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Eine Reise nach Molwanien: Parodie auf die Reisefüher-Litaratur

Molwanien ist ein Land, das gibt es gar nicht. Es liegt in Osteuropa und seine Landessprache ist molwanisch. Hinfliegen muss man in einem der typischen molwanischen Billigflieger, ohne Komfort, ohne Anschnallgurte und ohne jegliche Verpflegung an Bord. Der Molwanien-Tourist spart wo er kann.

So ein Molwanien-Reiseführer ist auch echt was wert. Hier erfährt der zukünftige Urlaube, wo er unbedingt hingehen sollte und allerlei andere nützliche Tipps, um seinen Molwanien-Urlaub zu einem unvergesslichen Ausenthalt zu machen.

Molwanien- Wo liegt das denn?

Wie schon erwähnt, liegt Molwanien in Osteuropa oder auf dem Balkan. Es ist ein äußerst reizvolles Reiseland mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten. So wird zum Beispiel ein Besuch des Eisenbahnmuseums Lutenblag empfohlen. Hier können Besucher jeden Alters eine Nachbildung der bedeutendsten Eisenbahnunfälle des Landes bestaunen. Außerdem werden noch sämtliche Lokomotiv- und Waggontypen, die in den Jahren seit Aufkommen der Eisenbahn um 1839 und bis 1933 wurden, ausgestellt. Da die Originale noch immer in Molwanien in Betrieb sind, können leider nur die Miniaturausgaben angeschaut werden.

Lutenblag beherbergt im Übrigen noch zahlreiche weitere Schätze. So findet man hier das älteste noch aktive Atomkraftwerk der Welt. Besucher sollten es sich auch nicht nehmen lassen, im besten Hotel der Stadt, dem Rojal Paltaz Hotjl, zu übernachten. Es bietet seinen Gästen einen atemberaubenden Ausblick auf die städtische Papierfabrik.

Molwanien- Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen

Die Autoren des Molwanien-Reiseführers, Santo Cilauro, Tom Gleisner und Rob Sitch wollten in ihrem Buch ihre negativen Reiseerfahrungen aus Europa verarbeiten, ohne ein konkretes Land zu beleidigen. Deshalb haben sie sich eben einfach eines ausgedacht. Der Reiseführer ist wie ein echter aufgebaut. Dabei wird sich immer wieder gängiger Klischees über Reisen nach Osteuropa bedient.

Die Autoren gingen sogar soweit, einen eigenen Sprachführer in den Reiseführer zu integrieren und sich Ortsnamen, ja ganze Karten auszudenken. So wird im Buch unter anderem als besonders hilfreicher Satz für den Alltag, das Folgende propagiert: „Sprufki doh crasko?“- „Was ist das für ein Gestank?“. Und wer jetzt nicht genug von diesem reizvollen Land bekommen kann, der kauft sich entweder den Reiseführer und macht sich auf den Weg dorthin oder er schaut mal auf der Internetseite von Molwanien vorbei.

 

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