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Kapverdische Inseln: Cabo Verde und seine vielfältige Natur

Die Kapverdischen Inseln sind ein im Atlantik und zu Afrika gehörender Inselstaat, der eine eigene kleine Republik darstellt. Die Inselgruppe besteht aus 9 bewohnten und sechs unbewohnten Inseln. In der Hauptstadt Praia leben knapp 132.000 Menschen.

Das sehr trockene und milde Klima sorgt für eine Vegetation, wie sie auch in Halbwüsten vorkommt. Die Landschaft ist hauptsächlich von flachen Ebenen, die gelegentlich von trockenem Gras bedeckt sind, gekennzeichnet. Die Hauptstadt Praia liegt auf der Insel Santiago, die zu der südlichen Gruppe des Archipels gehört. Die afrikanische Inselgruppe hat eine Landfläche von knapp 4.000 Quadratkilometer und beherbergt etwa 516.000 Einwohner.

Kapverdische Inseln – Vulkanischer Ursprung

Die Kapverdischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden im Jahr 1445 von Seefahrern aus Portugal entdeckt. Die Inselgruppe liegt inmitten des Atlantiks etwa 450 Kilometer von Senegal entfernt.

Aufgrund der vom Kontinent kommenden Passatwinde werden die Kapverdischen Inseln in zwei Gruppen unterteilt: die Luv- und die Leeseite. Zur ersten Gruppe gehören die Inseln Sao Vicente, Santo Antao, Sao Nicolau, Sal, Boavista und die unbewohnte Insel Santa Luzia. Die zweite Gruppe wird von den Inseln Santo Antao, Maio, Brava und Fogo gebildet.

Cabo Verde – Sonne und frische Meeresbrise

Das ganze Jahr über scheint ausgiebig die Sonne, wobei eine frische vom Meer kommende Brise für eine angenehme Abkühlung sorgt. Das tropisch trockene Klima beträgt im Durchschnitt 25 Grad Celsius. Den Besuchern der Inselgruppe erwarten lange Strände sowie imposante Berge.

Charakteristisch für die Kapverdischen Inseln sind die hohe Qualität der Fische und Meeresfrüchte, die sozusagen die Visitenkarte der Inseln darstellt. In dem Land herrschen wenig politische Konflikte. Die von der westlichen Kultur beeinflusste Bevölkerung ist in der Mehrheit christlich, wobei der Katholizismus am weitesten verbreitet ist.

Makronesien

Die Kapverdischen Inseln gehören zum so genannten Makronesien, wozu weiterhin Madeira, die Azoren, die Wilden Inseln und die Kanarischen Inseln gehören.

Die Vegetation musste aufgrund der Landwirtschaft weichen und ist fast komplett zerstört worden. In den höheren Regionen des Archipels finden sich aber noch einige ursprüngliche Pflanzenarten. Aber es finden sich auch sehr seltene Pflanzenarten auf der Inselgruppe wie zum Beispiel der Drachenblutbaum, der als Wahrzeichen der Republik gilt. Die Tierwelt ist durch eine Vielzahl von Vogelarten gekennzeichnet. Etwa 75 Arten leben auf den Inseln.

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