» Trekkingtouren


Autor: Riko

Eine der schönsten Städte im südamerikanischen Raum ist die peruanische Hauptstadt Lima. Die „Stadt der Könige“ war schon vor der spanischen Kolonisation ein dichtes Siedlungsgebiet mit Kulturgütern von unschätzbarem Wert. Als eigentliche Stadt wurde Lima aber erst vom Eroberer Francisco Pizarro im Jahr 1535 gegründet. Pizarro sah Lima als einen strategisch wichtigen Punkt, nah an der pazifischen Küste und ideal für Eroberungszüge ins Landesinnere. Ab 1542 fungierte Lima als Hauptstadt von Neu-Granada, das die Länder Bolivien, Peru, Venezuela, Kolumbien, Chile, Paraguay und Teile Argentiniens umfasste.

Heute gehört Lima zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die zahlreichen Kirchen der frühen Kolonialzeit und die Überreste der vorkolonialen Epoche machen Peru zu einem unvergleichbaren Stück erlebbarer Geschichte. Eine der bedeutendsten Kulturen Perus entwickelte sich im 1. Jahrhundert vor Christus rund um den Titicacasee, die Tiahuanaco-Kultur. Sie existierte bis in 10. Jahrhundert hinein. Wesentlich bekannter und vielen Menschen vertrauter ist das Reich der Inka. Ihre Anfänge finden sich im 12. Jahrhundert und sie war bis zur spanischen Eroberung die bestimmende Hochkultur. Eines ihrer wichtigsten Zeugnisse ist die in den Hochebenen gelegene Stadt Machu Picchu.

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Autor: Riko

Seit der wirtschaftlichen Öffnung von China wird das Land nicht nur für Firmen immer attraktiver, sondern auch immer mehr Reisende äußern den Wunsch, das bevölkerungsreichste Land der Erde zu erkunden. Die Faszination Chinas geht von seinen eindrucksvollen Landschaften und seiner Jahrtausende alten Geschichte aus.China gehört zu den ältesten Hochkulturen der Menschheit, die seit über 3.500 Jahren schriftlich oder bildlich dokumentiert wird. Viele Völker Asien sollen ihre Wurzeln im chinesischen Altertum haben. Die Hunnen, ein zentralasiatisches Nomadenvolk, gilt als exemplarisches Beispiel für diese Theorie. Der wirkliche Aufschwung der chinesischen Hochkultur entwickelt sich mit der Gründung des Kaiserreiches. Die verschiedenen Dynastien hatten einen erheblichen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Chinas, so wurde unter Führung der Ming-Dynastie (1368-1644) die Große Mauer errichtet und zur Zeit der Quing-Dynastie (1644-1911) das größte Wörterbuch zusammengestellt. Seit 1949 ist China eine Volksrepublik, dessen Gründer Mao Tse-tung bis heute einer der umstrittensten politischen Regierungschefs der Welt ist. Der Maoismus war in vielen Ländern der Erde ein Teil der Studentenbewegung.

Bis heute fällt es dem Land schwer, dieses Kapitel ihrer Geschichte aufzuarbeiten. China ist auf dem Weg, einen demokratischen Prozess einzuleiten – obwohl Menschenrechtsverletzungen und mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit diesen Prozess immer wieder behindern. Mit der Vergabe der Olympischen Spiele 2008 nach Peking wollte das Olympische Komitee ein Zeichen für die Zukunft setzen.
Lässt man die politischen Geschehnisse außer Acht, erwartet die Besucher des Landes eine einzigartige Landschaft. Hochgebirge, Ebenen, Urwald und kilometerlange Flüsse prägen das Bild der 9.571.302 Quadratkilometer großen Nation. Fast an jedem Ort des gigantischen Landes finden sich Zeugnisse der Jahrhunderte alte Kultur Chinas. Aber auch die Moderne hat in Metropolen wie Shanghai, Peking oder Hong Kong Einzug gehalten. Diese Abwechslung macht eine Reise ins “Land der Himmel”, wie es früher genannt wurde, zu einer unvergesslichen Erinnerung.


