Beiträge vom: Februar, 2009


Autor: Riko

Das Faible für das Angeln muss angeboren sein. Sich stundenlang an einen der endlosen Seen in Skandinavien zu setzen und auf einen Biss zu warten, ist nicht jedermanns Sache. Mir wurde dies in die Wiege gelegt, wobei es mir beim Angeln weniger um den Sport selbst geht als um die Entspannung.

Norwegen Küste flickr ©Charlie cravero

Wer sich dies nur schwerlich vorstellen kann, dem sei ein Song von Peter Fox ans Herz gelegt. „Haus am See“ transportiert dem Hörer wohl noch am besten jene Stimmung, die mich beim Angeln erfasst. Ehrlich gesagt bin ich beim letzten Mal Norwegen flickr ©fischerhudersogar eingeschlafen, was aber auf ambitionierte Angler nicht abschrecken soll. Vielmehr möchte ich jenes Ambiente vermitteln, was mich in Norwegen erfasst hat.

Die Region Vestfold ist ein ideales Gebiet für einen Angelurlaub in Norwegen. Einerseits kann man dem Meeresangeln frönen, da es unmittelbar westlich des Oslofjordes gelegen ist, andererseits finden sich im Binnenland zahlreiche kleine Seen, wo man seinem Hobby nachgehen kann.

Von Orten ausgehend wie Larvik, Sandefjord und Tønsberg kann man hervorragend zu ausgiebigen Angeltouren starten. Selbst in kleineren Orten entlang der Küste finden sich immer wieder lukrative Angebote, wo ortsansässige Fischer Angelfreunde auf ihren Booten mitnehmen. Dass dort Erfolge fast garantiert sind, zeigen Fotos auf folgender Seite – hier




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Autor: Riko

Heute mal wieder ein kleiner Ausblick für das passende Zubehör beim Trekking. Schon einmal habe ich mich ausgiebig dem Thema Isomatte gewidmet und dabei auf einen Qualitätscheck bei „test.de“ verwiesen.

Therm A Rest IsomattenNun ein Jahr später sind einige Erfahrungswerte hinzu gekommen, weshalb ich die gesammelten Erkenntnisse zum Besten geben möchte. War ich einst davon ausgegangen, dass eine Isomatte im Preisbereich von fünf bis 15 Euro durchaus tragbar ist, muss ich das Urteil an dieser Stelle revidieren. Vielmehr können extreme Temperaturen, die an Extreme grenzen, das Schlafen zur Hölle machen.

Auf einer Trekking-Reise ist aber ein angenehmer und gesunder Schlaf unabdingbar, weshalb ich mich entschlossen habe etwas mehr Geld in eine Isomatte zu investieren. Nach langen hin und her habe ich mich für die Firma Therm-A-Rest entschieden und habe bislang die Anschaffung nicht bereut. Die selbstaufblasende Isomatte hielt, was sie versprach.

Die nächtlichen Unterkühlungen sowie wie gerädert aufwachen gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Zudem ist das Modell von Therm-A-Rest äußerst platzsparend und verhältnismäßig leicht, was zwingende Attribute für eine Isomatte gewesen waren. Nun muss man jedoch auch erwähnen, dass solcher luxuriöser Schlafkomfort mit Preisen zwischen 50 Euro und 130 Euro durchaus ins Geld gehen.

Aber mit einer entsprechenden Pflege macht sich dies durchaus bezahlt.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Côte d’Azur oder generell die südfranzösische Küste ist so ziemlich das Schönste, was Frankreich zu bieten hat. Dementsprechend teuer ist das Vergnügen dort einen Urlaub zu verbringen, gerade weil man dort so herrlich im Hinterland wandern und die Strände genießen kann.

Antibes flickr ©Laura Padgett

Hotels in der Nähe von Nizza, Cannes oder anderen südfranzösischen Städten belasten bei einem längeren Aufenthalt definitiv den Geldbeutel. Das Trekking-Anhänger sich vor Zelten nicht scheuen, sind Zeltplätze immer eine mögliche Alternative. Lange Zeit wurde diese in Frankreich nicht sonderlich kultiviert, haben sie doch an der noblen Côte d’Azur einen eher rauen Charme, aber mittlerweile hat man mitbekommen, dass auch dort Geld zu verdienen ist.

