Beiträge vom: Juli, 2008


Autor: Riko

Kreidefelsen von Rügen flickr ©fotopiti

Rügen hat in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Wandel vollzogen. Zwar war die größte Insel in Deutschland Rügen flickr ©Anett Jauernigschon immer ein Ziel vieler Urlauber, doch durch hohe Investitionen sind gerade die Ostseebäder vollkommen neu erblüht.

Die Strandpromenade von Binz beispielsweise sucht an der Ostseeküste ihres Gleichen. Die wunderbar restaurierten Herrenhäuser in der typischen Bäderarchitektur, die meterlange Seebrücke, die zahlreiche Stände zum Flanieren und Einkaufen, charmante Restaurants und feiner Sandstrand sind die Aspekte, warum seinen Urlaub in Binz verbringen sollte.

Allerdings ist dies auch mittlerweile eine Kostenfrage geworden. Wer nicht rechtzeitig bucht, muss mit teuren Zimmern und Suiten vorlieb nehmen. Eine lohnenswerte Alternative sind die Zeltplätze auf Rügen, die aber auch an den sonnigen Tagen einen extremen Zulauf erfahren. Auch hier hat sich der Standard erheblich verbessert, die sanitären Einrichtungen modernisiert, Kinderspielplätze angelegt, gute Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen geschaffen. So kann man auf jeden Fall einige Euros sparen.

Achtung: „Wo der Osten Urlaub macht – Rügen“  – MDR Reportage sucht Camper

Zeltplatz und Campingplatz-Adressen:

Regenbogen Camp Göhren
18586 Göhren
Tel.: 038 308 – 90 12 0
Fax: 038 308 – 21 23

Camping Meier Prora
18609 Prora /Rügen (Ostseebad Binz)
Tel.: 038 393 – 20 85
Fax: 038 393 – 3 26 24

Campingoase Thiessow
18586 Thiessow
Tel.: 038 308 – 82 26
Fax: 038 308 – 82 97

Campingplatz “Drewoldke
18556 Altenkirchen
Tel.: 038 391 – 12 965
Fax: 038 391 – 12 484

Freizeitoase Rügen Lobbe
18586 Lobbe
Tel.: 038 308 – 23 14
Fax: 038 308 – 25 127    [...mehr]



Autor: Riko

Runensteine Gorm Blauzahn wikipedia ©Jürgen Howaldt

Die heutige Wanderung führt direkt in das Herz von Jütland in Dänemark. Die Runensteine von Jelling sind ein lohnenswertes Ausflugsziel, das mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wenn man heute in das nordwestlich von Vejle gelegene Jelling kommt, lässt sich auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich hier um eine der bedeutendsten archäologischen Stätten von Dänemark handelt. Hier, mitten auf Jütland, befand sich einst um 1100 das politische Zentrum Dänemarks, weshalb man oftmals auch noch vom „königlichen Jütland“ spricht.

Runensteine von Jelling flickr ©mechanixGrund für die heutige Bekanntheit von Jelling sind die beiden Runensteine, die Steinkirche und die Grabhügel, die sich bei Ausgrabungen als bedeutende archäologische Stätte herausstellte. Der kleinere der beiden Runensteine ist Thyra gewidmet. Mit der Inschrift „König Gorm errichtete diesen Gedenkstein zu Ehren seiner Frau Thyra, Erneuerer/Stolz Dänemarks.“ gedachte der letzte heidnische König seiner Gattin, der die Errichtung von „Danewerk“, einer bekannten Befestigungsanlage, zugeschrieben wird. Der zweite und größere Runenstein hingegen steht für das Gedenken an den König selbst. „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte.“    [...mehr]



Autor: Riko

Strand auf Usedom flickr ©Danko

Usedom hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel entwickelt. Da aber die Brieftasche vieler Urlauber nicht übermäßig gefüllt ist, kann ein Campingplatz eine mögliche Alternative sein. Keine Angst, Strand auf Usedom flickr ©kgebingermittlerweile verfügen die Campingplätze auf der Sonneninsel über einem sehr hohen Standard, der jeglichen Anforderungen gerecht wird. Bestes Beispiel hierfür ist der Campingplatz Stubbenfelde auf Usedom, der sich mitten im Zentrum der Insel befindet und dank seiner hervorragenden Lage zahlreiche Perspektiven eröffnet.