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Autor: Riko

Subjektiv gesehen ist Schweden eines der schönsten Länder dieser Erde. Das skandinavische Land verfügt über eine einzigartige Landschaftsstruktur aus Wäldern, Seen, kleinen Gebirgen und weiten Ebenen. Die knapp neun Millionen Einwohner leben auf einer Fläche von über 450.000 Quadratkilometern. Im Vergleich dazu leben in Deutschland 82 Millionen Menschen auf 350.000 Quadratkilometern. Wahrscheinlich ist dies auch ein bestimmender Faktor für die ruhige und ausgeglichene Lebensweise der Schweden. Die Menschen hetzen nicht von Ort zu Ort – hier wird sich noch Zeit genommen. Die Offenheit, die Mentalität und Freundlichkeit ist immer wieder faszinierend.

Die Idylle und beruhigende Einsamkeit der schwedischen Natur findet man nur selten auf dieser Erde. Einfach nur durch einen Wald wandern, an einem See angeln oder über Naturpfade radeln und dabei keiner Menschenseele begegnen – das ist Erholung pur. Im Frühjahr, wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, ist es ein Erlebnis, die blühende Vielfalt zu beobachten. Im Sommer bis in die Abendstunden an einem See sitzen und das Abendrot der Sonne in allen Facetten zu genießen, im Herbst im bunten Blätterwald spazieren gehen und im Winter in der schneeweißen Landschaft frieren – all das ist Schweden.


Auf meiner Rundreise durch das Land möchte ich ein wenig über das Land, seine Natur und seine Städte berichten. Meine Tour führt mich vom südlichen Tor Schwedens – Malmö – nach Helsingborg. Es folgen Halmstad, Göteborg, Fredrikstad, Oslo, Karlstad, örebro, Uppsala, Stockholm, Norrköping, Linköping, Jönköping, Växjö, Kalmar und Kristianstad. Den Abschluss bildet dann wieder im Süden Trelleborg.


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Autor: Riko

Die Panamericana verläuft, mit einer größeren Lücke am Isthmus von Darién, von Alaska bis Patagonien längs durch beide amerikanischen Kontinente. Sie durchquert dabei 14 bis 19 Staaten, je nachdem, welchen Verzweigungen man in Lateinamerika folgt, und passiert mehrere Klimazonen.
Die Idee einer zusammenhängenden, interkontinentalen Straße beider Amerikas entstand 1923, beschlossen wurde das Projekt 1936. Seither wurde fleißig gebaut, und bis auf jenes 90 Kilometer lange Urwaldareal am Isthmus von Darién ist die Panamericana inzwischen befahrbar.

Das heißt natürlich nicht, dass irgendjemand sie auf einer Motorradtour auch wirklich von Nord nach Süd durchfährt – dafür ist der Zustand der Straßen, die insgesamt eine Länge von fast 26.000 Kilometern erreichen, zu uneinheitlich. Manche Streckenteile lassen sich nur während der Trockenzeit befahren, andere sind das ganze Jahr über gefährlich. Zudem ist die Panamericana, besonders in Lateinamerika, keine einzige Straße, sondern ein ganzes System von Straßen, das sich mehrfach aufspaltet.

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Autor: Riko

Die dritte Etappe meiner Reise führt mich heute entlang des “Evangeline Trails”. Von Yarmouth geht es dabei in Richtung Wolfville entlang der nördlichen Küste Nova Scotias.

