Beiträge vom: Oktober, 2007


Autor: Riko

Vom 19. bis 21. Oktober 2007 findet im Austria Center von Wien die Trekkingmesse Outdoor – X 2007 statt. Alle Anhänger des Kanufahrens, des Wanderns, des Bikens oder des Kletterns sind herzlich eingeladen, sich über die neuesten Trends und Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren.

Das kostenlose Rahmenprogramm ermöglicht die Teilnahme an zahlreichen Workshops oder Vorträgen. Unter anderem berichten erfahrene Bergsteiger über die Touren des letzten Jahres und geben dabei hilfreiche Hinweise. Ein ganz besonders interessantes Thema auf dem Gebiet des Trekkings ist die Outdoor-Fotographie. Wie man die besten Schnappschüsse und spektakuläre Bilder produziert, wird in einem der Workshops näher erläutert.

Natürlich findet man ebenfalls die neuesten Fahrradmodelle und Ausrüstungsgegenstände. Gerade in puncto Sicherheit hat es in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung gegeben. Wer noch auf der Suche nach dem passenden Reiseziel für das kommende Jahr ist, kann sich anhand der Erfahrungsberichte ein genaues Bild machen. Das sind aber nur einige Auszüge aus dem bunten Programm der Messe.

Am Freitag, dem 19.10.2007 um 15 Uhr geht es los. Die Messe endet am 21.10.2007 um 18 Uhr.

Austria Center Vienna
Bruno-Kreisky-Platz 1
1220 Wien
Tel. +43-(0)1-26069-2327


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Autor: Riko

Trampen ©wikipedia

Das Reisen kann selbst in der Zeit der Billigflieger noch eine teure Angelegenheit sein. Meisten werden nur große und mittlere Metropolen angeflogen und so bleibt mancher schöner Ort auf der Strecke, weil man ihn schlecht erreichen kann.

Eine recht kostengünstige Variante des Reisens ist das Trampen. Der Kult der 60er und 70er Jahre ist durch die steigende Anzahl von Autos und dem Ausbau des Verkehrsnetzes fast in Vergessenheit geraten. Dabei kann man mit Hilfe des Trampens große und weitläufige Länder wie Kanada, Schweden, Finnland, USA, Spanien oder ganze Erdteile wie Australien und Südamerika auf diese Art für sich entdecken. In den südamerikanischen Ländern, Südeuropa oder Kanada ist für die Reisenden durchaus üblich, Tramper mitzunehmen. Empfehlenswert ist es aber, die Landessprache zu beherrschen und dem Fahrer ein kleines Entgelt zu geben. Um sich ein ideales Fortkommen zu sichern, sollte man genaue Orte vereinbaren, zu denen man mitgenommen werden möchte.

Zur Ausrüstung eines Trampers sollte unbedingt ein Straßenatlas gehören, in welchem die Raststätten eingetragen sind. Sie sind der ideale Ort, um eine weitere Reisemöglichkeit zu finden. Andere interessante Orte wo es sich zu Trampen lohnt, werden mit Erfahrungsberichten im Netz gesammelt. Weitere wichtige Attribute beim Trampen sind Freundlichkeit, Offenheit, gepflegtes Aussehen und das Überwinden von Hemmungen. Wichtig ist es aber auch, “Nein” sagen zu können. Wenn eine Person suspekt und unsympathisch aussieht – lieber auf die Fahrt verzichten.

Tipps zum Trampen:

•    Höchstens mit zwei Personen versuchen eine Fahrgelegenheit zu finden, größere Gruppen schrecken Autofahrer ab
•    Immer auf die Sicherheit achten (siehe Text)
•    Geduld beweisen und trotzdem freundlich bleiben
•    Flexibel sein – auch so kommt man voran
•    Ausstiegsort kennen, um Missverständnisse zu vermeiden

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Autor: Riko

Das Wandern wird immer beliebter. Beim Verfolgen der Medienlandschaft in den letzten Wochen musste ich feststellen, dass sich das Wandern und die damit verbundene Erweiterung des Seins immer größer werdender Beliebtheit erfreut.

