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Galway und die Cliffs of Moher

Galway und die Cliffs of Moher sind auf einer Irland-Reise in jedem Fall einen Besuch wert. Die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft lockt mit seinem historischen und kulturellen Erbe. Die Cliffs of Moher sind landschaftlich eine wahre Augenweide.

Galway ist die bevölkerungsreichste Stadt im Westen Irlands und versprüht trotz seiner weit zurückreichenden Geschichte einen nahezu jugendlichen Charme. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass es mit seinen 2 Universitäten zahlreichen Studenten als Lehrstätte dient. Galway liegt am Ufer der Galway Bay und ist Mündungsstelle des Fluss Corrib.

Galway und seine aufregende Geschichte

Im Jahr 1396 erhielt Galway das Stadtrecht durch König Richard I. von England. Um die wirtschaftlichen und kulturellen Geschicke der Stadt kümmerten sich in dieser Zeit 14 reiche Stämme. Aus diesem Grund wird Galway auch heute noch als „City of the Tribes“ bezeichnet. Ständig mussten sie Galway gegen die Attacken feindlicher Clans verteidigen. Bei einem Brand um 1473 wurde Galway nahezu komplett zerstört und anschließend wieder neu errichtet.

Sehenswürdigkeiten in Galway

Galway lockt vor allem mit seinen mittelalterlichen Straßen und für Irland typischen Pubs wie dem „King’s Head“ oder „Murphy’s Bar“. Hier kann man regelmäßig Live-Musik erleben und ein typisch irisches Guinness oder ein Cider genießen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden außerdem dazu ein die Geschichte der Stadt zu entdecken. Unbedingt Teil einer City-Tour sollten die Besichtigung der St. Nicholas Cathedral, des Spanish Arch und des Stadtmuseums sein.

Die Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher liegen etwa 40 Kilometer südlich von Galway zwischen den Ortschaften Doolin und Liscannor. Vor allem bei tollem Wetter bieten die Cliffs of Moher einen atemberaubenden Anblick. Wenn man kurz vor dem Abgrund steht, das Meer an die Klippen schlagen sieht und den Wind über die grün bewachsenen Felsen brausen hört, breitet sich augenblicklich ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit in einem aus. Die grüne Insel hat landschaftlich wirklich viel zu bieten, aber diese Steilklippen sind definitiv das Highlight jeder Irland-Reise.

Ihren Namen erhielten die Klippen vom früher darauf errichteten Steinfort „Moher O’Ruan“. Ursprünglich war „mothar“ (gesprochen: moher) die Bezeichnung für den Wohnsitz eines Häuptlings. Die Klippen erstrecken sich etwa über eine Länge von 8 Kilometern an der Westküste Irlands und fallen an einigen Stellen sogar nahezu senkrecht zum atlantischen Ozean ab. An ihrer höchsten Stelle nahe dem O’Brien’s Tower ragen sie ganze 214 Meter hoch aus dem Meer.