Die etwas raue See am heutigen Tage ruft ein mulmiges Gefühl in meinem Magen hervor, denn ich möchte mich auf Walbeobachtung begeben. Die “Bay of Fundy” ist eines der bekanntesten Walbeobachtungsgebiete in ganz Nordamerika – acht Walarten werden hier dauerhaft gesichtet. Entgegen meiner Erwartungen beruhigt sich das Meer ein wenig und der Fischkutter, auf dem ich mit fünf anderen Personen die abenteuerliche Tour gebucht habe, schippert ruhig vor sich hin. Und ich werde nicht enttäuscht, nur wenige Minuten nachdem wie die steinige Küste der Bay of Fundy hinter uns gelassen haben, begleiten uns zwei Delphine aufs Meer hinaus – wie klischeehaft. Der Kapitän, ein alter Seebär, steuert gezielt auf eine Stelle zu, wo wir schon nach kurzer Zeit einen Wal entdecken können. Ein Finnwal, der übrigens der zweitgrößte seiner Art ist, zieht nur wenige Meter vor uns seine Bahnen. Der Kapitän begleitet ihn ein wenig auf seinem Weg und irgendwann verschwindet der Meeresbewohner am Horizont. Im Laufe unseres Ausfluges begegnen uns noch drei weitere Wale und so können alle unvergessliche Impressionen mit der Kamera festhalten.

Etwas durchnässt von der windigen See fahre ich dann mit einem großen Truck in Richtung Wolfsville. Die kleinen Fischerdörfer und historischen Stätten entlang der Strecke verlieren ein wenig an Bedeutung angesichts des heutigen Erlebnisses. Bis jetzt hat Kanada alle meine Erwartungen übertroffen.


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Autor: Riko

Australien und Neuseeland gehören bei vielen Wanderern, Bikern und Outdoorfans zu den Lieblings-Reisezielen. Die faszinierenden und wilden Landschaften in den Gebieten Ozeaniens üben eine große Anziehungskraft aus. In Neuseeland erfreut sich die Südinsel einer großen Beliebtheit, denn sie ist weniger besiedelt als der nördliche Nachbar und hält alle Facetten des Outdoorsports parat.

Um die schöne Südinsel in ihrer vollen Pracht genießen zu können, empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Gebiete auf ihre eigene Art zu entdecken. Die flacheren Gebirgszüge eignen sich hervorragend für die Erkundung mit dem Mountainbike, die höheren Berge möchten hingegen von mutigen Kletterern erobert werden. Wassersportler können mit dem KanuWanderer noch unbekannte Höhlen entdecken. kilometerweit durch das Land reisen und

Zu den beliebtesten Reisezielen auf der Südinsel gehören die neuseeländischen Alpen und der “Fjordland-Nationalpark”. Die höchste Erhebung des Landes, der Mount Cook mit seinen 3.755 Metern stellt für viele Kletterer eine große Herausforderung dar. Umgeben ist der Berg von kristallklaren Gletscherseen und Gebirgsebenen so weit das Auge reicht.

Die Fjordlandschaft ist eine einzigartige Mischung aus unberührtem Regenwald, Seen, Bergen und Wasserfällen. Die Küstenlandschaft der Südinsel ist die Heimat für viele bedrohte Tierarten. So kann man aus gebührender Entfernung Pinguine, Robben, Delphine und Albatrosse beobachten. Die Ebenen im Landesinneren eigenen sich hervorragend für die Schafszucht, die einen wichtigen Wirtschaftszweig der landwirtschaftlich geprägten Insel ist.

Die größten Städte der Insel sind Christchurch und Dunedin. Beide eignen sich sehr gut als Ausgangspunkt für Touren durch das Inselinnere.


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Autor: Riko

Ein wunderschönes Fleckchen dieser Erde ist das im Norden von Südamerika gelegene Venezuela. Die Mischung aus karibischem Flair an den Küsten und der wilden Bergwelt der Anden macht das Land zu einer touristischen Attraktion.

Weiße Strände und kristallblaues Wasser sind die typischen Attribute eines Karibikurlaubes. Kleine Archipel – der venezolanischen Küste vorgelagert – vereinen diese Eigenschaften besonders auf sich. Die Sonne brennt, Palmen rauschen in einer frische Brise der Meeresluft und dabei einen Cocktail schlürfen – hier kann man gerne alt werden. Schönstes Beispiel hierfür ist die Inselgruppe Los Roques, die sich aus ungefähr 50 Inseln zusammensetzt. Sie befinden sich rund 170 Kilometer von der Hafenstadt La Guiara und können bequem mit dem Flugzeug erreicht werden. Ausschließlich der größten Insel, Gran Roque, sind alle Inseln unbewohnt und wurden zum Nationalpark erklärt, um die faszinierende Naturlandschaft zu erhalten.

