Beiträge vom: April, 2009
Einfach nur Urlaub ist langweilig, weshalb zahlreiche Reisende auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Eine Möglichkeit ist das Übernachten in einem Baumhaushotel, wobei hier der Variationsbreite keine Grenzen gesetzt sind.
Baumhaushotel Solling
Selbst hierzulande hat man sich dieser Idee bemächtig und eine Baumhaushotel auf die Beine gestellt. Im Erlebniswald bei Solling wurden im vergangenen Jahr vier Baumhäuser eröffnet, wo die Gäste in einer Höhe von rund fünf Metern übernachten können. Das Wunderbare in Solling ist die schöne Landschaft in der Umgebung des Baumhaushotels, wo beispielsweise ein Badesee im Sommer für Erfrischung sorgt oder man ausgiebig in den Wäldern spazieren gehen kann.
Bauhaushotel Hackspett in Schweden
Natürlich hat sich diese Form der Übernachtung auch in anderen Ländern an Popularität gewonnen. So gibt es in der schwedischen Stadt Västeras eine 13 Meter hohe Eiche, auf der man die Nacht verbringen kann. Das Baumhaushotel ist allerdings nur über eine Strickleiter erreichbar, weshalb ein wenig Kletterkunst erforderlich ist. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann eine wunderbare Idylle Schwedens genießen, zumal die Innenstadt Västeras autofrei. Kostenpunkt für eine Übernachtung beträgt allerdings 105 Euro und das Baumhaushotel ist zwischen April und Oktober geöffnet.
[...mehr]Einmal abgesehen von der faszinierenden Landschaft in Dalsland wäre Håverud vermutlich nur ein kleiner Ort, der idyllisch gelegen ist und keine besonderen Aspekte bieten würde ihn zu besuchen. Zum Glück kam einst ein gewisser Nils Ericson auf die Idee hier ein Aquädukt zu errichten, das noch heute ein beliebtes Touristenziel ist.
Håverud, in der westschwedischen Provinz Västra Götaland gelegen, besitzt das Privileg direkt am Dalsland Kanal und zwischen zwei Seen erbaut zu sein. Diese exponierte Lage in Schweden verhalf dem kleinen Ort im Jahr 1868 zu dem Umstand, dass der bekannte Architekt Nils Ericson anstatt einer herkömmlichen Schleuse das noch heute existierende Aquädukt von Håverud schuf. Das Aquädukt ist eine Mischung aus Straße, Eisenbahn und Brücke und erfreut sich dank der seltenen Bodenbeschaffenheit einer besonderen Bauweise und gehört deshalb zu den bekanntesten Sehenswürdigkeit in Dalsland.
Dalsland Kanal – typischer schwedischer Wasserweg
Der Dalsland Kanal wurde vorwiegend aus einer Kombination natürlicher Wasserstraßen gefertigt, lediglich die zehn Kilometer rund um das Aquädukt sind künstlich angelegt worden, um das Bauwerk nicht zu gefährden. Wer ist es bequem mag, kann eines der auf dem Kanal verkehrenden Schiffe nutzen, viel schöner ist es jedoch, den Kanal und die begleitenden Landschaft mittels ein Kanus kennenzulernen. Generell ist Kanufahren in Schweden ein sehr erholsamer Weg sich mit dem Land vertraut zu machen, da die kleinen Ortschaften entlang der Wasserwege fast immer eine Anlegestelle und zahlreiche Sehenswürdigkeiten bieten. Wie auch beim Aquädukt von Håverud, wo man direkt vor dem erklärenden Museum einen Stopp einlegen kann.
Dalslands Kanal AB
Kyrkogatan 14
SE-662 31 Åmål
Tel. +46 (0) 532 – 104 66
Fax +46 (0) 532 – 10477
E-mail: info@dalslandskanal.se
www.dalslandskanal.se
Geht man in der Geschichte etwas zurück, wird man auf Berichte stoßen, die von einer blühenden Handelsmetropole Caorle sprechen, das lange Zeit ein wichtiger Warenumschlagplatz gewesen ist. Die Zeit ist vorüber – geblieben ist ein zauberhafter Ort, der mit seiner Architektur und seinem Charme zu begeistern weiß.
Die Blütezeit des heute eher beschaulichen Städtchens Caorle liegt schon lange Zeit zurück. Vor mehr als 2.000 Jahren erbaut, war es vor allem im 5. Jahrhundert ein wichtiger Handelsort, der in Norditalien ein belebter Warenumschlagplatz gewesen ist. Der vermeintliche Niedergang von Caorle begann mit der Versandung des Hafens, was letztendlich dazu führte, dass die Händler direkt nach Venedig übersiedelten.
Sehenswürdigkeiten von Caorle
Geblieben ist die faszinierende Architektur von Caorle – Zeugnisse von längst vergangenen Zeiten. Da ist zum Beispiel die Kathedrale von Caorle, die ebenso aus dem 11. Jahrhundert stammt wie der zylindrische Glockenturm. Die sind die Herzstücke der Altstadt der rund 11.000 Einwohner zählenden Metropole. Im Schatten der Häuser lässt es sich so wunderbar flanieren und entspannen, dass man zwischenzeitlich den Eindruck gewinnen könnte, man wäre Jahrhundert in der Zeit zurückgereist.
