Beiträge vom: Juli, 2009
In jedem Jahr Anfang August begehen die Schweden in Visby ihr traditionelles Mittelalterfest. Hier wird Geschichte immer wieder neu in Szene gesetzt. Nicht nur für Mittelalterfans ist das „Meteltidsveckan“ einen spannenden Ausflug wert.
Im 14. Jahrhundert eroberten die Dänen das Städtchen Visby in Schweden, allen voran Dänen-König Valdemar. Der brutale Einzug der Truppen wird heute in aufwendigen Inszenierungen nachgestellt. Trompeten und Fanfaren hallen durch die Gassen von Visby und Tausende Schaulustige und Kostümierte sind von der Partie. Mit Schwert und Fackeln ziehen die Schauspieler durch die Straßen und beeindruckende Kampfszenen und Stunts spielen sich ab. Vor allem das Rittertunier ist ein Highlight der Veranstaltungen. [...mehr]
Wer in diesem Jahr nach einem besonderen und außergewöhnlichen Schlafplatz in seinem Urlaub sucht, kann es sich vielleicht einmal in einer Höhle, einem Leuchtturm oder in einem Eishotel gemütlich machen. Der Möglichkeiten gibt es viele, daher nun für Sie eine kleine Auswahl.
Ob in Kanada, Schweden oder Alaska, eine Übernachtung im Eishotel ist ein Highlight, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Sogar in der nahe gelegen Schweiz können Sie hier fündig werden. Ein Iglu-Dorf finden Sie sogar auf der Zugspitze.
Die Übernachtung in einem Leuchtturm ist eine romantische Idee besonders für Paare. Angebote gibt es im niederländischen Harlingen oder in Norwegen.
Und selbst in versteckten und unterirdischen Höhlen kann der Reisende es sich inzwischen bequem machen. Besonders in den USA, Australien oder Neuseeland lassen sich schöne Übernachtungen verbringen. Etwas näher liegen Höhlen in Schweden und Spanien, in denen auch genächtigt werden kann. [...mehr]
Eine der schönsten Regionen dieser Erde ist aus meiner Sicht die Côte d’Azur, gerade jener Teil der von den Ausläufern der Seealpen geschützt liegt und so ganz eigenen Wettereinflüssen unterliegt. Nizza, Cannes oder eben Menton profitieren von dieser geografischen Besonderheit, welche dieses Fleckchen Erde zu einem Sonnenparadies macht.
Menton besitzt auf den ersten Blick nicht den Glanz der Städte Nizza oder Cannes, viemehr liegt der kleine Ort genau 1,5 Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Wen wundert es angesichts der Lage, dass sich die Architekturbesonderheiten beider Länder, Italien und Frankreich, auf perfekte Art und Weise miteinander vermischen. Die ockerfarbenen Häuser drängen sich wie für Mittelmeer-Städtchen üblichen an den Bergrücken, die kleinen engen Gassen spenden wohltuenden Schatten und wie ein Riese ragt der Kirchturm heraus. Allein schon dieser Charme versetzt die Besucher Mentons in Entzückung.
Menton, obwohl relativ klein, verfügt immerhin über die Einwohnerzahl von 30.000 – auf den ersten Blick würde man dies nicht für möglich halten. Inmitten dieser Welt verbergen sich einige schöne und sehenswerte Museen und Bauten, die das Reiseziel Menton noch attraktiver machen. Die Altstadt, die grösstenteils im 17. Jahrhundert errichtet wurde, besitzt allein zwei wunderschöne Kirchbauten, die Eglise St. Michel und die Chapelle des Penitents Blancs. Zwei Kunstmuseen und ein Prähistorisches Museum bereichern das Ganze. Eine Besonderheit sind definitiv die Gärten von Menton, wie der Jardin du Palais Carnolès oder der Jardin Fontana Rosa. Allein schon ihretwegen lohnt sich der Besuch von des kleinen Ortes an der Côte d’Azur. Er reiht sich ein in jene wunderschönen Orte wie Grasse und Eze, die man ebenfalls gesehen haben sollte.
Heute mal wieder ein schöner Reisebericht aus meinem Lieblingsland Schweden. Da Allyn, die jetzt auf dem Blog mitschreibt, noch schöne andere Aspekte mit einbringen kann, habe ich umso mehr Zeit mich dem skandinavischen Breiten zu widmen. Dabei spielt heute die idyllische Insel Öland im Südosten des Landes eine tragende Rolle, die entgegen aller Erwartungen ein wahren Sonnenparadies war.
