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Mexiko: Tauchreviere der Extraklasse

Hochkarätige Tauchreviere bietet Mexiko viele, weshalb es äußerst schwer fällt, das schönste Tauchgebiet des Landes zu küren. Allerdings sind einige Tauchgründe, wie die Isla Mujers und die Cenoten für besonders spektakuläre Tauchgänge bekannt und für Taucher ein lohnenswertes Urlaubsziel. Denn hier warten außergewöhnliche Erlebnisse, die in dieser Form nirgends sonst existieren.
Mexiko: Tauchreviere der Extraklasse

Die Ostküste Mexikos: Das Taucherparadies Isla Mujeres

Die atemberaubende Isla Mujeres vor der mexikanischen Ostküste bietet eine Reihe von außergewöhnlichen Taucherlebnissen. Eine der Hauptattraktionen ist das in der La Cruz de la Bahía versenkte Bronzekreuz. Außerdem gibt es vor der Insel hervorragende Möglichkeiten zum Wracktauchen, wie etwa das Militärschiff Ultrafreeze, das jedoch nur für fortgeschrittene Taucher empfehlenswert ist. Im Norden der Isla Mujeres erwartet Taucher allerdings ein ganz besonderes Highlight: Die Höhle der schlafenden Haie. Da Haie, denen eine Schwimmblase fehlt uns somit ohne Bewegung nicht atmen können, normalerweise nicht in der Lage sind zu schlafen, ist die Höhle ein einzigartiges Naturschauspiel. Verantwortlich für diese außergewöhnliche Attraktion ist das Süßwasservorkommen in Kombination mit der besonderen Meeresströmung, die es den Haien ermöglicht in Ruhestellung zu atmen. Wer einen Tauchgang in die atemberaubende Höhle der schlafenden Haie vor der Isla Mujeres wagt, wird somit mit einer großen Zahl an bewegungslos am Boden verharrenden Haien belohnt und erlebt ein Naturschauspiel der Sonderklasse, das sonst nirgends beobachtet werden kann.

Die mexikanische Halbinsel Yucatán: Ein Top-Spot zum Höhlentauchen

Ebenso wie der Rest von Mexiko bietet die Halbinsel Yucatán eine Reihe von hochkarätigen Tauchplätzen. Eine besondere Attraktion ist jedoch das Höhlentauchen im größten unterirdischen Fluss- und Höhlensystem der Welt. Der einzige Zugang in die geheimnisvolle, überflutete Unterwelt sind schachbrettartige, mit Süßwasser gefüllte Löcher im Kalksteinboden – Cenoten genannt. Die Cenoten entstanden durch den Einsturz einer Höhle oder einer Grotte und dienten zur Zeit der Maya sowohl als Trinkwasserversorgung als auch als Kultplatz. Zu den schönsten Plätzen für Höhlentaucher zählen unter anderem die Cenote Dzitnup südwestlich von Valladolid, die für fantastische Licht- und Farbeffekte berühmt ist, sowie die Cenote Aktun Chen im Norden von Akumal. Wer bei Tageslicht oder in Begleitung in die Grotten abtauchen will benötigt nur einen Freiwassertauschschein, um das tiefer liegende Höhlensystem zu erkunden, wird allerdings ein spezieller Höhlentauchschein benötigt.

IMG: Fotolia, 15731392, Michael Moxter

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