Camping in Caorle
Leicht außerhalb der Stadt gibt es zum Glück für viele Reisende günstige Übernachtungsmöglichkeiten wie Jugendherbergen oder Zeltplätze. Da zahlreiche Besucher die zauberhafte Landschaft in der Umgebung von Caorle ebenso genießen wollen, eignet sich die Übernachtung auf einem der Zeltplätze ganz hervorragend.
[...mehr]Zu einem wunderbaren Zeltplatz-Aufenthalt oder einer ausgiebigen Wanderung gehört immer eine unverwechselbare „Brotzeit“. Dabei darf es ruhig mal etwas Deftiges sein, wieso also nicht Grillen? Mit dem praktischen Outor-Grill von Outwell Cahors Portable Grill lässt sich diese Vorstellung bequem verwirklichen.
Allein schon jener Moment, in dem der Duft des Grillens einem in die Nase steigt, löst bei zahlreichen Hobby-Köchen wie mir Glücksgefühle aus. Das Brutzeln des Fleisches, die Hitze des Grills und das kühle Bier machen das Grillen selbst zu einem genussvollen Abenteuer. Leider sind die meisten Geräte exorbitant groß und schwer, lassen sich somit transportieren.
Outwell Cahors Portable Grill – ein Leichtgewicht
Da haben sich die Verantwortlichen bei Outwell bei der Produktion des Cahors Portable Grill wohl ausreichend Gedanken über dieses Problem gemacht, der dieser wiegt gerade einmal drei Kilo und ergibt verpackt gerade einmal die Größe von 46 x 45 x 3cm – ein Leichtgewicht und Platzwunder also. Statt der unhandlichen Rundgrills, die nach mehrmaliger Benutzung eher mit dem „Schiefen Turm von Pisa“ in Verbindung bringt, überzeugt der Outwell Cahors Portable Grill mit hoher Stabilität und leichter Handhabung. In fünf Schritten lässt sich das Gerät ganz einfach auf- und abbauen.
Geschmack lässt keine Wünsche offen
Das härteste Kriterium ist noch immer der Geschmack. Hier sind schon die teuersten Geräte gescheitert, aber der Outdoor Grill kann auch hier überzeugen. Einen kleinen Nachteil gibt es jedoch – die Höhe, denn aufgebaut ist der Outwell Cahors Portable Grill gerade einmal 35 Zentimeter hoch. Lässt man den Aspekt der möglichen Rückenprobleme außer Acht, hat man den perfekten Grill für unterwegs oder zum Zelten.
[...mehr]Bei einem so schönen Land wie Norwegen, dessen Faszination in erster Linie in der Natur liegt, wäre es schon fast eine Sünde, wenn man einen Aufenthalt dort in einem Hotel verbringen würde.
Die erste Alternative sind Ferienhäuser, die bei fast allen großen Anbietern zu finden sind und kaum Wünsche in Sachen Komfort offen lassen. Ferienhäuser sind die beliebteste Unterbringungsart in Skandinavien, kein Wunder also, dass die meisten Reisenden darauf zurückgreifen.
Camping und Zelten eine Alternative zu Ferienhäuser
Wer sich etwas mehr in die Natur von Norwegen traut, der sollte sich ruhig im Camping versuchen. Wie fast überall in Skandinavien ist es erlaubt eine Nacht an einem bestimmten Ort zu verbringen, ohne das dieser eigens als Campingplatz ausgewiesen ist. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man keinen Privatbesitz beschädigt.
Die Campingplätze sind in fast allen Regionen des Landes zu finden, wenn man jedoch weiter gen Norden kommt, nimmt ihre Anzahl ab. Ursache hierfür sind die Witterungsbedingungen und die immer kleiner werden Anzahl von Städten und Gemeinden. Die meisten Zeltplätze sind hervorragend ausgestattet, legen großen Wert auf Hygiene und bieten allerhand Freizeitmöglichkeiten.
Campingplätze und Zeltplätze in Norwegen
[...mehr]Rund 20 Jahre nach dem Mauerfall haben sich einige Ostseebäder zu wahren Schmuckstücken entwickelt, so auch das Ostseebad Zingst, dass auf einer Halbinsel mit dem Namen Fischland- Darß-Zingst beheimatet ist.
Das Ostseebad ist neben dem Aspekt der wunderschönen Strandlandschaft in erster Linie für seine umliegende Natur zu empfehlen. Recht schnell hat man bei den Verantwortlichen erkannt, dass der Schwerpunkt des Tourismus nicht nur auf das Baden in der Ostsee ausgerichtet werden kann, sondern dass man den Besuchern des Ortes erheblich mehr bieten muss.