Genau das Gegenteil dieser idyllischen Strände ist die Bergwelt der Anden, die auf venezolanischen Boden eine Höhe von 5.000 Metern erreichen. Um diese beeindruckende Landschaft zu erobern, machen sich jedes Jahr immer mehr Trekking-Touristen auf den Weg in die Anden. In den fruchtbaren Tälern lebt ein Großteil der Bevölkerung Venezuelas von der Landwirtschaft, in den Städten hat sich auch Industrie angesiedelt. Hat man die Täler aber erst einmal passiert, erwartet den Besucher unberührte Natur mit Lagunen, die aus Schmelzwasser entstanden sind, zerklüftete Berggipfel, grüne Berghänge und eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt.

Über die Wege und Routen sollte man sich in Venezuela genauestens informieren. Wenn man in Gruppen wandert, empfiehlt sich die Mitnahme eines einheimischen Führers. Leider ist die Kriminalitätsrate in Venezuela noch sehr hoch, deshalb ist in vielen Orten Vorsicht geboten.


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Autor: Riko

Heute beginnt die eigentliche Tour durch das weite Land von Kanada – den Rucksack geschultert ist Yarmouth mein nächstes Reiseziel. Den Weg dorthin bezeichnen die Kanadier als “Lighthouse Route”. Sie verläuft parallel zur Küste von Nova Scotia und ist gesäumt von 20 Leuchttürmen ganz unterschiedlicher Bauart.

Nova Scotia, im Osten von Kanada gelegen, besteht zu 80 Prozent aus Wald und Wasser. Die weiten Waldflächen werden immer wieder von kleinen idyllischen Seen oder schroffen Felsen unterbrochen. Wer die Einsamkeit sucht, findet hier sein Paradies, lediglich der Schrei einer Möwe oder das Rauschen des Windes unterbrechen die Ruhe. In den kleinen Ortschaften entlang der Route stehen noch immer windschiefe Holzhäuser, die Bewohner transportieren ihr Holz teilweise noch mit Ochsenkarren, an der Küste schaukeln Holzboote im Rhythmus der Wellen und überhaupt scheint der Fortschritt eher einen großen Bogen um diesen Flecken Erde gemacht zu haben.

Ein Trucker hat mich mitgenommen zum beliebtesten Anlaufpunkt auf der “Lighthouse Route”, “Peggy´s Cove”. Der Leuchtturm auf einem Felsvorsprung ist ein beliebtes Fotomotiv, besonders, wenn Sonne und Wolken ein Farbspiel auf den Himmel zaubern. Da es sonst eher weniger zu sehen gibt, geht meine Reise auch kurz darauf weiter. Nach rund zwei Stunden Fußweg setzt Nieselregen ein und es wird schnell kälter. Die Menschen hier scheint dies wenig zu stören, während ich schon völlig durchnässt nach einer Mitfahrgelegenheit suche. So gelange ich im dichten Nebel und fortwährenden Regen nach Yarmouth.


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Autor: Riko

Zu den landschaftlich reizvollsten Flecken dieser Erde gehört ohne Zweifel Island. Die schöne Insel im Nordwesten Europas wurde landschaftlich geprägt von den Gletschern der vergangenen Eiszeit. Diese bedecken noch immer mehr als zehn Prozent des Landes und zeichnen verantwortlich für die wunderschöne Landschaft. Im Gegensatz zur allgemein üblichen Ansicht ist das Klima wesentlich milder als in vergleichbaren Orten dieses Breitengrades. Ursache hierfür die Einflüsse des warmen Golfstromes. So besitzt Island einen milden Winter (Temperaturen zwischen 0 und 3 Grad Celsius) und einen kühlen Sommer (10-12 Grad Celsius).

