Beiträge vom: Dezember, 2007
Halden, eine beschauliche Kleinstadt an der norwegisch-schwedischen Grenze, kann auf eine sehr lange Besiedlungsgeschichte zurückblicken. Schon früh siedelten sich hier am Oslofjord die ersten Bewohner an.
Das heutige Halden, das zwischen 1665 und 1927 den Namen Fredrikshald trug, besitzt circa 26.000 Einwohner und gilt als ein typischer Industriestandort. Sie liegt idyllisch am Iddefjord und ist von grünen Wäldern sowie zahlreichen Seen umgeben. Durch den Ort fließt der Fluss Tiska, der schon in der langen Geschichte in der Holzindustrie eine große Rolle spielte. Trotz mehrerer großer Brände ist es gelungen eine große historische Bausubstanz in Halden zu bewahren. Der Stadtteil Banken ist eines der am besten erhalten historischen Viertel aus dem 18. Jahrhundert in Norwegen.
Beim Spaziergang durch die Stadt begegnen dem Besucher die unterschiedlichsten architektonischen Stilmischungen. So sind der Barock, die Postmoderne und der Schweizer Stil im Stadtbild wiederzuerkennen.
Die Festung Fredriksten ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Halden. Viele Reisende, die auf der Fernstraße 6 in Richtung Norwegen fahren, lassen den Ort und die Festung achtlos an sich vorüberziehen. Dabei könnte man gerade hier eines der schönsten Baudenkmäler Norwegens bewundern. Der Frieden von Roskilde aus dem Jahr 1658 verlagerte die Grenze zwischen Schweden und Norwegen in die unmittelbare Nachbarschaft von Halden. Um diese Grenze erfolgreich gegen Schweden verteidigen zu können, ließ Friedrich III. in der Zeit zwischen 1661 und 1701 die mächtige Festung errichten. Das fundamentale Bauwerk hielt zahlreichen Angriffen der Kriegsgegner statt und erfüllte somit seine Zweckmäßigkeit zu vollster Zufriedenheit. [...mehr]
Ein Abenteuer der ganz besonderen Art ist die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt. Ausgehend vom Jaroslavler Bahnhof in Moskau führt die Fahrt über 9.298 Kilometer nach Vladivostok. Um die gesamte Strecke hinter sich zu bringen, wird eine Fahrzeit von 160 Stunden veranschlagt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 58 Kilometer pro Stunde entspricht.
Die Anreise in die russische Hauptstadt sollte schon einige Tage vor der eigentliche Zugfahrt erfolgen, denn die Millionenmetropole hat derart viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass vermutlich ein oder zwei Tage nicht ausreichen werden. Absoluter touristischer Höhepunkt ist der Moskauer Kreml, der von Besucher nur in kleinen Teilen besichtigt werden kann, da er auch aktuell der Regierungssitz der russischen Regierung ist. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente dem Zaren als Residenz. Der Kreml ist von einem Mauerring umgeben, der mit 20 individuellen Türmen versehen ist, der höchste von ihnen ist 71 Meter hoch. Einer der berühmtesten Plätze der Welt ist der Rote Platz. Hier wurde im Laufe der Jahrhunderte Geschichte geschrieben. Zahlreiche Paraden, Demonstrationen und politische Umstürze fanden hier ihren Höhepunkt. Er wird vom Kreml, vom Kaufhaus GUM und der St. Basil Kathedrale eingegrenzt. Die Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen ist wohl das beliebteste Fotomotiv Moskaus. Diese besondere architektonische Meisterleistung wurde zu Ehren von Ivan den Schrecklichen in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut. Nach dem Trubel der russischen Hauptstadt beginnt die abenteuerliche Reise durch die Gebirgswelten des Ural, durch das einzigartige Sibirien und der weiten Einsamkeit des asiatischen Russlands. [...mehr]
Den meisten Menschen fällt beim Thema Ägypten die Sonne und die Pyramiden ein, dabei hat das Land neben jeder Menge Wüste und andere wunderschöne und vor allem historisch faszinierende Orte zu bieten.
