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Schneekoppe und Riesengebirge – Klassiker der Wanderkultur

Die Schneekoppe, an der polnisch-tschechischen Grenze gelegen, ist die höchste Erhebung im Riesengebirge und gleichzeitig ein Klassiker der Wanderkultur. Insbesondere für Urlauber der neuen Bundesländer gehörte die Schneekoppe über Jahrzehnte hinweg zu einem der Reiseziele, die man gern angesteuert wurden.

In den Sommermonaten ist die Schneekoppe mit ihren 1.602 Metern ein beliebtes Wanderziel. Zwar ist sie sowohl von der polnischen als auch von der tschechischen Seite mittels eines Sesselliftes erschlossen, doch die Eroberung des Gipfels zu Fuß ist eine lohnenswerte Herausforderung. Gut ausgeschilderte und ausgebaute Wanderwege machen den Aufstieg problemlos möglich. Direkt vom Fuße des Berges aus kann man sich ohne steile Anstiege dem Gipfel Stück für Stück nähern. Die schönste Variante des Wanderns ist der sogenannte Freundschaftsweg, der unter anderem an dem Schlesierhaus und der Jeleni bouda vorbei führt.

Die Ausblicke von den einzelnen Wegen aus sind wirklich atemberaubend. Für viele Anhänger der Berglandschaft ist das Riesengebirge mit all seinen Facetten das schönste Gebirge weltweit. Irgendwo zwischen Hoch- und Mittelgebirge angesiedelt, kann man den Gipfel auf verschiedene Art und Weise erobern. Jeder dieser Wege übt eine große Faszination auf den Betrachter aus. Im unteren Bereich der Schneekoppe sind es die üppige Vegetation und der Anblick des Gipfels, während im oberen Bereich ein Hauch von beklemmender Kälte den Wanderer erfasst.

Bereits seit dem Mittelalter gehört die Schneekoppe zu den Zielen vieler Abenteurer und wer sich einmal allein auf den Weg macht, verspürt noch immer dieses Gefühl von Einsamkeit.

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