Beiträge vom: September, 2009
Wem die reiche Landschaft Schwedens als Argument noch nicht genügt, dem empfehle ich eine Übernachtung auf dem Utter Inn vor Stockholm. Das außergewöhnliche Hotel, zum Teil unter Wasser, ist nicht nur für Liebhaber der hohen See ein besonderes Erlebnis.

Das Utter Inn im Mälaren See wirkt von außen wie eine klassische schwedische Hütte in rot-weiß, schwimmt aber auf hoher See. Der obere Teil des Hotels beherbergt die spartanische Küche, eine Toilettenecke und das Wohnzimmer. Auf der Plattform um die Hütte herum lässt es sich gut den Abend verbringen und die Aussicht genießen. Highlight des Hotels ist jedoch die Übernachtung im „Untergeschoss“, also unter Wasser. Hier schwimmen Fische am Fenster vorbei und es herrscht absolute Ruhe und Dunkelheit. Zu erreichen ist das Schlafzimmer über ein im Fußboden eingelassenes Rohr. Die Idee und Konstruktion geht auf den schwedischen Künstler Mikael Genberg zurück. [...mehr]
Wer an dieser Stelle denkt, dass Trekkingstöcke etwas für alte Leute sind, sieht sich schwer getäuscht. Dem muss ich an dieser Stelle vehement wiedersprechen, denn Trekkingstöcke sollten heutzutage definitiv zu jeder Ausrüstung bei einer Reise gehören.

Fakt ist, dass man mittels Trekkingstöcken die Belastung des Körpers erheblich verringern kann, in dem einfach das Gewicht auf die Stöcke verlagert werden und sie zudem festen Halt in schwer zugänglichen Gelände geben können. Beim Kauf der Trekking-Stöcke spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle. Es fängt schon bei der Schlaufe am Ende des Stockes an – sie sollte komfortabel sein und nicht behindernd wirken. Erheblich mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung sollten eine effektive Federung sowie eine hohe Belastbarkeit der Wanderstöcke haben.
Trekkingstöcke – Komperdell – TI-7 Tack Grip
Ein empfehlenswertes Modell sind die Trekkingstöcke von Komperdell. Die TI-7 Tack Grip sind aus leichtem Aluminium gefertig worden mit einem Gewicht von gerade einmal 950 Gramm. Die stabile Fertigung der Stöcke gewährleistet die eingangs erwähnte Belastbarkeit mit einer fast optimalen Dämpfung. Da sie in drei Stufen verstellbar sind, können die Komperdell Trekkingstöcke an den jeweiligen Nutzer angepasst werden. Die maximale Länge beträgt dabei 140 Zentimeter, die beim Verpacken auf 69 Zentimeter reduziert werden können. Bei knapp 50 Euro, die man beim Kauf der Komperdell TI-7 Tack Grip investieren muss, eine äusserst sinnvolle Anlage bei der Ausrüstung. [...mehr]
Ein Urlaub in der Schweiz ist mitunter kein billiges Vergnügen, weshalb der Swiss Pass die ideale Lösung um die Kosten erheblich zu senken. Freier Eintritt in mehr als 450 Museen des Alpenstaates sowie kostenloser Transport in zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein Teil des Bestandteiles des Swiss Passes.

Die Schweiz ist für Trekking-Fans ein wahres Paradies. Wandern, Klettern und Mountain-Biking sind nur eine kleine Auswahl dessen, was in einem Outdoor-Urlaub in der Schweiz möglich ist. Allerdings ist ein Aufenthalt in dem Alpenland oftmals mit hohen Kosten verbunden, so liegen die Preise für Unterkünfte oder Nahrungsmittel über jenen hierzulande.
Swiss Pass Kosten – Museen und Verkehrsunternehmen frei
Da kommt ein Angebot wie der Swiss Pass gerade recht. Dieser kann für einen Zeitraum von drei Tagen bis hin zu einem Monat erworben werden. Mit dem Erwerb ist zunächst freie Fahrt mit der Bahn, Bus oder dem Schiff gewährt. Hinzu kommen in zahlreichen Städten die öffentlichen Verkehrsmittel, die ebenfalls kostenfrei genutzt werden können.So kann man unmittelbar nach dem Flug gleich die entsprechenden Busse oder Bahnen zur Weiterreise nutzen.
Ausserdem ermöglicht der Swiss Pass freien Eintritt in fast 450 Museen des Landes. Vor allem die kunst- und kulturhistorischen Museen der Schweiz haben sich dem Swiss Pass angeschlossen, so dass einer intensiven Landeskunde nichts mehr im Weg steht. [...mehr]
Die Winterzeit gehört ohne Zweifel zu den schönsten Jahreszeiten in Schweden. Insbesonderein Göteborg, dass zahlreiche Attraktionen im Vorfeld von Weihnachten für seine Bewohner und Besucher bereit hält, ist unglaublich schön anzusehen.