Den Nil mittels eines Schiffes zu erkunden, ist heutzutage kein Hindernis mehr. Moderne Kreuzfahrtschiffe, die zwar nicht so gigantisch sind wie ihre Verwandten auf den Ozeanen, aber jede Menge Komfort und Annehmlichkeiten bieten, fahren meist von Kairo aus südwärts. An den historischen und kulturellen Stätten wird dann zur Besichtigung jeweils Station gemacht. Dabei kann das Entdecken des Nils ausgehend von seinem Ursprung zu Fuß und dem Auto wesentlich interessanter sein, weil man unterwegs viel vom ursprünglichen Ägypten erfährt und sich mit den Menschen des Landes auseinandersetzen kann. [...mehr]
Die noch recht Stadt Esbjerg hat sich durch einen politischen Zwang zu einem der wichtigsten Häfen in Dänemark gemausert. Nach dem Wiener Frieden aus dem Jahr 1868 war Dänemark gezwungen, die Landrechte an Schleswig und Holstein zurückzugeben. Da man nun einen neuen Hafen für die Nordsee brauchte, fiel die Wahl auf das erst 1858
gegründete Esbjerg. Hier lagerten auch die unzählige Bodenschätze der Nordsee in riesengroßen Tanks und Containern. Das in der Nordsee abgebaute Erdöl und Erdgas sowie zahlreiche andere Bodenschätze werden nach Esbjerg gebracht und von hier aus für den eigenen Bedarf weiter verarbeitet. Der Handel floriert vor allem wegen des bestehenden Kontaktes nach Großbritannien. Selbstverständlich starten von hier aus auch die großen Fischfangflotten der Dänen. Die Fährgesellschaften verkehren vor allem zu den Häfen im naheliegenden Europa wie Newcastle, Harvich und den Färöern.Natürlich hat die schöne Hafenstadt noch mehr zu bieten. Seine rund 90.000 Einwohner lieben Kunst und tun allerhand um diese mit ihrer Einzigartigkeit in der Stadt zu etablieren. Eine bunte Mischung aus Stadtkultur und Kunst ist zum Beispiel der Vandtårn, der Wasserturm und des eigentlichen der Wahrzeichen von Esbjerg. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und findet nebenbei noch jede Menge an Informationen über die Geschichte der Wassertürme und ihrer Funktion informieren. In unmittelbarer Nachbarschaft ist das Kunstmuseum, welches sich der Kunst ab 1925 widmet. Vertreten sind in der Gemälde und Werke zahlreicher dänischer Künstler. [...mehr]
Das Languedoc-Roussillon ist eine wunderschöne Region an der westlichen Mittelmeerküste Frankreichs. Zum Gebiet des Languedoc-Roussillon gehören fünf Départements – Aude, Gard, Hérault, Pyrénées-Orientales sowie das Massif Central und es umfasst eine Fläche von27.276 Quadratkilometern voller Geschichte und einzigartiger Landschaft.
Im frühen Mittelalter war das Gebiet übersät von kleinen Adelsstaaten, die nicht der französischen Krone unterworfen waren. Diese beanspruchte das Languedoc-Roussillon erst im Hochmittelalter für sich. Dem französischen Königshaus stand man hier skeptisch gegenüber, weil bei den Kreuzzügen gegen die Katharer im frühen 13. Jahrhundert häufig
unschuldige Menschen zu Schaden kamen, so starben am 22. Juli 1209 sämtliche Einwohner der Stadt Béziers. Historiker sprechen von rund 20.000 Toten, eine unvorstellbare Dimension für das Hochmittelalter. Die bewegende Geschichte sowie die Aufsplitterung in kleine Adelsgebiete hatten in Form vieler Burgen, Festungen und Schlösser ihre Spuren hinterlassen. Eine Burgenwanderung durch das Languedoc-Roussillon wird zu einer Reise durch herrliche Landschaftsgebiete mit kleinen typisch französisch charmanten Städten, von denen eine jede durchaus sehenswert ist.
