» Anreise


Autor: Riko

Das sich der Ostseeraum in den zurückliegenden Jahren einer wachsenden Beleibtheit erfreut, stellt gerade Gruppenreisende und Jugendliche vor große finanzielle Probleme, denn die Preise selbst für einfache Unterkünfte bewegen sich in den Sommermonaten in astronomischen Höhen. Eine möglicher Alternative, die vor horrenden Kosten schützen könnte, wären Jugendherbergen.

Ostseestrand

Allerdings ist diese Form der Übernachtung nicht ganz unproblematisch, denn die Übernachtung in einer Jugendherberge ist lediglich möglich, wenn man als beitragspflichtiges Mitglied in das Deutschen Jugendherbergswerk eingetreten ist. Im Durchschnitt zahlt man für eine Übernachtung in einer Jugendherberge 14 bis 15 Euro, wobei dies nur wenig von der Lage abhängig ist. Damit bewegen sich die Preise auf einem ähnlichen Niveau wie beim Zelten, nur das man hier bei schlechtem Wetter besser geschützt ist.

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Autor: Riko

Gestern hat Markus, der beim Thema „Work and Travel in Neuseeland“ kommentiert hat, einen sehr interessanten Tipp gegeben, der in unserer Reihe von Work and Travel unheimlich lohnenswert ist – das Working Holiday Visum.
Da in vielen Ländern keine einfachen Regelungen in Sachen Ferienarbeit herrschen, ist das Working Holiday Visum eine wirklich unkomplizierte Lösung. Hierbei handelt es sich um ein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und anderen Ländern, um jungen Menschen für einen begrenzten Zeitraum das Arbeiten zu erleichtern. Deutschland diese Vereinbarung mit Kanada, Neuseeland, Japan und Australien abgeschlossen.

Natürlich sind wie bei vielen Abkommen auch beim Working Holiday Visum einige Bedingungen an die Ausstellung gebunden. Beim Beantragen des Visums darf der Antragsteller das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und muss mindestens 18 Jahre alt sein. Für Kinder gilt diese Regelung nicht. Der eigentliche Beweggrund muss Urlaub im jeweiligen Land sein, denn es darf nur sechs Monate je Arbeitgeber gearbeitet werden. Die Teilnahme an einem Studium, Praktikum oder ähnlichem darf nicht länger als vier Monate dauern. Zudem müssen ausreichend eigene finanzielle Mittel vorhanden sein, um nicht auf Sozialleistungen des Landes angewiesen zu sein. Die wichtigste Regelung ist, dass man das Ticket lediglich einmal im Leben beantragen darf, lediglich bei einer Arbeit als Erntehelfer mit einem Zeitraum von mindestens drei Monate wird eine Ausnahmen gemacht.

Wer diese einfache Regelung nicht in Anspruch nehmen möchte, muss sich mit den sonstigen Bestimmungen des Landes, sowie mit den dortigen Flugbestimmungen auseinandersetzen. Zusammen mit dem Around the World Ticket kann das Working Holiday Visum den Work and Travel Aufenthalt wesentlich erleichtern.

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Autor: Riko

grenzenloser Himmel

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, die Welt zu umrunden. Leider scheitert dieser Traum dann in den meisten Fällen an den finanziellen Angelegenheiten wie Kosten beim Flugbuchen, Übernachtungskosten oder Mietwagen.

Aber an dieser Stelle kann etwas Linderung verschafft werden. Dank der Sky Alliance ist jetzt möglich, für rund 2.000 Euro das „Around the World Ticket“ zu nutzen, um auf diesem Wege kostengünstig die Welt zu erobern. Die 2.000 Euro sind für das Basispaket aufzubringen, wenn man mehr Meilen fliegen möchte, erhöht sich der Preis etwas, allerdings liegen die Gesamtkosten noch weit unter den herkömmlichen Preisen. Da dieses Ticket ausschließlich nur für die Fluggesellschaften der Star Alliance zählt, muss man seine Reiseroute nach deren Angebot richten. Zur Star Alliance zählen Lufthansa, Air Canada, United Airlines, SAS Skandinavien Airlines und Thai Airways.

Allerdings sind mit dem „Around the World Ticket“ noch einige Bedingungen verknüpft.

• Man darf maximal 15 Stopps einlegen, es sei denn, es handelt sich um Zwischenstopps zum eigentlichen Ziel
• Sowohl Atlantik als auch Pazifik müssen mindestens einmal überflogen werden
• Die Reisedauer liegt zwischen 10 Tagen und einem Jahr
• Der letzte Flug der Reise muss schließlich ins Ausgangsland führen
• Kein Aufenthaltsort darf zweimal angeflogen werden
• Es besteht keine Altersbeschränkung für das Ticket

Wenn man sich an dieses Reglement hält, kann man sich unbekümmert in das Abenteuer stürzen. Durch die Flexibilität kann der Weg jederzeit neu bestimmt und die Aufenthalte in den einzelnen Ländern beliebig gewählt werden. Kein schlechtes Angebot, zumal man nicht an Zeit und Raum gebunden ist.

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Autor: Riko

Trampen ©wikipedia

Das Reisen kann selbst in der Zeit der Billigflieger noch eine teure Angelegenheit sein. Meisten werden nur große und mittlere Metropolen angeflogen und so bleibt mancher schöner Ort auf der Strecke, weil man ihn schlecht erreichen kann.

Eine recht kostengünstige Variante des Reisens ist das Trampen. Der Kult der 60er und 70er Jahre ist durch die steigende Anzahl von Autos und dem Ausbau des Verkehrsnetzes fast in Vergessenheit geraten. Dabei kann man mit Hilfe des Trampens große und weitläufige Länder wie Kanada, Schweden, Finnland, USA, Spanien oder ganze Erdteile wie Australien und Südamerika auf diese Art für sich entdecken. In den südamerikanischen Ländern, Südeuropa oder Kanada ist für die Reisenden durchaus üblich, Tramper mitzunehmen. Empfehlenswert ist es aber, die Landessprache zu beherrschen und dem Fahrer ein kleines Entgelt zu geben. Um sich ein ideales Fortkommen zu sichern, sollte man genaue Orte vereinbaren, zu denen man mitgenommen werden möchte.

Zur Ausrüstung eines Trampers sollte unbedingt ein Straßenatlas gehören, in welchem die Raststätten eingetragen sind. Sie sind der ideale Ort, um eine weitere Reisemöglichkeit zu finden. Andere interessante Orte wo es sich zu Trampen lohnt, werden mit Erfahrungsberichten im Netz gesammelt. Weitere wichtige Attribute beim Trampen sind Freundlichkeit, Offenheit, gepflegtes Aussehen und das Überwinden von Hemmungen. Wichtig ist es aber auch, “Nein” sagen zu können. Wenn eine Person suspekt und unsympathisch aussieht – lieber auf die Fahrt verzichten.

Tipps zum Trampen:

•    Höchstens mit zwei Personen versuchen eine Fahrgelegenheit zu finden, größere Gruppen schrecken Autofahrer ab
•    Immer auf die Sicherheit achten (siehe Text)
•    Geduld beweisen und trotzdem freundlich bleiben
•    Flexibel sein – auch so kommt man voran
•    Ausstiegsort kennen, um Missverständnisse zu vermeiden

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