Der Campingplatz Stubbenfelde besitzt wirklich eine paradiesische Umgebung. Nur wenige Meter vom Ostseestrand entfernt, umgeben von Buchenwäldern und unweit des Kölpinsees können die Besucher entweder in Zelten oder romantischen Blockhäusern untergebracht werden. Nebenbei finden sich dort auch Bungalows und nette Apartments, die ebenfalls gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Generell hat der Campingplatz Stubbenfelde allerhand zu bieten, denn eine Saunalandschaft, parzellierte und unparzellierte Stellplätze, moderne Sanitäreinrichtungen, ein Fahrradverleih, Kinderspiel- und Sportplätze sind nicht überall selbstverständlich.

Auch die Verkehrsanbindungen für den Campingplatz Stubbenfelde sind vorzüglich, so befindet sich ein Anschluss an die Bäderbahn gerade einmal 300 Meter vom Platz entfernt. Diese verkehrt in der Hauptsaison alle 30 Minuten und in der Nebensaison einmal je Stunde.

Wer also paradiesische Bedingungen beim Camping vorfinden möchte, sollte den Campingplatz Stubbenfelde aufsuchen.

Öffnungszeiten Campingplatz:
16.03 – 31.10

Preise für den Campingplatz
Die Preise für den Campingplatz richten sich nach der Reisezeit und der Unterkunft. Sie müssen direkt bei der Platzleitung erfragt werden.

Kontakt: info@stubbenfelde.de    [...mehr]



Autor: Riko

Gletscherbrille flickr ©ddqhu

Gletscherbrillen sind ein Utensil, das von Anfängern oftmals vergessen und von Profis für unverzichtbar gehalten wird. Was zunächst nur als stylisches Mittel angesehen wird, kann für den Durchblick auf einem Berg, gerade in Schneeregionen, ein zwingend notwendiger Bestandteil der Ausrüstung sein. Die permanente Reflexion der Sonne auf Schnee und Eis kann die Augen der Wanderer extrem reizen, ja sogar zu einer  beeinträchtigen des Seevermögens führen. Zumindest stellt sie für das Auge eine unglaubliche Belastung dar, die sich zunächst in einer Reizung äußert und schließlich zu extremen Kopfschmerzen führen kann.

Gletscherbrillen besitzen deshalb eine sehr starke Tönung der Brillengläser und sollen aufgrund ihrer Beschaffenheit vor Streulicht aus allen Richtungen schützen. Eben diese Kriterien machen Gletscherbrillen für den normalen Gebrauch von Sonnenbrillen unnütz und sollten beispielsweise im Straßenverkehr nie zum Einsatz kommen.

Die Preise für Gletscherbrillen variieren bei den meisten Modellen zwischen 50 und 150 Euro. Dabei bieten einige Hersteller noch Wechselgläser an, um den Bedürfnissen in den Bergen noch besser gerecht zu werden. Auf jeden Fall sollte das Modell optimal auf den Nutzer angepasst werden, damit die Gletscherbrille später nicht zur Belastung wird.    [...mehr]



Autor: Riko

Umland von St. Gallen ©flickr Maedi

Das Kanton St. Gallen in der Schweiz ist eines der schönsten. Nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt, lässt sich hier die Vielfalt der schweizerischen Alpen erkunden. Wobei man dies erheblich differenzieren muss, denn genau genommen befindet sich St. Gallen aus geographischer Sicht in der flachen mittelländischen Molasse. Ich möchte aber heute den Fokus Stiftsbibliothek St. Gallen flickr ©chippeemehr auf die St. Gallen legen, denn ein Spaziergang durch die Stadt ist wirklich lohnenswert, nicht umsonst hat die UNESCO zahlreiche Bauten zum Weltkulturerbe ernannt.