Die Vorweihnachtszeit in Göteborg ist äusserst romantisch. Unzählige Lichterketten, Weihnachtsmärkte und die kurzen Tage tragen erheblich dazu bei, dass man sich trotz der kalten Jahreszeit sehr wohl fühlt. Wie in jedem Jahr verwandelt sich die Stadt in ein wahres Lichtermeer, denn eine drei Kilometer lange Lichterinstallation vom Liseberg bis zum Hafen wird Göteborg während der Vorweihnachtszeit schmücken.
Weihnachtsmarkt in Göteborg – Liseberg
Schon vom 13. November an wird der bekannte Liseberg in Göteborg sich zum grössten Weihnachtsmarkt in Schweden wandelt. Bis einschliesslich des 23. Dezember haben Besucher die Gelegenheit an über 80 Ständen weihnachtliche Geschenke zu erwerben, sich den Köstlichkeiten hinzugeben und eine der unzähligen Fahrgeschäfte zu nutzen.
Weihnachten in Schweden
Weihnachten in Schweden ist einfach wunderbar. Wie kaum ein anderes Land kann es zu dieser Jahreszeit so wunderbar verzaubern, insbesondere dann, wenn der Schnee die Bäume verziert und das Land in eine weisse Decke hüllt. Aus fast jedem Haus kommt der Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten und selbst ein Spaziergang durch Göteborg, wo man in kleinen Cafés in den Genuss von herrlichen Gebäck, Kaffee oder Kakao kommen kann, wird zu einem einzigartigen Erlebnis. Göteborg in der Winterzeit ist unvergesslich schön. Auch für dieses Jahr, kann man seinem Partner einen Kurzurlaub für Weihnachten schenken. [...mehr]
Wer sich wie ich liebend gerne mit der englische Geschichte auseinandersetzt und dabei insbesondere die Zeit zwischen der Eroberung im Jahr 1066 durch Wilhelm den Eroberer bis hinein ins 15. Jahrhundert, der wird unverweigerlich auf den faszinierenden und mit Geschichte beladenen Süden von England stossen.

Durch das Lesen von historischen Romanen, die sehr viel mit Wilhelm dem Eroberer und seiner Zeit zu tun hat, habe ich eine gewisse Leidenschaft für den Süden Englands entwickelt. Der Burgenbau, die Kirchen und die soziale Geschichte üben eine gewisse Faszinitation aus. Insbesondere die Grafschaften Kent und Canterbury, die von jeher eine tragende Rolle in der Geschichte Englands spielten, sind von zahlreichen interessanten Bauwerken gespickt.
Kent im Süden Englands
Kent ist aufgrund seiner geografischen Lage schon prädestiniert für den Schutz von England. Die Nähe zum europäischen Festland machte es fast zwingend notwendig, dass Burgen und Festungen errichtet werden, um sich vor Übergriffen zu schützen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit versucht die Insel mit kriegerischen Mitteln zu erobern. Charakteristisch sind dabei Burgen wie jene in Dover, die ich schon eingehend beschrieben habe. Aber Kent hat auch andere, wunderschöne Seiten. So sagt der Name “Garten Englands” schon jede Menge aus, wenn man darüber spricht. Die Obstgärten und weiten Felder sind zu fast jeder Jahreszeit eine wahre Augenweide, aber inbesondere im Herbst und im Frühjahr zeigt sich ein einzigartiges Farbenmeer. [...mehr]
Ob zur Mountainbiketour durch schwieriges Gelände, auf Fahrradtour oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit, Fahrradtaschen erweisen sich immer als äußerst praktisch. Darum sollte auch hier besonders auf Qualität geachtet werden. Bei meinem letzten Ausflug haben sich die Fahrradtaschen Back-Roller Plus von Ortlieb Waterproof mehr als bewährt.

Wichtig ist für mich zunächst eine einfache Handhabung der Taschen. Die Ortlieb Fahrradtaschen werden schnell und einfach am Hinterrad angebracht und sitzen selbst auf holprigen Strecken fest. Überzeugend sind auch die Qualität des Materials und seine Wasserdichte. Wenn also mal wieder Regen aufkommt, muss ich mir als Biker wenigstens keine Sorgen um das Gepäck machen. In der speziellen Innentasche können auch Dokumente gut aufgehoben werden, was die Taschen auch für den Alltag in der Stadt tauglich macht.
Selbst für mehrtägige Touren ist ausreichend Stauraum vorhanden. Wer dabei nicht in einem Fahrradhotel übernachten möchte, kann die Ortlieb Radtaschen noch durch Halterungen für Isomatte und Zelt ergänzen.
Für Naturliebhaber und Umweltfreunde hat Ortlieb Waterproof zudem eine Greenpeace Edition zu bieten. Bei der Produktion dieser Taschen werden Rohstoffe und Herstellungsprozess ökologisch optimiert. So startet man guten Gewissens seine Radtour in die Natur. [...mehr]
Dover gehört von jeher zu den strategisch wichtigsten Punkten in der englischen Geschichte. Die unmittelbare Nähe zum europäischen Kontinent (34 Kilometer) machte eine Befestigung des Ortes und als Tor zu den Britischen Inseln unabdingbar.