So sind in der jüngsten Vergangenheit entlang der Küstenlinie zahlreiche neue Zeltplätze entstanden und ältere Anlagen modernisiert worden. Mit einer entsprechenden Vorabinformation kann man durchaus einen tollen Ort finden, wo man landschaftlich keine Einbußen hinnehmen muss und sich auch wunderbar erholen kann.

Ich habe einfach mal ein paar Beispiele herausgesucht, die man sich anschauen könnte.

La Pinatelle

Der Zeltplatz La Pinatelle ist unweit der großen Metropolen der Côte d’Azur Nizza und Cannes gelegen. Er ist einer größten an der Küste und bietet, weil im Hinterland gelegen, ein wunderbares Panorama.

Kosten: 2 Personen + Zelt = 10 Euro – 2 Personen + Zelt + Auto = 12 Euro
Reservierung: Telefon – 04.93.60.40.46

Le Séquoia

Die Anlage von Le Séquoia ist schon etwas luxuriöser. Eine Mischung aus Mietobjekten und Zeltplatz machen Le Séquoia zu einem abwechslungsreichen Aufenthaltsort, der in Sachen Komfort keine Wünsche offen lässt.

Kosten: Platz 12,35 Euro + Auto 3,20 Euro + 5,25 Euro
Adresse: Avenue du Pylone
06600 Antibes
Tel. (33) 04 93 74 44 75

Domaine sainte Madeleine 

Auf diesem Zeltplatz, dem Domaine sainte Madeleine geht es schon etwas familiärer zu, ohne dass man sich bei der Ausstattung einschränken muss. Vielmehr ist es die ausgezeichnete und idyllische Lage, die diesen Ort zu einem Geheimtipp macht.

Adresse: Route de Moulinet
06 380 SOSPEL
Reservierung: Tél 04 93 04 10 48    [...mehr]



Autor: Riko

Der Sommer 2009 ist zwar noch etwas fern, aber mit der Planung des Urlaubes kann man eigentlich nie früh genug beginnen. Ein wirklich lohnenswertes Ziel könnte die finnische Stadt Savonlinna sein, die im östlichen Bereich der finnischen Seenplatte gelegen ist.

Finnland - Saimaa - Seen flickr © nobert_blech

Wesentlicher Bestandteil ist der Saimaa, der größte See des Landes, der sich zwar einige Kilometer entfernt davon befindet, aber ebenfalls als Wanderziel zu empfehlen ist. Verbleibt man in der Region um Savonlinna gehört die Burg Olavinlinna zum Pflichtprogramm der Reise. Die mittelalterliche Burg gehört zu den schönsten und am besten erhaltendsten Bauten im skandinavischen Raum. In der Geschichte spielte sie vor allem bei den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und Schweden eine tragende Rolle.

Olavinlinna Finnland flickr ©Walter RodriguezDas schönste an der Umgebung von Savonlinna sind jedoch die zahlreichen Naturgebiete, wo sich unter anderem der Nationalpark Linnansaari befindet – ein Wasserparadies, das seinesgleichen in Europa sucht. Allein die einzelne Insel ist jede für sich ein kleines Paradies. Verschlungene Pfade, einzigartige Flora und Fauna sowie im Sommer stetige Temperaturen machen es zu einem Wanderidyll.

Wer sich dann noch für prähistorische Höhlenzeichnungen oder Elchparks begeistern kann, wird im dem Naturgebiet absolut glücklich werden. Auch mehrtägige Touren mit dem Kanu bieten sich an, um dieses Landschaftsparadies zu erkunden.    [...mehr]



Autor: Riko

So paradox es an dieser Stelle aussehen mag, aber eine der schönsten Arten Schweden kennenzulernen ist der Wasserweg. Zwar liebe ich das Wandern, das Erkunden zu Fuß, aber den Göta Kanal muss man einmal mit dem Boot befahren haben.

