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Geocaching: Schatzsuche für Abenteuerlustige Weltreisende

Technologie ist nicht immer mit der Aufgabe traditioneller Abenteuer verbunden, im Fall von Geocaching hat beispielsweise moderne GPS Technologie zu einer Trendsportart geführt, die Menschen durch eine Art Schatzsuche verbindet. Früher waren es Briefe, die Hinweise auf ganz besondere Orte hinwiesen und die der Abenteuerlustige Trekker dann aufsuchte, seit 2000 ist es ein GPS Gerät, das auf die Daten eines ganz bestimmten Objektes eingestimmt wird.

Geocaching: Verbunden mit anderen Abenteuerern

In diesem Objekt (meistens ein wasser- und wetterfestes Behältnis) befindet sich für gewöhnlich ein Logbuch, in das der Finder seine Daten einträgt, damit andere später auch wissen, dass er da war. Im Grunde ist es aber auch eine Art Verbundenheit mit allen die schon da waren und denjenigen, die noch kommen, ein Tippen an den Hut, wenn man sich beim Wandern begegnet, ein Gästebuch der besonderen Art.

Der erste Geocaching Spot war übrigens 45° 17.460’N 122°24.800’W und beinhaltete in der Schatztruhe nicht nur ein Logbuch, sondern auch Videos, Software, Nahrung, Geld und eine Steinschleuder.

Sowieso ist es Gang und Gäbe, kleine Geschenke, Andenken und andere Kleinigkeiten in der „Truhe“ zu hinterlassen, wer sie findet, tauscht sie dann mit eigenem Klimbim aus. Auch sogenannte „Travel Bugs“ (Reisekäfer) kann man in den Behältern finden, diese werden für gewöhnlich mitgenommen, vorher wird jedoch noch notiert, wo man sie gefunden hat. Macht man sich dann auf zu einem nächsten Geocache wird der Reisekäfer dort in den Behälter gelegt.

Da Geocaching viel mit Technik zusammen hängt, gibt es mittlerweile sogar eine App der wohl berühmtesten Seite Geocaching.com. Da diese in der kostenlosen Testversion etwas mager ausfällt, sollte man schon ein wenig in die Tasche greifen oder sich aber die c:geo-opensource aneignen.

Mittlerweile hat sich eine richtig verschworene Community an Cashern entwickelt, die Außenstehende auch gerne als „Muggles“ (in Harry Potter Anlehnung) bezeichnen und zusammen auf Schnitzeljagd gehen, etwa im Team eine bestimmte Anzahl von Geocaches innerhalb einer bestimmten Zeit finden müssen.

Hinweise zum Geocaching

Wenn es um das Hinterlassen und Finden eines Geocaches geht, sollte man jedoch aufpassen. Gerade in Nähe von Kindergärten, Schulen, Banken oder generell in Städten oder dicht bewohnten Gegenden kann es teilweise einen merkwürdigen Eindruck ermitteln, wenn man dort „herum lungert“, nicht selten wurden Geocaches auch schon für Drogen oder Bomben gehalten.

Zudem sollte man es vermeiden, auf privatem Eigentum, Gedenkstätten oder anderweitig geschützten Gegenden ein Geocache abzulegen oder zu suchen, dass die Behälter auch nicht an gefährlichen Orten deponiert werden sollten, die zu erreichen ein gehöriges Risiko darstellen würde, sollte spätestens dann klar sein, wenn man weiß, dass auch Kinder und Teenager sich gerne an den Suchen beteiligen, Sicherheit geht also vor.

Ein paar erfindungsreiche und vertrackte Caches schaden allerdings nicht, wenn man die Sucher heraus fordern möchte.

Geocacher sind allgemein eine sehr freundliche Community, die auch in den Gegenden aufräumen, in denen sie nach den Behältern suchen, aus gegenseitigem Respekt keine Stifte, geschweige denn das Logbuch aus den Behältern entfernen und generell dafür sorgen, dass der nächste Finder mindestens genauso viel Spaß hat, als sie.

Auf Geocaching.com kann man übrigens auch nach Caches in der eigenen Umgebung suchen, wenn man einfach mal hinein schnuppern möchte.

Foto ist von: Fotolia, 3869431, Nature Cats