Dover Castle flickr Jake Keup
Bereits während der römischen Besatzungszeit agierte Dover als wichtiger Hafen und Handelspunkt zum europäischen Kontinent. Eine Schlüsselrolle fiel dem Ort zu, als Wilhelm der Eroberer 1066 nach der Schlacht von Hastings England eroberte. Er sah in Dover einen wichtigen Verteidigungspunkt und liess deshalb eine Festung errichten. Den archäologischen Berichten zufolge, handelte es sich aber nicht um das heute existierende Dover Castle.
Bau von Dover Castle
Wirklich historisch belegt ist die Entstehung von Dover Castle in seiner noch heute teils sichtbaren Form während des 12. Jahrhunderts. Unter der Regierung von Heinrich II. entstanden die inneren und die äusseren Höfe sowie zahlreiche Bergfriede, die noch heute zu sehen sind. Die Verteidigunsanlage war eine der imposantesten bauten im Süden Englands und sollte schon bald seine erste Bewährungschance erhalten.
Belagerung von Dover Castle 1216/17
Im Jahr 1216 wandte sich mit Ludwig VII. erstmals jemand mit kriegerischer Absicht gegen Dover Castle. Der französische König wollte sich gegenüber Johann Ohneland die englische Krone sichern. Im Juli des Jahres begann eine zermürbende Belagerung, die schliesslich mit einem Waffenstillstand am 14. Oktober aus Sicht der Franzosen ergebnislos endete. Im Mai 1217 begann eine weitere Belagerungszeit, die wiederum wenige Monate ohne die Eroberung von endete. [...mehr]
Wenn man so eine hohe Skandinavien-Affinität besitzt wie ich, ist natürlich ein Traum einmal ans Nordkap zu reisen. Irrtümlicherweise wird dem Nordkap immer der Aspekt zugeschrieben der höchste Punkt Europas zu sein, dabei handelt es sich lediglich ein touristisches Ziel auf einem Plateau, dass rund 2110 Kilometer vom Nordpol entfernt liegt.
Schon immer hat sich der Gedanke einer Nordkap Reise in meinem Gehirn verankert gehabt und der Wunsch dorthin zu reisen begleitete mich schon eine Zeit lang. Jetzt wurde dieser Traum Wirklichkeit, auch dank der Tatsache, dass ich endlich meinen Motorrad-Führerschein gemacht habe und auf zwei Rädern gen Norden fahren konnte. Nicht von Eile getrieben, sondern vielmehr von vielen Pausen unterbrochen ging es dann zunächst in Richtung Schweden, ein Stück Finnland sowie am Ende durch Norwegen.
Nordkap mit dem Motorrad
Die Reise dorthin ist schon ein wahres Erlebnis. Hat man erst einmal die befahrenen Strassen im Süden Schwedens hinter sich gelassen, begrüsste einem jener Hauch von Wildnis, der mich schon bei meiner Reise nach Lappland bei der OAS begeisterte. Wer jetzt denkt, man kann jetzt nach dem Motto “Born to be wild” durch die Landschaft brausen, sieht sich getäuscht, denn mitten auf den Strassen stehen plötzliche Rentiere, die auch keine Anstalten machen, ihren Platz zu verlassen. Geduld ist an dieser Stelle ein Tugend, die hier durchaus zum Tragen kommt. Mit entsprechender Vorbereitung ist die Tour mit dem Motorrad überhaupt kein Problem, zudem gibt es zahlreiche Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten. [...mehr]
Wie der Name es bereits verrät, können auch beim Trekking gesundheitliche Probleme auftreten. Gerade wenn man sich in Höhen oberhalb von 2.000 Metern begibt, kann es bei Menschen zu erheblichen Problemen führen, die schlussendlich sogar den Tod zur Folge haben können.
Das frühzeitige Erkennen der Symptome und eine schnelle Reaktion darauf können in den meisten Fällen bereits ein mögliches Unglück verhindern, bevor es überhaupt entsteht. Die Höhenkrankheit tritt dabei nicht nur partiell bei Bergsteigern auf, von ihr sind selbst Menschen betroffen, die dauerhaft in Orten wie La Paz oder Cuzco in der Höhe leben.
Symptome der Höhenkrankheit
Auslöser für die Höhenkrankheit ist ganz einfach der fallen Luftdruck. Damit einhergehend verringert sich auch der Sauerstoff-Partialdruck, also jene Menge an Sauerstoff, die bei einem Kubikmeter Atemluft aufgenommen wird. Daraus resultieren die ersten Symptome der Höhenkrankheit, die man keinesfalls ignorieren sollte. Zu ihnen gehören in erster Linie Kopfschmerzen, Atemnot, stetig anhaltende Müdigkeit sowie teilweise auftretende Übelkeit. Hinzu kommen oftmals Schwindelanfälle, Erbrechen und erschwerte Wasser- und Salzausscheidung. [...mehr]