Immer mehr Menschen verzichten auf ihren alljährlichen Strandurlaub und begeben sich stattdessen auf Wanderschaft durch den Schwarzwald, das Rheintal oder die Alpen. Ausgelöst haben diesen Boom Prominente wie Hape Kerkeling mit seinem Buch „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jackobsweg“ oder Manuel Andrack, der kongeniale Partner von Harald Schmidt, Autor des Buches „Du musst wandern“. In naher Zukunft sollen sich sogar Prominente begleitet von einer Kamera auf eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg begeben.

Was hat es auf sich mit dieser neuen Art der Selbsterfahrung? Alte Wanderhasen sprechen von der Erweiterung des Horizontes und einer neuen Ökologie der Sinne. Düfte, Aussehen und Licht werden anders wahrgenommen und selbst Freundschaften können auf dieser Reise derart vertieft werden, dass sie ein Leben lang halten. Aber ist es eigentlich nicht immer so wenn man aus seinem Alltag ausbricht, dass sämtliche neue Dinge, andere Länder und neugewonnene Freundschaften verheißungsvoller sind? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich mich auf Wanderschaft begeben. Das Ergebnis hat mich am Ende selbst überrascht, schließlich dachte ich bisher noch mit Grauen an meine Kindheit, als meine Eltern statt ans Meer mit uns in die Berge fuhren. Trotz körperlicher Erschöpfung und der Sehnsucht nach einer Dusche erfreute ich mich einer neuen geistigen Frische. Viele Angelegenheiten, die mich belasteten, sind in den Hintergrund getreten – stattdessen bin ich voller Tatendrang und in freudiger Erwartung der kommenden Aufgaben. Es lohnt sich also zu Wandern – aber diese Erfahrung sollte man unbedingt für sich machen.

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Autor: Riko

Eines der meist unterschätzten Ausrüstungsgegenstände bei einer Wander- oder Trekkingtour ist die Reiseapotheke. Abseits der zivilisierten Welt und manchmal kilometerweit entfernt von der nächsten Straße kann eine simple Stauchung, eine Schürfwunde oder ein Stich schon lebensgefährlich werden. Deshalb sollte man sich schon vor der Abreise über das Reiseziel genauestens informieren. Wenn Schutzimpfungen für die entsprechende Region empfohlen werden, kann ich nur dringend dazu raten, diese auch vorzunehmen.

Zu den wichtigsten Utensilien einer Reiseapotheke gehören Mullbinden, Pflaster, Tapeverband und Desinfektionsspray. Eine Schürfwunde sollte immer gereinigt, desinfiziert und verbunden werden, denn die Entzündungsgefahr in unbekannten Regionen ist besonders hoch. Bei einer Stauchung ist auf jeden Fall ein Stützverband anzulegen, der Fuß mit einer Kühlsalbe (Sportgel) eingerieben und ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise wurden Bänder derart in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Fortsetzen der Wanderung nicht mehr möglich ist. Ein Ignorieren des Schmerzes kann langfristige Folgen haben.
Viele Wanderer leiden jedoch unter einem Faktor, der weitestgehend zunächst wohlwollend in Kauf genommen wird – der Sonne. Es wird immer wieder gern vergessen, dass man gerade bei einer Wanderung durch die Berge der Sonne wesentlich näher und ein kühler Wind kein geeigneter Sonnenschutz ist. Am Abend stellt sich dann die starke Rötung beziehungsweise der Schmerz ein. Besonders gefährdet sind der Nacken, die Nase und das Gesicht. Als Abhilfe empfehle ich eine großflächige Kopfbedeckung und Sonnencreme. Um sich in der Nacht vor ungebetenen Besucher zu schützen, reicht meistens ein einfaches Mückenspray.

Ein weiterer Rat von mir ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung – diese kostet nur um die zehn Euro und sichert euren Rücktransport nach Deutschland ab. Außerdem sollte man für Notfälle immer die entsprechende Rufnummer des jeweiligen Landes parat haben.

