche bauliche Veränderungen erfahren. Trotz alledem gehört die Anlage mit ihren Statuen, Säulen und Obelisken zu den beeindruckendsten Bauwerken des Alten Ägyptens.    [...mehr]



Autor: Riko

Safari flickr©Asco

Etwas ungewöhnlich und sicherlich auch etwas kostspieliger als die üblichen Katalogreisen ist eine Safari auf den Rücken der Pferde. Für Südafrika und einigen angrenzenden Ländern bieten Unternehmen an, das Land und vor allem die Landschaft vom Rücken der Pferde aus zu entdecken.

Wenn man einmal die politischen und ethnischen Probleme des afrikanischen Kontinentes beiseite lässt und sich nur mit den verschiedenen Kulturen und Landschaften beschäftigt, erhält man ein völlig neues Bild von Afrika. In mancher Einöde abseits jeder Auseinandersetzungen kann man noch das ursprüngliche Afrika erleben, das sich derart vielfältig präsentiert, dass einem der Atem wegbleiben kann. Besonders die Farben – die Farben hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Sie wirken wesentlich intensiver, brennen sich in die Augen, insbesondere die warmen Töne – was natürlich auch unmittelbar mit dem Klima zusammenhängt, aber trotzdem erscheint ein Orange in so vielen verschiedenen Spektren! – es fehlen der deutschen Sprache einfach die treffendenden Adjektive für diese Beschreibung – denn roter oder oranger gibt es normalerweise nicht im Deutschen nicht!

Aber genau dorthin führt uns die Reise – in Gebiete wie das Wildtierreservat Pakamisa, das der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, sondern nur von ausgewählten Gästen und nur in Begleitung besucht werden darf. Es umfasst ein Gelände von knapp 2.500 Hektar mit einem leicht gebirgigen Charakter mit unzähligen Schluchten, Tälern und Berggipfeln. Das Reservat ist ein typisches Beispiel für die afrikanische Buschlandschaft mit exotischen Pflanzen, kilometerweiter Steppe und seltenen Tierarten. Zu den Tierarten, die den Besucher im Wildtierreservat Pakamisa erwarten, zählen Leoparden, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Graue und Rote Duiker, Steinböckchen, Klipspringer, Paviane und andere Raubtiere wie Reptilien. Hinzu kommen noch über 100 bekannte Vogelarten, für die sich besonders Ornithologen begeistern können.    [...mehr]



Autor: Riko

Karawane flickr ©Kris M

Der südliche Teil Marokkos mit seinen Wüsten und dem Atlas-Gebirge ist eine Abenteuerreise auf den Spuren der Karawanen. Die goldgelbe Dünenlandschaft, die Hitze und die steinenden Monumente aus vergangenen Zeiten sind natürlich konträr zu den grünen Trekking-Touren im Regenwald Südamerikas, den Seen in Schweden oder den Wanderungen in Asien, aber genauso faszinierend.Ausgangspunkt vieler Touren im Süden von Marokko ist die berühmte Stadt Marrakesch. Das bunte Treiben auf den Märkten der Stadt, die Moscheen und Gärten machen sie zu einer lebendigen Metropole mit einem Hauch geschichtlichem Orient. Neben Meknes, Fes und Rabat zählt Marrakesch zu den Königstädten, deren zentraler Ort der Djemaa El Fna (Platz der Geköpften) ist. Hier spielt sich das gesellschaftliche Leben der Stadt und Fremde tauchen ein in die Welt des Orients. Von hier aus kann man eine der unzähligen Karawanen begleiten, die gemächlichen Schrittes Richtung Süden wandern.

Durch eng geschlungene Pässe, vorbei an tiefen Schluchten schlängelt sich die Karawane durch den Hohen Atlas, dem höchsten Teil des Atlas-Gebirges. Da hier die Hänge nicht so steil abfallen, lohnt es sich, die Karawane zu verlassen und einen der Gipfel, deren Höhe etwas mehr als 2.000 Meter betragen, zu erklimmen. Die Aussicht ist einfach atemberaubend!

Zentrale Station im Atlas-Gebirge sind die Kasbahs – Festungs- und Burganlagen, die zur Sicherung von kleinen Städten dienten oder im Gebirge verteilt liegen. Hier leben vor allem Berberstämme, die sie als Residenz nutzen und hier ihre Vorräte lagern. Sie werden meisten aus Lehm gebaut und werden von einem Zentralbau bestimmt.    [...mehr]