Ein Beispiel für die wunderbare Architektur ist die Stiftskirche von St. Gallen. Ihre Erbauung in der Mitte des 18. Jahrhunderts hat das Stadtbild erheblich verändert, ist sie seitdem das bestimmende Element der Silhouette von St. Gallen. Jährlich strömen unzählige Touristen in die Stadt, um den barocken Kirchenbau zu betrachten. Im Zusammenhang damit steht meistens ein Besuch der Stiftsbibliothek St. Gallen ehemaligen Benediktinerstifts St. Gallen. Die älteste Bibliothek der Schweiz, die einen beeindruckenden Bestand von über 160.000 Bücher und 2.100 Handschriften verwaltet, gehört ohne Zweifel zum Erbe dieser Welt. Führt man sich das Alter einiger Schriften vor Auge, wird einem die Bedeutung der Bibliothek erst richtig bewusst.

Panorama St. Gallen flickr ©kruemi

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Autor: Riko

Mit einer Fläche von 4.370 Quadratkilometer ist der Saimaa der größte See Finnlands. Was angesichts von 56.000 Seen in Finnland eigentlich schon eine Besonderheit ist, überrascht dennoch die mit 13.700 bezifferte Zahl an Inseln im Saimaa.

Saimaa

Aber gerade dies ist das Geheimnis des so idyllisch gelegenen Sees, denn Besucher können hier ihr eigenes Reich erhalten, eine eigne Insel.




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Autor: Riko

Patara flickr ©ekkeeekke

An dieser Stelle will ich dem geneigten Leser immer wieder gerne eine neue Perspektive auf die einzelnen Länder ermöglichen. Da das Wandern eine persönliche Herzensangelegenheit ist, soll dies natürlich im Zusammenhang mit dem Lykien flickr ©Hühneraugevorgestellten Reise geschehen. So wird in der Reisebranche aktuell die Türkei als wunderbares Reiseland angepriesen und bei Recherchen beschränken sich die Angebote lediglich auf All-Inclusiv-Reisen, die lediglich bei vereinzelten Ausflügen das Land dem Besucher versuchen näher zu bringen.

Aber die gerade die Türkei hat wesentlich mehr zu bieten, als am Strand oder Hotelpool zu liegen. Aus historischer Sicht gehört zu den kulturell interessantes Region weltweit, wo vor allem die Geschichte der Antike eine entscheidende Rolle gespielt. Landschaftlich ist die Türkei zudem so reizvoll und abwechslungsreich, dass es Jahre bräuchte, um sie in ihrer gesamten Vielfalt zu erfassen. Deshalb habe ich bereits schon über Kappadokien und das Taurusgebirge geschrieben, die zu den faszinierenden Landschaften auf türkischem Boden zählen. Diesmal möchte ich wenige Zeilen dem Lykischen Weg widmen, der über eine Länge von 509 km von Fethiye nach Antalya führt und ein kleines Spektrum der reizvollen Natur der Türkei bietet.    [...mehr]



Autor: Riko

Lungomare flickr ©gutter

Das Wandern nicht immer zwangsläufig etwas mit den Bergen zu tun hat, ist den meisten Menschen bekannt. Doch führen die Wege selten auf einer Strecke von knapp zwölf Kilometern an wunderschönen Stränden und faszinierenden Küstenorten vorbei. Wer jedoch die Welt des Wanderns mit der des Meeres verbinden möchte, sollte den Lungomare zwischen Volosko und Lovran an der Küste Kroatiens erobern.

Lungomare flickr ©CebeteIm weitesten Sinne ist der Lungemare ein Strandpromenade, vergleichbare mit jener auf Usedom zwischen Heringsdorf und Bansin. Jedoch muss sich an dieser Stelle von der Vorstellung verabschieden, dass es sich hier um eine von Villen gesäumte Prachtstraße entlang feiner Sandstrände handelt. Die Herausforderung ist wesentlich höher, kleine Anstiege, schmale Pfade, mal holprig, mal gepflastert oder betoniert. Zudem die unzähligen Eindrücke, die sich manchmal kaum verarbeiten lassen, so weht der kühle Wind der Adria, es spenden uralte Bäume wohltuenden Schatten, weite Wiesenflächen, Steinplateaus und einsame Ankerplätze von Booten – dies alles ist der Lungomare in Kroatien.    [...mehr]