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Autor: Riko

Kanufahren in Schweden flickr ©m.prinke

Als eine willkommene Abwechslung beim alljährlichen Urlaub kann ich eine Kanufahrt auf dem schwedisch-finnischen Fluß Klarälven empfehlen. Das Gewässer hat seinen Ursprung im norwegischen Femundsee und mündet schließlich nach 460 km im Värnersee, dem größten schwedischem Gewässer. Bis zum Ende des Jahres 1990 nutzte man den Fluss noch zur Holzbeförderung. Diese ursprüngliche Art des Holztransportes war lange Zeit auf den meisten Flüssen Schwedens üblich und war besonders kostengünstig. Leider kam es dadurch häufig zu einer sehr starken Verschmutzung der Wasserwelt und Zerstörung der angrenzenden Fauna. Zudem musste die Wasserhöhe mit Hilfe von Staudämmen reguliert werden. Seit der Einstellung dieser Art der Holzbeförderung stehen Wassersportler somit viele Flüsse wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Gerade für Einsteiger auf dem Gebiet des Kanufahrens ist die Nutzung des Klarälven ideal. Er besitzt eine eher geringe Fließgeschwindigkeit, bietet am Ufer viele Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten und wird zudem auch von anderen Kanufahrern genutzt, die einem hilfreich zur Seite stehen können. Umgeben wird der Fluss von reizvollen Landschaft und kleinen Ortschaften, deren Besuch auf jeden Fall lohnenswert ist. Sehenswert ist das kleine Städtchen Hagfors, das jedes Jahr Bestandteil der Schwedenrallye ist. Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich neu mit Proviant oder anderen lebenswichtigen Dingen zu versorgen. Der vermutlich schönste Abschnitt des Flusses ist jener, an dem man den selbstgebauten Flössen begegnet. Für diese Art der Beschiffung des Klarälven gibt eigene Ausgangspunkte (Branäsäng / Osebol), an denen man sich sein eigenes Floß bauen kann.

Die Reise auf dem Klarälven endet im Vänersee in der Nähe der Stadt Karlstad. Wer gerne möchte, kann seine Reise am Ufer des Sees entlang fortsetzen und völlig neue Regionen von Schweden kennen lernen.

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Autor: Riko

Endlich ist es soweit – nach knapp sieben Stunden Flug erreiche ich Halifax in Nova Scotia (Canada). Vor mir liegt eine Rundreise durch ein Land, welches bei mir immer Vorstellungen von imponierenden Naturlandschaften, einzigartiger Tierwelt und eine Mischung aus Moderne und Historie hervorgerufen hat. Ob diese klassischen Klischees bedient werden oder sich Kanada ganz anders präsentiert, möchte ich in den folgenden Wochen herausfinden.

Nach dem Beziehen meiner Unterkunft ist es schon Nachmittag und es bleibt heute nicht mehr viel Zeit, Halifax zu entdecken. Erster Anlaufpunkt ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in ganz Kanada – die Halifax Citadel National Historic Site. Die Festung, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammend, thront über der Stadt und bietet so faszinierende Ausblicke über die Stadt und ihre Umgebung. In den Mauern können sich Besucher die Unterkünfte der Soldaten, die Wachräume, die Schulräume sowie das Waffendepot der Festung anschauen. Seit 1953 ist auch das Militärmuseum in den Gemäuern beheimatet, welches anhand von historischen Stücken die Geschichte der Armeen von Großbritannien und Kanada erläutert.

Nach diesem historischen Exkurs in die Vergangenheit und dem ganzen Reisestress steht mir der Sinn nach etwas Beschaulichkeit und Ruhe. Meine Wahl fällt auf den Stadtgarten im Herzen von Halifax. Diese Oase der Ruhe voll mit bunten Blumenbeeten, Bäumen, Statuen und Brunnen lässt mich Kraft schöpfen und die ersten Eindrücke von Kanada verarbeiten. Inzwischen geht langsam die Sonne unter und ich beschließe, den ersten Abend an der Strandpromenade in einem kleinen Café ausklingen zu lassen. Mit der Vorfreude auf die kommenden Tage schlafe ich am Abend erschöpft ein.

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