Beginnen wird die Reise am Château d’Aguilar. Von der einst so mächtige Festung aus dem 12. Jahrhundert sind leider nur noch kläglich Überreste übrig, aber sie lassen erahnen welch Bauwerk hier einmal ihren Platz hatte. Das massive Mauerwerk, die noch gut erhaltenen Türme und die sehr gut konstruierten Schießscharten machten das Château d’Aguilar zu einer sehr gut zu verteidigenden Festung. Der Aufstieg zur Festung ist in jedem Fall lohnenswert, denn der Ausblick über die die Täler der Umgebung ist wirklich einmalig. Zwischen dem satten Grün der Wiesen blühen Blumen in den unterschiedlichsten Farbvariationen, es gibt Weinstöcke an den Berghängen im Schatten der Obstbäume. Die Landschaft ist Balsam für die Wanderseele. [...mehr]
Manche Menschen haben schon sehr viel erlebt – sie sind auf hohe Berge geklettert, haben Kanada mit dem Wohnwagen erkundet, haben Skandinavien mit dem Fahrrad erobert und sind durch den Dschungel gewandert. Für manche Reisende kann der Jahresurlaub überhaupt nicht aufregend genug sein. Vielleicht nicht ganz abenteuerlich, aber doch sehr individuell sind hier ein paar Reisetipps für das kommende Jahr.
Mal etwas ganz anderes sind Reisen, die thematisch gebunden sind. Wer die französische Küche liebt, möchte gerne hinter ihre Geheimnisse kommen. Ein Geheimnis sind die verschiedenen Kräuter der Provence, der Vogesen oder Loire-Tales. Eine unberührte Landschaft mit all ihren natürlich Reserven kann im „Parc naturel des ballons des vosges“ entdeckt werden. In der alpinen Landschaft der Hochvogesen gedeihen Heilkräuter, wilde Blumen und Aromapflanzen. Die geführte Wandertour durch eine erfahrene „Kräuterhexe“ steuert sie gezielt durch die Welt der Kräuter, gibt hilfreiche Tipps und berät sei bei der Zubereitung von Gerichten und wirksamen Heilmitteln. Zurück zu den Gaben der Natur – eine ganze neue Sichtweise während des Urlaubs.
Die Rose ist für viele Menschen die schönste Blume dieser Welt. In ihrer Blütezeit im Mai und Juni gibt es an vielen Orten dieser Erde ganze Meere von farbenfrohen Rosenbeeten. Spezielle Anbaugebiete, die sich auf Blütenformen und Farben spezialisiert haben, liegen vorwiegend auf dem Balkan. Eine Rosenreise führt entführt sie nach Bulgarien oder Kroatien. Während der Erntezeit der Rosenblüten ist die Umgebung erfüllt von den verschiedensten Düften, es werden unterhaltsame Feste gefeiert, das Rosenöl destilliert und an Parfümerien geschickt, sogar Rosenkonfitüre gekocht – ein Genuss für den Gaumen. Diese Reise ist ein Fest für die Sinne. [...mehr]
Der südamerikanische Staat mit seinen 190 Millionen Einwohner nimmt fast die Hälfte des Kontinents Südamerika ein, womit natürlich eine abwechslungsreiche Landschaft von hohen Bergen, idyllischen Tälern, weiße Strände und fruchtbare Ebenen garantiert ist.Eine Trekking-Reise durch das Land der Fußball-Zauberer ist derart facettenreich, dass nur ausgewählte Orte für das Trekking und Wandern angesprochen werden können. Ein idealer Ausgangsort für Salvador de Bahia – die Stadt der Heiligen und Geheimnisse. Die Hauptstadt der Region Bahia ist die Heimat vieler afrikanischer Sklaven, die in Folge der Kolonialisierung nach Südamerika gekommen sind. Sie haben ihre Riten und Bräuche in ihre neue Heimat mitgebracht und die heimischen Kultur eingefügt. Die herrliche Altstadt mit kleinen Cafés lädt zum längeren Verweilen ein. Die drittgrößte brasilianische Metropole eignet sich hervorragend, um sich mit der heimischen Kultur vertraut zu machen.
Nächster Zielort der Reise ist das Naturreservat Chapada Diamantina. Der Nationalpark kann am Besten mittels einer zwei bis drei Tage langen Reise erkundet werden. Die Welt der südamerikanischen Tafelberge verspricht das Eintauchen in eine exotische Tier- und Pflanzenwelt. Faszinierende Wasserfälle, die in einem natürlichen Becken enden und jeden Traum von einer Dschungeloase erfüllen, dunkle und abenteuerliche Höhlen sind nur eine kleine Auswahl der Wanderung durch das Naturreservat.