Schweden gehört jetzt nicht gerade zu jenen Ländern, wo man im Sommer tropische Temperaturen erwarten kann. Gut, es waren so um die 25 Grad, aber gefühlte 35 Grad. Das Camping auf der Insel Öland gehört ohne Zweifel zu den schönsten Erlebnissen in Schweden, denn das Wetter spielte mit und die Öland war in seiner Art einfach faszinierend, insbesondere die zahlreichen Windmühlen, die ich in dieser Form höchstens in den Niederlanden erwartet hätte.
Camping auf Öland
Das wunderbare an dem Camping auf Öland ist die Verteilung der Zeltplätze. Wer sich einmal die Beschaffenheit und Form der Insel angeschaut hat, wird feststellen, dass sehr schmal, aber dafür unheimlich langgezogen ist. Zum Glück für jeden Abenteurer befinden sich fast über die gesamte Insel verteilt Zeltplätze, so dass man Öland in Etappen erkunden
kann. Mit dieser geographischen Beschaffenheit geht auch die unterschiedliche Beschaffenheit der Flora und Fauna einher, welche das Eiland noch interessanter macht. Nimmt man beispielsweise die steppenartige Landschaft im Süden des Landes, die auch Avar im Schwedischen genannt wird, und vergleicht diese mit dem stark bewaldeten Norden und den unzähligen Feuchtgebieten, wird man es kaum für möglich halten, dass man sich immer noch auf Öland befindet.
Borgholm auf Öland
Borgholm und die dazugehörende Gemeinde ist so etwas wie die heimliche Hauptstadt der Insel Öland. Rein historisch bedingt befinden sich zahlreiche Befestigungsanlagen in der Umgebung, wovon viele für die Bewachung des Kalmarsunds zuständig waren. Sie sind oftmals sehr gut erhalten und bieten einen gut aufbereiteten Einstieg in die Geschichte der Insel. Grosser Anlaufpunkt ist der Jachthafen von Borgholm, einem der grössten des Landes. Hier spielt sich fast das gesamte Leben der mit rund 3.000 Einwohnern eher beschaulichen Stadt. Aber gerade diese Idylle macht Schweden so reisenswert.
Neben dem Ausflug zum OAS Outdoor Camp in Lappland gehörte der Ausflug auf die Insel Öland zu den angenehmsten Reisen in Schweden. [...mehr]
Grasse, die Hauptstadt des Parfüms, begeht Anfang August von neuem ihr alljährliches Blütenfest. Die Stadt unweit der französischen Côte d’Azur lädt insbesondere an diesem Wochenende, vom 07. bis 09. August, zu einem Besuch ein. Denn das opulente Fest „Fête du Jasmin“ begeistert Touristen und Einwohner der gesamten Region.
Traditionell provenzalisch gekleidete Frauen begleiten den Umzug mit seinen geschmückten Wagen, Artisten und Künstlern durch die französische Stadt Grasse. Fünfzigtausend Blumen werden an das Publikum verschenkt oder in die Menge geworfen. Feuerwehrwagen versprühen parfümiertes Wasser unter den Menschen, überall duftet es nach Jasmin. [...mehr]
Trekking ist in vielen Fällen schon Abenteuer genug, da muss man nicht noch zusätzliche Risiken eingehen. Essen und somit Kochen kann auf einer Trekkingreise elementar sein. Das richtige Kochgeschirr zum Campen sollte also gut gewählt und nach mehreren Kriterien ausgesucht werden. Unser Testobjekt das Personal Cooker 3 von Snow Peak.
Die bittere Erfahrung von Hunger ist den meisten Menschen hierzulande eher unbekannt. In unseren Breiten gibt es Speisemöglichkeiten im Überfluss, man muss sich keine Gedanken machen, irgendwo findet sich schon etwas. Anders verhält es sich in einer kargen Bergland oder Orten, die man weniger kennt. Da sollte man sich keinesfalls auf einer Tour darauf verlassen irgendwo Beeren zu finden oder möglicherweise auf die brilliante Idee kommen Jagen zu wollen.
Camping Kochgeschirr ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand
So sind Nahrungsmittel für unterwegs fast unabdingbar. Ein passendes Kochgeschirr als Ausrüstungsgegenstand rundet das Ganze ab. Wir haben einmal das Personal Cooker von Snow Peak unter die Lupe genommen. Das Campingkochgeschirr kann für mindestens zwei Personen zum Einsatz kommen und besticht vor allem durch seine Vielfalt. Zwei Töpfe sowie eine kleine Pfanne sind Bestandteil des Kochgeschirrs und eröffnen zahlreiche Möglichkeiten. Hinzu kommen passende Deckel sowie ein tiefer Teller, so dass man auch Suppen problemlos zubereiten kann.