Wandern und Radfahren im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Zugute kommt Zingst dabei, dass unmittelbar vor der Haustür der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft beheimatet ist. So kann man den Reisenden ausgiebige, geführte Wanderungen anbieten sowie auf eigene Faust mit dem Rad die Landschaft erkunden. Faszinierend dabei ist die Vogelwelt auf der Halbinsel, die einerseits eine ganz eigene angenehme Geräuschkulisse erzeugt und andererseits seltene Anblicke bietet. Dabei hat man sich in Zingst auf die Beobachtung von Kranichen spezialisiert, die in sehr großer Häufigkeit auf der Insel vorkommen.
Wellness und Sport in Zingst
Zwar kann man Wandern und Radfahren zum Thema Sport rechnen, aber eigens dafür hat man sich in Zingst ebenfalls etwas einfallen lassen. Fast alle Hotels des Ortes bieten hierfür ein umfangreiches Fitness- Wellness-Angebot, wo man Anstrengung und Erholung hervorragend mit einander verbinden kann. Die wohltuende Seeluft und das gesunde Meerwasser sind zudem Aspekte, die eine ausgiebige Erholung ermöglichen.
Neben den Hotels kann man auch die Nächte auf einem der gut ausgestatteten Zeltplätze, in einer schönen Pension oder in einer Ferienwohnung verbringen.
[...mehr]Die Färöer Inseln liegen so unscheinbar im Nordatlantik, dass ihnen von Reisewilligen oftmals keine Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die „Schafsinsel“, wie sie übersetzt heißen, agieren weitestgehend autonom, werden aber offiziell zu Dänemark gerechnet.
Das Wunderbare auf einer Wanderung über die Färöer Inseln ist die Tatsache, dass man eigentlich nie mehr als fünf Kilometer vom Meer entfernt ist und somit man die wirkliche Faszination der Inseln kennenlernt – die zerklüftete Felsküste, die schon bei schönem Wetter weit aus vom Meer zu sehen ist. Diese ist vulkanischer Ursprung und mit ein wenig Phantasie hat man das Gefühl, man wäre in jene Zeit zurückgeworfen worden.
Färöer Inseln - größte Kliff der Welt
Die Färöer Inseln haben sogar etwas in der Welt einmaliges zu bieten, das größte Kliff der Welt (Kap Enniberg), das rund 754 Meter aus dem Meer herausragt. Mal abgesehen davon, ist eben diese sehr ursprüngliche Landschaft äußerst reizvoll für den Besucher. Durch die Wassernähe sind die Ebenen von sehr sumpfigem Charakter, was wiederum nährhaften Boden zur Folge hat, wo hervorragend das Futter für die Schafzucht gedeiht. Eine Wanderung offenbart wiederum die kleinen Bäche, deren Rauschen durch die fast schon etwas beängstigende Stille besonders zum Tragen kommt.
Tórshavn – kleinste Hauptstadt der Welt
Dreh- und Angelpunkt der Färöer Inseln ist jedoch Tórshavn, die Hauptstadt mit gerade einmal etwas mehr als 12.000 Einwohnern, was sie wiederum zur kleinsten Hauptstadt der Welt macht. Als Handels- und Wirtschaftszentrum spielt sich auch das gesellschaftliche Leben in Tórshavn ab. Auch wenn dies zunächst nicht sonderlich einladend klingt, sollte man einem Besuch nicht abgeneigt sein. Die Stadt hat wirklich etwas Zauberhaftes.
[...mehr]In meinem Lieblingsland Schweden offenbaren sich mir immer neue Erkenntnisse. Erst kürzlich bin ich dank eines Hinweises über Nordische Meisterschaften im Austernöffnen gestoßen. Am 2. Mai wird in Grebbestad an der Küste Bohusläns der schnellste Austernöffner gesucht.
Die Austern aus Westschweden gehören zum Hochgenuss der kulinarischen Köstlichkeiten aus Skandinavien. Das kalte Wasser vor der Küste Schwedens bedingt ein sehr langsames Wachstum der Austern, die dadurch aber unheimlich an Geschmack gewinnen. Fast 90 Prozent aller aus Schweden stammenden Austern werden rund um Grebbestad gefangen, eben jener Ort, wo der Nordische Meister des Austernöffnens gesucht wird.
Nordische Meisterschaften in Grebbestad
Am 2. Mai wird bereits zum viertel Mal der schnellste von ihnen in Grebbestad gesucht. Wirklich Profis benötigen kaum mehr als einen Augenblick, um den Gästen eine geöffnete Auster zu servieren. Das zarte Fleisch der Muschel gewürzt mit Pfeffer, Salz oder Zitronensaft ist eine weit geschätzte Köstlichkeit, nicht nur in Schweden.
Austern-Bar in auf der Schäreninsel Käringö
Eine ganz ungewöhnliche Art in den Genuss von Austern zu kommen ist auf der Schäreninsel Käringö in Westschweden zu finden. Kent Berndtsson und seine Tochter Camilla Hofsten, bekannte Austern-Züchter der Region, verwöhnen ihre Gäste, in dem sie diese in eine Holzbadewanne setzen, die mit warmen Meereswasser gefüllt ist, direkt am Steg zum Atlantik. Nebenbei werden ihnen köstliche Austern und Champagner gereicht. Wenn dies mal kein faszinierendes Angebot ist.
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