Island wird aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft immer mehr zum Ziel von Trekking-Touristen. Ausgehend von Reykjavík starten sie zu Touren in den Norden und den Westen des Landes. Auf der Wanderung durch das skandinavische Land begegnet man neben den Gletschern im Norden auch Vulkanen, Fjorden, Wasserfällen und kleinen Inseln.

Beeindruckend ist neben der Topographie auch die Fauna der Insel. Zu den seltenen Tierarten gehört der hier ansässige Polarfuchs, er lebte hier schon vor der Ankunft der Menschen. Häufiger sieht man hingegen große Schafherden, Seehunde und das beliebte Islandpferd. Das auch “Isländer” genannte Pferd ist eine Kleinpferdrasse und ein verbreitetes Nutztier. Da in Island die Einfuhr von Pferden verboten ist, um die Reinrassigkeit zu gewährleisten, ist man vergeblich auf der Suche nach größeren Pferden. Die Gewässer rund um Island sind sehr fischreich und sind unter anderem das Zuhause von unterschiedlichen Walarten.

Mit einem ganz besonderen Charme kann die Inselhauptstadt Reykjavík aufwarten. Seine rund 117.000 Einwohner sind freundliche und hilfsbereite Zeitgenossen. Als eines der Wahrzeichen gilt die “Hallgrímskirkja”. Die Kirche ist das höchste Gebäude des Landes und beeindruckt durch seine moderne Architektur.

In Island erwartet den Besucher eine wunderbare Mischung aus Kultur und Historie, die in einer beeindruckenden Landschaft eingebettet ist. Ein Besuch des Eilandes ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Mehr Infos und Neuigkeiten zum Thema Trekking-Urlaub auf Island auf reisen-urlaub-tipp

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Autor: Riko

Kanufahren in Schweden flickr ©m.prinke

Als eine willkommene Abwechslung beim alljährlichen Urlaub kann ich eine Kanufahrt auf dem schwedisch-finnischen Fluß Klarälven empfehlen. Das Gewässer hat seinen Ursprung im norwegischen Femundsee und mündet schließlich nach 460 km im Värnersee, dem größten schwedischem Gewässer. Bis zum Ende des Jahres 1990 nutzte man den Fluss noch zur Holzbeförderung. Diese ursprüngliche Art des Holztransportes war lange Zeit auf den meisten Flüssen Schwedens üblich und war besonders kostengünstig. Leider kam es dadurch häufig zu einer sehr starken Verschmutzung der Wasserwelt und Zerstörung der angrenzenden Fauna. Zudem musste die Wasserhöhe mit Hilfe von Staudämmen reguliert werden. Seit der Einstellung dieser Art der Holzbeförderung stehen Wassersportler somit viele Flüsse wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Gerade für Einsteiger auf dem Gebiet des Kanufahrens ist die Nutzung des Klarälven ideal. Er besitzt eine eher geringe Fließgeschwindigkeit, bietet am Ufer viele Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten und wird zudem auch von anderen Kanufahrern genutzt, die einem hilfreich zur Seite stehen können. Umgeben wird der Fluss von reizvollen Landschaft und kleinen Ortschaften, deren Besuch auf jeden Fall lohnenswert ist. Sehenswert ist das kleine Städtchen Hagfors, das jedes Jahr Bestandteil der Schwedenrallye ist. Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich neu mit Proviant oder anderen lebenswichtigen Dingen zu versorgen. Der vermutlich schönste Abschnitt des Flusses ist jener, an dem man den selbstgebauten Flössen begegnet. Für diese Art der Beschiffung des Klarälven gibt eigene Ausgangspunkte (Branäsäng / Osebol), an denen man sich sein eigenes Floß bauen kann.

Die Reise auf dem Klarälven endet im Vänersee in der Nähe der Stadt Karlstad. Wer gerne möchte, kann seine Reise am Ufer des Sees entlang fortsetzen und völlig neue Regionen von Schweden kennen lernen.

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