Auch beim Kochen wird allen Ansprüchen gerecht. Weder Anbrennen noch irgendwelche Beeinträchtigungen verhindern ein vollkommenes Geschmackserlebnis in freier Natur. Mit ein wenig Geschick kann man die Töpfe und das Geschirr kinderleicht handhaben. Für einen Preis um die 25 Euro ist das Kochgeschirr definitv eine lohneswerte Investition, zumal es sich in einem kleinen Nylonbeutel praktisch transportieren lässt. [...mehr]
Mitte Juli begehen die Einwohner Palermos ein aufwendiges und berühmtes Straßenfest zu Ehren ihrer Stadtpatronin Rosalia. Mit bunten Umzügen, Kostümen, Spielen und Feuerwerk feiern die Sizilianer die Überwindung der Pest im Jahre 1624.
Am Abend jedes 14. Juli versammeln sich die Bürger vor der Kathedrale Palermos, um den barocken Triumphwagen zu bestaunen, den sie durch die Stadt begleiten werden. Trommler, Uniformierte und Verkleidete ziehen laut und bunt durch die Straßen bis zur Porta Felice, dem alten Stadttor. Passiert der Wagen das Tor, so der Glaube, bleibt Palermo für ein weiteres Jahr von jedem Unheil verschont. Um Mitternacht können die Einwohner und Besucher noch ein beeindruckendes Feuerwerk erleben.
Der eigentliche Festtag zu Ehren Rosalias ist der 15. Juli. Mit einem Gottesdienst und einer feierlichen Prozession am Abend, in der ein silberner Schrein aus dem 17. Jahrhundert durch die Straßen getragen wird, enden die Feierlichkeiten in Palermo.
Die Festlichkeiten werden darüber hinaus von Theateraufführungen und Konzerten begleitet. Ein Spektakel, das sich Italienbesucher nicht entgehen lassen sollten. [...mehr]
Wirft man einen ersten Blick auf Indiens berühmtestes Bauwerk, so scheint es wie in den Horizont gemalt. Die feine Marmorstruktur lässt das Taj Mahal besonders im Morgen- und Abendlicht glänzen und umgibt das Gebäude mit einem zarten Schleier. Nicht nur für Touristen ist das berühmte Mausoleum ein Anziehungspunkt, auch Tausende Inder versichern sich hier ihres Glaubens und ihrer Liebe.
Tatsächlich ist der Geschichte nach das Taj Mahal ein Symbol für eine der größten Liebesgeschichten Indiens. Großmogul Shah Jahan ließ dieses Denkmal für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal erbauen, die ihm 14 Kinder schenkte und letztlich im Kindsbett verstarb. Unsagbar traurig ließ er zu ihren Ehren mit höchstem Aufwand diesen Prunkbau erschaffen, dessen Konstruktion 17 Jahre andauerte. Zwanzigtausend Handwerker halfen bei der Errichtung des Gebäudes. [...mehr]
Das die Industrialisierung vielen Städten weltweit einen Wachstumsschub verliehen hat, ist historisch belegt und unbestritten. In Dänemark gehört Herning zu jenen Orten, die ohne die revolutionären Fortschritte in der Industrie vermutlich in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre.
Im 17. Jahrhundert war Herning noch eine unbedeutende Ortschaft mit nur wenigen Häusern und weit davon entfernt einmal als Stadt anerkannt zu werden. Wie eingangs erwähnt, hatte die Industrialisierung einen entscheidenden Anteil daran, dass Herning und seine Umgebung zu einer Stadt gewachsen ist. Mittlerweile ist Herning ein anerkannter Messe- und Kulturort.
Museen von Herning
Museen gibt es unzählige in Herning. Angefangen vom Textilmuseum, das eben jene Epoche in Dänemark dokumentiert, die Herning so berühmt gemacht hat, über das Danmarks Fotomuseum sowie das berühmte Herning Kunstmuseum. Allein schon aus architektonischer Sicht ist das Museum ein Highlight, denn die einstige Textilfabrik ist ein kreisrunder Bau, in dessen Innern ein 220 Meter langer Keramikfries verherrschend ist. Das Werk von Carl-Henning Pedersen “Spiel der Phantasie um das Rad des Lebens” ist gemeinsam mit Arbeiten von Robert Jacobson sowie Richard Mortensen äusserst sehenswert.
Kanufahren oder Reiten in der Umgebung von Herning
Die Umgebung von Herning hätte man einer Stadt, die aufgrund der Industrialisierung so schnell gewachsen ist, überhaupt nicht zugetraut. Hier herrscht wahre Idylle, typisch für Skandinavien. Flüsse an den man Angeln, Baden oder Kanufahren kann sind so paradisisch gelegen, dass man schnell die Hektik des Alltags vergisst. Wenn man einmal die Region aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen möchte, sollte die Gelegenheit zum Reiten nutzen. Geführte Wanderungen sind ebenso lohnswert wie attraktiv. [...mehr]