Ufer in Schweden flickr©perlediveto

Für ein Land wie Schweden war die Verbindung der beiden Großstädte Göteborg und Stockholm, also somit die Ost-West-Verbindung ein unglaublich wichtiger Transportweg. Die Pulsader Schwedens, wie er Göta Kanal einmal später getauft werden sollte, war die Verwirklichung eines schwedischen Traumes. In Angriff genommen hat dies Baltzar von Platen und ihm zur Seite standen 58.000 Helfer, die mit Hilfe von Hacke und Spaten zwischen 1810 und 1832 ein Bauwerk schufen, das architektonisch wenig an Bedeutung besitzt, aber letztendlich höher einzuordnen ist, wie manches Gotteshaus.

Göta Kanal flickr ©frauelsterHätte man gewusst, dass rund 50 Jahre später die Bedeutung als Transport wieder schwinden würde, weil Eisenbahn und das schwedische Straßennetz einen unglaublichen Schub erfuhren, wäre das Projekt vermutlich nie in die Tat umgesetzt worden. So hat man schnell auf die sich wandelnden Umstände reagiert und den Kanal zu einem touristisch wertvollen Wasserweg ausgebaut.

Heute ist es ein wahrer Genuss die Strecke zwischen Stockholm und Göteborg entweder mit einem der verkehrenden Kreuzfahrtschiffe oder mit den eigenen Boot zu befahren. Die wahre Schönheit der schwedischen Landschaft eröffnet sich, die faszinierende Wasserwelt mit Stationen wie dem Vättern ist äußerst reizvoll und jede Stadt, die das Ufer säumt, bietet Unzähliges zum Entdecken. Orte wie Karlsborg oder Linköping verzaubern durch die typische schwedische Architektur und die auf ihre sehr herzliche menschliche Art.

Das Abenteuer Göta Kanal sollte man auf jeden Fall einmal in Angriff genommen haben, um Schweden von seiner schönsten Seite kennen gelernt zu haben.    [...mehr]



Autor: Riko

Die Grajischen Alpen, ein Teil der französischen Alpen, sind aufgrund ihrer Konstitution besonders für ausgiebige Wanderungen geeignet. Der Parc National National de la Vanoise, wesentlicher Bestandteil der Tour des Glaciers, besticht durch seine eindrucksvolle Landschaft und simplen Schönheit.

Tour des Glaciers flickr ©akunamatata

Eindrucksvoll präsentiert sich hierbei die einzigartige Alpenlandschaft mit ihren vergletscherten Gipfeln, den im tiefen Blau starr liegenden Gebirgsseen und den abwechslungsreichen Wanderstrecken. Die einzelnen Abschnitte der Tour des Glaciers führen jeweils zu Berghütten, die oftmals von atemberaubenden Panoramen umrandet sind. Dabei sind die einzelnen Strecken von so unterschiedlicher Schwierigkeit, dass einige von ihnen als Sportstrecken von Extremsportler genutzt werden.

Tour des Glaciers flickr ©akunamatataDie Tour des Glaciers ist mit Sicherheit eine der schönsten Wandertouren Europas, da sich dem geneigten Beobachter fast sämtliche Landschaftsformen der Hoch- und Mittelgebirge als Aussicht bieten. Blühende Weidelandschaft, wo buntgecheckte Rinder das satte Grün zieren, steinige Moränen, schneebedeckte Gipfel und kühle, aber im tiefen Blau erscheinende Gebirgsseen sind nur eine kleine Auswahl dessen, was die Natur an Schönheit auf der Tour des Glaciers für die Wanderer bereit hält.

In der Region Haute Maurienne führt die Tour zum Teil über historische Verkehrswege, so passiertTour des Glaciers flickr ©akunamatata man unter anderem die Salzstraße zwischen Pralognan und Termignon. Wer an dieser Stelle das Abenteuer nicht scheut, kann den Aufstieg zum Plateau des circa 35 km² großen Vanoisegletschers wagen. Dies sollten nur erfahrene Trekking-Experten mit der entsprechenden Ausrüstung in Angriff nehmen.

Insgesamt führt die Tour des Glaciers über rund 100 Kilometer, für die man durchschnittlich sieben und acht Tage einplanen sollte. Wetterfeste Kleidung und ein wenig Ausdauer sind für die Bewältigung schon von Nöten, aber es lohnt sich auf alle Fälle.    [...mehr]