Ein Mythos für Trekking-Urlauber ist der Amazonas. Der mit Abstand wasserreichste Fluss der Welt wird von über 10.000 Nebenflüssen gespeist und schlängelt sich durch die nördliche Hälfte von Südamerika. Die Längenangaben für den Amazonas variieren zwischen 6.400 und 6.800 Kilometern. Der Traum vieler Abenteuer-Reisenden ist eine Flussfahrt auf dem Amazonas, durch die wilde und noch unberührte Dschungellandschaft, das entdecken von bisher unbekannten Kulturen und auf den Spuren namhafter Pioniere. [...mehr]
Mit knapp 500.000 Einwohnern zählt die Universitätsstadt Göteborg zu den größten Städten des Landes. Die klimatischen Bedingungen, die etwas milder sind als zum nördlichen Teil Schwedens, waren die idealen Voraussetzungen zur Etablierung Göteborg. Der gut ausgebaute Fährhafen, der das gesamte Jahr über eisfrei ist, ermöglicht einen ganzjährlich Warenaustausch, weshalb der Hafen Anlaufpunkt für viele Schiffe aus dem gesamten Europa ist.Aufgrund der mittelalterlichen Geschichte und der großen Bedeutung als Handelsmetropole gibt es in der Stadt jede Menge Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In Göteborg erwartet den Besucher eine weltoffene Stadt und jede Menge kulturelle Höhepunkte.
Die Oper von Göteborg wurde 1994 fertig gestellt. Sie gehört mit ihren kubischen Formen, die einem Schiff nachempfunden sind, zu den architektonischen Highlights der Stadt. In der Nacht lassen zahlreiche Scheinwerfer das Bauwerk in einem wunderschönen Licht erstrahlen. Natürlich werden hier auch klassische Stücke gespielt, aber angesichts der spektakulären Architektur ist sie vor allem ein Hingucker.
Das Göteborg Maritima Center entführt seine Besucher in Vergangenheit der Stadt. Zahlreiche Schiffe aus unterschiedlichen Epochen liegen hier Hafen so nah beieinander, dass sie über die Gangways, welche sie verbinden, ganz aus der Nähe betrachtet werden können. Von alten Segelschiffen bis hin zur Kriegsmarine finden sich hier Schiffe und lassen so manchen Leibhaberherz höher schlagen. Informationstafeln informieren die Besucher über die Funktionalitäten und Einsatzorte der Schiffe. [...mehr]
Der südliche Teil Marokkos mit seinen Wüsten und dem Atlas-Gebirge ist eine Abenteuerreise auf den Spuren der Karawanen. Die goldgelbe Dünenlandschaft, die Hitze und die steinenden Monumente aus vergangenen Zeiten sind natürlich konträr zu den grünen Trekking-Touren im Regenwald Südamerikas, den Seen in Schweden oder den Wanderungen in Asien, aber genauso faszinierend.Ausgangspunkt vieler Touren im Süden von Marokko ist die berühmte Stadt Marrakesch. Das bunte Treiben auf den Märkten der Stadt, die Moscheen und Gärten machen sie zu einer lebendigen Metropole mit einem Hauch geschichtlichem Orient. Neben Meknes, Fes und Rabat zählt Marrakesch zu den Königstädten, deren zentraler Ort der Djemaa El Fna (Platz der Geköpften) ist. Hier spielt sich das gesellschaftliche Leben der Stadt und Fremde tauchen ein in die Welt des Orients. Von hier aus kann man eine der unzähligen Karawanen begleiten, die gemächlichen Schrittes Richtung Süden wandern.
Durch eng geschlungene Pässe, vorbei an tiefen Schluchten schlängelt sich die Karawane durch den Hohen Atlas, dem höchsten Teil des Atlas-Gebirges. Da hier die Hänge nicht so steil abfallen, lohnt es sich, die Karawane zu verlassen und einen der Gipfel, deren Höhe etwas mehr als 2.000 Meter betragen, zu erklimmen. Die Aussicht ist einfach atemberaubend!
Zentrale Station im Atlas-Gebirge sind die Kasbahs – Festungs- und Burganlagen, die zur Sicherung von kleinen Städten dienten oder im Gebirge verteilt liegen. Hier leben vor allem Berberstämme, die sie als Residenz nutzen und hier ihre Vorräte lagern. Sie werden meisten aus Lehm gebaut und werden von einem Zentralbau bestimmt. [...mehr]







