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Dhaulagiri – der weiße Berg des Himalajas

Die Bezwingung eines Achttausenders ist vielen erfahrenen Trekking-Experten schon einmal durch den Kopf geschossen, jedoch ist dies immer mit einer enormen Anstrengung verbunden. Wer sich mit etwas weniger an Herausforderung zufrieden gibt, kann sich dem Dhaulagiri im Himalaja widmen.

Bevor ein Aufschrei der Himalaja Experten erfolgt. Selbstverständlich ist der Dhaulagiri ein Achttausender, jedoch wird den meisten Menschen lediglich der Aufstieg ins Basislager 2 in knapp 5.400 Metern ermöglicht. Der hochalpine Charakter des Aufstieges dorthin erfordert ohne eine umfassende Kondition und ausreichende Motivation.

Dhaulagiri-Trek

Der Dhaulagiri-Trek ist knapp 170 Kilometer lang und sollte niemals ohne einen ausgebildeten Führer in Angriff genommen werden. Zwar ist die Route gekennzeichnet und auch die Wege bis zum Basislager gut ausgebaut, dennoch gibt es immer wieder Herausforderungen, wie die Ankündigung eines Wetterumschwunges, wo man jahrelange Erfahrung benötigt. Zur Not sind die entsprechenden Führer auch mit allem ausgerüstet, was auf dem Dhaulagiri-Trek benötigt wird. Zudem kennen sie auch Orte, wo man nicht zwangsläufig den wechselnden Witterungsbedingungen hilflos ausgeliefert ist. Gerade das Wetter ist im Himalaja ein Faktor, der leider oftmals unterschätzt wird.

Unvergessliche Impressionen am  Dhaulagiri

Stellt man sich der Herausforderung zum Aufstieg, werden unvergessliche Augenblicke in der Erinnerung haften bleiben. Allein schon die Aussicht von den höheren Lagen ist derart gigantisch, dass man am liebsten stundenlang verharren könnte. Die oft steinernen Wege sind größtenteils ohne Steigeisen kaum zu bezwingen, hinzu kommen oft schmale Spalten, die einer gewissen Gewandtheit bedürfen. Manchmal, wenn der Wind stark ins Gesicht bläst, die Natur sich kaum verändern, geht es an die Substanz und den Willen. Wenn es dann auch noch bergab, statt wie erhofft bergauf geht, kann die Moral schon einmal auf den Nullpunkt sinken.

Mit dem Erreichen des Zieles ist jedoch alles umgehend vergessen. Der beeindruckende Berg ist zwar noch nicht bezwungen, aber zum Teil und dies ist schon aller Bewunderung wert.

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